AT93582B - Gieß- und Schneidevorrichtung für Durchschüsse u. dgl. in Typengießmaschinen. - Google Patents

Gieß- und Schneidevorrichtung für Durchschüsse u. dgl. in Typengießmaschinen.

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AT93582B
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Description


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 streifen gesteuert werden und deren nähere Beschreibung hier überflüssig ist. Bekanntlich wird bei solchen Maschinen eine   Druckluftzuführungsschiene   G (Fig. 1) mit Löchern g verwendet, von deren einem ein Rohr H zu einem Zylinder   h   mit Kolben 1 führt, welcher auf einen Winkelhebel J wirkt, dessen einer Arm mit einem den   Ausschliessungskeil   betätigenden Hebel   K   derart verbunden ist, dass er diesen Hebel mit einem Zentrierstifthebel L in Eingriff bringt, der durch Daumen M auf einer Daumenwelle M'zwangläufig bewegt wird und den Hebel   K   hebt, wenn er, wie angegeben, mit dem Hebel L in Eingriff gebracht worden ist.

   Hiedurch wird unter Vermittlung einer Stange N ein Kipphebel 0 (Fig. 2) betätigt, der die Abgabe der gesetzten Zeile an das Setzschiff bewirkt. Der Zutritt von Druckluft zum Zylinder h wird durch den Registerstreifen P gesteuert. 



   Ist die Schneidevorrichtung in die Maschine eingefügt, so wird zweckmässig die Stange N vom Kipphebel 0 frei gemacht, u. zw. am einfachsten dadurch, dass man die Stellschrauben o (Fig. 2) ausser Eingriff mit dem Ende der Stange N bringt, welche Schrauben für gewöhnlich an der Stange N anliegen und so den Kipphebel betätigen. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegt ein Arm 29 an einem Ende eines bei 28 am Gestell- 
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 des Hebels 27 bei 30 mit einem Arm 31 gelenkig verbunden ist, der seinerseits mit dem beweglichen Teil oder Messer B in Verbindung steht. Zu letzterem Zwecke ist der Arm 31 gegenüber dem Teil B bei 32' nach abwärts gebogen (Fig. 5) und trägt eine Platte 33 mit Schlitz   34,   durch den ein vom Teil B ausgehender Stift   35   reicht, so dass die Verbindung einen gewissen Spielraum aufweist, da die Teile 32 nicht fest untereinander verbunden sind. Der Stift 35 ist mit einem Stift 37 der Platte 33 durch die Feder 36 verbunden. 



  Die Feder 38 verbindet das Ende des Armes 31 mit einem der Querteile 22 des Rahmens. 



   Bei Betätigung der Stange N   drückt   sie durch Vermittlung des Hebels 27 den Teil B quer am Teil A vorbei, und durch das Zusammenarbeiten der Schneiden   a'und b'wird   vom Streifen X ein als Leiste oder Durchschuss verwendbares Stück abgeschnitten. Die Bewegung der Kippstange N wird, wie schon angegeben, durch Löcher im Registerstreifen P herbeigeführt. Hierauf werden der Teil B und der Hebel 27 durch die Federn 36 bzw. 38 wieder zurückgeführt und sind für den nächsten Schnitt bereit. 



  Der Spielraum zwischen dem Arm 31 und dem Messer B gestattet dem letzteren sich in gerader Linie zu bewegen und die   Zurückführung   in die Ausgangslage ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Vorrichtung als Bestandteil einer Giessmaschine verwendet werden soll. 



   Die Streifengiessvorrichtung kann von beliebiger Art sein ; die in der angeführten Patentschrift Nr. 93581 beschriebene verdient den Vorzug. Bei dieser ist die Streifengiessform C   (Fig. 2)   abnehmbar an der   Giessmaschine   angebracht (nach Abnahme der Typengiessform) und wird mit der das geschmolzene Metall liefernden, auch für das Giessen von Typen dienenden Pumpvorrichtung verbunden. Das innere Ende des hin und her gehenden Blattes ex (Fig. 1) bildet die hintere Wand der Giessform   ei   für den Streifen und wird in bekannter Weise hin und her bewegt.

   Die hiezu dienenden schematisch dargestellten Teile, welche wohl keiner näheren Beschreibung bedürfen, sind folgende : Der Hebel e3 wird von den Daumen   c4   (die in der Praxis auf derselben Welle sitzen, wie die Daumen M) bewegt und ist mit Spielraum mit dem Blatt c2 verbunden, dessen   Ausschlag gewöhnlich   13 mm beträgt, während der Ausschlag des Hebels beträchtlich   grösser   ist. Der Ausschlag des Blattes c2 kann nach Bedarf-durch Änderung des Spielraumes, durch Änderung des Abstandes zwischen den stellbaren Muttern   c   geregelt werden. 



   Die Vorderwand der Form wird von dem vorher gegossenen Streifen gebildet, an den das nächste Stück anzuschmelzen ist. Ist das   Blatt c2 zurückgezogen,. so   wird Metall in die Form eingespritzt und nachdem dieses etwas abgekühlt ist und sich mit dem vorher gegossenen Streifen verbunden hat, wird   das Blatt selbsttätig vorgeschoben und   damit der Streifen X aus der   Giessform gegen   die Schneidevorrichtung gedrückt, worauf das Blatt zurückgeht und die Form für den nächsten Guss bereitgestellt wird. Die Bewegungen des Blattes sind in entsprechende zeitliche Übereinstimmung mit den Bewegungen der Pumpe durch die gebräuchlichen Bestandteile der Maschine gebracht. 



   Die Zeitabstände zwischen den Bewegungen der Schneidevorrichtung werden durch den Abstand zwischen den Löchern des Registerstreifens P bestimmt und bestimmen ihrerseits die Längen der abge- 
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   Bei den gebräuchlichen Registerstreifenlochmaschinen ist eine Taste vorgesehen, welche den Registerstreifen vorschiebt, aber nicht locht. Bei Erzeugung der Löcher im Streifen P zur Steuerung der   Schneidevorriehtung,   schlägt man diese Taste so oft an, als dem gewünschten Abstand zwischen den Lochungen entspricht und schlägt dann die Ausschliessungstaste an, welche die Lochung erzeugt. Man   schlägt   dann die Vorschubtaste so oft an, wie erforderlich und hierauf wieder die Ausschliessungstaste usw. bis die zur Erzeugung der erforderlichen Durchschüsse nötige Anzahl von in entsprechenden Abständen voneinander angebrachten Lochungen hervorgebracht ist.

   Sollen beispielsweise 130 mm lange Durchschüsse gegossen werden und wird bei jedem Anschlag der Vorschubtaste der Papierstreifen um 13 mm vorgeschoben, so muss die Vorschubtaste zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Anschlägen der Ausschliessungstaste zehnmal angeschlagen werden. 



   Das Schneiden kann   natürlich   erst dann erfolgen, wenn die nötige Streifenlänge gegossen worden ist und darf nur in den Ruhepausen zwischen den schrittweisen Bewegungen des Streifens durch das 

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 Blatt   c2   erfolgen. Der Ausschlag des Blattes und die der Vorschubbewegung des Registerstreifens entsprechend Länge des jeweils gegossenen Stückes des Streifens sind aliquote Teile der herzustellenden Leisten oder Durchschüsse. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Giess- und Schneidevorrichtung   für Durchschüsse u. dgl in von Registerstreifen gesteuerten Typengiessmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Schneidevorrichtung vom Registerstreifen gesteuert wird, wodurch je nach der Lage der Lochungen im Registerstreifen der in Form eines fortlaufenden Streifens aus der Giessform kommende   Durchschuss   od. dgl. genau nach Bedarf selbsttätig in Teile von vorgeschriebener Länge zerschnitten wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der als Durchschuss od. dgl. zu verwendende Streifen aus zusammengeschmolzenen Stücken gleicher Länge besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneiden jeweils nach einer bestimmten Anzahl von Einzelgüssen und während der Ruhepausen in der Bewegung des Profilstreifen erfolgt.
    3. V orrichtungnachAnspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen (A, B) mit Kanälen (a, b) zur Führung des Streifens besteht, deren Schneiden an den benachbarten Mündungen der Kanäle liegen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidevorrichtung von einem Teil der Ausschliessvorrichtung der GiessmÅasehine betätigt wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidevorrichturg mit einem Teil der Ausschliessvorriehtung gekuppelt ist, der vom Registerstreifen aus mit einem zweiten ständig bewegten Teil der Ausschliessvorrichtung der Giessmaschine gekuppelt werden kann.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidevorrichtung von der Kippstange (N) des Setzschiffes betätigt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidevorrichtung stellbar an einem Rahmen (20, 21) befestigt ist, welcher Löcher (20a, 21a) aufweist, mittels deren er gegenüber dem aus der Giessform einer Giessmaschine kommenden Streifen stellbar an der Maschine angebracht werden kann.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil der Schneidevorrichtung mit seinem Antriebsorgan (31) mit Spielraum verbunden ist.
AT93582D 1914-10-03 1916-08-18 Gieß- und Schneidevorrichtung für Durchschüsse u. dgl. in Typengießmaschinen. AT93582B (de)

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