AT92432B - Automatische Blende für Kinoapparate. - Google Patents

Automatische Blende für Kinoapparate.

Info

Publication number
AT92432B
AT92432B AT92432DA AT92432B AT 92432 B AT92432 B AT 92432B AT 92432D A AT92432D A AT 92432DA AT 92432 B AT92432 B AT 92432B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
crank
oscillation
rotated
lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Dr Urbanek
Original Assignee
Julius Dr Urbanek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Dr Urbanek filed Critical Julius Dr Urbanek
Application granted granted Critical
Publication of AT92432B publication Critical patent/AT92432B/de

Links

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatische Blende für Kinoapparate. 



   Die vorliegende Erfindung gibt eine andere Lösung der in dem Patente Nr. 90027 gelösten Aufgabe eine automatische Blende zu konstruieren. die gestattet, trotz unveränderter Zahl der zum Schliessen bzw. Öffnen der Blende nötigen Umdrehungen der Antriebskurbel des Apparates, die Schlussbewegung bei teilweise geöffneter Blende zu beginnen bzw. die Öffnungsbewegung bei teilweise geöffneter Blende zu beenden. 



   Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, die relative Verdrehung des Sektors gegen die Blendenscheibe als schwingende Bewegung   auszuführen,   deren einer, der Schlussstellung der Blende entsprechender   Umkehrpunkt unveränderlich   ist, und deren Schwingungsweite innerhalb der erforderlichen Grenzen eingestellt werden kann. Diese schwingende Bewegung wird von der Antriebskurbel mittels einer Welle abgeleitet, die für das Öffnen und das Schliessen der Blende je eine halbe Umdrehung macht. Da diese Welle im Gehäuse gelagert ist, muss   zunächst   eine schwingende Bewegung mit einem festen Umkehrpunkt und veränderlicher Schwingungsweite in bezug ad das Gehäuse erzeugt und diese durch eine geeignete Vorrichtung in eine relative Drehung der beiden Blendenteil verwandelt werden.

   Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in dem oberwähnten Patente beschrieben. 



   Zur Herstellung der erforderlichen schwingenden Bewegung mit einem festen Umkehrpunkt und mit veränderlicher Schwingungsweite können gemäss vorliegender Erfindung verschiedene Konstruktionen verwendet werden, von denen einige typische beispielsweise angeführt und näher beschrieben sowie gezeichnet sind, u. zw. veranschaulicht Fig. 1 eine Nockenwalze in Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, Fig. 3 eine Kurbel mit veränderlichem Hube, wobei Fig. 4 die Verbindung zwischen Hebel-und Kurbel in grösserem Massstabe darstellt ; Fig. 5 eine Ausführung mit Kulisse, Fig. 6 einen ebenen Lenker, und Fig. 7 einen räumlichen Lenker.

   Die Figuren 8 und 9 endlich geben ein Ausführungsbeispiel für den Antrieb der absatzweise um   1800 gedrehten Welle   in Aufriss und Horizontalschnitt. 
 EMI1.1 
 Ende zentrisch wu denken ist, während das rechte die grösste Exzentrizität besitzt. Ein Hebel 3 wird durch die Feder   4   ständig gegen die Nockenwalze gedrückt ; die Rolle 5 vermindert die Reibung. Die Drehung der Nockenwalze hat eine schwingende Bewegung des Hebels 3 und damit der Welle 6 zur Folge. Von der Welle 6 ist die Sektorverstellung in beliebiger Weise abgeleitet, z. B. durch Verschwenken des im Patente Nr. 90027 beschriebenen Parallelogramms. 



   Um die Schwingungsweite zu verändern, ist der Hebel 3 gegen die Walze 2 relativ längsverschiebbar, etwa indem er auf der Welle 6 aufgefedert ist. Die Nockenwalze hat eine solche Form, dass die Verschiebung des Hebels 3 in der gezeichneten Stellung der Walze keine Verdrehung des Hebels 3 und der Welle 6 und daher auch keine Änderung der Blendenöffnung zur Folge hat. Die gezeichnete Stellung liefert somit den unveränderlichen Umkehrpunkt der Schwingung und wird daher der geschlossenen Blendezugeordnet werden. 



     Dreht sich die Welle 1 dagegen um 180 0,   so wird der Ausschlag des Hebels 3, und daher die Blenden öffnung mit der Entfernung des Hebels 3 vom verjüngten Walzenende wachsen. 



   Die Einstellung der für die laufende Aufnahme gewünschten Blendenöffnung erfolgt mithin durch Verschieben des Hebels 3 (oder der Walze 2), was am besten mittels eines aussen am Gehäuse ange-   brachten Handgriffes bewirkt wird, während die automatische Schluss-und Öffnungsbewegung durch die absatzweise Drehung der Welle 1 erfolgt, deren Antrieb später beschrieben wird.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Kurbel mit veränderlichem Hube ist in Fig. 3 schematisch dargestellt, u. zw. der Deutlichkeit halber axonometrisch. Die absatzweise rotierende Welle ist wieder mit 1 bezeichnet. Statt der Nockenwalze hat sie eine Kröpfung mit schiefem Kurbelzapfen. Mittels eines aussen kugelförmigen Gleitstückes 7, das in den als geschlitztes Rohr ausgeführten Hebel 3 greift (siehe Fig. 4), erteilt die Kurbel dem Hebel 3 und der Welle 6 eine schwingende Bewegung, deren Weite durch Längsverschieben des Hebels 3 auf der Welle 6 verändert werden kann. Um den einen Umkehrpunkt der Schwingung unveränderlich zu machen, 
 EMI2.1 
 der dem   Blendenschluss   entspricht. Diese letztere Stellung ist in Fig. 2 dargestellt. 



   Fig. 5 zeigt das Schema der Kulissenbauart. Die absatzweise gedrehte Welle 1 erteilt dem Hebel 8 mittels Kurbel und Pleuelstange eine schwingende Bewegung. Der Hebel 8 hat einen zweiten kulissenartig ausgebildeten Arm 8', an dem die Pleuelstange 9 die Bewegung abnimmt und durch den Hebel 3 auf die bekannte Welle 6 überträgt. (Die gleichen Zwecken dienenden Konstruktionsteile sind in allen Figuren gleich bezeichnet.) Die Verhältnisse sind so gewählt, dass bei der Schlussstellung der Blende sich der Kurbelzapfen der Welle 1 in einem Totpunkte befindet und der Endpunkt 10 des Hebels 3 in den Krümmungsmittelpunkt der Kulisse 8'fällt, um den Hebel 3 hiebei unabhängig von der Lage der Pleuelstange 9 zu machen.

   Die Schwingungsweite wird durch Drehen der Welle 11 eingestellt, die mit Hebel 12 und Zugstange 13 die Lage der Pleuelstange 9 und damit den wirksamen Arm der Kulisse verändert. 



  Linksdrehung der Welle 11 hat Vergrösserung, Rechtsdrehung Verkleinerung der grössten Blendenöffnung zur Folge. Fig. 6 stellt einen an sich bekannten Lenker dar, der für den vorliegenden Zweck dann geeignet ist, wenn die Entfernung der Einstellwelle 11 von der Welle 1 gleich der um den Kurbelarm verminderten Länge der Pleuelstange 14 gemacht wird, weil das bewirkt, dass sich bei der oberen Totpunktlage der Kurbel die Punkte 11 und 16 decken, so dass die Stellung des Hebels 3 und damit die der Welle 6 unabhängig von der Lage des Stellhebels   ? wird,   wie es für den Blendenschluss erforderlich ist. Auch hier hat Linksdrehung der Welle 11 Vergrösserung, Rechtsdrehung Verkleinerung der grössten Blendenöffnung zur Folge. 



  Dreht man die Welle 11 so weit nach rechts, dass sich die Punkte 12'und 15'decken (Hebel 12, Lenkstange   13     und Lenkstange-M   haben gleiche Länge), so bleibt die Blende bei jeder Kurbelstellung geschlossen. 



   Statt des gezeichneten können auch andere ebene Lenker verwendet werden ; so lässt sich beispielsweise ein solcher konstruieren, indem man die Kulisse der Fig. 3 durch eine geeignet angeordnete Lenkstange ersetzt. Fig. 7 zeigt ein Beispiel eines räumlichen Lenkers. Die Welle   1 trägt   eine Stirnkurbel, die mittels eines Kugelgelenkes 17 an die Stange 18 angeschlossen ist. Diese Stange wird durch eine aussen kugelige Gleithülse in dem Bocke   19 geführt,   der selbst wieder längs der Bahn 19'verschoben und festgestellt werden kann. Am Ende von 18 ist die Pleuelstange 21 mittels Kugelgelenk angelenkt und überträgt die Bewegung zu dem (nicht gezeichneten) Hebel 3 und weiters zur Welle 6.

   Die Schwingungsweite wird durch Verschieben des   Bockes   19 verändert ; Linksschiebung vergrössert, Rechtsschiebung verkleinert sie. Um den einen Umkehrpunkt der Schwingung festzulegen, ist bei der dem   Blendenschluss   zugeordneten (in der Zeichnung abgebildeten) Stellung der Kurbel die Stange 18 parallel zur   Gleitbahn 191.   Die räumliche Bewegung des Punktes 20 ist manchmal konstruktiv unbequem ; sie lässt sich in eine ebene Bewegung verwandeln, wenn man das Kugelgelenk 20 durch eine nach dem Muster von 19 gebaute Gleithülse ersetzt, die Stange 18 verlängert und die Pleuelstange 21 in einer zur Zeichenebene senkrechten Ebene führt. 



   Die absatzweise Drehung von Wellen ist zwar eine an sich bekannte Sache, z. B. Exzenterpressen, manche Drehbankautomaten, Selbstspinner usw., doch soll der Vollständigkeit halber eine für den vorliegenden Fall geeignete Bauart beschrieben werden, zumal die bezügliche Zeichnung zur Erklärung einer Ausgestaltung der Erfindung ohnehin benötigt wird. 



   In den Fig. 8 und 9 bedeutet 22 eine von der Antriebskurbel in beliebiger Weise gedrehte Welle. 



  Auf dieser Welle sitzt frei drehbar, aber gegen   Längsverschiebung   gesichert, die Schnecke 23, die mit dem Schneckenrad 24 auf der Welle 1 kämmt. Eine Klauenmuffe 26 kuppelt die Schnecke mit ihrer Welle, wenn sie unter Überwindung der Federkraft von 28 durch Rechtsdrehen des Hebels 27 in Eingriffsstellung gebracht wird und bewirkt dann Drehung des Schneckenrades 24 (und damit der Welle   1)   im Pfeilsinne. 



   Neben dem Schneckenrad sitzt eine Scheibe 25 mit zwei Ausklinkungen, in die der linke Arm des Hebels 27 bei ausgerückter Klauenmuffe 26 eintritt. Eine geringe Drehung der Welle 1 hat zur Folge, dass volle Teile der Scheibe 25 unter den linken Arm von 27 treten und die   Einrücklage   des Hebels 27 sichern. Erst wenn nach einer halben Drehung der Welle 1 die zweite Ausklinkung von 25 den Hebel 27 freigibt, kann die Feder 28 die Kupplung 26/23 ausrücken. Da es aber auch möglich sein muss, die etwa automatisch geschlossene Blende von Hand zu öffnen und umgekehrt, ist das Schneckenrad 24 auf der Welle 1 nicht aufgekeilt, sondern nur mit Reibung aufgesetzt, wozu die Lederscheibe 29 und die Feder 30 dienen. Die Scheibe 25 hingegen ist fest auf der Welle 1.

   Diese Anordnung ermöglicht es, die Welle 1 bei ausgerücktem Antriebe auch dann im   Pfeilsinne   zu drehen, wenn der Schneckentrieb selbsthemmend sein sollte ; sie gestattet aber weiters eine zur Unzeit vorgenommene Einschaltung der Kupplung 26/23 unschädlich zu machen, indem man die Welle 1 (unter Überwindung der Reibung) im Uhrzeigersinn   (also der Antriebsrichtung entgegen) dreht, bis eine der Ausklinkungen von 25 gegen den als Sperrzahn wirkenden linken Arm von 27 stösst. Da knapp vor diesem Zeitpunkte die Feder 28 die Klauenmuffe 26   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 ausrückt, ist dadurch der Anfangszustand wieder hergestellt.

   Von den vorgeschlagenen Lösungen ist die erste zwar sehr einfach, hat aber den Nachteil, dass sie erst durch die Feder   Kraftschluss   erhalten muss ; demgegenüber besitzen die übrigen Lösungen den grossen Vorteil des geometrisch begrenzten Hubes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Blende für Kinoapparate, insbesondere nach Patent Nr. 90027, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendensektor gegen die Blendenscheibe eine relative Schwingung mit unveränderlichem Umkehrpunkt in der   Schlusslage   und einstellbarer Schwingungsweite vollführt.

Claims (1)

  1. 2. Automatische Blende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung des Blendensektors von einer absatzweise gedrehten Welle (1) abgeleitet wird, welche für die Offnungs-und die Schlussbewegung der Blende je eine halbe Umdrehung macht.
    3. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung von einer auf der absatzweise gedrehten Welle (1) sitzenden Nockenwalze (2) abgeleitet wird.
    4. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Schwingung die absatzweise gedrehte Welle (1) mit einem schräg liegenden Kurbelzapfen versehen ist.
    5. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung von einer auf der absatzweise gedrehten Welle (1) sitzenden Kurbei abgeleitet und mittels einer Kulisse (8') in ihrer Schwingungsweite verändert wird.
    6. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung von einer auf der absatzweise gedrehten Welle (1) sitzenden Kurbel abgeleitet und mittels eines ebenen Lenkers in ihrer Schwingungsweite verändert wird.
    7. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingung von einer auf der absatzweise gedrehten Welle sitzenden Kurbel abgeleitet und mittels eines räumlichen Lenkers in ihrer Schwingungsweite verändert wird.
    8. Automatische Blende nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Antrieb der absatzweise gedrehten Welle (1) eine Rutschkupplung (29) eingeschaltet ist, welche gestattet, die Welle unmittelbar von Hand aus zu drehen. EMI3.1
AT92432D 1921-08-06 1922-05-08 Automatische Blende für Kinoapparate. AT92432B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT90027T 1921-08-06
AT92432T 1922-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92432B true AT92432B (de) 1923-05-11

Family

ID=25605217

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92432D AT92432B (de) 1921-08-06 1922-05-08 Automatische Blende für Kinoapparate.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92432B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT92432B (de) Automatische Blende für Kinoapparate.
DE436747C (de) Lenkvorrichtung fuer Anhaenger mit zwei Ienkbaren Raederpaaren
AT20707B (de) Wechselgetriebe.
DE404129C (de) Automatischer Verschluss fuer Kinoapparate
DE624081C (de) Durch Druckmittel betriebene Hilfskraftbremse fuer Kraftfahrzeuge
DE695522C (de) Schaltwerkswechselgetriebe mit stetig veraenderlicher UEbersetzung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
CH626929A5 (en) Heald-frame drive of a weaving machine
AT100381B (de) Antriebsvorrichtung für Ventilsteuerungen von Lokomotiven und ähnlichen Fahrzeugen.
DE534813C (de) Ventilsteuerung fuer zwei- oder dreizylindrige Lokomotiv-Dampfmaschinen
DE708799C (de) Kurbelgetriebe
AT79668B (de) Steuerung für Doppelventile von Verbrennungskraftmaschinen.
AT157305B (de) Schaltwerkswechselgetriebe mit stetig veränderlicher Übersetzung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE491284C (de) Vorrichtung zum Festhalten des Schuetzenkastens fuer mechanische Webstuehle
DE592377C (de) Rueckfuehreinrichtung fuer Schnellregler
AT160317B (de) Viergelenkketten-Bewegungsantriebe mit doppelarmiger Schwinge.
DE389261C (de) Schwingender Fadengeber fuer Doppelsteppstichnaehmaschinen
DE877836C (de) Antriebsvorrichtung fuer das Summierwerk von Rechenmaschinen
AT149891B (de) Ventil- oder Hahnsteuerung.
AT137606B (de) Rückführeinrichtung für Schnellregler.
AT74630B (de) Stauch- und Schmiedemaschine.
AT122697B (de) Ventilsteuerung mit rotierender Kulisse für zwei- oder dreizylindrige Lokomotiv- oder Schiffsdampfmaschinen.
AT123522B (de) Gesteinsbohrmaschine.
DE489531C (de) Ablegevorrichtung fuer eine Maschine zum Herstellen von Tapetenrollen
AT295929B (de) Verstellgestänge für Einspritzpumpen von Fahrzeugmotoren
AT47204B (de) Strickrahmenführung für selbsttätige Stickmaschinen.