AT92169B - Einrichtungen bei Spiegelbrillen. - Google Patents
Einrichtungen bei Spiegelbrillen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtungen bei Spiegel brillen.
Vorliegende Erfindung bezweckt die monoeulare Mitbeobachtung einer Operation in engen Körperhöhlen bei binocularer Hauptbeobachtung zu ermöglichen, wie dies zu instruktiver Demonstration bzw. zur Überprüfung von Operationen wünschenswert erscheint. (Anschauungsunterricht.)
Die durch das Hauptpatent gekennzeichnete Spiegelbrille ermöglicht das binokulare Überblicken des Operationsfeldes unter physiologisch richtigen Bedingungen, d. h. unter Konvergenzen der Augenachsen entsprechend der Linsenakkomodation für die Arbgitsdistanz.
Durch Entfall der Einschaltung der Fernrohroptik, die bei Instrumenten für ähnliche Zwecke bisher nötig war, ergibt sich schon bei Verwendung kleiner Reflektorprismen ein derartig grosses Gesiehtsfeld, dass ein Teil desselben benützt werden kann um zwei Seitenbeobaehtern die monokulare Mitbeobachtung des Operationsfeldes zu ermöglichen.
Während bei ähnlichen Instrumenten diese Seitenbeobachtung auf Kosten der Helligkeit des Gesichtsfeldes dadurch ermöglicht wurde, dass die äusseren Prismenflächen eine siebförmig durch- brochene Versilberung erhielten, die die auftreffenden Lichtstrahlen zum Teil reflektierte und durch ein kleines gallileisehes Fernr ohr (Fernrohrlupe) in die Augen des Hauptbeobachters gelangen liess, zum anderen Teil durch ein an die durchbrochene versilberte Prismenfläche angekittetes Seitenprisma und anschliessender Fernrohroptik hindurch in das Auge des Seitenbeobaehters eintreten liess, ist bei vorliegender Erfindung eine derartige durchbrochene Versilberung, welche naturgemäss nicht nur die Helligkeit des Bildes auf die Hälfte herabsetzt,
sondern auch die Verwendung je einer Fernrohroptik für Haupt-und Seitenbeobachter notwendig macht, vollkommen vermieden, indem erfindungsgemäss auf dem oberen oder unteren Teile der doppelt reflektierenden Hauptprismen des Stammpatentes entweder an den äusseren Spiegelflächen selbst ein Seitenprisma aufgekittet ist, durch das alle auf die Kittflächen auftreffenden Strahlen hindurch unmittelbar in das Auge des Seitenbeobachters gelangen, ebenso wie alle unter-bzw. oberhalb der Kittfläche auf diese äussere Prismenspiegelfläche auftreffenden Strahlen reflektiert werden und in das Auge des Hauptbeobachters treten, so dass die Helligkeit des Gesichtsfeldes für keinen der Beobachter verringert wird, sondern nur die Höhe des Gesichtsfeldes reduziert wird.
Trotz der Teilung der Gesichtsfeldhöhe überblicken Seiten- und Hauptbeobachter vollständig das gleiche Operationsfeld, weil ihre Augen nicht in gleicher Höhe liegen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, Fig. 1 und 3 sind je eine Vorderansicht und 2 und 4 die entsprechenden Grundrisse. ? i, ? s d die beiden Hauptprismen, die nach dem Stammpatent derartig angeordnete Spiegelflächen haben, dass
EMI1.1
Kittflächen sind hier alle Flächen dieser Seitenprismen optisch unwirksam und daher mattiert aus- zuführen.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform bei der die beiden Seitenbeocbachtungsprismen Pg, P an den oberen optisch unwirksamen Begrenzungsflächen der Hauptprismen Pi, P2 aufgekittet sind und daher selbst mit je einer reflektierenden Ra, - R4 und zwei zum ein-bzw. austretenden Hauptstrahl
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senkrechten polierten Flächen O1, O3 bzw. O2, 04 ausgestattet sein müssen, während die restlichen Flachen als optisch unwirksam mattiert auszuführen wären.
Um hier für Haupt-und Seitenbeobachter das gleiche Operationsfeld überblickbar zu machen. erhalten die Spiegelfächen Ra, R4 dpr beiden Seitenbeobachtungsprismen eine von der Vertikalebene etwas abweichende, gegen das Objekt geneigte Lag.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung bei Spiegelbrillen nach dem Stammpatent Nr. 89160, dadurch gekennzeichnet, nass an den doppelt leflektierenden Hauptprismen unterhalb oder oberhalb der horizontalen Blickebene des binokular sehenden Hauptbeobachters Prismen für monokulare Seitenbeobachtung aufgekittet sind entweder auf der äusseren Spiegelfläche selbst oder auf der optisch unwirksamen horizontalen Bagrenzungsfläche der Hauptprismen, in welch letzteiem Falle das Seitenbeobachtungsprisma selbst eine EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT89160T | 1920-12-16 | ||
| AT92169T | 1921-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT92169B true AT92169B (de) | 1923-04-10 |
Family
ID=25605151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT92169D AT92169B (de) | 1920-12-16 | 1921-12-16 | Einrichtungen bei Spiegelbrillen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT92169B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3170983A (en) * | 1961-12-05 | 1965-02-23 | Zeiss Stiftung | Two-observer microscope equipment particularly with central pentagonal prism for viewing surgical operations |
-
1921
- 1921-12-16 AT AT92169D patent/AT92169B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3170983A (en) * | 1961-12-05 | 1965-02-23 | Zeiss Stiftung | Two-observer microscope equipment particularly with central pentagonal prism for viewing surgical operations |
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