DE613786C - Handaugenspiegel - Google Patents
HandaugenspiegelInfo
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- DE613786C DE613786C DET41702D DET0041702D DE613786C DE 613786 C DE613786 C DE 613786C DE T41702 D DET41702 D DE T41702D DE T0041702 D DET0041702 D DE T0041702D DE 613786 C DE613786 C DE 613786C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B3/00—Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
- A61B3/10—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
- A61B3/12—Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
- A61B3/1208—Multiple lens hand-held instruments
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Description
- Handaugenspiegel Bei Handaugenspiegeln, die dadurch den Hornhautreflex ausschalten, daß eine dicht vor dem Okular liegende Spiegelkante scharf auf. der Pupille des untersuchten Auges reell abgebildet wird und daß gleichzeitig auf dieser Spiegelkante -das Bild einer fadenförmigen Lichtquelle reell entworfen wird, geschah bisher die Abbildung der letzteren durch ein Linsenkondensatorsystem. Dieses hat aber den Nachteil, daß es .einen verhältnismäßig großen Platz beansprucht, was bei Handinstrumenten sehr unerwünscht ist.
- Man ist deswegen neuerdings dazu übergegangen, bei solchen Handaugenspiegeln das Abbildungssystem des Glühfadens ganz fortzulassen und dafür den Glühfaden dicht an der Spiegelkante vor dem Auge des Beobachters aufzustellen. Dies hat aber andere Nachteile. Es entsteht dann bei enger Pupille des Untersuchten leicht ein Schleier, da das Prinzip der Beseitigung des Hornhautreflexes. nicht mehr streng gewahrt ist, weil nicht gleichzeitig Spiegelkante und Glühfaden auf der Pupille des Untersuchten abgebildet werden.
- Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine solche Abbildung der fadenförmigen Lichtquelle auf .der Spiegelkante zu bewirken, aber dazu ein System zu verwendens das nur einen geringen Raum beansprucht. Sie erreicht dies nach der Erfindung dadurch, daß die Lichtquelle dicht neben dem Okular und dem Planspiegel angeordnet wird und daß ein Hohlspiegel zur Abbildung der Lichtquelle auf der Spiegelkante dient. Die Genauigkeit der Abbildung ist von der Größe der verwendeten Kxümmungsradien abhängig Wenn man. für den vorliegenden Zweck nicht unter Krümmungsradien von i cm heruntergehen will, so müßte man bei Verwendung eines Kondensatorsystems, das den Glühfaden in natürlicher Größe abbilden soll, zwei Plankonvexlinsen von je 2 cm Brennweite benutzen. Dieses Gesamtsystem hätte vom Glühfaden bis zur Spiegelkante eine Länge von .etwa 4,5 cm. Brei Benutzung eines Hohlspiegels von i cm Krümmungsradius dagegen kann man den Glühfaden nahe am Krümmungsmittelpunkt aufstellen und bekommt hier von dem Hohlspiegel bis zur Spiegelkante am Okular nur einen Weg von i cm. Dieses System ist also so kurz, daß es auch bei sehr klein gebauten Handaugenspiegeln in den zur Verfügung stehenden Raum hineinpaßt.
- In den Abb. i und 2 der Zeichnung sind schematisch im Durchschnitt zwei Vorrichtungen dargestellt, -von denen in Abb. i die alte Anordnung mit Kondensatorsystem und in Abb. 2 die Anordnung nach der Erfindung dargestellt ist. ä ist das Okular des Augenspiegels, b die Spiegelkante, welche die Strahlen der Lichtquelle c nach dem Auge des Untersuchten zu weiterleitet. d in Abb. i ist ein Kondensatorsystem, wie -es bisher üblich war, an dessen Stelle nach der Erfindung ein Hohlspiegel e (Abb. 2) tritt. In den Abbildungen ist im richtigen Verhältnis zueinander dargestellt, welche Abmessungen das eigentliche Beleuchtungssystem in jedem Falle bei gleichen Krümmungsradien der Linsen sowie des Hohlspiegels bekommt. Wie man deutlich sieht, ist bei Verwendung des Hohlspiegels und der Anordnung der Lichtquelle dicht neben dem Okular und dem Planspiegel die Beleuchtungsvorrichtung nach der Erfindung etwa 1/4 so groß wie die bekannte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Handaugenspiegel mit dicht vor dem Okular liegender Spiegelkante, die an dem für die Pupille des Untersuchten bestimmten Platze reell abgebildet wird und auf der sein reelles Bild der fadenförmigen Lichtquelle erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle dicht neben dem Okular und dem Planspiegel angeordnet ist und daß ein Hohlspiegel zur Abbildung der Lichtquelle auf der Spiegelkante dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET41702D DE613786C (de) | Handaugenspiegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET41702D DE613786C (de) | Handaugenspiegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613786C true DE613786C (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=7561090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET41702D Expired DE613786C (de) | Handaugenspiegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613786C (de) |
-
0
- DE DET41702D patent/DE613786C/de not_active Expired
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