AT91574B - Schaltungseinrichtung für Elektronenrelais als Zwischen- und Endverstärker. - Google Patents

Schaltungseinrichtung für Elektronenrelais als Zwischen- und Endverstärker.

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AT91574B
AT91574B AT91574DA AT91574B AT 91574 B AT91574 B AT 91574B AT 91574D A AT91574D A AT 91574DA AT 91574 B AT91574 B AT 91574B
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    Schaltungseinrichtung ffir Elektionenrelais   als   Zwischen- und Endverstärker.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für Elektronenrelais als Zwischenund Endverstärker. 



   Wenn der   Zwischenverstärker   in der Gegensprechschaltung verwendet wird, so sind zwei Elektronenröhren, je eine für jede Sprechrichtung, vorhanden, und in den Abgabestromkreis jeder Röhre ist ein Relais eingeschaltet, das bei seiner Erregung die Röhre für die nicht benutzte   Sprechrichtung   dadurch unwirksam macht, dass das Relais den Heizstrom für die Glühkathode dieser Röhre schwächt, unterbricht oder abschaltet. 
 EMI1.1 
 die Leitung   1,   2 auf die Leitung 3,4 und die Sprechstelle Y   übertragen   werden. Dasselbe soll in der Gegenrichtung von   Y   nach X über Leitung 3,4 und Leitung   1,   2 stattfinden.

   In der   übertraglmgsstelle   ist jede der beiden Leitungen mit einer   Verstärkereinrichtung,   bestehend aus einer oder mehreren Elektronenröhren bekannter Bauart und Wirkungsweise, ausgerüstet. Die von X ausgehenden Ströme gelangen über die Leitungen   1.   2 und die Spule S zum Verstärker V, beeinflussen das Gitter G desselben, werden mit Hilfe der Anodenbatterie B verstärkt und gelangen über die Spule T zur Leitung 3,4 und zum Empfänger der Stelle Y. Wenn hingegen von der Stelle Y aus gesendet werden soll, findet ein entsprechend ähnlicher Stromverlauf über den zweiten Weg des Zwischenverstärkers mit der Röhre W statt. 



   Um nun bei der Sprechrichtung von X nach Y eine Rückwirkung von der   Rohre W aus auszu-   schliessen, ist im   Verstärkerstromkreis   der Röhre V ein empfindliches Relais   R   entweder unmittelbar oder über eine   Ubertragungsspule   eingebaut, das beliebiger Form sein kann, aber zweckmässig aus einem Fernsprechempfänger (Fig. 2) besteht, dessen Schallplatte P in ihrem Mittelpunkt einen federnden   Kontakt X bekannter Ausführung   trägt.

   Der   Kontakt J (ist   nun, wie Fig. 1 zeigt, in den Heizstromkreis der Röhre   W eingesehaltet   und so eingestellt, dass er unter dem Einflusse schneller Schwingungen der Platte P seinen mittleren Widerstand derart vergrössert, dass der Glühfaden F der Röhre W nicht mehr glühend bleibt und die Röhre   H'somit ausser   Tätigkeit kommt. Eine   Rückwirkung   seitens der Röhre IF ist somit nunmehr-a'ich ohne   Brücken-oder Differentialschaltung-nicht möglich.   



   Man kann das Relais R auch so einrichten, dass es beispielsweise unter dem Einflusse pulsierender Gleichströme den Widerstand des Kontaktes   J   verringert, der dann den Heizfaden der zweiten Röhre oder dessen   Stromquelle     kurzschliesst,   oder dass man   das Vibrationsrelais   vorerst auf ein zweites Relais wirken lässt. das dann seinerseits erst den Heizstromkreis der zweiten Röhre unterbricht oder den Gliihfaden derselben oder dessen Stromquelle   kurzschliesst.   



   Wenn die Schaltungseinrichtung als Endverstärker benutzt werden soll. ist nur eine Elektronenröhre notwendig. Fig. 3 zeigt die Schaltung als Endverstärker. Wenn von der Stelle X aus gesprochen werden soll, so wird durch das Relais R der Widerstand im Heizstromkreis der Empfängerröhre D beispielsweise derart vergrössert, dass der   Glühfaden   derselben zu glühen aufhört und die Röhre für die von X ausgehenden Ströme unwirksam bleibt. Es wird dadurch erreicht, dass eine Rückwirkung zwischen Sender, Empfänger und Leitung ausgeschlossen wird und die vom Sender ausgehenden starken Ströme durch die Röhre D nicht verstärkt werden.

   Man kann aber auch in   den Verstärkerstromkreis   der Röhre D ein Relais Ra einbauen, das bei erregter Röhre den Sendestromkreis X   zweckmässig   vollständig unterbricht oder durch Vermittlung eines zweiten Relais unterbrechen lässt und derart eine etwaige   Rück-   wirkung zwischen diesem und dem   Empfängerstromkreise   verhindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungseinrichtung für Elektronenrelais als Zwischenverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Sprechrichtung eine Elektronenröhre verwendet und in den Abgabestromkreis dieser Röhre EMI2.1
    2. Schaltungseinrichtung für Elektronenrelais als Endverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass in den Abgabestromkreis unmittelbar oder über eine Übertragungsspule ein Relais eingeschaltet wird, das bei seiner Erregung die Elektronenröhre, welche zur Verstärkung der von der Leitung einlangenden Ströme vorgesehen ist, dadurch unwirksam macht, dass das Relais den Heizstrom dieser Röhre entweder schwächt oder unterbricht oder abschaltet, weiters dass nach Bedarf auch in den Verstärkerstromlâeis dieser Röhre ein Relais eingebaut wird, das bei seiner Erregung den Abgabestromkreis vollständig unterbricht. EMI2.2
AT91574D 1921-02-08 1921-02-08 Schaltungseinrichtung für Elektronenrelais als Zwischen- und Endverstärker. AT91574B (de)

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