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Elektrischer Zeitschalter.
Für viele Zwecke, beispielsweise für Treppenbeleuchtung in Häusern, ist ein Zeitschalter erwünscht, der nach Einschaltung des Lampenstromkreises nach einer vorherbestimmten kurzen Zeit selbsttätig den Stromkreis wieder öffnet und die Lampen ausschaltet. Die bekannten Zeitschalter, die meist Uhrwerke verwenden, sind sehr kompliziert und. versagen sehr häufig.
Die Erfindung bildet einen Zeitschalter, der einfach und zweckmässig ist, empfindliche Teile vermeidet und an seine Ausführung und seinen Zusammenbau keine besonderen Anforderungen stellt.
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unterbricht.
Das Schaltergehäuse ist mit der Flussigkeitskamnier durch ein Rückschlagventil verbunden, durch das die Flüssigkeit vor Bewegung des Schalters in die Stromschlusslage in die Kammer strömt, aber an einem Rückströmen verhindert wird. Durch eine halbe Umdrehung des Schaltergehäuses wird die Flüssig-
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Stromschlusslage. Die Flüssigkeit wird dabei infolge Abschlusses der Kammer mittels des Rückschlagventiles zurückgehalten.
Zweckmässig sind zwei gleiche Schalter in den Stromkreis um 1800 versetzt zueinander geschaltet. um durch jede halbe Umdrehung Stromschluss bewirken zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Zeitschalter nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung in Fig. 1 und Fig. 2 in zwei verschiedenen Stellungen im Schnitt.
Das Schaltergehäuse besteht aus zwei durch Verschrauben miteinander verbundenen Teilen a, b.
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kugel i ausgebildet ist und den Stromsehluss herstellt, wenn er auf den beiden als Kugelsitz wirkenden Kontakten liegt. An einem der Teile des Schaltergehäuses ist eine Querwand j befestigt, die eine durch ein Rückschlagventil k abschliessbare Durchgangsöffnung l besitzt. Der Hub des Ventiles ist durch einen Käfig m begrenzt. Die Querwand j ist auch mit einer engen, nicht abgeschlossenen Öffnung n versehen.
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gehäuses wird mit einer Flüssigkeit, wie Öl, Glyzerin, teilweise gefüllt.
Zweckmässig sind in den Stromkreis zwei gleiche Schalter um 1800 zu einander versetzt geschaltet ; wodurch bei jeder halben Umdrehung des Schalters Stromschluss bewirkt werden kann.
Angenommen, der Schalter befindet sich in der in Fig. 1 gezeigten Stellung. Bei beiden Schaltern ist der Stromkreis unterbrochen. Bei dem nach der Zeichnung links angeordneten Schalter schwimmt der Stromschlusskontakt i auf der Flüssigkeit r und kann daher die Anschlusskontakte g. h nicht überbrücken. der Stromkreis ist unterbrochen. Bei dem rechts angeordneten Schalter liegt der Stromschlusskontakt i
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auf der Querwand j unterhalb der Anschlusskontakte ; Stromschluss ist auch bei diesem Schalter nicht hergestellt. Die Flüssigkeit befindet sich im Teile b des Sehaltergehäuses.
Wird der Schalter um 180 in der Richtung des Pfeiles s in Fig. 1 gedreht. dann gelangt der rechts liegende Schalter in die Stellung des links liegenden Schalters nach Fig. 2 und der links liegende Schalter nach Fig. 1 in die Stellung des rechts liegenden Schalters nach Fig. 2.
Der Stromschlusskontakt i des rechts liegenden Schalters nach Fig. 1 fällt nach erfolgter Drehung um 1800 infolge der Wirkung seines Eigengewichtes auf die Anschlusskontakte 71 und schliesst den
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hält die Flüssigkeit in dem Teile b des Schaltergehäuses zurück. Die Flüssigkeit tropft aber durch die enge Öffnung n in der Querwand j aus dem Teil b in den Teil a des Schaltergehäuses und sammelt sich dort an.
Nach einiger Zeit, die von der Grösse des mittels der Stellschraube p regelbaren Durchflussquerschnittes der Öffnung n abhängt, sammelt sich genug Flüssigkeit im Gehäuseteil . so dass der einen Schwimmer bildende Stromsehlusskontakt i von den Anschlnsskontakten ./i emporgehoben wird. indem er auf der Flüssigkeit schwimmt, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird.
Bei der nächsten Betätigung des Schalters durch Drehung um 1800 bewirkt der reehtsliegende Schalter den Stromschluss, während der linksliegende in die den Stromschluss vorbereitende Stellung gelangt. Der Schwimmerkontakt fallt auf die Querwand und der Rest der Flüssigkeit tritt dann aus dem unteren Teil a des Schaltergehäuses durch das Röhrchen in der Querwand j in den oberen Teil b. in dem sie zurückgehalten wird.
Soll der Schalter nach einer bestimmten Zeit einen offenen Stromkreis selbsttätig schliessen, dann ist die Anordnung des Schalters umzukehren. Der Stromschlusskontakt wird durch die sieh ansammelnde Flüssigkeit weiter gehoben und überbrückt in dieser Stellung, wenn er auf der Flüssigkeit schwimmt. den oberhalb angeordneten Anschlusskontakt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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körper und das Schaltergehäuse als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist. der zur Einschaltung des Stromes in eine Lage gebracht wird. in der der Stromschlusskontakt infolge seines Eigengewichtes selbsttätig in die Stromsehlussstellung und die Flüssigkeit aus einer Flüssigkeitskammer (b) des Schalters durch eine enge Öffnung (il), mit zweckmässig regelbarem Durehflussquerschnitt. in das Schaltergehäuse (a) tropft und bei genügender Ansammlung den Schwimmerkontakt aus seiner Stromschlussstellung emporhebt und den Strom unterbricht.
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