AT105303B - Elektrischer Zeitschalter. - Google Patents

Elektrischer Zeitschalter.

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AT105303B
AT105303B AT105303DA AT105303B AT 105303 B AT105303 B AT 105303B AT 105303D A AT105303D A AT 105303DA AT 105303 B AT105303 B AT 105303B
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AT
Austria
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switch
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throttle
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contacts
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Adolf Bernd
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Adolf Bernd
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  Elektrischer Zeitschalter. 



   Die Erfindung betrifft weitere Ausgestaltungen des elektrischen   Zeitschalters   mit durch eine Drosselvorrichtung verbundenen Gefässkammern für die   Drosselflüssigkeit   nach Patent   Nr.   102904. 



  Die Erfindung bezweckt einerseits die Dauer der verzögerten Schaltung auf einfache und betriebssichere Weise regeln zu können, anderseits die Handhabung derartiger elektrischer Zeitschalter zu vereinfachen und ihren Verwendungsumfang zu erhöhen. Der Erfindung gemäss wird dies dadurch erreicht, dass der elektrische Zeitschalter mit Einrichtungen zum Regeln der Durchflussgeschwindigkeit durch die Drosselvorrichtung ausgestattet ist. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereiche der die Kontakte aufweisenden Gefässkammer ein Aufnahmeraum für die Drosselflüssigkeit derart angeordnet, dass beim Kippen des Schalters in eine von der   Ein-und Aussehaltstellung unterschiedliche   dritte Schaltstellung die Drosselflüssigkeit rasch in den Aufnahmeraum fliesst und hiedurch die Kontakte rasch   eröffnet   werden. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. In den Fig. 1 und 2 ist ein Zeitsehalter für verzögertes Ausschalten mit regelbarer Verzögerung in zwei verschiedenen Einstelllagen dargestellt. In den Fig. 3 und 4 ist als weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Stufenschalter im Längsschnitt in zwei besonderen Sehaltstellungen dargestellt. Die Fig. 5. 6 und 7 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des Zeitschalters in drei besonderen Stellungen. Die Fig. 8 und 9 zeigen zwei besondere Ausgestaltungen und Anordnungen von Drosselvorrichtungen für Zeitschalter gemäss der Erfindung. 



   Bei sämtlichen   Ausführungebeispielen   stellt x die einschaltkammer, y die Ausschaltkammer, 
 EMI1.1 
 eines U-förmigen Rohres gebildet. In der Einschaltkammer x sind zwei zentrisch zueinander angeordnete Rohrstücke 110, 111 vorgesehen ; der Kontakt 1 ist in dem Rohr 111, der Kontakt 2 zwischen den 
 EMI1.2 
 dient zur Begrenzung der Grösse des   Ausschaltwinkels   und besteht aus einer Stellschraube 121. die mit einem   Handrädchen   122 versehen ist. Durch die Stellschraube 121 kann die Winkelstellung des Zeitschalters beim Einschalten geregelt werden, zu dem Zwecke, nach Bedarf eine grössere oder geringere Menge von Leitflüssigkeit in die Einschaltkammer einfliessen zu lassen.

   Der regelbare Anschlag 125 besteht gleichfalls aus einer Stellschraube, die mit einem   Handrädchen   126 ausgestattet ist. Der regelbare Ansehlag 125 dient zum Regeln der Durchflussgeschwindigkeit der Drosselflüssigkeit durch die Drosselvorrichtung z. Die Regelung der   Durchflussgeschwindigkeit   der   Drosselflüssigkeit wird durch Veränderung   des auf der ausfliessenden   Drosselflüssigkeit   lastenden   Gefälldruekes   bewirkt. In der Winkelstellung 
 EMI1.3 
 

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 der sieh aus den beiden Höhen   h und h'zusammensetzt.   Beide Höhen 71, h'ergeben jene Gesamthöhe, in welcher der Flüssigkeitsspiegel in der Einschaltkammer x über   der Mündung 116   des Überleitungskanals liegt.

   In der Winkelstellung gemäss   Fig.,   2 lastet auf der durch die Drosselvorrichtung z fliessenden 
 EMI2.1 
 dass in der Winkelstellung gemäss Fig. 2 die durch die Drosselvorrichtung fliessende   Drosselflüssigkeit   unter   geringerem Gefälldruck   steht, wie bei der Winkelstellung gemäss Fig. l. Bei der vorstehenden Betrachtung ist unter Höhe h der Höhenabstand des Niveaus der in der Einschaltkammer x befindlichen Drosselflüssigkeit von der Kante des Rohres 111 zu verstehen, also von jener Stelle, in welcher ein Abreissen der Flüssigkeitsverbindung zwischen den beiden Kontakten 1, 2 stattfindet. 



   Trotzdem bei dem Schalter praktisch die gleiche Flüssigkeitsmenge vom Augenblick des Einschaltens der Kontakte 1, 2 bis zum Moment des verzögerten Ausschaltens der   Kontakte'1, 2 durch   die Drosselvorrichtung z bindurchfliesst (vgl.   Hohe/, ist   in der Winkelstellung Fig. 1 die Dauer der verzogerten Ausschaltung eine wesentlich geringere, wie m der Winkelstellung gemäss Fig. 2, da in ersterer 
 EMI2.2 
 druck, also rascher von x nach y fliesst, als bei der Winkelstellung gemäss Fig. 2. 



   Beim vorstehend beschriebenen Schalter kann die Dauer der verzögerten Ausschaltung somit auf zweierlei Weise geregelt werden, u., zw. einerseits durch die Bemessung der beim Ausschalten von y nach z überfliessenden Drosselflüssigkeitsmenge mittels der Stellschraube 121 und anderseits durch Regelung der   Durchflussgeschwindigkeit   der Drosselflüssigkeit durch die Drosselvorrichtung mittels der Stellschraube 125. Selbstredend kann zum Regeln der   verzögerten Aussehaltdauer auch   nur eine der Regelungseinrichtungen, z. B. wie in den Fig. 10 und 11 des Hauptpatentes beschrieben, die Stellschraube 121 oder auch nur die Stellschraube 125 verwendet werden. Für beide Regelungsarten der Ausschaltdauer ist die Bauart des Zeitschalters belanglos. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 und 4 zeigt einen Stufenschalter, bei welchen in der   Einschaltkammer x   mehrere Kontaktpaare   1,   2 derart angeordnet sind, dass beim verzögerten Ausschalten die Kontaktpaare nacheinander ausgeschaltet werden. Die Drosselvorrichtung z besteht aus einem dünnen   Kanal 180,   der mit seinem einen Ende 131 in eine an die Einschaltkammer x angeschlossenen Hilfskammer   1.'34 mündet,   und mit seinem andern Ende 132 an die Ausschaltkammer y angeschlossen ist. 



  Der Erfindung gemäss ist bei diesem Zeitschalter die Drosselvorrichtung in der Weise angeordnet, dass 
 EMI2.3 
 'hiedurch die Kontaktpaare   1,   2. Beim Kippen des Schalters in die Ausschaltstellung (Fig. 3) fliesst die Drosselflüssigkeit von der Einschaltkammer x über die Hilfskammer 134 durch den Drosselkanal   130   
 EMI2.4 
   (Drusselflüssigkeit   sowohl vor wie am Anfang des Drosselkanals 130. Die Anordnung der Drosselvorrichtung z in der Weise, dass in sämtlichen Schaltstellungen vor und am Anfang der Drosselvorrichtung Drosselflüssigkeit sich befindet, ist sehr wichtig, da hiedurch ein Flüssigkeitsfaden erhalten wird, der sich von der Einschaltkammer in die Drosselvorrichtung erstreckt.

   Beim jedesmaligen Einschalten ist daher bereits eine Flüssigkeitsverbindung'zwischen der Einschaltkammer x und der Drosselvorrichtung z vorhanden, so dass unter allen Umständen ein klagloses Überfliessen der Flüssigkeit von   a ; nach y statt-   finden muss. Die Hilfskammer verhindert beim raschen Schwenken in die Einschaltstellung das Abrinnen 
 EMI2.5 
 und x ganz erfüllt. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   gemäss den Fig. 5-7 besteht der Zeitschalter aus einem   U-förmigen   Gefäss, dessen einer Schenkel die Einschaltkammer x und dessen anderer Schenkel die Ausschaltkammer y bildet. Die Drosselvorrichtung z besteht aus einem Haarloch 140 in der Wandung der Gefässkammer x. 



  Das Haarloeh 140 mündet in einen   Überleitungskanal. MZ,   der die beiden Kammern a   @, y miteinander   verbindet. Im Bereiche der Einschaltkammer x ist ein Aufnahmeraum 143 vorgesehen, der eine solche Grösse besitzt, dass er die Flüssigkeitsmenge aufnehmen kann. Der Aufnahmeraum   143   verfolgt den Zweck. beim Kippen des Schalters in eine von der Ein-und verzögerten Ausschaltung (Fig. 5 und 6) unterschiedliche dritte Schaltstellung die   Leitflüssigkeit   aufzunehmen, wodurch die Kontakte 1, 2 rasch geöffnet werden. Der Aufnahmeraum 148 wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Teil der Gefässkammer x gebildet. 



   Sollen die Kontakte geschlossen werden, so ist es nur erforderlich, den Schalter um seine Dreh- 
 EMI2.6 
 ein Schliessen der Kontakte   1,   2. Aus der Stellung gemäss Fig. 6 kann der Schalter entweder in die Stellung gemäss Fig. 5 oder in die Schaltstellung gemäss Fig. 7 gekippt werden. In der Schaltstellung gemäss Fig. 5 
 EMI2.7 
 

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 werden die Kontakte 1, 2 verzögert geöffnet. Beim Kippen des Schalters in die Schaltstellung gemäss Fig. 7 fliesst die Drosselflüssigkeit w in dem Aufnahmeraum 143 und öffnet plötzlich die Kontakte. 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel erfolgt das Kippen des Schalters in die Moment-   ausschaltsteljung   (Fig. 7), um die Kippachse 145. also um jene Kippachse, die zum Kippen des Schalters in die Einschaltstellung (Fig. 6) und in die verzögerte Ausschaltung (Fig. 5) dient. Der Schalter kann jedoch auch eine besondere Kippachse, z. B. eine im rechten Winkel zur Kippachse 145 stehende Kippachse B-B besitzen, die zum Kippen des Schalters in die Momentaussehaltstellung dient. Diese besondere Kippachse kann selbstredend in den verschiedensten Relativlagen zur Kippachse 145 verlaufen ; wesentlich ist nur, dass sie das Kippen des Schalters in eine dritte Schaltstellung ermöglicht, in welcher die Kontakte 1, 2 rasch geöffnet werden. 



   In den Fig. 8 und 9 sind zwei weitere Ausgestaltungen von Drosselvorrichtungen dargestellt. 



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 stellt   x   die Einschaltkammer und 150 den Überleitungskanal dar. 1, 2 sind die in der Einschaltkammer angeordneten Kontakte. Die Drosselvorriehtung z besteht 
 EMI3.1 
 angeschlossen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 9 besteht die Drosselvorrichtung z aus einer düsenförmigen Verengung   153   des einen Endes des Überleitungskanals 154. Der Kanal 154 ist in der Kammer x derart angeordnet, dass die düsenförmige Verengung 153 in die Kammer x hineinragt. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. EMI3.3 EMI3.4 derart angeordnet ist, dass beim Kippen des Schalters in eine von der Ein-und Aussehaltstellung unter- schiedliche dritte Sehaltstellung die Drosselflüssigkeit rasch in den Aufnahmeraum fliesst und hiedurch die Kontakte rasch geöffnet werden. (Fig. 5-7.) 6. Elektrischer Zeitschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Drosselflüssigkeit aufnehmende Raum (143) von einem Teil der Gefässkammer (. c) gebildet wird.
    7. Elektrischer Zeitschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kippen des Schalters in die dritte Schaltstellung eine besondere Kippachse (B-B) vorgesehen ist.
    8. Elektrischer Zeitschalter mit durch eine Drosselvorriehtung verbundenen Gefässkammern EMI3.5
AT105303D 1925-04-02 1925-12-31 Elektrischer Zeitschalter. AT105303B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT102904D AT102904B (de) 1925-04-02 1925-04-02 Elektrischer Zeitschalter.
AT105303T 1925-12-31

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AT105303B true AT105303B (de) 1927-01-25

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ID=25605959

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT105303D AT105303B (de) 1925-04-02 1925-12-31 Elektrischer Zeitschalter.

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AT (1) AT105303B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740686C (de) * 1941-01-22 1944-06-21 Schmidt Max Kniefoermige kippbare Quecksilberschaltroehre

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740686C (de) * 1941-01-22 1944-06-21 Schmidt Max Kniefoermige kippbare Quecksilberschaltroehre

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