AT84962B - Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter. - Google Patents

Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter.

Info

Publication number
AT84962B
AT84962B AT84962DA AT84962B AT 84962 B AT84962 B AT 84962B AT 84962D A AT84962D A AT 84962DA AT 84962 B AT84962 B AT 84962B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mercury
tube
breaker
flashing lights
valve rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Joh Kremenezky Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Kremenezky Fa filed Critical Joh Kremenezky Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT84962B publication Critical patent/AT84962B/de

Links

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter. 
Der Quecksilberunterbrecher für elektrisches Blinklicht nach dem Stammpatente besteht aus einem in einem Solenoid beweglichen Eisenkern, der in einem mit Quecksilber gefüllten Rohre 
 EMI1.1 
 herabsinkt, wird der Kontakt wieder geschlossen, indem das Quecksilber in einen   Sack ged1   ückt wird, in den ein Kontaktdiaht eingeschmolzen ist. Die für S.   gnalisierungszwccke   erforderliche geringe Frequenz der Stromunterbrechungen wird dadurch erzielt, dass der zylindrische Kern mit kreisförmigen Rillen von sperrzahnähnlichem Querschnitte ausgestattet ist und in eine zähe Flüssigkeit von möglichst niedrigem Gefrierpunkt eintaucht. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Einrichtung dadurch zu vereinfachen und betriebssicherer zu gestalten, dass in den Quecksilbersack ein   schräg   gestelles, an dem dem   Quecksilberrohr   zugekehrten Ende   off-nes Giasrohr eingesetzt ist, in   dessen anderes Ende der   Le. tungsdraht eingeschmolzen   ist. Der Rand des offenen Endes des Glasrohres ist   zweckmässig   scharfkantig gehalten. 



   In Fig. i ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. 



   Ein   Gtasrohrchen-,   das an seinem unteren Ende zugeschmolzen ist, wird in geeigneter Lage in den Sack 3 eingefügt. In das untere Ende des Glasröhrchens ist der Leitungsdraht 2 eingeschmolzen.   Der Eisenkern   ist mit seinem unteren Ende in Quecksilber im Rohr   5   eingetaucht. Sinkt der Eisenkern, so steigt das Niveau 6 des Quecksilbers und erreicht bald die untere Kante des Glasröhrchens 1 (Niveau 7). Im nächsten Moment   fliessen   beide Quecksilbermassen ineinander und schliessen den Stiom durch die Windungen des Solenoides.

   Letzteres zieht nun den Eisenkern aufwärts, wodurch eine Stromunterbrechung entsteht, die sich an der unteren Kante des Glasröhrchens 1 rasch und sicher vollzieht, während die Unterbrechung an der abgerundeten Übergangsstelle zwischen Sack 3 und Quecksilberrohr   5,   namentlich bei ver- 
 EMI1.2 
 sehr erschwert ist. Die Regulierung der Bewegung des Eisenkernes geschieht durch den Ventil-   stab M,   der durch eine Schraube 14 gehoben und gesenkt werden kann und in ein mit dem Kern   4   durch ein Zwischenstück   8   verbundenes Rohr 12 taucht, das mit einer viskosen Flüssigkeit   gefüllt   ist. Der Ventilstab 13 trägt eine Reihe von festen Ringen 11 und festen   Venlilk6rp :-in 9,   die mit Löchern versehen sind.

   Zwischen jedem Ring 11 und dem nächst oberen Ventilkörper 9 befindet sich ein beweglicher Ring 10, der die Löcher im Ventilkörper 9 zu verschliessen vermag. 



  Das Rohr 12 ist mit einer viskosen Flüssigkeit gefüllt. Bei der Abwärtsbewegung des Rohres 12 werden die Plättchen 10 durch die Flüssigkeit an die Ventilkörperchen 9   angedrückt,   wodurch eine kräftige Bremsung der Abwärtsbewegung des Kernes 4 und die nötige Verlängerung der Leuchtdauer der Lampen eintritt. Bei Aufwärtsbewegung des Rohres 12 werden die   Plättchen   10 durch die Flüssigkeit von den darunter liegenden   Ventilkörpjrchen   9 abgehoben, wodurch die 
 EMI1.3 
 Ventilen 9, 10, 11 gesteigert und den jeweiligen Bedingungen angepasst werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Quecksilberunterbrecher nach Anspruch 4 des Stammpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Quecksilbersack (3) ein schräges, an dem dem Quecksilberrohr (5) zugekehrten Ende offenes und zweckmässig scharfkantiges Rohr (1) eingesetzt ist, in dessen anderem geschlossenen Ende der Leitungsdraht (2) eingeschmolzen ist, um Verzögerungen der Unterbrechung des Quecksilberkontaktes durch Tröpfchen oder Verunreinigungen des Quecksilbers hintanzuhalten.
    2. Quecksilberunterbrecher nach Anspruch i, bei dem über dem Quecksilber im Rohr eine EMI1.4 dass die Bremsvorrichtung aus einem ortsfesten Ventilstab (13) mit daran befestigten Ringen (11) und durchlöcherten Ventilkörpern (9) und zwischenliegenden, auf dem Ventilstab frei beweglichen Ringen (10), welche die Löcher in den Ventilkörpern zu verschliessen vermögen, besteht.
    *) Erstes Zusatzpatent Nr. 80220, zweites Zusatzpatent Nr. 83459. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84962D 1917-02-15 1919-04-30 Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter. AT84962B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT80219T 1917-02-15
AT84962T 1919-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT84962B true AT84962B (de) 1921-08-10

Family

ID=25604350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT84962D AT84962B (de) 1917-02-15 1919-04-30 Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT84962B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE823624C (de) Elektromagnetische Ausloesevorrichtung fuer UEberstromausschalter
AT84962B (de) Quecksilberunterbrecher für elektrische Blinklichter.
DE1274226B (de) Einrichtung bei Lastumschaltern fuer Stufenschalter fuer Regeltransformatoren
DE641706C (de) Elektrischer Fluessigkeitsleistungsschalter mit Lichtbogenloeschung nach dem Expansionsprinzip
DE533325C (de) Sicherheitsvorrichtung an elektrisch beheizten Fluessigkeitsgefaessen
AT83459B (de) Quecksilberunterbrecher für elektrisches Blinklicht.
DE529863C (de) Anordnung von zwei verschiedenartigen, zusammenarbeitenden Leitungsschaltern
AT91163B (de) Elektrischer Zeitschalter.
AT19022B (de) Bogenlampe.
DE665330C (de) Selbsttaetig periodisch arbeitender Fluessigkeitszeitschalter mit einem hohlen, mit einer kleinen OEffnung versehenen Tauchkern und einem Steuerstromkreis fuer Solenoidspule und Signalstromkreis
DE596199C (de) OElschalter mit mehreren in Reihe liegenden Unterbrechungsstellen
DE597334C (de) Vertikale, insbesondere elektromagnetisch betaetigte Quecksilberschaltroehre
DE904064C (de) Quecksilber-Schaltroehre
DE446874C (de) UEberstromschnellschalter
AT160899B (de) Periodisch arbeitende Schalteinrichtung für Wechselstrom mit bewegten Kontakten, insbesondere Stromumformer
AT110483B (de) Zeitschalter.
AT57214B (de) Schaltung für dreiadrige Fernsprechämter mit selbsttätigem periodischen Teilnehmeranruf.
DE360085C (de) Quecksilberunterbrecher fuer elektrisches Blinklicht fuer Eisenbahnsignale
AT80219B (de) Elektrisches Blinklicht für Eisenbahnsignale. Elektrisches Blinklicht für Eisenbahnsignale.
DE693718C (de) echerkontakt, insbesondere als Blinkschalter fuer Eisenbahnuebergaenge
DE560913C (de) Quecksilberschaltroehre mit elektromagnetisch betaetigtem Tauchkern
DE2047114C (de) Thermisch-magnetischer Blinkschalter
DEG0000636MA (de) Quecksilberschalter
DE188708C (de)
AT160691B (de) Stromrichter für Starkstrom mit mechanisch bewegten Kontakten.