DE893541C - Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere fuer Elektrozaeune - Google Patents

Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere fuer Elektrozaeune

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DE893541C
DE893541C DEN4548A DEN0004548A DE893541C DE 893541 C DE893541 C DE 893541C DE N4548 A DEN4548 A DE N4548A DE N0004548 A DEN0004548 A DE N0004548A DE 893541 C DE893541 C DE 893541C
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DE
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mercury
float
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current pulses
controlling current
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DEN4548A
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Gerd Nissen
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Es sind Schalteinrichtungen für Elektrozäune bekannt, bei denen der Primärstrom- der Induktionsspule durch Hartmetall- oder Quecksilberkontakte geschaltet wird. Dabei wird zur Erzielung des Zeitabstandes von etwa i Sekunde von. einem Impuls zum anderen entweder die Zeitkonstante eines Kondensators in Verbindung mit einem Relais bzw. einerEntladungsröhre oder einePendeleinrichtung, die aus einer trägen Masse besteht und durch eine Kraft in ihre Ruhelage zurückbewegt wird, verwendet. Diese Kraft kann die Schwerkraft, eine Federkraft oder eine sonstwie erzeugte Kraft sein.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß bei einer Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere für Elektrozäune, die Verzögerungseinrichtung zur Erzielung des Zeitabstandes zwischen den Impulsen in einem Quecksilbergefäß untergebracht ist und aus einem Schwimmkörper besteht, der so ausgebildet ist, daß der Schaltvorgang verzögert wird. Dieser Schwimmkörper wird magnetisch betätigt, sol daß das Quecksilbergefäß keine Bewegungen auszuführen hat, was besondere Vorteile bezüglich der Stromabnahme bietet. Ausführung i Abb. i zeigt das Quecksilbergefäß a, in welchem sich ein Schwimmkörper b beerdet, der aus einem nach unten offenen besteht und in: dem oberen geschlossenen Boden eine kleine Öffnung c besitzt. In das Glasgefäß sind zwei Elektroden d und e eingeschmolzen. Die Elektrode d stellt den Kontakt mit dem Quecksilber her, während die Elektrode e isoliert durch das Quecksilber geführt wird und beim Schaltvorgang bei einer gewissen Höhe des Quecksilberspiegels mit diesem metallisch verbunden ist.
  • Der Vorgang ist folgender: Der Schwimmer befindet sich im Ruhezustand im Quecksilber. Der Quecksilberspiegel hat gerade eine Höhe, die an die Elektrode e reicht und. mit dieser Kontakt macht. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen und die Magnetspule erregt und. der Schwimmer angehoben. Da das Gas nicht so schnell durch die Öffnung c in das Innere des Schwimmers strömen kann, wird das Quecksilber innerhalb des Hohlraumes mit angehoben. Erst wenn der äußere Quecksilberspiegel so weit abgesunken ist, daß das Gas von unten her in den Hohlraum strömen kann, fließt das Quecksilber aus dem Innern des Schwimmers heraus, und der gesamte Quecksilberspiegel liegt nun unterhalb der Elektrode e und öffnet den Kontakt. Im gleichen Augenblick bricht das magnetische Feld der Spule zusammen, und der Schwimmer fällt herab. Da nun wiederum das Gas nicht so schnell durch die Öffnung c ausströmen kann, wird der Quecksilberspiegel innerhalb des Schwimmers vorerst abgesenkt und hebt sich im weiteren Verlauf, sowie das Gas durch die Öffnung c ausströmt, langsam wieder an, wobei der Schwimmer immer tiefer in das Quecksilber eintaucht. Hat der Quecksilberspiegel innerhalb des Schwimmers die Höhe des äußeren Quecksilberspiegels erreicht, so wird der Kontakt zwischen dem Quecksilberspiegel und der Elektrode e wiederhergestellt, und der Vorgang beginnt von neuem.
  • Ausführung 2 Abb. 2 zeigt ein Quecksilbergefäß ca, in dem sich ein Schwimmkörper b befindet, der aus einem nach oben offenen Hohlkörper besteht und in dem unteren geschlossenen Boden eine kleine Öffnung c besitzt. In das Glasgefäß sind zwei Elektroden d und e ein-,geschmolzen. Die Elektrode d stellt den Kontakt mit dem Quecksilber her, während die Elektrode e kurz oberhalb des Quecksilberspiegels innerhalb des Schwimmers angebracht ist. Bei dieser Anordnung liegt dieser Kontakt parallel zu der Erregerspule, die den. Schwimmer betätigt, so daß die Spule bei geschlossenen! Kontakt stromlos ist und bei offenem Kontakt erregt wird. Befindet sich der Schwimmer in Ruhelage, so ist dieser Kontakt geöffnet unid die Erregerspule oiehti Iden Schwimmer nach unten in. @dias Quecksilber hinein. Da das Quecksilber nicht so schnell durch die Öffnung c in das Innere des Schwimmkörpers fließen kann, wird im ersten Augenblick der Quecksilberspiegel innerhalb des Schwimmers abgesenkt, bis der äußere Quecksilberopiegel so wertangehoben ist, ,daß dag Quecksilber über (den oberen Raüd des Schwimmkörpers fließen kann. Da sich nun das Gesamtniveau durch den tief eintauchenden Schwimmer gehoben. hat, wird der Kontakt geschlossen und damit die Erregerspule stromlos. Der Schwimmer schnellt nach oben und hebt den inneren Quecksilberspiegel noch weiter an,. daß der Kurzschluß des Kontakts bestehenbleibt. Das Quecksilber fließt nun langsam. durch die Öffnung c, wobei der im Innern- befindliche Ouecksilbers,piegel a#bs;inkt und edler Schwimmer weiteT aufs !&m Quecksiliber herausfiaueht. Hat ,sich !der 0u ecks-ilberspiegel an,der Elektrode e so, weit gesenkt, id'aß [der Kontakt geöffnet wird, wird die Magnetspule wieder erregt, und der Vorgang beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere für Elektrozäune, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gas- oder Flüssigkeitsmenge durch einen magnetisch betätigten Schwimmer derart in Bewegung gesetzt wird, daß dem Gas oder der Flüssigkeit in einer oder beiden Richtungen ein Widerstand entgegengesetzt wird, der eine Stauung zur Folge hat, die dem Bewegungsvorgang eine zeitliche Verzögerung gibt, innerhalb welchem ein Zustand eintritt, bei dem Kontakte geöffnet oder geschlossen werden, die wiederum einen Stromkreis, in dem die Erregerspule zur Betätigung des Schwimmers liegen kann, periodisch ein-und ausschalten. -
DEN4548A 1951-10-16 1951-10-16 Schalteinrichtung zur Steuerung von Stromimpulsen, insbesondere fuer Elektrozaeune Expired DE893541C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089448B (de) * 1955-11-07 1960-09-22 Jean Ghys Elektrisches Quecksilberverzoegerungs-relais

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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