AT90414B - Verfahren zur Darstellung von gereinigten Dispersoidgemischen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von gereinigten Dispersoidgemischen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von gereinigten Dispersoidgemischen. 
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Ionen und nicht ionisierten Körpern bestehen können. 



   Damit das Verfahren zum Ziele   führt,   ist es häufig notwendig, dass während der elektroosmotischen Behandlung in der zu behandelnden Suspension eine bestimmte Ionenart bzw. Ionenkonzentration aufrecht erhalten wird, sei es, um den änderungssinn der zu trennenden Substanzen oder die Wanderungsgeschwindigkeit im geeigneten Sinne zu beeinflussen, sei es,   um   chemische oder physikalische Ver- änderungen der gelegentlich sehr empfindlichen Substanzen zu verhindern. 



   Dieses geschieht nach den bekannten Verfahren durch Anwendung von Diaphragmen mit ausgewähltem Potential. Je nach Wahl des Potentials der Diaphragmen ist es danach möglich, die Ionen mit ungleicher Geschwindigkeit abwandern zu lassen, so, dass bei Anwendung der bekannten dreiteiligen Zelle das im   Mittelraum   befindliche Gemisch eine ganz bestimmte, z. B. saure, alkalische oder neutrale Reaktion bzw. eine bestimmte Ionenkonzentration annimmt. Indessen ist die Durchführung dieses Verfahrens praktisch durch die zur   Verfügung   stehenden Diaphragmenmaterialien beschränkt. Sie versagt namentlich dann. wenn es sieh um ein Gemisch sehr verschiedener, namentlich mehrwertiger Ionen handelt. Enthält das zu behandelnde Gemisch z. B. Ammoniumsulfat, so ist es auch bei Anwendung 
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 was in den meisten Fällen unerwünscht ist. 



   Gemäss der Erfindung wird in solchen Fällen nun derart verfahren, dass in dem zu behandelnden Gemisch ungeeignete Ionen zum Zwecke der elektroosmotischen Behandlung durch geeignete ausgetauscht werden. Die Erfindung macht dabei von dem an sich bekannten Gedanken der Kombination der elektroosmotischen Trennung mit einer chemischen Vorbehandlung Gebrauch und führt dabei die rein chemische Vorbehandlung der. Ausgangsgemische in neuartiger, dem gewünschten Ziel entsprechender Weise ans. indem die Ausgangsgemische derart chemisch vorbehandelt werden, dass eine unerwünschte Änderung des kolloidalen Zustandes der Dispersoide, die bei der Elektroosmose durch die verschiedene 
 EMI1.3 
 oder alkalische Reaktion des Mittelraumes störenden Ionen und die   Einführung   der diese Reaktion dem   Mit. telraum erhaltenden Ionen   vermieden wird. 



     E : filldullgsgemäss   können auf diese Weise z. B.   mehrwertige Ionen durch   einwertige ersetzt werden. 



  In dem eingangs erwähnten Gemisch von Ammoniumsulfat und Eiweiss wird das   S04-Jon   zweckmässig durch das. Anion der Essigsäure ersetzt, indem man mit der entsprechenden Menge Bariumazetat umsetzt und das ausfallende Bariumsulfat entfernt. Das verbleibende   Gemisch   von.   \mmonium8zetat   und   Eiweiss   bleibt bei der elektroosmotischen Behandlung unter Anwendung eines positiven Diaphragmas an der . \node dauernd sehr schwach alkalisch und das Eiweiss bleibt in   lösung. zersetzt   man das SO 4-Ion durch Umsetzung mit   Chlorbarium   in analoger Weise durch   das Chlorion.   so   lässt sich der Mittelraum   dauernd schwach sauer erhalten. 

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