AT90354B - Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen.

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  AntriebsvorrichtungfürSchüttelrinnen. 



   Bei   Sehüttelrinnen   findet der Antrieb durch umlaufende Motoren, z. B. Elektromotoren, in der Weise statt, dass die auf Wälzbahnen oder Pendeln gelagerte Rinne ihre Bewegung mittels einer vom Motor angetriebenen Kurbelstange   erhält.     Die Kurbelstange   greift nicht unmittelbar an der Rinne an, sondern durch Vermittlung zweier Federn, welche die Stösse auffangen. Würden die Federn, was 
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 ist, um das Gut in der Rinne infolge der ihm erteilten lebendigen Kraft zum   Vorwärtsgleiten   zu bringen. Es kann höchstens ein geringes   Hin-und Herrutschen   des Gutes stattfinden.

   Geht man vom starren Antrieb zum Antrieb mit zwei gleichen Federn über, so kann wohl eine Vergrösserung des Rinnenhubes eintreten und eine gewisse zeitliche Phasenverschiebung zwischen Kurbelzapfen und Angriffspunkt der Rinne, aber der Bewegungsvorgang der Rinne selbst bleibt trotzdem sinusförmig. 
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 einen Hubende wesentlich grösser zu   machen   als an dem anderen Hubende, so dass die dem Gut erteilte lebendige Kraft ausreicht die Reibung zwischen Gut und Rinne zu überwinden, also das Gut vorwärts zu treiben. 



   Man hat diese   Verzögerung   entweder durch besondere kinematische Getriebe erzielt oder dadurch, 
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 vorrichtung eintreten. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung bei der ein stossfreies Arbeiten der Rutsche und günstige   Förderung   des Gutes mittels einfachen Kurbeltriebes erzielt wird. Die Erfindung besteht darin, dass die Antriebsstange unter   Vermittlung   zweier Federn von verschiedener Federkonstante an der Rinne angreift und dass die Feder mit grösserer Federkonstante am Ende des   Förderhubes   die Rinne verzögert, so dass dadurch ein   Vorwärtsgleiten des Fördergutes   in der Rinne eintritt. Unter Förderhub wird der in seiner Bewegungsrichtung mit der beabsichtigten Förderriehtung des Gutes übereinstimmende Hub bezeichnet, in dessen Verlauf dem Gut die erforderliche lebendige Kraft erteilt wird und der an seinem Ende stark verzögert werden muss, damit das Gut in der Rinne vorschiesst. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Antriebsvorrichtung dargestellt. 



   Der   Elektromotor   treibt mittels Vorgelege den Zapfen a des Kurbelantriebes und damit die . \ntriebsstange b der Rinne    an. Der Körper /.   der mit der Rinne e fest verbunden ist, ist lose auf der 
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 Stellung durch die Bunde g   und li,   festgelegt ist. Die nach dem Kurbelzapfen zu gelegene Feder e ist als   Wiclfedpr mit weiten Gängen gewickelt und   hat   eine geringe Federkonstante, hat also grosses Spiel   

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 und ist sehr elastisch. Die andere dem Kurbelzapfen abgewendete Feder i ist eine Pufferfeder von hoher Federkonstante und kurzem Spiel. 



   Die Vorrichtung wirkt in der Weise, dass beim   Förderhub   in der Richtung des Pfeiles die Feder die Bewegung der belädenen Rinne aufnimmt. Ein harter Stoss tritt nicht auf. da er von der kräftigen Pufferfeder aufgefangen wird. Anderseits ist aber doch die   Wirkung der Feder,   also die Verzögerung, die sie der Rinne erteilt, so stark, dass das Fördergut beim Förderhub auf der Rinne weiter rutscht. Beim   Rückhub   nimmt die sehr   elastische Feder i die Bewegung   der Rinne auf. Dies geschieht aber wegen der geringen Federkonstante dieser Feder so allmählich, dass das Fördergut auf der Rinne liegen bleibt und also nicht   zurückgefördert   wird. 



   Die Antriebsvorriehtung zeichnet sich durch gute Förderwirkung und ruhigen stossfreien Gang aus.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen. bei der die Antriebsstange unter Vermittlung zweier Federn an der Rinne angreift, dadurch gekennzeichnet, dass diese Federn versehiedene Federkonstanten besitzen und die Feder mit grösserer Federkonstante am Ende des Förderhubes die Rinne verzögert. EMI2.1
AT90354D 1920-12-20 1921-05-24 Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen. AT90354B (de)

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