DE345035C - Antriebsvorrichtung fuer Schuettelrinnen - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer SchuettelrinnenInfo
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- DE345035C DE345035C DE1920345035D DE345035DD DE345035C DE 345035 C DE345035 C DE 345035C DE 1920345035 D DE1920345035 D DE 1920345035D DE 345035D D DE345035D D DE 345035DD DE 345035 C DE345035 C DE 345035C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0304—Driving means or auxiliary devices
- B65G2812/0308—Driving means
- B65G2812/0312—Driving means for shaking
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen. Bei Schüttelrinnen findet der Antrieb durch umlaufende Motoren, z. B. Elektromotoren, in der Weise statt, daß die auf Wälzbahnen oder Pendeln gelagerte Rinne ihre Bewegung mittels einer vom Motor angetriebenen Kurbelstange erhält. Die Kurbelstange greift nicht unmittelbar an der Rinne an, sondern durch Vermittlung zweier Federn, welche die Stöße auffangen. Würden die Federn, was ihre Abmessungen und ihre Konstanten anbetrifft, gleich sein, so würde bei wagerechter Lage der Rinne das Gut nicht gefördert werden, sondern es würde nur ein Hin- und Herrutschen des Gutes stattfinden. Das beruht darauf, daß beim normalen Kurbeltrieb ohne Federn die Geschwindigkeitskurve der Rinne fast sinusförmigen Verlauf hat, so daß also die Verzögerung an den Hubenden nicht groß genug ist, um das Gut in der Rinne infolge der ihm erteilten lebendigen Kraft zum Vorwärtsgleiten zu bringen. Es kann höchstens ein geringes Hin- und Herrutschen des Gutes stattfinden. Geht man vom starren Antrieb zum Antrieb mit zwei gleichen Federn über, so kann wohl eine Vergrößerung des Binnenhubes und eine gewisse zeitliche Phasenverschiebung zwischen Kurbelzapfen und Angriffspunkt der Rinne eintreten, der Bewegungsvorgang der Rinne selbst bleibt aber trotzdem sinusförmig.
- Um eine Förderung des Gutes in der Rinne zu erzielen, ist es erforderlich, die Verzögerung an dem einen Hubende wesentlich größer zu machen als an dem anderen Hubende, so daß die dem Gut erteilte lebendige Kraft ausreicht, die Reibung zwischen Gut und Rinne zu überwinden, also das Gut vorwärts zu treiben.
- Man hat diese Verzögerung entweder durch besondere kinematische Getriebe erzielt oder dadurch, daß man die Rutsche am Hubende stoßartig auffängt. Die kinematischen Getriebe haben den Nachteil, daß sie verwickelt und empfindlich, also für rauhe Betriebe wenig geeignet sind. Das stoßartige Auffangen hat man unter anderem auch durch Federn zu erreichen versucht, bei denen beim Zusammenpressen Gang auf Gang schlägt. Dies hat aber den Nachteil, daß die einzelnen Elemente durch den harten Aufprall sehr hoch beansprucht werden und daß deshalb Brüche und Beschädigungen an der Antriebsvorrichtung eintreten.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, bei der ein stoßfreies Arbeiten der Rutsche und günstige Förderung des Gutes mittels eines einfachen Kurbeltriebes erzielt wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Antriebsstange unter Vermittlung zweier Federn von verschiedener Federkonstante an der Rinne angreift und daß die Feder mit größerer Federkonstante am Ende des Förderhubes die Rinne verzögert, so daß dadurch ein Vorwärtsgleiten des -Fördergutes in der Rinne eintritt. Unter Förderhub wird der in seiner Bewegungsrichtung mit der beabsichtigten Förderrichtung des Gutes übereinstimmende Hub bezeichnet, in dessen Verlauf dem Gut die erforderliche lebendige Kraft erteilt werden und der an seinem Ende stark verzögert werden muß, damit das Gut in der Rinne vorschießt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Antriebsvorrichtung dargestellt.
- Der Elektromotor treibt mittels Vorgelege den Zapfen a des Kurbelantriebes und damit die Antriebsstange b der Rinne c an. Der Körper d, der mit der Rinne c fest verbunden ist, ist lose auf der Antriebsstange b gelagert. Links und rechts wird er in der Mittellage von Federn c und f gehalten, deren Stellung durch die Bunde g und h festgelegt ist. Die nach dem Kurbelzapfen a zu gelegene Feder e ist als Wickelfeder mit weiten Gängen gewickelt und hat eine geringe Federkonstante, hat also großes Spiel und ist sehr elastisch. Die andere, dem Kurbelzapfen abgewendete Feder f ist eine Pufferfeder von hoher Federkonstante und kurzem Spiel.
- Die Vorrichtung wirkt in der Weise, daß beim Förderhub in der Richtung des Pfeiles die Feder f die Bewegung der beladenen Rinne aufnimmt. Ein harter Stoß tritt nicht auf, da er von der kräftigen Pufferfeder aufgefangen wird. Andererseits ist aber doch die Wirkung der Feder, also die Verzögerung, die sie der Rinne erteilt, so stark, daß das Fördergut beim Förderhub in der Rinne weiterrutscht. Beim Rückhub nimmt die sehr elastische Feder e die Bewegung der Rinne auf. Dies geschieht aber wegen der geringen Federkonstante dieser Feder so allmählich, daß das Fördergut auf der Rinne liegenbleibt und also nicht zurückgefördert wird.
- Die Antriebsvorrichtung zeichnet sich durch gute Förderwirkung und ruhigen, stoßfreien Gang aus.
Claims (1)
- PATrNT-ANSpnucH: Antriebsvorrichtung für Schüttelrinnen, bei der die Antriebsstange unter Vermittlung zweier Federn an der Rinne angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Federn (e, f) verschiedene Federkonstanten besitzen und die Feder (f) mit größerer Federkonstante am Ende des Förderhubes die Rinne verzögert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE345035T | 1920-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE345035C true DE345035C (de) | 1921-12-03 |
Family
ID=6254354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920345035D Expired DE345035C (de) | 1920-12-21 | 1920-12-21 | Antriebsvorrichtung fuer Schuettelrinnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE345035C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749957C (de) * | 1941-10-07 | 1944-12-08 | Witkowitzer Bergbau Und Eisenh | Mechanische Foerderrutsche |
| DE1084288B (de) * | 1957-10-10 | 1960-06-30 | Alois Ripper Dipl Ing | Kraftangetriebener Gleisruecker |
-
1920
- 1920-12-21 DE DE1920345035D patent/DE345035C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749957C (de) * | 1941-10-07 | 1944-12-08 | Witkowitzer Bergbau Und Eisenh | Mechanische Foerderrutsche |
| DE1084288B (de) * | 1957-10-10 | 1960-06-30 | Alois Ripper Dipl Ing | Kraftangetriebener Gleisruecker |
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