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Fig. 4 ist ein Querschnitt nach xi-il in Fig. 3, wobei die Vorrichtung hier in der Stellung dargestellt ist, in welcher sie sich vor der Ankunft der zu controlierenden Person befindet,
Fig. 5 bedeutet den Mechanismus in Fig. 4 in der Seitenansicht, nach dem ersten Drücken des Knopfes, also nach der Ankunft der dadurch controlierten Person,
Fig. M stellt dar den Mechanismus in Fig. 4 und Fig. 5 nach dem zweiten Drücken des Knopfes, d. i. nach dem Abgange der zu controlierenden Person, .
Fig. 7 ist eine Draufsicht nach Fig. 4,
Fig. 8 ist eine Stirnansicht nach Fig. 4,
Fig. 9 und 10 sind ein Schnitt nach - in Fig. 3 in der Stellung einmal am Ende, ein andermal am Anfang der Woche oder der Zeitperiode, nach deren Verlaufe die Controlatreifen herausgenommen worden, bezw. die Auszahlung vorgenommen wird ; in Fig. 9 ist der Controlstreifen sammt der Schiene, an der er angeordnet ist, zum Drucken der Contro ! z. ! ichen gehoben, während er in Fig. 10 so gelegt ist, dass sich der Arbeitgeber im Laufe der Woche beliebig überzeugen kann, wie lange eine unter der Woche aus der Arbeit entlassene Person gearbeitet hat u. dgl.
Fig. 11 bedeutet die Antriebsvorrichtung in der Stirnansicht und im verkleinerten Massstabe,
Fig. 12 ist ein Schnitt der Streifenwalze nach x3-x3 in Fig. 11 in der Draufsicht,
Fig. 13 ist ein mit Controlzeichen bedruckter Streifen als Beispiel.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht des Sperrades und der verticalen, unmittelbar angetriebenen Verschiebvorrichtung aus Fig. 11.
Auf der Tafel 1, an welcher sämmtliche Personen, deren Anwesenheitsdauer controliert wird, vorbeigehen müssen, sind in übersichtlicher Ordnung Knöpfe 3 angeordnet, deren jeder mit einer deutlich. en Nummer versehen ist, mit welcher auch jene Person. welcher dieser Knopf gehört, behufs Controle bezeichnet ist. Die Nummern sind in fortlaufender Zahl angeordnet, und die Zahlenreihen so zusammengestellt, dass die Übersicht möglichst erleichtert ist.
Hinter jedem Knopf ist in der Öffnung 2 der gemeinschaftlichen Tafel die Scheibe 4, sowie die Scheiben 5 und 6 (Fig. 4), so angeordnet. dass im Bedarfsfalle der Knopf sammt diesen Scheiben beraussenommen und durch ein anderes Exemplar ersetzt werden kann. Hinter der Scheibe 4, durch die dieser ganze Mechanismus in der Tafel festgehalten wird, ist bei jedem Knopfmechanismus in der Tafel die Scheibe.) angeordnet, deren rück- wärtiger Theil der Peripherie 6 mit Zähnen versehen ist und ein Schaltrad bildet.
In dem rückwärtigen Theile der Scheibe 5, 6 befindet sich ein Hohlraum und in
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Die Scheibe 5, 6 kann sich jedoch auf der hohlen Wolle 8 drohen und kann sammt dieser Welle längs des zapfens 12, auf welchen sie aufgesteckt st. und welcher ihr als
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Support 13 fix eingesetzt. Die sämmtlichen Supporte 13 sind an der horizontalen Schiene 14 befestigt. Diese horizontalen Schienen 14 sind selbstverstandlich in einer solchen Zahl vorhanden, als jede Tafel Tastenreihen hat.
Unter der Schiene ist in jeder horizontalen Reihe noch eine zweite Schiene 15 angeordnet, welche einen Papierstreifen trägt, an dem durch diesen Apparat, wie unten erklärt werden wird, die Zeit verzeichnet wird. Hier sei im voraus angeführt, dass die Druckschiene während der ganzen Auszahlungsperiode täglich steigt, bis sie gegen den Schluss mit dem letzten Tage ihre höchste Lage erreicht, worauf sie wieder in ihre tiefste Lage zurücksinkt.
Die Scheibe. ; und 6 verdreht sich auf ihrer Achse mit dem Schlag jeder Arbeitsstunde auf einmal um einen Zahn des Sp@ des 6, in welches die Schaltklinke 16 ein-
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Stundenbewegung wird durch einen besonderen, unten beschriebenen Mechanismus bewirkt.
Durch die Scheibe. 5, 6 führt frei und im bestimmten Abstand von der Mitte, sowie voneinander eine bestimmte Anzahl von horizontal verschiebbaren Druckstäben, welche an dem gegen den zu bedruckenden Streifen gerichteten Ende mit Zahlentypen versehen sind. Sie sind in gleichen Abständen von einander angeordnet. Diese Druckstäbchen 21 dienen zum Drucken der Stunden mit Ausnahme des Stäbchens 22, welches den Punkt druckt.
Das Druckrad 5,6 dreht sich nach Verlauf jeder Arbeitsstunde mit einem Schlag um einen Zahn weiter. Es hat um zwei Zähne mehr als die höchste Zahl der an einem Tag erlaubten Arbeitsstunden beträgt. In der Zeichnung ist beispielsweise ein Rad für die höchste Anzahl von 14 Arbeitsstunden täglich dargestellt, es hat sonach 16 Zähne. Der Winkelabstand der Druckstäbchen 21 und 22 voneinander beträgt also ein Sechszehntel des ganzen Kreises. Es gelangen jedoch nur 15 Druckstäbchen zur Anwendung. welche die Reihenzahlen von 0 bis 14 bezeichnen ; an der Stelle des sechszehnten Druckstäbchens befindet sich die Druckvorrichtung für den Punkt 22.
Von vorne ist der Druckstab 2. ? durch
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so viel freien Spielraum lässt, als zum Drucken des Punktes durch den Druckstab 22 erforderlich ist. Das Drucken des Punktes geschieht durch das Niederdrücken des Tasters 3, jedoch nur, wenn der Hebel 23 sich in seiner tiefsten Lage befindet. wie es in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. An dem Taster 3 sind die Stäbchen 2C, 27 befestigt, welche in
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Scheibe. 5 angeordneten Querarm 8 ein festes Ganzes bilden. Um den Stab 2 ist die Feder 29 (Fig. 4) angeordnet, die zwischen die Stirn 30 des Tasters 3 und die Scheibe 4
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auf den Druckstreifen. der an der Schiene 15 aufgesl) annt ist, sich der Punkt 22 ab- druckt.
Der Stab 22 besitzt im Innern einen Ansatz 52. welcher dabei die an der Platte 7 /u diesem Zwecke befestigte Feder 33 ausbiegt, so dass, wenn der auf den Taster 3 aus-
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die Nummer der zu controlierenden Person sohen, welche zum Beispiel auf der Tafel 36 (Fig. 4 und S) xu sehen und ihr bekannt ist. Ihr Name erscheint bloss als Controle dass sie nicht die Nummer einer anderen Person herabgedrückt hat.
Zu diesem Zwpcko bildet die Tafel 35 ein Canzes mit dem Arm 37, welcher bei 38 an dem Taster 3 drehbar aufgehängt ist. Der Arm 38 trägt ausserdem an der Seite einen in. 39 drehbar aufgehängten Stab 40, der durch einen länglichen Schlitz auf dem anderen Ende auf den an dem Theile 4 befestigten Stift @ aufgesteckt ist. Aus der Zeichnung ist genügend ersichtlich, wie diese Theile gegeneinander gestellt sein müssen, damit durch lias Hcrabdrückcn dite betretenden Stellungen herbeigefuhrt werden.
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Auf der fixen Platte 4, bezw. auf dem Supporte 42 derselben ist drehbar die beinahe horizontale Sperrklinke 44 befestigt, die durch die bogenförmig abgerundete Stirn nach vorne einen Zahn in der Weise bildet, dass die unteren Theile dieses Bogens dem Punkte 43 näher und die oberen von ihm entfernter sind. Vorne bildet diese Sperrklinke eine Gabel, an deren inneren Wänden sich unten bogenförmige Ansätze 45 (Fig. 7) befinden, zwischen welchen gerade so viel freier Spielraum übrig bleibt, als zur Führung
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drehbar befestigt ist. Der Hebel 46 ist an den Seiten mit Stiften 48 versehen, mit welchen er noch frei auf die Ansätze 45 zwischen den inneren Wänden der Gabel 44 gelangen kann.
Wird der Taster in der Lage nach Fig. 4 herabgedrückt, so stossen die Stifte 48 an den unteren Theil des Hebels 44 an, heben denselben, so dass die beiden Hebel 46
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Stellung gelangen, weil die Feder 29 den Knopf 5 wieder herauszuschiehen trachtet, während der untere Zahn des Hebels 44, der sich infolge seines Gewichtes gesenkt hat, den Zapfen 48 arretiert hat, so dass der Knopf. 3 in seine frühere Lage nicht mehr golangen kann.
Es war aber nicht möglich, den Taster 3 um viel mehr herabzudrücken, weil das der Anschlag 25 verhindert hat. Die Ansätzo 45 sind so lang, dass der Stift 48 bei dem ersten Herabdrücken sie nicht passieren kann.
Wenn die zu controtiorende Person weggeht, so ist dann weder der Hebel 23, noch der Anschlag 25 im Wege. Durch das herabdrücken des Tasters 3 passiert nämlich der Stift 48 bereits den Vorsprung 45, so dass in diesem Falle bei vollständigem Herab- drücken des Tasters diese Bestandtheile in die in Fig. (j dargestellte Stellung gelangen würden.
Wenn der Druck aufhört, so greift nicht, wie in Fig. ;, für den vorhergehenden Fall dargestellt ist, der Zahn des Hebels 44 an dem Stift 48 an, sondern beim Emporschnellen des Tasters 3, infolge des Druckes der in dessen Innern angeordoeteu Feder'.'. gleitet der Stift 48 über den Ansatz 45 empor, und die Bestandtheile gefangen wieder in die ursprüngliche Lage wiu in Fig. 4.
Die rotierende Bewegung der mit Drucktypen versehenen Scheibe J, 6 wird derselben durch die Schaltklinke 16, bezw. durch die Schiene 18, welche nach Ablauf jeder Stunde einmal hin-und herverschoben wird, mitgetheilt. Wurde jedoch das Zahnrad 6 aus dem Ein-
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des Tasters. ? in die SteHung nach Fig. 6 und durch das Nachlassen des Druckes wieder die Stellung nach Fig. 4 hergestellt wurde, dreht die Feder 49 die dadurch freigelassene Scheibe 5, 6 wieder zurück, bis dieselbe mit ihrem Ansatz 50, welcher dazu an ihr be-
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wird die Schiene in der aufrechten Lage festgehalten.
An der inneren Seite der Winkelschienen 52 ist der ganzen Länge nach in verticaler Ebene das Farbband 108 gespannt, welches an seinen Enden an diesen Schienen in ge- eigneten wise festgehalten wird. An der Vorderseite der umgelegten Schiene 15 ist ein Papierstreifen 12 gespannt, weicher an jenen Stellen, woman das Papier nicht bedrucken kann, zum Beispiel an dem Streifen loi (Fig. 18) festgehalten wird. i jede zu controlierende Person besteht an der Schiene 15 eine eigene Abtheilung, von einem Querstab 54 zum anderen. In jeder solchen Abtheilung ist in der Schiene 15 unten eine Type 107 angeordnet, welche durcie ganze Breite dieser Schiene greift und \ on 1-jinten durch eine Feder angepresst wird.
Diese Type drückt die Reihenzahl der
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@etreffenden Person, unter welcher dieselbe an dem Apparate. sowie in den Rechnungen geführt wird, automatisch auf das Papier 102, sobald die Schiene aus der offenen Stellung Fig. 10) in die geschlossene (Fig. 9) umgedreht wird, weil dadurch die Type von rückwärts an das Papier 102 gegen den färbenden Streifen 108 durch die Kraft ihrer Feder angepresst wird.
Die Querstäbe 53 und 54 sind voneinander so entfernt, dass der Raum zwischen ihnen für alle Arbeitsstunden, welche nebeneinander geschrieben werden, ausreicht, während die Tage einer ganzen Woche, oder die Zeitabschnitte zwischen jedem regelmässigen Auszahlungstag übereinander geschrieben werden.
Der Controlstreifen ist beispielsweise in der Fig. 13 dargestellt.
Jeder Arbeiter oder eine zu controlierende Person hat an ihm ihren Piatz ; die Länge dieses Platzes ist der horizontalen Entfernung zwischen den Tastern If und sonach auch höchstens der Entfernung zwischen zwei Querstäben 53, 54 gleich. Die Bezeichnung zum Beispiel mit den Zahlen jazz 123 bedeutet die Folge der Nummern der betreffenden Personen, und zwar derselben Nummern, welche auf der Tafel 36 (Fig. 4 und 8) immer sehr deutlich aufgeschrieben sind und zu jenen Namen der zu controlierenden Personen gehören, welche immer auf der Tafel 34 erscheinen, wenn sie bei ihrem Eintreten in die Fabrik den Taster 3 herabdrücken (Fig. 5).
Die Punkte bedeuten, wann die betreffende Person in die Arbeit gekommen ist, und dio neben den Punkten in horizontaler Richtung rechts befindlichen, nächsten Zahlen zeigen an, wie viel Stunden jene Person damals gearbeitet hat. Neben der die zu controlierende Person darstellenden Zahl ist ein Raum für Anmerkungen belassen.
So sehen wir zum Beispiel, dass die Person Nr. 122 am Dienstag (die unterste
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wird die Arbeitswoche jeden Mittwoch geschlossen.
Die Schiene 15 verschiebt sich sonach zur Bezeichnung der Stunden continuierticb in horizontaler und zur Bezeichnung der Tage in verticaler Richtung. Die dazu dienende Vorrichtung ist später beschrieben.
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dargestelltenLage.
Wenn er diesen herabgedrückt hat, so hat er damit zugleich an das Papier. job einen funkt gedruckt, den Taster in die in Fig. 5 dargestellte Lage gebracht und die
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Sobald die Stunde geschlagen hat, von welcher dem Arbeiter die Arbeit eingerechnet wird, verschiebt auf einmal die Schaltklinke die Scheibe 5, 6 um einen Zahn weiter, die Sperrklinke 17 hält diese Scheibe in der verschobenen Lage, und gegen den Stift 27
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diesem an das papier 102 an und bezeichnet die Zahl der Arbeitsstunden des die Arbeit eben verlassenden Arbeiters. Dabei sind die Zapfen 48 über die in dem Ansatze 45 belassene Spalte verschoben, die Sperrklinke 44 neigt sich infolge ihres Gewichtes nach vorne, die Zapfen 48 treten in das Innere der Sperrklinke 44. Sobald der Druck auf den Taster aufhört, gleiten die Zapfen 48 7. wangläntig an der oberen Fläche, die Feder 33
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Da nun. wie unten erklärt werden wird, die Schienen 15 (Fig. 4) sich stundenweise ohne Unterbrechung bewegen, während die Schaltklinke 16, die sich auf gleiche Weise (ohne Unterbrechung) bewegt hat, auf einmal auf einen neuen Zahn zurückspringt und die Scheibe 5--6 sofort um einen Zahn vorschiebt, kann auf dem Papierstreifen 102 bis auf eine halbe oder Viertelstunde (oder einen noch kleineren Bruchteil) die Zeit genau
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Arbeiter die Arbeit verlassen hat. (Die Nummer der Stunde befindet sich an der betreffenden Stellè).
Die Zahlen bedeuten für jedermann, eine wie lange Arbeitszeit ihm bezahlt werden muss, die Lage des Punktes an dem Papier, sowie der Zahl an dem Papier zeigt an, zu
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sowohl die Punkte, als auch die Zeichen der Zahlen untereinander geschrieben. Ist auf dem Papierstreifcn eine Abweichung wahrnehmbar, so kann der Arbeitsgeber aus der Lage
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Dieses Ganze, weiches zu jeder horizontalen Reihe der Taster 5. sowie der mit diesen verbundenen Thoile gehört, kann vermittels der in Fig. 11 dargestellten Vorrichtung und Methode in der Woche um den siebenten Theil der zu benützenden Fläche der Papierbreite verschoben werden.
Dieses Verschieben geschieht von nach oben in der Weise, dass zu Reginn des ersten Arbeitstages (um zwölf Uhr in der Nacht) der Papierstreifcl sich in der tiefsten Stellung befindet, und während des ganzen Tages bis zu Beginn des zweiten Tages in dieser Lage gehalten wird ; am zweiten, dritten, vierten. fünften, sechsten und siebenten Tage steigt er wieder in gleicher Weise, bis am siebenten Tag um zwölf Uhr in der Nacht der Moment kommt, wo die neue Woche beginnt, und wo er wieder in die tiefste Stellung sinkt. Da die Typen die Zeichen immer nur in gleicher Höhe auf das Papier drucken können, wird dadurch erreicht, dass am ersten Tag bei der tiefsten
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geuniÜ ist auch die Breite der Streifen gewählt.
Die eben beschriebene, verticale Bewegung wird durch folgendes bewirkt :
Die aus den unter A beschriebenen Bestandtheilen bestehende und zu einer Reihe der'Taster ? und der mit diesen verbundenen Theilo (Fig. 4, 5, (i), so lange sie mit
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der Arm 58 ist sonach sowohl in der Schiene 66, als auch im Zapfen 59 beweglich.. \n dem Ende ruht die Schiene an dem Daumenrad 67 (Fig. 11), welches folgendermassen ausgestaltet ist :
Es hat so viel Daumen, als Tage bei jeder Auszahlung verrechnet werden, also bei der wöchentlichen Auszahlung sieben. Bei sieben Tagen und sieben Daumen ist der gegen- seitige Winkelabstand dem siebenten Theile von 360 , somit annähernd 51 gleich.
Die Entfernung des tiefston Daumens von der Mitte der Daumenscheibe (66'.) ist nicht bindend ; die Differenz in den Höhen der Daumen entspricht jedoch der Höhe des Hubes der vorher unter A beschriebenen, die Leistung verzeichnenden Vorrichtung.
In der Zeichnung (Fig. 11) sind die ei"''ien Daumen nicht dargestellt, sondorn nur diezusammenhängendeFlächederselben.
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Jeden Tag bewegt sich die Daumenscheibe um zwölf Uhr in der Nacht in der ltichtung des eingezeichneten Pfeiles um 1/7 des Kreises, annähernd also um 510 fort, wobei sie wieder die Schiene 66 um einen dem täglichen Heben der die Arbeit verzeichnenden Vorrichtung entsprechenden Theil hebt. Am letzten Tage, also in diesem Falle dem der wöchentlichen Auszahlung, fällt mit einemmal die Schiene auf den tiefsten Daumen herunter.
Durch die Verbindung der sämmtlichen Schienen 66 in den einzelnen Reiben wird die Bewegung der durch die Daomonscheibe angetriebenen Schiene allen Schienen mitgetheilt, und diese Schienen theilen von ihrer Bewegung eine verticale Bewegung der oben beschriebenen Vorrichtung mit.
Die Vorrichtungen sind, wie aus der Zeichnung Fig. 11 ersichtlich ist, mittels einer flachen Stange 92 verbunden. Von dieser Stange greifen Verbindungsstücke mit ! Hilfe der Stifte 65 frei in die Schlitze 63 ein, wodurch sie der Vorrichtung A das Steigen und Sinken in verticaler Richtung gewährleisten und durch diese Stange die Vorrichtungen A in allen Reihen zugleich mittels Uhrwerkes ununterbrochen von der linken Hand zur rechten durch 24 Stunden bewegen, worauf sie dieselben mit dem Schlage der zwölften
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der Stange ( 9 verbunden, welche an der unteren Seite mit Zähnen vorsehen ist, in welche ein Zahnrad 70 eingreift.
Dieses Zahnrad ist auf eine gemeinschaftliche Achse mit dem Zahnrad 72 fix aufgesteckt, welches an dieser Welle gleichfalls unbeweglich befestigt ist und sagefnrmige, gleiche Zähne besitzt.
Auf der Stange 69 ist eine andere Zahnstange 91 befestigt, in welche die Stellklinke eingreift. Der Abstand der sageförnngen Zähne an der Stange M ist dem Abstand der Zähne an der Stange 69 gleich, welchem wieder der Abstand der Zahne auf der Scheibe 70 entspricht, deren es 24 gibt. Ebensoviel sägeförmige Zähne hat jedoch auch die auf der gemeinschaftlichen Welle aufgesteckte Scheibe 72, in welche wieder die Sperrklinke 78 eingreift, die sich um den auf der verticalen Stange 76 befestigten Zapfoln 74 dreht.
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unmittelbar vor der zwölften tunde nachts des letzten Tages, an dem die wöchentliche Arbeitszeitendet.
Auf der linken Seite der Fig. 11 sehen wir die Walze 9 ', welche dazu dient, mit Ablauf der zwölften Stunde nachts des letzten Tages, wo die Arbeitswoche endet, die
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Die\\alze ist in Fig. 12 auch im Grundriss dargestellt und besteht aus zwei mit Zilhnen verschenen Kegelrädern, von welchen, das eine, verticale, dazu dient, mit seiner Hilfe auf den Hals des zweiten, horizontalen Kage @des eine Schnur aufzuwickeln ; an diesem Halse befindet sich eine metallene Fassung, in welche die hölzerne Walze eingesetzt
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sich in Charnieren 95 bewegt, sowie eine unter der Oberfläche der Walze in einigen Exemplaren drehbar gelagerte und mit einer Feder versehene Sperrklinke 100. In die beschriebene Metallfassung greift ein wenig der Riegel 99 ein, welcher an dem Theile 58 drehbar befestigt ist.
Die Schnur von dem Halse des horizontalen Kegelrades ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aber eine Rolle geführt und trägt ein Gewicht, mit Hilfe dessen nach Ablauf der zwölften Stunde nachts die Walze nach Auslösung des Riegels 99 sich in der Richtung des Pfeiles dreht. Endlich sei noch angeführt, dass sämtliche Schienen 18,
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klinken 16 geregelt wird, sich zu gleicher Zeit zusammen bewegen.
Doi der continuierlichen Drohung der Zahnscheibe steigt allmählich der Zahn 82 empor und mit ihm auch die mit ihm verbundene Stange 76.
Dabei greift die das Zahnrad 72 antreibende Schaltklinke 73 in der Richtung des l'ferles ein, das Zahnrad 70 überträgt diese Bewegung auf den Hebel 69, dieser treibt
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dadurch bewegt sich auch der Papierstreifen in derselben Richtung und stellt sich mit dem noch unbedruckten Raum immer vor die Zahlentypen.
Die Bewegung der Stange 76 wird auch auf das Knie 77, 79, 78 überlragen, und dieses Knie theilt diese Bewegung den Schienen 18 mit, diese schieben dann die Schaltklinke 16 aus dem Eingriffe des Typenrades heraus.
Wenn der Vorsprung 82 von der höchsten Stelle eines Zahnes der Scheibe 81 auf den tiefsten Punkt des nächstfolgenden Zahnes geglitten ist, reisst die Stange 76 die Schaltklinke 78 mit sich, diese gleitet an dem Zahn des Zahnrades 7, die Sperrklinke hätt den Hebel 60 zurück. Das Knif 77, 79, 78 reisst die Schienen 18 mit, und die Schalt- klinke 16 schaltet die Typenscheiben um einen Zahn weiter, was alles in einem und demse) ben Momente geschieht.
Auf diese Weise wird eine fortwährende Bewegung der Papierstreifen und eine
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und das Abrollen der so gehaltenen Papierstreifen beginnt und geht so lange vor sich, bis die Streifen mit dem ganzen beschriebenen Räume aufgerollt sind, bezw. bis das die Wa)/ < t antreibende Gewicht die tiefste Lage erreicht und dabei von den Spulen 101 sich neueStreifenspannen.
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gelangt, die Schnüro nicht mehr gespannt sind, die Klinken 75 sich in ihre Zähne ein- schieben und ihre Arbeit weiter verrichten.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.