AT88818B - Meßdose. - Google Patents

Meßdose.

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AT88818B
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Austria
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bell
load cell
liquid
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mercury
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Johann Ing Zoller
Robert Ing Schuster
Original Assignee
Johann Ing Zoller
Robert Ing Schuster
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Messdose. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 innerhalb der Glocke befindlichen Teil des Quecksilbers aufruht. Der Verdränger c ist von einem oben gegen die   Glockenhöhlung frei   ausmündenden Kanal durchsetzt, an den unten die Steig- 
 EMI2.2 
 den beiden Quecksilberspiegeln innerhalb und ausserhalb der Glocke erzeug n kann. Dort, wo sich der Wasserspiegel in der Steigröhre bei unbelasteter Glocke einstellt, wird der Nullpunkt der empirisch anzulegenden Teilung angenommen. Wird die Glocke durch eine Belastung nieder- 
 EMI2.3 
 Steigröhre hin verdrängt, steigt also in dieser und die Belastung kann au der Teilung der Steigröhre abgelesen werden.

   Durch das Steigen des Wassers in der Steigröhre erhöht sich der Druck in der   Glockenhöhlung   und der Höhenunterschied zwischen den beiden Quecksilberspiegeln innerhalb und ausserhalb der Glocke vergrössert sich, selbstverständlich aber nur um einen Betrag, der dem umgekehrten Verhältnis der spezifischen Gewichte des Wassers und des Quecksilbers entspricht. Die beim Niederdrücken der   Glocke verdrängte Wassermenge   hängt also nicht bloss von dem 
 EMI2.4 
 schon ein geringer Belastungsweg der Glocke, der eine geringe Änderung des Höhenunterschiedes zwischen den beiden Quecksilberspiegeln erzeugt, eine grosse Höhenänderung des Wasserstandes in der Steigröhre hervorruft. Es werden daher auch kleine Belastungen an der grossen Teilung der Steigröhre mit hoher Genauigkeit abgelesen und gemessen werden können. 



   Da die Glocke d mit dem Behälter a gar nicht in Berührung steht, so gibt es selbstverständlich in der   Messdose   keine Reibungsverluste. Um die Glocke aber innerhalb des Behälters genau zu führen, kann sie mit dem Organ, von dem die zu messende Belastung ausgeht, also etwa mit einem Wagebalken oder einem Bremszaun, unmittelbar verbunden werden. 



   Der Behälter a ist von einem Mantel A umgeben, durch den während der Messung ständig Leitungswasser hindurchströmen gelassen wird, so dass andere äussere Temperatureinfiüsse von der Messdose ferngehalten werden. 



   Um ein Verdunsten des Quecksilbers zu verhindern, kann der Zwischenraum oberhalb des äusseren Quecksilberspiegels mit 01 gefüllt werden. 



   Es sei noch bemerkt, dass die Verwendung von Quecksilber als Gegenbelastung einer Flüssigkeit in einer Anzeigeröhre schon vorher verwendet worden ist. Hier aber erfüllt das Quecksilber einen doppelten Zweck, nämlich ausser der Gegenbelastung der Anzeigeflüssigkeit noch den des Flüssigkeitsabschlusses einer reibungslos wirkenden Messdose. Wo keine besonders 
 EMI2.5 
 abschluss durch die die Glockenhöhlung erfüllende Flüssigkeit allein besorgt werden, die dann um den unteren Rand der Glocke herum aussen aufsteigt. Für grosse Belastungsänderungen wäre eine solche Messdose allerdings nicht geeignet. 



   In konstruktiver   Beziehung lässt die Messdose   im Rahmen des dargelegten Prinzips selbst- 
 EMI2.6 
 
PATENT-ANSPRÜCHE :   i. Messdose, dadurch gekennzeichnet,   dass in einen Behälter eine lotrecht bewegliche Glocke mit Spielraum hineinragt, deren Höhlung   mit Flüssigkeit,   die unten auch einen Flüssigkeits- 
 EMI2.7 
 die Flüssigkeit bei Belastung der   Glocke verdrängt wird   und den Grad der Belastung anzeigt, wodurch alle Fehlerquellen, die sonst durch die unberechenbare Veränderlichkeit von Reibungen Materialbeschaffenheit usw. bedingt werden, vermieden sind.

Claims (1)

  1. 2. Messdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsabschluss durch eine spezifisch schwerere Flüssigkeit (Quecksilber) als die die Höhlung der Glocke erfüllende EMI2.8 3. Messdose nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vom Boden des Behälters ein zentrischer Verdränger aufwärts ragt, der zwischen sich und der Behälterwandung einen Ringraum freilässt, in den die Glocke mit Spielraum hineinreicht, wobei sich die den Flüssigkeits- EMI2.9 4. Messdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigröhre mit einem den Verdränger durchsetzenden, in die Höhlung der Glocke mündenden Kanal verbunden ist.
    5. Messdose nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter, EMI2.10
AT88818D 1917-09-11 1917-09-11 Meßdose. AT88818B (de)

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