AT88399B - Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak.

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  Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak. 



   Insbesondere bei der Nebenproduktengewinnung von Stickstoff als Chlorammonium ist es von entscheidender Bedeutung, die Salzsäureentbindung aus zugesetzten Chloriden regeln zu können, und zwar insbesondere auch so regeln zu können, dass die Salzsäureentbindung chemisch parallel der Ammoniakbildung verläuft. Wenn beispielsweise bei der Verkokung die
Salzsäureentbindung zu früh erfolgt, bevor die Ammoniakentbindung voll eingesetzt hat, dann kommt die Schutzwirkung der Salzsäure auf das Ammoniak nicht voll zur Geltung und die Ausbeute sinkt. Wird umgekehrt die Salzsäure zu spät entbunden, dann ist ein Teil des Ammoniaks ungeschützt oder in anderer Form bereits entwichen. 



   Die Regelung der   Salzsäureentbindung ist   nun, wie gefunden wurde, leicht möglich durch Wahl und Kombination verschiedener Chloride. Chlormagnesium beispielsweise gibt von seinen zwei Molen Salzsäure eines sehr leicht bei niederer Temperatur ab, das zweite ziemlich schwer, Chlorkalzium bedarf sehr viel höherer Temperatur und gar Chlorkalium und Chlornatrium zersetzen sich beispielsweise im Generator erst bei sehr hohen Temperaturen. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den Chloriden des Eisens und ähnlichen Verbindungen. Durch Kombination etwa von Chlormagnesium, Chlorkalzium und Kochsalz gelingt es aber für gegebene Verhältnisse ganz bestimmte Salzsäureentbindungskurven zu erzielen und dadurch insbesondere auch die Salzsäureentbindung der Ammoniakentbindung anzupassen. 



   Weiterhin kann man die Salzsäureentbindung weitgehend durch Zufuhr von Wasserdampf regeln, während durch Erhitzen ohne Wasserdampf beispielsweise Chlormagensium nur ein Mol Salzsäure und Chlorkalzium überhaupt kaum Salzsäure entbindet, gelingt es im Wasserdampfstrome verhältnismässig leicht, beide Chloride zu zersetzen. Je grösser die Geschwindigkeit des Wasserdampfstromes und je höher die Konzentration des Wasserdampfes ist, desto schneller erfolgt die Zersetzung jedes Chlorides. 



   Endlich ist bei der Anpassung der Chloride die Eigenart der Brennstoffe, insbesondere die Zusammensetzung ihrer Asche zu berücksichtigen. Kieselsäurehaltige Asche beispielsweise   begünstigt   die Austreibung der Chloride, stark kalkhaltige erschwert sie. Durch Zusätze von Asche, Kalk, Tonerde u. dgl. lässt sich die Zersetzung der Chloride weiterhin regeln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 Chloriden mit verschiedener Zersetzungstemperatur, insbesondere von Chlormagnesium, Chlorkalzium, Chlornatrium, Chlorkalium sowie Eisenchlorid zugesetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Wasserdampfzufuhr und Regelung derselben in bezug auf-Geschwindigkeit und Konzentration. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88399D 1917-07-14 1918-06-28 Verfahren zur Gewinnung von Ammoniak. AT88399B (de)

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