<Desc/Clms Page number 1>
Reklameschild mit farbenwechsemder Reklame.
Es ist bei Reklamevorrichtungen bekannt, zwischen Transparent und Lichtquelle ein ruckweise bewegtes endloses Band mit nicht transparenten Flächen und transparenten
Flächen vorbeizuführen, von denen letztere verschiedenen Farbengrund besitzen bzw. in verschiedene Farbenfelder zerlegt sind. Auch ist es bei Reklamevorrichtungen anderer Art nicht mehr neu, von der kontinuierlichen Drehbewegung einer Antriebswelle die inter- mittierende Bewegung der die Farbe der Reklame bestimmenden Organe abzuleiten. Vor- liegende Erfindung, welche sich auf derartige Reklamen bezieht, hat eine zu deren Vor- führung geeignete, besonders einfache und verlässliche Vorrichtung zum Gegenstande.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Fig. i zeigt einen Teil der Reklamevorrichtung bei freigelegtem Antriebsmechanismus in Vorder- ansicht. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie a-b in Fig. I. Fig. 3 veranschaulicht einen Teil des Antriebsmechanismus in Stirnansicht, teilweise im Schnitt, in einer Ent- kupplungsstellung, bei welcher das Farbenband eine Gegenbewegung ausführt. Fig. 4 ist die dazugehörige Draufsicht. Fig. 5 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie c-d in Fig. 2 und Fig, 6 eine Einzelheit.
Eine Reklamepatrone von beliebiger Art, die gegebenenfalls eine Aufschrift vergegenwärtigt, bildet die Vorderwand 1 eines allseits verschlossenen Kästchens 2, in welchem zwei ein endloses Band 3 führende Walzen 4, 5 drehbar gelagert sind. Das Band 3 befindet sich unmittelbar hinter der Patrone 1 und ist mit mehreren Farbenstreifen versehen, die beispielsweise eine der Grösse der Reklamezeichen-das sind vorliegenden Falles Buchstaben-entsprechende Breite aufweisen, so dass die Reklame in der betreffenden Farbe ersichtlich ist.
An einem durch eine Kette 6 mit einem Kettenrad 7 der Antriebswelle 8 gekuppelten Kettenrad 9, das auf einer Lagerhülse 10 des Drehzapfens 11 der oberen Walze 4 lose drehbar sitzt, ist ein Mitnehmerstift 12 vorgesehen, der sich in einem Radialschlitz 13 des Kettenrades 9 führt und durch eine in diesem untergebrachten Feder 14 in der inneren Endlage gehalten wird. Zu beiden Seiten des Kettenrades 9 ist je eine Kurvenscheibe 15 an der Hülse 10 undrehbar befestigt, durch welche der Stift 12 bei jeder halben Umdrehung des Kettenrades 9 nach aussen bewegt wird, um dann durch die Wirkung der Feder 14 in seine innere Endlage zurückzuschnellen. Neben der inneren Kurvenscheibe ist eine Rillenscheibe 16 auf den Zapfen 11 der oberen Walze 4 lose drehbar aufgesetzt.
Die Rillenscheibe 16 trägt an einer Schnur 17 ein Gewicht 18 und weist an der dem Stift 12 zugekehrten Seite eine Scheibe 19 auf, deren Durchmesser dem grössten Durchmesser der Kurvenscheibe 15 entspricht. In der Scheibe 19 sind an diametralen Stellen zwei radiale Ausnehmungen 20, 21 vorgesehen, in welche der Stift 12, wie nachstehend erläutert, wechselweise eingreift. An der der Scheibe 19 abgekehrten Seitenfläche der Schnurscheibe 16 ist eine Klinke 22 angelenkt, die durch eine Feder 23 mit einem mit der oberen Walze 4 fest verbundenen Klinkenrad 24 in Eingriff gehalten wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende :
Angenommen, der Antriebsmechanismus hat die in Fig. 2 gezeigte Stellung, in welcher der Stift 12 in die Ausnehmung 20 eingreift und sich in der inneren Endlage befindet.
Wenn nun das Kettenrad 9 und mit ihm die Schnurscheibe 16 durch die in der Pfeil-
<Desc/Clms Page number 2>
richtung mit kleiner Geschwindigkeit von Hand aus oder motorisch getriebene Antriebswelle 8 gedreht wird, so gleitet der Stift 12 an der unteren Kurvenfläche der Scheiben-M
EMI2.1
an der äussersten Stelle der Kurve angelangt und dabei aus der Ausnehmung 20 der Scheibe 19 ausgehoben (Fig. 3). In diesem Augenblick wird die Schnurscheibe 16 durch das herabfallende Gewicht 18 zurückgedreht und hierbei durch die Klinke 22 das Klinken- rad 24 und mit diesem die obere Walze 4 mitgedreht, die ihrerseits eine Bewegung des Farbenbandes 3 hervorruft, wobei die Farbe der Reklameschrift gewechselt wird.
Während
EMI2.2
Scheibe 19 und fällt nach einer halben Umdrehung der Schnurscheibe 16 in die ihm nunmehr gegenüber befindliche zweite Aussparung 21 ein, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Der Farbenwechsel der Reklame spielt sich durch das schnell herabfallende Gewicht, welches auch durch eine Feder ersetzt werden kann, sehr rasch ab und bringt hierdurch jedesmal ein Aufblitzen der Reklame hervor, was dieselbe sehr wirksam gestaltet.