AT86612B - Verschluß für Eisenbahngüterwagen o. dgl. - Google Patents

Verschluß für Eisenbahngüterwagen o. dgl.

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AT86612B
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sleeve
closure
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sleeves
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Gregor Benisch
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Gregor Benisch
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Description


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  Verschluss für. Eisenbahngüterwagen o. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für Eisenbahngüterwagen o, dgl. jener Art, der aus zwei mit Kopf versehenen und ineinandersteckbaren Hülsen besteht. Die Erfindung besteht darin, dass die eine, beispielsweise die äussere Hülse, in ihrem Schaftteil ein axial drehbares Sperrstück aufnimmt und die andere, innere Hülse, Winkelschlitze enthält, welche Mittel bei ineinandergesteckten und gegen Verdrehung gesicherten Hülsen nach Verdrehung des Sperrstückes in gegenseitigen Eingriff gelangen und dadurch die beiden Hülsen in ihrer wirksamen Stellung nach Art eines Bajonettverschlusses aneinander feststellen. Gegenüber bekannten Einrichtungen wird auf diese Weise ein einfacherer und weniger Raum einnehmender Verschluss erzielt. 



   In der Zeichnung stellt Fig. i ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Verschlusses im Längsschnitt bei zusammengesteckten Hülsen dar, Fig. 2 veranschaulicht das Sperrstück bei abgenommener äusserer Hülse, Fig. 3 die innere Hülse, Fig. 4 den dazugehörigen Schlüssel und Fig. 5 eine Sperrvorrichtung für die Mündung der inneren Hülse. 



   Dar Verschluss besteht aus der mit Kopf 1 versehenen äusseren Hülse 2 und aus der den Kopf 3 tragenden inneren Hülse 4. Die Verbindung zwischen den Hülsen und den 
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 und 2 mittels einer Zwischenhülse 5, die in einer Höhlung des Kopfes 1 verschraubt ist und auf welche wieder die Hülse 2 aufgeschraubt ist. Die Hülse 2 enthält in ihrem Schaftteil ein axial drehbares Sperrstück 6 mit Querstift 7, das beispielsweise in einer mit Boden versehenen Hülse 8 sitzt, die ihrerseits in das Hülsenstück 5 so eingesetzt (eingelötet, eingeschweisst) ist, dass dadurch der Kopf 1 nach aussen sicher geschlossen ist. 



  Der Querstift 7 greift durch einen Querschlitz 9 der Hülse   8   in den zwischen den Hülsen 2 und 8 verbleibenden Ringraum. Die innere Hülse 4 ist an ihrem inneren Ende mit einem offenen Winkelschlitz 10 (Fig. 3) und an ihrem Schaft mit einem Winkelschlitz oder Schlitz 11 versehen. 



   Die Wirkungsweise des Verschlusses. ist folgende :
Ist der Teil 1, 2 durch die zu sichernden Ösen durchgesteckt, dann wird die Hülse 4 in die Hülse 2 so eingeführt, dass der Querstift 7 in den axialen Teil des Schlitzes 10 eintritt. Nunmehr wird mittels des in Fig. 4 dargestellten Schlüssels 12, u. zw. mit dem schraubenzieherartig gestalteten, und längsgeschlitzten Ende 13 das hierzu passend ausgestaltete Ende des Sperrstückes 6 erfasst und letzteres so verdreht, dass der Querstift 7 in die Querteile des Winkelschlitzes 10 eintritt, wodurch die beiden Verschlussteile nach Art eines Bajonettverschlusses aneinander festgestellt sind. 



   Um zu verhindern, dass durch gegenseitiges Verdrehen der ineinandergesteckten Hülsen 2,   4   bei durch Reibung festgehaltenem Sperrstück 6,7 der bajonettartige Eingriff 7, 10 aufgehoben und dadurch der Verschluss unwirksam werde, ist zwischen den beiden Hülsen 2,4 ein dieses Verdrehen mindestens in der Schlussstellung verhindernder, achsialer Eingriff vorgesehen, der beispielsweise aus den Ansätzen 5'an der Hülse 5 (Fig. 2) und den dazu passenden axialen Ausnehmungen (Schlitzen) 4'an der Hülse 4   (Fig. g)   besteht, wobei sich die Schlitze 4'beispielsweise an die Schlitze   10   anschliessen.

   Beim Einführen der Hülse   4   in Hülse 2 tritt zuerst der Querstift 7 in den Schlitz   4',   dann in den Schlitz 10 (axialen Teil) ein, wonach durch gegenseitiges Verdrehen der Hülsen 2,   4 der Eingriff 5',   4' 

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 und schliesslich durch Verdrehen des Sperrstückes 6 mittels des Schlüssels der Bajonetteingriff 7, 10 bewirkt wird. 



   Der Verschluss hat gegenüber anderen bekannten Einrichtungen den Vorteil der einfachen   und gedrängten Bauart   und seine Herstellung ist durch Zusammensetzen von einfachen rohr-und bolzenartigen Stücken möglich. 



   Um   die'Zugänglichkeit   zum Sperrstück 6 zu erschweren, wird für die Mündung der inneren Hülse   4   die in Fig. 5 dargestellte Sperrvorrichtung benutzt. Sie besteht aus zwei bei 14 gelenkig miteinander verbundenen Doppelarmen   16, 16'und 16, 16',   deren Arme   15,   16 durch eine dazwischen gelegte Feder 17 auseinandergetrieben werden und je eine Warze 18 und 19 besitzen. Die anderen   Arme 15'und 16'sind   an beiden Längsrändern mit je einem offenen Querschlitz 20 bzw. 21 versehen, welche Schlitze einander gegenüberliegen. Die ganze Vorrichtung hat im wesentlichen eine zylindrische Gestalt. 



   Die Vorrichtung kommt in der Weise zur Wirkung, dass sie bei zusammengedrückten   Armen 15, 16   so in die Hülse   4   eingesetzt wird, dass die Warzen 18, 19 in die Schlitze 11 der Hülse 4 eingreifen, wodurch die Vorrichtung in der Hülse festgehalten wird. Da das Entfernen dieses Verschlussstückes nicht ohne weiteres und nicht mit jedem Werkzeug möglich ist, so wird hierdurch eine gewisse Sicherheit gegen die Blosslegung des Sperrstückes 6 geboten. Zur leichten Entfernung dieses Verschlussstückes dient das zweite Ende des in Fig. 4 dargestellten Schlüssels, das zu diesem Behufe mit einem axialen Zapfen 22 und mit einem Querstift 23 versehen ist.

   Bei Einführung dieses Schlüsselendes zwischen die Arme 15', 16' des Verschlussstückes und Verdrehen des Schlüssels wird mittels der   abgeschrägten   Querschlitze 20, 21 ein Ausspreitzen dieser Arme bewirkt, wodurch die   Arme 15, 16   entgegen der Wirkung der Feder 17 einander genähert und die Warzen 18, 19 aus dem Schlitz 11. der Hülse   4   entfernt werden. Sonach kann in einem Zuge das Verschlussstück mittels des Schlüssels aus der Hülse vollständig entfernt werden, wonach der Zugang zum Sperrstück 6 freigelegt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verschluss für Eisenbahngüterwagen o. dgl. bestehend aus zwei mit Kopf versehenen und ineinandersteckbaren Hülsen, dadurch gekennzeichnet, dass die eine z. B. äussere Hülse (2) in ihrem Schaftteil ein axial drehbares Sperrstück   (6,   7) aufnimmt und die andere innere Hülse (4) Winkelschlitze (10) enthält, während beide Hülsen (2, 4) einen deren gegenseitige Verdrehung mindestens in der Schlussstellung verhindernden Eingriff   a',   besitzen, so dass bei ineinandergesteckten und gegen Drehung gesicherten Hülsen durch Verdrehen dieses Sperrstückes die Hülsen nach Art eines Bajonettverschlusses aneinander festgestellt werden.

Claims (1)

  1. 2, Für den Verschluss nach Anspruch i,. eine Verschlussvorrichtung für die Mündung der inneren Hülse, gekennzeichnet durch zwei miteinander gelenkig verbundene Doppelarme (15, 15', 16, 16'), deren durch Federwirkung (17) auseinandergehende Arme (15, 16) je eine Warze (18, 19) tragen, die in entsprechende Schlitze (11) der inneren Hülse (4) eingreifen, wodurch die Hülsenmündung versperrt wird, während die beiden anderen Arme (15', 16') mit gegenüberliegenden Querschlitzen (20, 21) versehen sind, so dass das Verschlussstück mittels eines mit Querstück versehenen Schlüssels (12) sowohl aus seinem Eingriff ausgehoben als auch herausgezogen werden kann.
AT86612D 1921-01-11 1921-01-11 Verschluß für Eisenbahngüterwagen o. dgl. AT86612B (de)

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