AT84862B - Gelenkkupplung. - Google Patents

Gelenkkupplung.

Info

Publication number
AT84862B
AT84862B AT84862DA AT84862B AT 84862 B AT84862 B AT 84862B AT 84862D A AT84862D A AT 84862DA AT 84862 B AT84862 B AT 84862B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
console
axis
parts
center
consoles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
George John Hoskins
Original Assignee
George John Hoskins
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by George John Hoskins filed Critical George John Hoskins
Application granted granted Critical
Publication of AT84862B publication Critical patent/AT84862B/de

Links

Landscapes

  • Gear Transmission (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gelenkkupplung. 



   Die Gelenkkupplung gemäss der Erfindung eignet sich zur Übertragung von Drehbewegungen entweder in derselben Achsenrichtung oder unter Bildung eines zweckmässig   30"nicht übersteigenden   Winkels in irgend beliebiger wagrechter Richtung mit Bezug auf die normale Achsenlinie. Dies ist nur dann möglich, wenn die geometrische, die Grundlage des Getriebes bildende Figur eine Kugel darstellt. Befinden sich die Zähne zweier dieser   Getrieberäder   miteinander in Eingriff, dann bilden ihre vereinten Umrisslinien eine Kugel und sämtliche Linien, welche zusammen die Umflächen der Zähne bilden, gehen radial von dem Kugelmittelpunkt aus. Die Kugel ist hohl und die Zähne werden in der Mitte zwischen den beiden Polen durch den Mantel der hohlen Kugel gebildet.

   Die Zähne besitzen, von der Seite oder von oben gesehen, ein wulstartiges, sich gegen die Kugelmitte hin verjüngendes Aussehen. Die Zähne sind von einer in sich geschlossenen Fläche begrenzt. Bei der praktischen Ausführung wird das Radialgetriebe in ein kugelförmiges Gehäuse eingeschlossen, wobei geeignete Mittel zur Verbindung der beiden Wellen vorgesehen sine, so dass sich die eine dieser Wellen oder beide etwa in einer Ebene um den Mittelpunkt des kugelförmigen Getriebes bewegen und in dieser Stellung solange als erwünscht erhalten werden können. 



   Der   Ejnndungsgegenstand   ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine perspektivische Ansicht der beiden, voneinander getrennten Teile des Getriebes, Fig. 2 eine Draufsicht auf eines der beiden Räder des Getriebes, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch die miteinander in Eingriff stehenden Räder des Getriebes nach der Linie 1-2 in Fig. 2, Fig. 4 ist eilte Seitenansicht eines der   Getrieberäde.-, Fig.. 5   ein senkrechter Schnitt durch eines der Getrieberäder nach der Linie 3-4 der Fig. 2, Fig. 6 ein senkrechter Längsschnitt durch das Getriebe und dessen Gehäuse in Anwendung auf die Vorderräder eines Kraftwagens, und zwar von hinten gesehen, Fig. 7 eine in der Längsrichtung geschnittene Draufsicht auf dasselbe, wobei die Schnittebene im rechten Winkel zu der Schnittebene in Fig. 6 verläuft, Fig.

   8 eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht, bei der jedoch die bewegliche Achse einen Winkel mit der Senkrechten bildet. 



   Die beiden Getrieberäder sind in bezug auf Gestaltung und Ausführung vollkommen gleich. Eines von ihnen wird auf eine feste Achse aufgekeilt, das andere sitzt auf einer Achse, die sich in irgendeiner beliebigen wagrechten Richtung bis zu einem Winkel von   300   gegen die feste Achse verstellen kann. Befinden sich die beiden   Getrieberäder   miteinander in Eingriff, dann bilden sie zusammen eine hohle Kugel, deren Mantel in der Mittelebene zwischen den Achsenansätzen nach einer fortlaufenden schlangenförmigen Kurve zwecks Bildung von wulstförmige Köpfe besitzenden und miteinander kämmenden Zähnen eigenartiger Form zerschnitten ist. Die die Umrisse der Zähne bildenden Geraden gehen von dem Kugelmittelpunkt in radialer Richtung aus und endigen in der Schlangenlinie auf dem Kugelmantel.

   Der Kugelmittelpunkt, von dem sämtliche die Flanken der   Zähne. bildenden  
Geraden in radialer Richtung ausgehen, ist mit   A   bezeichnet. 



   In den Fig. r bis 5 bezeichnet B das auf der festgelagerten Achse aufgekeilte Getrieberad und C das auf der beweglichen Achse sitzende Rad. Die Mittellinie der beweglichen Achse geht bei jeder Stellung durch den gemeinsamen Mittelpunkt des Getriebes.   B be-   zeichnet die festgelagerte Achse und Cl die bewegliche Achse. Ist die Achse Cl gegen die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Achse   B1   geneigt, dann nehmen die Zähne der beiden Räder die in der Fig. 8 gezeichnete gegenseitige Lage ein, wobei während einer Umdrehung der Räder die Berührungslinien zwischen den Zähnen fortschreitend wechseln.

   Bei grösster Neigung der Achsen befinden sich einige der Zähne eines jeden Rades ausser Eingriff mit den entsprechenden Zähnen des anderen Rades, dagegen befinden sich die diametral   gegenüberliegenden   Zähne tiefer in Eingriff miteinander als zuvor, wobei sie ständig über ihre ganze B. eite in vollständiger Berührung mit den wirksamen Flächen der zugeordneten Zähne bleiben. 



   Sollen die oben beschriebenen Zahnräder für praktische Zwecke Verwendung finden, dann erhellt, dass die bewegliche Achse derart mit der festen Achse verbunden sein muss, dass sie in der oben beschriebenen Weise in einem beschränkten Masse in einem wagrechten Kreisbogen um den Mittelpunkt der Zahnräder schwingen kann, wobei jedoch ihre Bewegungen derart begrenzt sind, dass die kämmenden Zahnräder nicht vollständig voneinander getrennt werden können. Zu diesem Zwecke ist zum Einschliessen der Zahnräder ein kugelförmiges Gehäuse vorgesehen. Die Zeichnungen veranschaulichen den Erfindunggegenstand in Anwendung auf die Vorderräder eines Automobils. 



   Die feste Achse B1 (Fig. 6 bis 8) ist in ein Gehäuse D eingeschlossen, in welchem Rollenlager d vorgesehen sind. Mit dem geflanschten Ende des Wellengehäuses D ist der Teil E des Getriebekastens verbunden. Dieser Teil ist innen soweit wie möglich halbkugelförmig ausgebildet und schliesst teilweise das nicht schwenkbare Zahnrad B ein. An den Teil E ist der übrige Teil F des kugelförmigen Getriebegehäuses angeschlossen. Dieser Teil ist halbkugelförmig und besitzt an seinem Mittelteil einen zylindrischen Ansatz   F.   Dieser Ansatz   p1   ist mit einem Schlitz G versehen, durch welchen das Lager H der beweglichen Achse Cl hindurchtritt. Am oberen und unteren Ende des Teiles E sind vor- 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. wagrechten Ebene drehen. Zwischen dem obe.'en und unteren Ende der Konsole befindet sich eine halbkreisförmige Vertiefung L, welche den Vorsprung F1 aufnimmt, wenn sämtliche Teile eingebaut sind (Fig. 6 und 7). Der kleine, zwischen dem Boden der Vertiefung L und dem Vorsprung Fit verbleibende ringförmige Raum f wird vermittelst irgendeiner Federpackung ausgefüllt. Der Mittelteil der Konsole ist nach hinten und nach innen in der Richtung des Mittelpunktes des Gehäuses hin rohrförmig verlängert, wobei dieser Teil das Lager H für die bewegliche Achse Cl bildet. Die Nabe des Automobilrades passt mit ihrem Aussenende genau auf den verjüngten Teil c, auf welchem sie aufgekeilt ist, so dass sich das Rad mit der Achse Cl drehen muss.
    Die'beiden Teile werden durch Muttern cl miteinander verschraubt. Die Rollenlager m und die Kugellager m1 setzen die zwischen dem Nabeninnem und der Aussenfläche des Lagers H auftretende Reibung auf ein Mindestmass herab. Ein Arm K1 steht von jeder Konsole K vor. Die Arme K1 sind durch eine Stange N miteinander verbunden, so dass die kreisförmigen Bewegungen der Konsolen K und der Achsen 0- übereinstimmend vor sich gehen. Die Steuerung wird durch eine Rückwärtsbzw. Vorwärtsbewegung der Stange 0 bewirkt. Diese Bewegung wird auf die Konsolen K durch die Vermittlung des Armes 01 übertragen, der eine Verbindung mit nur einem der Konsolenteile K sichert. Eine Drehbewegung wird auf die feste Achse B1 durch irgendeine geeignete Vorrichtung in bekannter Weise übertragen.
    Der Getriebekasten wird mit Schmiermittel angefüllt. Das Getriebegehäuse verhindert nicht nur einen Verlust des Schmiermittels, sondern verhindert auch, dass Staub, Schmutz, Sand u. dgl. zu den Rädern des Getriebes gelangt, PATENT-ANSPRUCH : Gelenkkupplung, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rand jeder der halbkugelförmig ausgebildeten, hohlen Kupplungshälften (B, C) eine schlangenbogenähnliche Verzahnung von solcher Zahnflankenneigung eingeschnitten ist, dass sich alle Erzeugenden der Zahnflanken jeder Hälfte im betreffenden Kugelmittelpunkt schneiden.
AT84862D 1915-12-07 1915-12-07 Gelenkkupplung. AT84862B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT84862T 1915-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT84862B true AT84862B (de) 1921-07-25

Family

ID=3605863

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT84862D AT84862B (de) 1915-12-07 1915-12-07 Gelenkkupplung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT84862B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012216404A1 (de) Stirnraddifferentialgetriebe
DE3837542C2 (de)
AT84862B (de) Gelenkkupplung.
DE297235C (de)
DE320346C (de) Reibraederwechselgetriebe
DE685268C (de) Ausgleichgetriebe fuer Bodenfahrzeuge mit durch Ungleichmachung der gegenseitigen Halbwellen-Drehgeschwindigkeiten erreichtem hoeheren Selbstsperrgrad
DE322769C (de) Getriebe zum Umwandeln einer hin und her gehenden in eine drehende Bewegung
DE576745C (de) Stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe
DE610144C (de) Reibungsuebersetzungsgetriebe
DE316777C (de)
DE141585C (de)
DE10360363A1 (de) Winkelgetriebe
AT157305B (de) Schaltwerkswechselgetriebe mit stetig veränderlicher Übersetzung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
DE365940C (de) Differentialgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE541122C (de) Kardangelenk, insbesondere zum Antrieb der Lenkraeder von Kraftfahrzeugen
DE153982C (de)
DE262846C (de)
DE729033C (de) Reibraederwechselgetriebe
AT49118B (de) Nachgiebiges Zahnradgetriebe.
DE399004C (de) Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE357543C (de) Ausgleichgetriebe
AT20385B (de) Wechselgetriebe.
DE512006C (de) Vorrichtung zum Antrieb und zur Steuerung eines flossenartig ausgebildeten Propellers
DE495672C (de) Kettenraedergetriebe
DE390766C (de) Ausgleichgetriebe mit zwei parallelen, in einer Antriebsbuechse gelagerten Seitenwellen fuer Motorwagen