AT83871B - Verfahren zur Herstellung von Körpern zum Schwefeln von Fässern usw. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Körpern zum Schwefeln von Fässern usw.

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  Verfahren zur Herstellung von Körpern zum Schwefeln von Fässern usw. 



   Die schwefelige Säure ist das am meisten angewandte Gas zur Wiederbrauchbarmachung oder zur Sterilisation von Fässern, zum Schwefeln von   Most, u. dgl.   Zur Erzeugung dieses Gases wird bisher ein Produkt verwendet, das aus Leinwand, Papier oder einem anderen Material besteht, welches eine Unterlage bildet, die mit Schwefel überzogen ist und das unter der Bezeichnung "Schwefelschnitten"bekannt ist. Auch wurde eine Mischung von Wasser, Ton, kleinen Papierstücken, pulverisierter Kieselsäure und ebenfalls pulverisiertem Schwefel angewendet, wobei die pulverisierte Kieselsäure zur Verzögerung der Verbrennung und der Ton als Bindemittel dient.

   Ebenso wurde eine Mischung verschiedener wirkungsloser Substanzen, wie Zellulose, Hanf, Flachs, zerstückelte Baumwolle, Asche von Holzkohle, vegetabilische Mehle mit Schwefel und Stärkekleister als Bindemittel in Vorschlag gebracht. Auch hat man angeregt, um die Verbrennung zu verzögern und als Bindemittel zu dienen, dem Schwefel Gips oder Zement einzuverleiben, wie auch poröse Massen mit geschmolzenem Schwefel getränkt wurden. 



   Diese verschiedenen Produkte sind nicht frei von Abfall und der Träger oder das Gerüste für den Schwefel verbrennt oder besitzt nicht genügenden Halt, um die Rückstände zu tragen, nachdem der Schwefel verbrannt ist. Überdies üben einzelne Produkte eine Wirkung auf den Schwefel aus, indem sie mit ihm verbrennen. 



   Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren hat, abgesehen davon, dass es die vorerwähnten   Übelstände   beseitigt, noch den weiteren Vorteil der Einfachheit der Durchführung. Das Verfahren besteht der Hauptsache nach darin, dass gekörnter Schwefel oder solcher in Form eines groben Pulvers mit einer gewöhnlichen   Alkalisilikatlösung gemischt   wird, so dass ein Teig entsteht, der getrocknet wird, nachdem die Masse in, in Tabletten teilbare Platten geformt wurde. 



   Zur Durchführung des Verfahrens werden 100 kg Schwefel auf Körner von ungefähr 3   11UIl   zerkleinert, worauf'diese grobkörnige Schwefelmasse in 25 1 einer Lösung von gewöhnlichem Natriumsilikat oder Kaliumsilikat des Handels geschüttet wird. Die Substanzen werden innig gemischt, um einen Teig zu bilden. Dieser Teig wird zunächst durch ein Walzwerk, um Platten 
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 mit   Schwefelblumen   bestreut wird, um ein Anhaften zu verhindern. Hierauf werden die Platten durch entsprechend ausgestaltete Walzen geleitet, die sie in Tabletten teilen und Längsteilungen verzeichnen, worauf die Platten schliesslich mit Löchern sowie Querteilungen versehen werden. 



   Die auf diese Weise erhaltenen Tabletten werden auf einem Gestelle zum Trocknen ausgebreitet. Sie sind sehr homogen und fest und haben das Ansehen einer gelben Tablette, die sich nach den vorgezeichneten Teilungslinien leicht brechen lässt. 



   Jede Tablette im Gewichte von ungefähr 100 g ist durch Einkerbungen in 20 Teile geteilt. 



  Einzelne der Tabletten sind mit Löchern für den Durchgang eines Eisendrahtes, eines Kettchens oder eines unverbrennbaren Fadens versehen, mit dem sie in dem Fasse aufgehängt werden. 



  Der Rückstand ist eine Art poröser Stein, der an seinem Träger aufgehängt bleibt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Körpern zum Schwefeln von Fässern usw., dadurch gekennzeichnet, dass zerkleinerter Schwefel mit einer Alkalisilikatlösung innig gemischt wird, worauf die dadurch erhaltene teigartige Masse, nachdem sie zu teilbaren Tabletten geformt wurde, getrocknet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83871D 1913-02-26 1914-02-03 Verfahren zur Herstellung von Körpern zum Schwefeln von Fässern usw. AT83871B (de)

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