AT83737B - Betriebskontrollvorrichtung für periodisch unter verschiedenen Verrechnungsbedingungen laufende Maschinen, Fahrzeuge u. dgl. - Google Patents

Betriebskontrollvorrichtung für periodisch unter verschiedenen Verrechnungsbedingungen laufende Maschinen, Fahrzeuge u. dgl.

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AT83737B
AT83737B AT83737DA AT83737B AT 83737 B AT83737 B AT 83737B AT 83737D A AT83737D A AT 83737DA AT 83737 B AT83737 B AT 83737B
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AT
Austria
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vehicles
machines
control device
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English (en)
Inventor
Ernst Ing Gmeyner
Rudolf Ing Huebl
Original Assignee
Ernst Ing Gmeyner
Rudolf Ing Huebl
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description


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     Betriebskontrollvorrichtung für periodiseh   unter verschiedenen Verrechnungsbedingungen laufende
Maschinen, Fahrzeuge u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Betriebskontrollvorrichtung für periodisch laufende Maschinen, wie z. B. Kraftmaschine, Arbeitsmaschinen oder motorisch betätigte Fahrzeuge aller Art. Kontrollapparate für solche Maschinen bzw. Fahrzeuge sind bekannt, und zwar verzeichnen dieselben den Leerlauf und den Gang der Maschine. Wenn aber die Maschine oder das Fahrzeug unter verschieden zu verrechnenden Bedingungen arbeitet, so bieten diese bekannten Kontrollvorrichtungen keine genügende Sicherheit gegen unlautere Manipulation des Bedienungspersonals, durch welche eine unrichtige oder undurchsichtige Anzeige der Kontrollvorrichtung herbeigeführt wird.

   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kontrollvorrichtung, welche eine irreführende Einstellungsmöglichkeit durch das Bedienungspersonal vollständig beseitigt und vollkommenen Aufschluss gibt über den Gang der Maschine, die für diesen Gang eingestellte Grundverrechnung und über die Abstellung und den Leerlauf 
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 auf graphischem Wege den Verlauf des Betriebsganges und des Leerlaufes auf einem in einem bestimmten Zeitmass bewegten Blatt, Band o. dgl.

   verzeichnet, noch ein zweites Schreiborgan vorgesehen, welches auf demselben oder einem im gleichen Zeitmass bewegten anderen Blatt oder Streifen die Einstellbedingungen verzeichnet, unter welchen der Arbeitsverlauf erfolgt ist, so dass man aus den beiden Linienzügen genau ersehen kann, unter welchen Verrechnungsbedingungen der Arbeitsgang erfolgt, also beispielsweise ob als Lohnarbeit oder als verdienstlose Regiearbeit und unter welcher Lohnarbeitsskala. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung und Beschreibung als beispielsweise Ausführungs- 
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 einem Taxameter angebracht werden kann, und zwar bei Fahrzeugen aller Art, also Motorwagen, Motorbooten, Flugzeugen u. dgl. Fig. i zeigt im Schaubild den zur Klarstellung der Erfindung erforderlichen Mechanismus. Fig. 2 zeigt einen Abriss des Kontrollblattes mit aufgezeichnetem Kontrolldiagramm. 



   Die Kontrollvorrichtung besteht aus dem an sich bekannten Teil, welcher das Diagramm des Betriebsorgans aufzeichnet und im rechten Teil der Fig. i dargestellt ist und ferner aus dem Mechanismus, durch welchen verzeichnet wird, unter welchen verrechenbaren Arbeitsbedingungen die Maschine lauft ; diesen Teil des Mechanismus zeigt die linke Seite der Fig. i. Beide Kontrollschreibvorrichtungen arbeiten auf demselben Kontrollblatt, obwohl sie auch auf verschiedene unter den gleichen Bedingungen, d. h. nach dem gleichen Zeitmass bewegten Kontrollblättern oder Streifen ihre Linienzüge auftragen konnten. Das Blatt 1 wird von einem Uhrwerk bewegt und dreht sich um die Achse 2, so dass es beispielsweise in 24 Stunden einen Umlauf vollführt.

   Der Schreibstift 3 wird während des Ganges der Maschine oder des Motors an das Blatt angedrückt und vollführt dabei einen Linienzug   4   auf dem Blatt. Dieser Linienzug erfolgt mit Rücksicht auf Raumersparnis zweckmässig punktweise in einer sich der Achse 2 nähernden und von derselben entfernenden Punktlinie, wobei der Abstand der Punkte einer bestimmten Wegstrecke entspricht. Diese Hin-und Herbewegung bewirkt der Schreibstiftträger 5, der von einem Exzenter 6 betätigt wird, der seine Bewegung in Abhängigkeit vom Gang der Maschine oder des Wagens erhält. In der Zeichnung sieht man, dass der Antrieb von der bei Taxametern üblichen biegsamen   Schlauchwelle   7 abgeleitet ist, die einerseits das Taxameter-Zählwerk durch dessen Rad 8 und andrerseits durch das Rad 9 die Schneckenwelle 10 in Drehung versetzt.

   Von letzterer aus dreht das Schneckenrad 11 den Exzenter 6, der mit   Anschlägen   des in geeigneter Weise vertikal geführten Schreiborganträgers 5 zusammenarbeitet und letzteren auf und ab verschiebt. Gleichzeitig dient die Exzenterwelle dazu, um die Andrückbewegung des Schreibstiftes an das Blatt 1 einzuleiten, und zwar trägt die Welle 10 eine Nocke   12,   die mit dem Dorn 13, der um die Achse 14 schwingbaren Platte 15 zusammenarbeitet, derart, dass sie bei jeder Drehung einmal die Platte entgegen der Wirkung der Feder 16 wegzieht, so dass dieselbe nach Freigabe gegen den Schreibstift 3 anschlägt und diesen gegen das Kontrollblatt drückt, wo er einen Punkt verzeichnet. Aus der Anzahl der Punkte und der Zeit kann man die Fahrgeschwindigkeit berechnen.

   Steht die Welle 10 still, also ist die Arbeitsmaschine oder der Wagen nicht im Gang, so unterbleibt diese Andrückbewegung des Schreibstiftes und der Schreibstift 3 verzeichnet gar keine Kurve. Man sieht also aus dieser periodischen Aufzeichnung nicht, unter welchen Verrechnungsbedingungen die Arbeit erfolgt und kann auch nicht beurteilen, ob der Leergang oder Stillstand ein berechtigter gewesen ist, 

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Gemäss der Erfindung wird neben dem Schreiborgan 3 noch ein zweites Schreiborgan 17 vorgesehen.

   Beide werden natürlich so angeordnet, dass sie einander nie im Weg stehen können und das zweite Schreiborgan ist zweckmässig ständig federnd gegen die Kontrollpapierscheibe angedrückt und verzeichnet nun auf einem in demselben Zeitmass bewegten oder demselben Kontrollblatt unter welcher Arbeitsbedingung oder Verrechnungsbedingung der durch den Schreibstift 3 aufgezeichnete Arbeitslauf oder Stillstand erfolgt ist. Hierzu wird der Schreibstift 17 bzw. dessen Träger 18 in Abhängigkeit von der durch das bedienende Personal pflichtgemäss   stets einzuschaltenden Signalvorrichtung   eingestellt oder in Abhängigkeit von dem notwendigerweise immer zu betätigenden Stellhebel oder irgendeinem notwendigerweise bei Benutzung der Maschine (des Fahrzeuges) zu verstellenden Organ, so dass sein Abstand gegenüber einer festen Achse des Diagrammblattes, also z.

   B. der Drehachse des Blattes'oder dem Rand des Blattes oder einer Abszissenachse eines Streifens durch Verstellung geändert wird. Im angenommenen Beispiel eines Taxameters zeigt dieses verstellbare S : gnalorgan beispielsweise das Fähnchen, welches anzeigt, ob das Gefährt frei ist bzw. ob es besetzt ist und'für welche Taxe es jeweils fährt. Es könnte aber die Beeinflussung des Schreiborgans auch von der Wagentür, dem Sitz, Fusstritt usw. erfolgen. Wird also z. B. das Signal gestellt, so wird auch das Schreiborgan 17 in einem ganz bestimmten Abstand von der Achse 2 gebracht, und da es dauernd gegen die Kontrollpapierscheibe gedrückt ist, so verzeichnet es dort eine Kreisbogenlinie in einem ganz bestimmten Abstand vom Mittel 2, wobei sich der Durchmesser der Kreisbogenlinie bei Verstellung der Signalfahne ändern wird. Diese Linie ist auf der Fig. 2 mit 19 bezeichnet. 



   Die Verstellung des in Führungen laufenden   Schreiborganträgers   18 erfolgt durch die Kurbel   20,   die auf der Achse 21 des Kettenrades 22 befestigt ist und mit ihrem anderen Ende als Gleitstück im Träger oder Schlitten 18 angreift. Das Rädchen 22 wird durch 
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 Taxameterapparates eingestellt werden muss. Hat nun die Signalfahne beispielsweise vier Stellungen, nämlich i. Stillstand, 2. Fahrt mit erster Taxe, 3.

   Fahrt mit zweiter Taxe und   4. "Kassa"-Anzeige, so   beschreibt das Schreiborgan 17 einmal bei   I.   den Bogen a, 
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 daher einmal ganz genau, durch welche Zeiten die einzelnen Fahr-oder Leerlaufeinstellungen statt hatten und wann einkassiert worden ist und aus Fig. 2 sieht man dann auch, dass die Fahrtlinien 4, welche in den nach aussen öffnenden   Linienzügen 19   eingezeichnet sind, nach dem Einkassieren erfolgten, also tatsächlich unbezahlte Regiefahrt während der Rückfahrt auf den Standplatz war, während alle innerhalb der nach innen öffnenden Linienzüge 19 fallenden Fahrtverzeichnungen als Verdienstfahrten anzusprechen sind, wobei gleichzeitig auch ersichtlich ist, nach welcher Skala die Fahrt erfolgte. 



   Auf der gleichen Grundlage können Vorrichtungen gebaut werden, welche beispielsweise registrieren, in welcher Zeit'und mit welcher Geschwindigkeit Arbeitsmaschinen benutzt und nach welcher oder für welche Arbeitstätigkeit diese Benutzung erfolgt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Betriebskontrollvorrichtung für periodisch unter verschiedenen Verrechnungsbedingungen laufende Maschinen, Fahrzeuge u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf einem durch einen Zeitmesser bewegten Kontrolldiagrammblatt (oder Streifen) neben dem zur Verzeichnung des Arbeitsganges (bzw. Fahrt) dienenden Schreiborgan noch ein zweites Schreiborgan vorgesehen ist, dessen Stellung gegenüber einer festen Achse des Diagrammblattes (Streifens) sich selbsttätig mit dem pflichtgemäss vom Bedienungspersonal einzustellenden Signal-oder Stellmechanismus oder selbsttätig mit einem notwendigerweise bewegten Organ ändert und das zweckmässig ständig gegen das Kontrolldiagrammblatt pressend auf demselben einen zweiten Linienzug verzeichnet, welcher die jeweilige Verrechnungsgrundlage anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Betriebskontrollvorrichtung nach Anspruch i für Taxameter, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schreiborgan durch die Signalfahne verstellt wird.
AT83737D 1918-12-23 1918-12-23 Betriebskontrollvorrichtung für periodisch unter verschiedenen Verrechnungsbedingungen laufende Maschinen, Fahrzeuge u. dgl. AT83737B (de)

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