AT82770B - Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide.

Info

Publication number
AT82770B
AT82770B AT82770DA AT82770B AT 82770 B AT82770 B AT 82770B AT 82770D A AT82770D A AT 82770DA AT 82770 B AT82770 B AT 82770B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rails
shafts
shaft
spinning
disks
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Courtaulds Ltd
James Clayton
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Courtaulds Ltd, James Clayton filed Critical Courtaulds Ltd
Application granted granted Critical
Publication of AT82770B publication Critical patent/AT82770B/de

Links

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Herstellung von Kunstseide, bei welchen Zelluloselösung durch eine Düse in ein Setzbad gepresst wird und mehrere so gebildete Fäden über Rollen oder Scheiben auf-und abwärts und dann durch eine rohrförmige Führung in eine Spinnbüchse geleitet werden, in der die Fäden zusammengezwirnt in Form eines Garnwickels angesammelt werden. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art hat man die rohrförmigen Führungen durch von oben betätigte Antriebsvorrichtungen, die einen beträchtlichen Raum zu beiden Seiten des oberen Teiles der Vorrichtung einnahmen, auf-und abwärts bewegt. Dieses Arbeitsverfahren leidet jedoch an dem Übelstande, dass die Auf-und Abbewegungen der rohrförmigen Führungen Unregelmässigkeiten in Zwirnen verursachen, welche zu beseitigen der Zweck der vorliegenden Erfindung ist. 



   Gemäss letzterer erhalten anstatt der rohrförmigen Führungen die Spinnbüchsen eine auf-und abwärts gerichtete Hin-und Herbewegung, wodurch die nachteilige Wirkung der beweglichen Führungen auf das Zwirnen der Fäden beseitigt und ein gleichmässig gezwirntes Produkt erhalten wird,   während   die Bildung des Garnwickels durch die Auf-und Abbewegung der Spinnbüchsen bewirkt wird. Die Auf-und Abbewegung der Spinnbüchsen wird von Einrichtungen bewirkt, die unterhalb der Spinnbüchsen angeordnet sind, und es kann hierzu jedes geeignete Mittel verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zu beiden Seiten der   Längsmitte   der Vorrichtung Spinnvorrichtungen in Reihen angeordnet sind, dargestellt und zeigt Fig. i einen lotrechten Querschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht und teilweise einen Schnitt einer Einzelheit. 



   Jede der Spinnbüchsen 1 ist auf der lotrechten Spindel 2a eines Elektromotors 2 montiert, welch letzterer durch Längsschienen 3 getragen wird, die in lotrechten, vom 
 EMI1.1 
 Schienen angeordnet sind und von irgendeinem sich bewegenden Teile der Vorrichtung betätigt werden. Die Hebel haben, wie ersichtlich, vorzugsweise gabelförmige Enden'5a, die hakenartig gebogen sind und unter V-förmige Vorsprünge oder Schneiden eingreifen. Die Vorsprünge haben die Form eines T-Kopfes 6a auf einem Bolzen 6, der durch ein Loch in der Schiene 3 hindurchgeht und unten ein ebenfalls v-förmiges oder schneidenartiges T-Stück trägt, welches mittels einer Mutter 6b an dem Bolzen 6 befestigt ist und in ein übereinstimmend ausgeschnittenes Lager 3a unterhalb der Schiene eingreift. 



   Jeder der Hebel   5,   welche die Spinnbüchsen betätigen, ist doppelarmig ausgebildet, und zwar betätigt der eine Arm die Längsschine 3 und Büchsen 1 an einer Seite und der andere Arm die Längsschiene und Büchsen an der anderen Seite der Vorrichtung. Die Arme können in jeder geeigneten Weise, beispielsweise durch den Elektromotor der Vorrichtung oder von irgendeiner anderen zur Verfügung stehenden Kraftquelle aus betätigt werden, welche die Bewegung beispielsweise auf eine Welle 7 überträgt, an der eine Rolle 7a mit einer Nute sitzt, in welche ein Stift 8a am äusseren Ende eines Hebels 8 der Welle 9 eingreift, auf der die doppelarmigen Hebel 5 befestigt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Spinnbüchsen sind in einem geschlossenen Gehäuse 10 untergebracht. Durch passende Öffnungen oder Führungen in den am Boden der Gehäuse vorgesehenen Deckeln 11 gehen die Motorspindeln 2a und die Nabenhülsen der Spinnbüchsenträger hindurch. Die rohrförmigen Führungen   12   für die zu zwirnenden Fäden sind in Deckstücken 13 gelagert, welche die Öffnungen in den Gehäusen oberhalb der zugehörigen Spinnbüchsen abschliessen. Diese   Deckstück   13 schliessen den Luftzutritt möglichst ab, gestatten aber die bequeme Auswechslung der Spinnbüchsen. Die Beseitigung des oberen Antriebes für das Auf-und Abbewegen der rohrförmigen Führungen hat den Vorteil, dass der Raum oben zu beiden Seiten der Maschine ausgenutzt werden kann, um den Wellen à der Fadenleitrollen oder   - Scheiben.

   M   längere Lager   14b   geben zu können. Diese Rollen oder Scheiben dienen dazu, um die Fäden zu den   erwähnten,   rohrförmigen Führungen nach abwärts zu leiten. Die Lager 14b ruhen in Doppelstützen 15 und 15a und die   Rollen   werden in einem gewissen Abstande von der äusseren Stütze 15 des Lagers 14a durch eine ortsfeste Fortsetzung   14c   gehalten, wodurch der Faden im Falle, als er von der Rolle oder. Scheibe 14 abgleitet, nicht auf die Welle aufgewickelt wird. Auf den inneren Enden jeder Welle sitzt ein Kegelrad 16. Die an zwei gegenüberliegenden Wellen befindlichen Kegelräder 16 werden durch ein gemeinsames Kegelrad 17a einer Längswelle 17 angetrieben.

   Durch die entsprechende Anzahl von Kegelrädern 17a an der Welle 17 werden sämtliche Wellen 14a der Rollen 14 in Drehung versetzt. Werden für die Fäden unmittelbar nachdem sie das
Setzbad verlassen, tiefer angeordnete Leitrollen oder-scheiben 18 benutzt, dann können diese Rollen oder Scheiben ebenfalls mit verlängerten Wellen 18a und Lagern 18b versehen sein, welch letztere ortsfeste Verlängerungen   18c bis   zu den Rollen oder Scheiben 18 haben. 



   Die Lager und Wellen sind gegen die Mitte der Vorrichtung zu verlängert und die Wellen tragen dortselbst die für ihre Drehung erforderlichen Wurmräder   19,   die von Wurm- trieben 20a an Wellen 20 angetrieben werden, die zu beiden Seiten der Mitte der Maschine längsweise angeordnet sind, so dass alle unteren Rollen oder Scheiben 18 einer Seite durch nur eine Wurmtriebwelle 20 angetrieben werden. Infolge der Beseitigung des Antriebes für die Auf-und Abbewegung der rohrförmigen Führungen 12 sind die im Gehäuse ein- geschlossenen, Spinnbüchsen und der durch Fenster 21 abgeschlossene Mittelraum der Vorrichtung, durch welchen Rauch und Dämpfe entweichen, leicht zugänglich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, dass die 
 EMI2.1 
 geordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf-und Abbewegung der Spinnbüchsen durch Einrichtungen, vorzugsweise durch Schienen, bewirkt wird, die unterhalb der Spinnbüchsen angeordnet sind, wobei im Falle der Verwendung von Schienen letztere in Führungen auf-und abwärts bewegt werden.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufund Abwärtsbewegung der Schienen durch zweiarmige, um eine Welle drehbare Hebel bewirkt wird, welche die Schienen untergreifen und abwechselnd die eine und die andere der zu beiden Seiten der Längsmitte der Maschine angeordneten Schienen heben und senken.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf und ab gehenden Spinnbüchsen in einem Gehäuse eingeschlossen sind, das oberhalb jeder Spinnbüchse mit einer Öffnung und mit einem Deckel zum Verschluss der Öffnung sowie zum Halten der rohrförmigen Führung für den Faden versehen ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die drehbaren Fadenleitrollen oder-scheiben lange Wellen und Lager vorgesehen sind, wobei eventuell das Lager der Welle einer jeden Rolle oder Scheibe mit einer ortsfesten bis zur Rolle oder Scheibe reichenden Verlängerung versehen ist, um ein Aufwinden des Fadens auf die Welle zu verhindern.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der Wellen der Fadenleitrollen oder-scheiben von der Mitte der Maschine aus Längswellen vorgesehen und diese mit Kegelrädern bzw. mit Wurmtrieben ausgestattet sind, welche in an den Enden der Wellen der Fadenleitrollen oder-scheiben aufgesetzte Kegelräder bzw. Wurm- räder eingreifen.
AT82770D 1916-02-25 1916-04-08 Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide. AT82770B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB82770X 1916-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82770B true AT82770B (de) 1921-02-10

Family

ID=9849405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82770D AT82770B (de) 1916-02-25 1916-04-08 Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT82770B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT82770B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kunstseide.
DE913142C (de) Vorrichtung zum Steuern der Heb- und Senkbewegung auf und ab gehender Baenke an Vor-, Feinspinn- und Zwirnmaschinen
DE257237C (de)
DE396207C (de) Spulmaschine mit umlaufender Spule und von umlaufenden Armsternen hin und her gefuehrtem Faden
CH640480A5 (de) Verfahren und fadenspulmaschine zum aufwickeln eines aus nebeneinanderliegenden faeden bestehenden bandes auf eine spule.
DE2264589A1 (de) Windemaschine zum herstellen von schraubenfedern
DE350413C (de) Seilschlagmaschine, insbesondere fuer Drahtseile
AT111106B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Nachbearbeitung von Drahtseilen.
EP0867894B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Kabelverseilung
DE430670C (de) Bandwebstuhl mit achsenlosen, sich drehenden Scheibenringen zur Fachbildung
DE389780C (de) Vollgatter
DE498264C (de) Vorrichtung zum Heben und Senken der Ring- bzw. Spindelbank fuer Vorspinn-, Spinn- und Zwirnmaschinen
AT83839B (de) Maschine zum Färben von Garn in Form von Strähnen.
DE692724C (de) Spulengatter
AT43082B (de) Rundschnurmaschine.
DE2353311C3 (de) Zwirnmaschine
DE608025C (de) Vorrichtung zum Stillsetzen der Aufwickelspule bei Treibtrommelspulmaschinen, insbesondere Zwirnspulmaschinen
AT111199B (de) Vorrichtung zum Reinigen der Ziehöffnungen bei Mehrfachdrahtziehmaschinen.
DE423166C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Garnreste auf Vorgarnspulen
DE431680C (de) Flechtmaschine
DE339094C (de) Maschine zum Dublieren und Zwirnen von Garnen
AT24308B (de) Rundflechtmaschine.
DE566236C (de) Rollensystem fuer das Fortbewegen der Innenspulen von Rundflechtmaschinen
DE1096258B (de) Band- oder Schnurantrieb fuer Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen
DE394660C (de) Rundflechtmaschine mit Treibrollen fuer die Spulenschlitten