DE394660C - Rundflechtmaschine mit Treibrollen fuer die Spulenschlitten - Google Patents

Rundflechtmaschine mit Treibrollen fuer die Spulenschlitten

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DE394660C
DE394660C DET27349D DET0027349D DE394660C DE 394660 C DE394660 C DE 394660C DE T27349 D DET27349 D DE T27349D DE T0027349 D DET0027349 D DE T0027349D DE 394660 C DE394660 C DE 394660C
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braiding machine
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rollers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/48Auxiliary devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

  • Rundflechtmaschine mit Treibrollen für die Spulenschlitten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Flechtmaschine, mit von Treibrollen fortbewegten Spulenschlitten, bei welcher die Treibrollen außerhalb der Schlittenbahn liegen.
  • E; sind Flechtmaschinen der eingangs -genannten Gattung bekanntgeworden, bei denen die Treibrollen außerhalb der Schlittenbahn angeordnet sind und bei denen die Zentrifugalkraft der Innenspulen durch rollende Reibung aufgenommen wird, doch erfüllen diese Maschinen nicht die für den praktischen Betrieb u. a. sehr wesentliche Bedingung der von oben her freien und übersichtlichen Fadenführung, weil die Einführung des Fadens von den Innenspulen zum Flechtpunkt nur unterhalb der Schlittenbahn erfolgen kann und die Außenfäden durch die Schlittenbahnschlitze oder ebenfalls unterhalb der Schlittenbahn zum Flechtpunkt beim Einziehen der Fäden geführt werden müssen, was die Bedienung dieser Maschinen sehr erschwert und die Fadenführung unübersichtlich macht.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird der Antrieb für den Schlittenbahnkörper mit diesem zentral hochgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung ergibt die neue technische Wirkung der vom Schlittenbahnkörper unbehinderten freien übersichtlichen Fadenführung und der Verlegung des Angriffpunktes der Treibrollen außerhalb des Schlittenbahnkörpers.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch den wesentlichsten Teil einer Flechtmaschine und Abb.2 die Außenansicht einer Stützbahn für die Innenspulen.
  • In Abb. i ist eine Treibrolle 3o des bekannten Rollensystems der einfacheren Darstellung halber senkrecht unter die Schlittenrolle 23 gezeichnet, während in Wirklichkeit die Treibrollen zwar in der gezeichneten Höhenlage, aber seitlich zu den Schlittenrollen zwischen je zwei Schlittenrollen liegen. Der Einfachheit halber ist nur eine Innenspule .mit den zu ihrer Fortbewegung dienenden Teilen gezeichnet und beschrieben.
  • Die Innenspule ao in Abb. i wird von einem Rahmen 5o getragen, der mit seiner Nabe 50 2 auf dem im Schlitten 37 befestigtem Zapfen 22 sitzt, auf welchem die Schlittenrolle 23 lose drehbar gelagert ist. Der Schlitten 37 gleitet auf einer Schlittenbahn <1i über die Schlitze 40 im Schlittenbahnkörper 24, welcher im gleichen Drehsinn wie der Außenspulenträger 7 umläuft. Im entgegengesetzten Drehsinn wie der Schlittenbahnkörper werden auf demselben die Schlitten 37 mit den Innenspulen 2o in bekannter Weise um die Flechtachse geschoben durch die Treibrollen 3o, die in einem Halter 26 vermittels Zapfen 31 im Lager 26a gelagert sind. Damit die von den Außenspulen 18 kommenden Außenfäden zwischen den Berührungspunkten der Treibrollen 30 mit den Schlittenrollen 23 hindurchgehen, also überrollt «erden können, erhalten die Treibrollen 30 durch mit diesen verbundene Zahnräder 32, die in einem Zahnkranz 33 kämmen, außer ihrer um die Flechtachse im gleichen Sinne wie die Innenspulen kreisende Bewegung bekanntlich no,-h eine Drehung um ihre eigene Achse.
  • Die Innenspulen werden außerhalb derselben noch geführt durch Bahnen 76 und go vermittels von am Spulenrahmen 5o befestigten Rollen 75. Bei hohen Umdrehungszahlen der Spulen um die Flechtachse hält die Bahn go und bei langsamem Lauf oder Drehung der Maschine mit Hand die Bahn 76 die Innenspulen in ihrer vorgeschriebenen Lage zum Flechtpunkt. Der Bahnkörper mit den Bahnen 76 und go ist zweckmäßig aus einem Stück gebildet und dreht sich mit dem Träger 7 entgegengesetzt wie die Innenspulen 2o um die Flechtachse.
  • Abb. 2 zeigt in schematischer Weise eine Ansicht von außen auf diesen Bahnkörper, der Schlitze 93 zum Durchgang der Außenfäden und bekannte Einkerbungen 79 bezitzt.
  • Die Außenfäden werden in bekannter «'eise über und unter die Innenspulen geführt durch hin und her schwingende Hebel, die ihre Bewegung in ebenfalls bekannter Weise von einer Kurvenbahn 8 vermittels von auf dieser abrollenden Rollen 3 erhalten.
  • Der Antrieb des Außenspulenträgers 7, des Treibrollenhalters 26 und des Schlittenbahnkörpers 24 geschieht in folgender Weise. Auf der Antriebwelle 29 sitzt Zahnrad 36, welches Zahnrad 34 mit dem Außenspulenträger 7 und Zahnrad .12 auf Hohlwelle 25 mit dem Treibrollenhalter 26 und dein Rollensystem 30, 23 in entgegengesetztem Drehsinn um die Flechtachse treibt. Zahnrad 42 ist als Doppelzahnrad ausgebildet und treibt vermittels Zwischenrad 43 auf Zapfen 44 wieder im entgegengesetzten Drehsinn Zahnrad 45, das mit der Welle gi und mit dem dadurch zentral hochgeführten Schlittenbahnkörper 24 vermittels Nabenteller 92 verbunden ist, so daß also der Schlittenbahnkörper 24 und der Außenspulenträger 7 gleiche Drehrichtung und das dazwischenliegende Rollensystem 30, 23 vermittels Treibrollenhalters 26 in entgegengesetzter Richtung um die Flechtachse- kreisen, wobei die Treibrollen 3o außerhalb des Schlittenbahnkörpers liegen und die Innenspulenfäden 95 von der Innc-nspule 2o und die Außenspulenfäden 96 vom Schwinglrebelende 97 über die Schlittenbahn hinweg von oben aus ohne jede Behinderung durch die Schlittenbahn zum Flechtpunkt o geführt werden können.
  • Der Hauptantrieb ist gelagert in einem Hauptzapfen 17, welcher auf der Fundamentplatte i befestigt ist.
  • Es wird noch auf folgende Punkte hingewiesen Die untere Stützbahn 76 ist nicht unbedingt erforderlich, da die Innenspulen auch vermittels der Schlittenrolle 23, die sich bekanntlich zwischen je zwei Treibrollen 3o befindet, von den Treibrollen getragen werden kann.
  • Bei schräg nach oben zum Flechtpunkt gerichteter Innenspulenlage ist zweckmäßig die obere Stützbahn go angeordnet, weil die Innenspulen unter dem Einfluß ihrer Zentrifugalkraft wie die Kugeln eines Dampfmaschinenregulators nach oben pendeln wollen und daran beim Fehlen der Stützbahn go nur durch die Form der äußeren Schlittenbahngleitflächen 41 gehindert würden. ' Die Stiitzbahn go liegt ungefähr in der Mitte zwischen -der höchsten und tiefsten Außenfadenlage, sie kann aber auch in jeder anderen Stellung an oder zwischen der höchsten und tiefsten Außenfadenlage so angeordnet werden, daß sie den nach oben gerichteten Spulenausschlag zur Entlastung der Schlittengleitflächen 41 aufnimmt. Statt . der auf den Stützbahnen laufenden Rollen 75 können auch Gleitstücke benutzt werden.
  • Die zur zentralen Hochführung und Antrieb des Schlittenbahnkörpers 24 dienende Welle gi ist hohl ausgebildet für Umflechtarbeiten und kann voll sein für die Herstellung von Flechtware ohne Einlage.
  • Der Schlittenbahnkörper 24, der die Schlittengleitflächen 41: und die Einschnitte 4o enthält, kann aus einem Stück mit dem Nabenteller 92 und unmittelbar mit der Welle gz verbunden sein. Es kann auch der Schlittenbahnkörper 24, der Nabenteller 92 und die Welle gi aus einem Stück sein.
  • In Abb. i ist in der oberen Außenfadenlage ein Außenfaden in zwei Richtungen 96 und 96 a dargestellt. Wenn man über den Spulenschlitten 37 mehr Platz für die auf den Schlitten 37 angeordneten bekannten Fliehhebel, Rückzugshebel usw. zwischen Spulenschlitten 37 und den Außenfäden 96 schaffen will, als wie der höchste Punkt 97 der die Außenfäden über und unter die Innenspulen führenden bekannten Hebel bei gespannter Fadenlage 96 zwischen Punkt 97 und Flechtpunkt o ergibt, dann wird zweckmäßig nicht der Hebelausschlag vergrößert, sondern eine an sich bekannte Schild- oder gekrümmte Drahtführung 98 verwendet, die zweckmäßig an der Nabe 5o11 des Spulenrahmens 5o oder auf dem Schlitten 37 befestigt- ist und welche die Außenfäden im Moment des ÜberSChreiteris der Innenspulen nach oben in bekannter Weise gleitend etwas ablenkt in die Fadenlinie 9611. Diese Anordnung steht insofern mit der Erfindung im Zusammenhang, weil die Innenspulenschlitten 37 infolge -der Anordnung des Rollensystems außerhalb des Schlittenbahnkörpers näher zum I'lechtpunkt zu liegen kommen als bisher, was sich insbesondere bei Flechtmaschinen mit 24 Spulen und darunter bemerkbar macht.
  • Die Zahnräder 32 und der Zahnkranz 33 zum Antrieb der Treibrollen 3o brauchen nicht unbedingt zwischen Rollensystem und Flechtpunkt angeordnet sein. Diese Antriebsmitte132 und 33 können auch an beliebiger anderer Stelle, z. B. am äußeren Ende des Zapfens 31: außerhalb der Lagernaben 26a, angeordnet sein, wobei der Zahnkranz 33 entweder mit dem Träger 7 oder mit der Nabe 94 des Hauptzapfens 17 verbunden wird.
  • Der innerhalb der-Treibrollen 3o angeordnete Zahnkranz 33 wird zweckmäßig aus einem Stück mit dem Schlittenbahnkörper 24 hergestellt, er kann aber auch gesondert gefertigt und mit demselben verbunden werden.
  • Statt des Zahnkranzes 33 und der Zahnräder 32 kann auch eine bekannte Rollbahn und Reibrollen oder ein anderes Mittel verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Rundflechtmaschine mit Treibrollen für die Spulenschlitten außerhalb des Schlittenbahnkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schlittenbahnkörper (24) von einem durch die Flechtmaschine zentral nach oben durchgeführten Teil des Hauptantriebkörpers getragen wird.
  2. 2. Flechtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekcnnzeichnet, daß die Treibrollen (30) zwischen dem Schlittenbahnkörper (24) und einer oder mehreren außerhalb der Treibrollen (go) befindlichen Spulenstützbahnen (76, go) liegen.
  3. 3. Flechtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel - (32, 33) zur Drehung der Treibrollen (30) um ihre eigene Achse zwischen den Treibrollen (30) und dem Flechtpunkt (o) angeordnet sind.
  4. 4. Flechtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Innenspule (2o) unmittelbar oder mittelbar verbundenes, an sich bekanntes Schild (g8) als Sicherung dient, um den Faden über den Schlittenbahnkörper zu führen, der in bekannter Weise von dem Fadenführerhebel gesteuert wird.
  5. 5. Flechtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schlittenbahnkörper (24) antreibende Welle (gi) durch ein im Gestell (i) gelagertes Umkehrrad (43) in Drehung versetzt wird.
DET27349D 1923-01-31 1923-01-31 Rundflechtmaschine mit Treibrollen fuer die Spulenschlitten Expired DE394660C (de)

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