DE412733C - Spulmaschine - Google Patents
SpulmaschineInfo
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- DE412733C DE412733C DEB111331D DEB0111331D DE412733C DE 412733 C DE412733 C DE 412733C DE B111331 D DEB111331 D DE B111331D DE B0111331 D DEB0111331 D DE B0111331D DE 412733 C DE412733 C DE 412733C
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- DE
- Germany
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- drive
- speed
- speed controller
- shaft
- arm
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- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 8
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 101001082628 Mus musculus H-2 class II histocompatibility antigen gamma chain Proteins 0.000 description 1
- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/70—Other constructional features of yarn-winding machines
- B65H54/74—Driving arrangements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
- Spielmaschine. Seither «-erden zur Herstellung von Schußspulen. für die Weberei andere Maschinen verwendet wie bei Herstellung von Kettenspulen, und dieses liegt darin, daß die Herstellung von Kettenspulen auf Holzrollen mit Rand an beiden Enden erfolgt, während als Schußspulen sogenannte Kötzer oder Kopse gebraucht werden, die an beiden Enden verjüngt sind. Die Fadenführung ist in beiden Fällen so verschieden, daß man glaubte, die Vereinigung der Bewegungsmittel ist nicht durchführbar. Die den Gegenstand der Erfindung bildende vereinigte Maschine ermöglicht es, wie bekannt, dem Fadenführer eine größere Auf- und Abbewegung und auch eine kleinere solche Bewegung zu erteilen. Hierbei ist nun aber, gemäß der Erfindung, der bekannte Drehzahlregler, bei dem die die Reibräder für den Antrieb der Spindeln tragende Achse eine Hin- und Herbewegung zur Erzielung periodisch veränderlicher Winkelgeschwindigkeiten erfährt, derart eingerichtet, daß er außer Wirkung zu bringen ist, um bei Herstellung von Kettenspulen die gleichbleibende Umdrehungszahl der Spindel 7u erreichen, die Welle des Kerbräderantriebes also ortsfest lagert.
- Auf den Zeichnungen ist in beispielsweiser Ausführung der untere Teil der Maschine, welcher den Antrieb enthält, in Abb. i *von der Seite gesehen dargestellt, und Abb. 2 ist eine Vorderansicht dazu.
- Abb. 3 zeigt die Spulmaschine von der Seite gesehen bei Herstellung von Schußspulen, und Abb. , ist die Vorderansicht hierzu. In Abb. 5 ist die Maschine von vorn gesehen veranschaulicht, wie sie bei Herstellung von Kettenspulen arbeitet.
- Die Maschine ist mit einerVorrichtung ausgestattet, welche die Auf- und Abbewegung des Fadenführerträgers i, wie bekannt, verändert, und dieses ist ermöglicht durch Anbringung eines Hebels 2, der am Maschinengestell 3 uni Bolzen 4 drehbar ist und vom Exzenter 5 so bewegt wird, daß ein mit dem Hebel 2 verbundener Zug 6, der mit dem anderen Ende 7 am Fadenführerträger i angreift, diesen und die Fadenführer F mit auf und ab bewegt. Diese Bewegung muß bei Herstellung von Kettenspulen eine größere sein wie beim Spulen von Kopsen für den Schuß, und um diese Veränderung vornehmen zu können, ist der Angriff 8 des Zuges 6 am mit Schlitz 9 versehenen Hebel 2 verstellbar.
- Bei Herstellung von Kettenspulen muß die Umdrehungszahl der Spulenspindeln eine gleichbleibende sein, während diese Umdrehungszahl der Spulenspindeln bei Herstellung von Schußspulen eine wechselnde sein muß. Um nun einmal den Spulenspindeln die gleichbleibende, das andere 11a1 wechselnde Umdrehungszahl geben zu können, ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Drehzahlregler geändert worden, und zwar ist der bekannte, seither fest an einem Gestänge i i schräg stehend angebrachte geschlitzte Arm io hier um einen Bolzen 12 drehbar, so daß er einmal schräg gestellt werden kann, wie nach Abb. 4., und zum anderen mal senkrecht, also mit dem Ge-,tänge i i in gleiche Richtung, wie aus Abb. 2 ersichtlich. Außerdem ist im Schlitz 15 des Armes io ein Gleitstück 1q. geführt, welches an einem Arm i9 fest, aber verstellbar angebracht ist. Der Arm i9 steht mit dem Fadenführerträger i in Verbindung, geht also mit diesem hoch und tief. Zum Zwecke der Verstellung und Feststellung des Armes io ist ein geschlitztes Segment mit ihm verbunden, und am Gestänge ii sitzt eine Klemmschraube 21. Sollen Kettenspulen hergestellt werden, so wird der Arm io senkrecht und das Gleitstück 14. entsprechend zurückgestellt (Abb. i bis 5), was durch den Arbeiter erfolgt, bevor er die Maschine in Tätigkeit setzt. Jetzt geht das Gleitstück 1d. beim Spulen im Schlitz 15 des Armes i o hoch und tief, ohne daß eine seitliche Verschiebung erfolgt. Es bleibt also der Bolzen 12 und die Welle 13 in Ruhe. Die Triebscheiben 16 verändern ihre Stellung unter den Spindelscheiben 17 nicht und die Spulenspindeln drehen sich mit gleichbleibender Umdrehungszahl. Bei Herstellung von Schußspulen wird der Arm io schräg und das Gleitstück 14. entsprechend vorgestellt, wie nach Abb. q.. Dann wird beim Hoch- und Tiefgang des Fadenführerträgers das Gleitstück 14 im Schlitz 15 des Armes io zur Seite gedrängt, und der Arm wird nach rechts oder links verschoben. Da er mit Bolzen 12 an der Welle 13 sitzt, so nimmt er diese Welle mit, und dadurch erfolgt eine Verschiebung der Reibscheiben 16 unter den Spindelscheiben 17, so daß die Umdrehungszahl der Spulen wechselt.
Claims (1)
- PATENT-AN sPRUcH: Spulmaschine mit Reibräderantrieb, bei welcher zur Erzielung veränderlicher Winkelgeschwindigkeiten der Spindeln die die Antriebsreibräder tragende Welle durch einen Drehzahlreglerhebel verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzahlregler (io) für die Antriebswelle (13) der Spulenspindel an seinem Gestänge (ii) derart verstellbar angeordnet ist und vermittels Stift und Schlitzverbindung mit dem auf und ab gehenden Wagen (i9) in Verbindung steht, daß bei senkrechter Stellung des Drehzahlreglers (io) die die Antriebsreibräder (16) tragende Welle ortsfest lagert und bei Schrägstellung des Drehzahlreglers (io) eine Hin- und- Herbewegung zur Änderung der Drehzahl der Spindel erfährt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111331D DE412733C (de) | 1923-10-10 | 1923-10-10 | Spulmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB111331D DE412733C (de) | 1923-10-10 | 1923-10-10 | Spulmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412733C true DE412733C (de) | 1925-04-25 |
Family
ID=6992929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB111331D Expired DE412733C (de) | 1923-10-10 | 1923-10-10 | Spulmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412733C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917236C (de) * | 1950-01-24 | 1954-08-26 | Luettgen Kommanditgesellschaft | Mehrzweck-Spul- und Zwirnmaschine |
-
1923
- 1923-10-10 DE DEB111331D patent/DE412733C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE917236C (de) * | 1950-01-24 | 1954-08-26 | Luettgen Kommanditgesellschaft | Mehrzweck-Spul- und Zwirnmaschine |
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