DE313690C - - Google Patents
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- DE313690C DE313690C DENDAT313690D DE313690DA DE313690C DE 313690 C DE313690 C DE 313690C DE NDAT313690 D DENDAT313690 D DE NDAT313690D DE 313690D A DE313690D A DE 313690DA DE 313690 C DE313690 C DE 313690C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/42—Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
- D01H1/427—Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Bei Zwirnmaschinen, bei welchen von einer sich drehenden Spule (Zwirnspindel) einer
oder, mehrere Fäden zu einem über der Spule liegenden Punkt laufen, bildet bekanntlich
das ablaufende Fadenstück durch die Flieh-■ kraft einen sogenannten Ballon. Um diesen
Ballon im Durchmesser zu beeinflussen, hat man schon röhrenförmige Fadenschützer verwendet.
Diese waren aber nicht in Höhe verstellbar, so daß man nicht der Fadensorte und der Spulenabmessung entsprechend die
Länge des an der Röhre reibenden Fadenstückes derart wählen konnte, daß sie im richtigen
Verhältnis zur größtmöglichsten Umdrehungszahl der Spule steht. Man hat auch
schon den Ballon im Durchmesser beeinflussende Fadenschützer in Höhe verstellbar
gemacht. Da diese aber nicht röhrenförmig waren, so konnte man ebenfalls den oben ge-
2<y nannten Zweck nicht erreichen, weil durch die Höher- oder Niedrigerstellung des Fadenschützers
die Länge des reibenden Fadenstückes nicht verändert wurde.
Beim Gegenstand vorliegender Erfindung wird der- Ballon nun auf einen Teil seiner
Länge durch' einen in Höhe verstellbaren röhrenförmigen Fadenschützer im Durchmesser
beeinflußt. Hierdurch ist es möglich, der Fadensorte und der Spulenabmessung
30, entsprechend die Länge des an der Röhre
reibenden Fadenstückes derart zu wählen,-daß sie im richtigen Verhältnis zur größtmöglichsten
Umdrehungszahl der Spule steht. Praktische Versuche ergaben, daß dann die Umdrehungszahl mn 5 bis 6000 3S
Drehungen erhöht werden kann, ohne daß das Erzeugnis schädlich beeinflußt wird.
, In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt
unter Weglassung von zumy Verständnis der Erfindung nicht nötigen Teilen
der Maschine.
Es zeigt
Fig. ι einen Teil der Maschine im Querschnitt, ■ ■
Fig. 2 Spindeln im Aufriß mit Teilen im Schnitt, und
Fig. 3 ein Schema des Fadenyerlaufs.
Es sind 1 das Maschinengestell und 2 die Antriebswellen. Da die Maschine als Doppelmaschine
gedacht ist, sind zwei Antriebswellen 2 vorhanden. 3 sind die Spindeltrommeln,
von denen aus mittels', Schnüre öder Saiten 6 die in einem Träger 4 gelagerten
Zwirnspindeln 5 ihren Antrieb erhalten. Auf jede Zwirnspindel 5 ist eine Fachspule 7 aufgeschoben, deren oberer Rand
von einem auf der Spindel 5 angeordneten Körper 8 umgriffen ist.
Oben sind in der Maschine auf einem
Querträger Lager 15 angeordnet, in deren jedem mittelst einer Welle 14 Wickeltrommeln
13 gelagert sind. Die Wellen 14 und damit die Trommeln 13 erhalten damit
ihren Antrieb von einem Winkelgetriebe 11, 12 aus und einem Zahnrädergetriebe 9, das
von der einen Antriebswelle 2 aus in Drehung gesetzt wird. In jedem der Lager 15 ist
ferner eine Achse 16 gelagert, mit welcher Arme 17 fest verbunden sind. Auf der
Welle 16 sitzen Arme 17, welche zur Lagerung einer Spulenhülse 18 dienen. 19 ist ein
Fadenleiter, der an einer Stange 20 sitzt. ■ 21 ist ein eine Badflüssigkeit enthaltender
*5 Trog und 22, 23 sind Fadenführerstangen.
Der Faden verläuft von der Fachspule aus durch den Trog 21 nach oben zu der Spule 18,
welche durch Reibung von der Wickeltrommel 13 aus in Drehung versetzt wird,
wobei der Faden durch den Fadenleiter 19 in Kreuzwicklung'auf die Spulenhülse 18 aufgebracht
wird.
Jede der Spulen 7 samt dem Körper 8 ist nun von einem röhrenförmigen Körper 24
als üblichen Fadenschützer umgeben, der zwischen sich und dem Körper 8 seitlich einen Zwischenraum läßt. Die Röhren können
am oberen Ende bei 25 trompetenartig erweitert sein und sind in einem Träger 26 einstellbar,
d. h. in, senkrechter Richtung verstellbar gelagert. Die Anordnung des einstellbaren
röhrenförmigen Körpers 24 hat folgenden Vorteil:
Wie Fig. 3 zeigt, werden im Faden, soweit dies hier in Betracht kommt, drei verschiedene
Spannungen erzielt. Im Teil I vom Punkte A bis zum Punkte B folgt der
■ Faden der Schleuderkraft des Stückes A-B, so daß also die Spannung dort durch die
Schleuderkraft und den Luftwiderstand hervorgerufen wird. Im Teil II, wo der Faden
auf der Strecke B-C der Innenwand des röhrenförmigen Körpers anliegt, wird die Spannung
durch die Reibung, welche durch die Anpressung des Fadens an die Zylinderwandung
erfolgt und durch eine unbedeutende, durch das Rohr verminderte Luftreibung bestimmt.
Im Teil III, also auf der Strecke des eigentlichen Ballons C-D wird die Spannung durch
die Schleuderkraft im Stücke C-D und dem Luftwiderstand bestimmt. In jedem Falle
ist hier die Spannung bedeutend kleiner, als wenn die Röhre 24 fehlte, also der Ballon die
Gestalt der strichpunktierten Linie 27 hätte.
Versuche haben nun ergeben, , daß die Kurve B-C bei einer zylindrischen Röhre, also
die Berührung des Fadens dieser Strecke mit der Röhre, nicht mit einer Geraden zuzusammenfällt,
und jedes Fadenelement bzw. jeder Fadenpunkt während des Durchlaufens
im Zylinder nicht eine reine Schraubenlinie beschreibt, deren Steigung von der Stärke
des Drahtes und der Geschwindigkeit des Fadens abhängig wäre, sondern daß der
mittlere Teil des Fadenstückes A-D, welcher 6S
gerade mit dem" Zylinder in Berührung steht, also B-C, . weit hinter der Meridianlinie
zurückbleibt, welche durch eine Ebene' durch ■ die Spindel und den Abwicklungspunkt von
der Fachspule aus dem Rohr geschnitten wird. Das hat den wesentlichen Vorteil, daß
die Fasern nicht unmittelbar seitlich gerieben werden, sondern an den Faden angelegt werden.
Es wird also der Faden gewissermaßen einer Art von Würgelung. unterzogen, welche 7^
durch ein Rollen desselben in der Röhre 24 erzeugt wird, und ähnlich wie in einem
Würgelwerk vor sich geht. Dieser Vorteil kommt also zu demjenigen, daß die Projektion
eines Massenpunktes, z. B. des Massenpunktes x, der am weitesten in der
Kurve C-D von der Mittellinie M entfernt ist, auf eine zur Spindelachse senkrecht
stehende Ebene einen Kreis mit dem bedeutend kleineren Radius r ergibt, als die
Projektion des entsprechend gelagerten Massenpunktes y an dem von der Mittellinie
M entferntesten Punkte der Ballonkurve 27, welche einen Kreis mit dem be- ,
deutend größeren Radius R ergibt.
Mit einem Fadenschützer (Antiballonvorrichtung), einer Anordnung zum Eindrücken
des Ballons 27 auf kurze Strecke, wird der Radius R nur an einer Stelle verkleinert,
die Wirkung der Würgelung aber 9S niemals erzielt. Die Versuche haben ergeben,
daß Fäden, welche auf der vorliegenden Zwirnmaschine mit zwei- bis dreifachen Drehzahlen gegenüber den bisherigen gezwirnt
wurden, keinen Unterschied in der Feinheit gegenüber den besten bestehenden
Zwirnen aufweisen. Würde ein Zwirnen mit den bisherigen Maschinen mit derselben Drehzahl ohne Reißen des Fadens möglich
sein, so würden die Garne durch die Luft- l°$
reibung so roh, daß sie schon aus diesem Grunde für die üblichen Zwecke nicht verwendet
werden könnten.
Der Querschnitt des röhrenförmigen Körpers muß nicht unbedingt kreisförmig sein, no
er könnte auch z. B. oval oder ellipsenförmig sein. Auch könnte das Rohr anstatt undurchbrochener
Wände durchbrochene Wände haben, z. B. aus einer Anzahl mit Zwischenräumen nebeneinander parallel zur Spindel
stehender Stangen bestehen.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Fadenschützer für Zwirnspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Ballon (27) iaoauf einem Teil, seiner Länge durch einen Höhe verstellbaren röhrenförmigenFadenschützer (24) im Durchmesser (R) beeinflußt wird, um der Fadensorte und der Spulenabmessung entsprechend die Länge des an dem Fadenschützer reibenden Fadenstückes (II) im richtigen Verhältnis zur größtmöglichsten Umdrehungszahl der Spule wählen zu können.1-Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313690C true DE313690C (de) |
Family
ID=566548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313690D Active DE313690C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313690C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3458983A (en) * | 1967-02-16 | 1969-08-05 | Hamel Spinn & Zwirnerei Carl | Process and apparatus for twisting threads |
| DE1510717B1 (de) * | 1961-05-09 | 1970-04-30 | Luwa Ag | Vorrichtung an Ringspinn- und Zwirnmaschinen zum Reinhalten bzw. Reinigen der umlaufenden Spindeln und der Faeden |
-
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- DE DENDAT313690D patent/DE313690C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510717B1 (de) * | 1961-05-09 | 1970-04-30 | Luwa Ag | Vorrichtung an Ringspinn- und Zwirnmaschinen zum Reinhalten bzw. Reinigen der umlaufenden Spindeln und der Faeden |
| US3458983A (en) * | 1967-02-16 | 1969-08-05 | Hamel Spinn & Zwirnerei Carl | Process and apparatus for twisting threads |
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