AT82471B - Stromstoßsender. - Google Patents

Stromstoßsender.

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AT82471B
AT82471B AT82471DA AT82471B AT 82471 B AT82471 B AT 82471B AT 82471D A AT82471D A AT 82471DA AT 82471 B AT82471 B AT 82471B
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springs
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Western Electric Co Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Stromstosssender, wie sie hauptsächlich für die Teilnehmerstationen eines selbsttätigen Fernsprechsystems verwendet werden. 



   Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass bei Vorkehrung einer mit dem Finger zu betätigenden Kurbel, die nacheinander in zwei entgegengesetzten Richtungen bewegt wird, die Anzahl der durch Kontaktfedern zu erzeugenden Stromstösse nur durch die Grösse der Bewegung in der zweiten oder umgekehrten Richtung bedingt ist, zwecks Unschäd-   lichmachung   einer versehentlich falschen Einstellung der Kurbel. 



   Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Bewegung der Kurbel in der ersten, unwirksamen Richtung unbeschränkt ist, in der anderen Richtung hingegen an einer ganz bestimmten Stelle zum Stillstand gebracht wird. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass nach Vorwärtsdrehen der Kurbel und darauffolgendem Zurückdrehen bis zur bestimmten Endstellung die Betätigung der Stromstossfedern erst dann erfolgt, Wenn die Kurbel in der bestimmten End-oder Normalstellung angelangt ist. 



   Die Erfindung umfasst auch eine Sperrvorrichtung für die Kurbel in der Weise, dass die Wiederbetätigung der Kurbel so lange verhindert wird, bis die zu sendende Stromstossreihe fertig übertragen ist. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i eine schaubildliche Darstellung des Stromstosssenders mit teilweise abgebrochenem Gehäuse ; Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der inneren Seite der Grundplatte mit aufmontieren Apparatteilen ; Fig. 3 eine Ansicht des Triebrades mit den von ihm getragenen Teilen ; Fig. 4 einen Querschnitt durch den Stromstosssender längs der Linie   4-4   in Fig. i ;   Fig. g,   6 und 7 Ansichten dreier verschiedener Arbeitsstellungen der Kontrollvorrichtung des Stromstosssenders. 



   Eine Grundplatte 1 ist durch Bolzen 3 mit einer Stirnplatte 2 verbunden. Zur Bildung eines Gehäuses wird über die Grundplatte 1 ein Zylinder 4 bis an die Stirnplatte 2 geschoben. 



  Eine deckelförmige Platte 5 ist an der Stirnplatte 2 befestigt. In gleichen Abständen sind am Rande der Platte 5 zehn mit den Zahlen o bis 9 bezeichnete, halbkugelförmige Einbuchtungen vorgesehen. Der zwischen den Einbuchtungen o und 9 liegende freie Raum könnte noch Platz für zwei weitere Einbuchtungen bieten. Im Mittelpunkt der Platten 2 und 5 ist eine Nabe 6 drehbar angeordnet, an welcher ausserhalb des Gehäuses eine Kurbel 7 befestigt ist. Innen im Gehäuse trägt die Nabe 6 einen Arm 8 und ein Sperrad 9. Die Nabe ist zylindrisch ausgebohrt und dient als Zapfenlager für eine Welle. 55, welche mit ihrem anderen Ende in der Grundplatte 1 gelagert ist. Vermittelst einer   Hülse 10   ist ein zylindrisches Gehäuse 11 über die Welle 55 geschoben. 



  Auf der Vorderseite dieses Gehäuses 11 ist eine Sperrklinke 12 angebracht, welche durch eine Feder 13 gegen das Sperrad 9 der Nabe 6 gedrückt wird. Im Innern des Gehäuses 11 ist eine
Spiralfeder 14 angeordnet. Sie ist mit einem Ende am Federgehäuse selbst befestigt, mit dem anderen Ende an dem in das Gehäuse hineinragenden Teil einer Nabe 15. Diese ist auf die Welle 55 drehbar aufgesetzt und trägt das Triebrad 16 und ein Zahnrad 17, das sogenannte Impulsrad.
Im umgebogenen Ende einer Winkelstütze 18 und der Grundplatte 1 ist eine Welle 19 gelagert, die einen mit dem Zahnrad 16 in Eingriff stehenden Triebling 20 und ein Schneckenrad 21 trägt. 



   Die zum Schneckenrad 21 gehörige Schnecke ist an einem Ende mit einem Fliehkraftregulator versehen, bei welchem zwei an den Federn   24   befestigte Schwunggewichte im Innern eines feststehenden Hohlzylinders 23 rotieren (siehe Fig. i und Fig. 4). Am anderen Ende der
Schnecke sind zwei um 1800 versetzte und sich mit der Schnecke drehende Nocken 26 angebracht. 



   Durch die Zähne des Impulsrades 17 wird eine Feder 29 betätigt, welche vermittelst eines Isolier- stückes 31 die durch das Impulsrad hervorgerufenen Bewegungen auf eine Kontaktfeder 30 überträgt. Mit dieser arbeitet eine zweite Kontaktfeder 32 zusammen. 



   Bei unbetätigtem Stromstosssender liegt die Feder 29 mit ihrem freien vorderen Ende zwischen zwei Zähnen des Impulsrades, so dass sich die Federn 30 und 32 berühren. Bei Drehung des Impulsrades im Uhrzeigersinne wird jedoch der durch die Federn 30 und 32 gebildete Kontakt in bestimmten Zeitabschnitten abwechslungsweise geöffnet und geschlossen. Wird nun die
Kurbel 7 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers bis zur gewünschten Stellung herumgedreht, so gleiten die Zähne des Sperrades 9 unter'der Klinke 12 hinweg, ohne das Federgehäuse 11 zu drehen.

   Beim Zurückdrehen der Kurbel 7 (im Sinne des Uhrzeigers) von der gewünschten Nummer bis zur Endstellung, fällt die Klinke 12 in die Zähne des Rades 9 ein, so dass das Federgehäuse 11 mitgenommen und die Spiralfeder 14 zwecks später zu erfolgender Drehung des Impulsrades 17 

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 EMI2.1 
 lange am Drehen zu verhindern, bis die Kurbel 7 in ihrer Normalstellung verriegelt wird. Ferner sind Vorkehrungen getroffen, um das Impulsrad nach Erzeugung der richtigen Anzahl von Stromstössen sicher zum Stillstand zu bringen. 



   Ein an die Platte 2 geschraubter Bügel 35 dient zur Aufnahme einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Stange   34,   welche mit einem Ende in der Platte 1 geführt wird. Vermittelst einer Schraube 36 ist eine Blattfeder 37 (siehe Fig.   5)   an der Platte 2 befestigt. Das freie, gabelförmig ausgebildete Ende dieser Feder ist in eine Einkerbung der Stange 34 hineingeschoben (siehe Fig.   i).   



  Die Feder 37 ist im mittleren Teile verbreitert und mit einer kreisrunden Öffnung versehen, so dass sie lose auf die Nabe 6 geschoben werden kann. Am rechten Ende der Feder 37 ist ein dreieckförmiger Teil rechtwinklig ausgebogen, so dass eine hakenförmige Auffangvorrichtung 38 für den Arm 8 gebildet wird, wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Parallel zur Stange 34 ist eine zweite, ebenfalls im Bügel35 und der Platte 1 längsseitig verschiebbare Stange 39 angeordnet, welche durch eine Feder 40 in ihrer in Fig. 5 gezeigten vorderen oder normalen Lage gehalten wird. Die Feder   40   ist einerseits an der Platte 1, andrerseits an der Stange 39 befestigt. Auf die 
 EMI2.2 
 

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 EMI3.1 
 die Stange   34   in ihre hintere Lage gerückt, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt.

   Dies bringt die Hemmvorrichtung 48 ausser Eingriff mit dem Nocken 26. Die Hemmvorrichtung 49 bleibt vorläufig noch mit Nocken 26 in Eingriff. Kurz bevor Arm 8 in die Endstellung gelangt, trifft er auf die Gleitfläche 51 und schiebt die Stange 39 nach hinten. Fast gleichzeitig kommt Arm 8 in Eingriff mit der Auffangvorrichtung 38 und wird durch diese gerade im Augenblick gesperrt, wo er auf die wagrechte Fläche 52 aufschlägt. Der Arm 8 wird somit so lange gesperrt gehalten, bis die Übertragung der Stromstossreihe stattgefunden hat, d. h. bis die Rolle 45 wieder in die Vertiefung 43   einfällt,   wodurch die Stange   34   nach vorne geschoben und die Auffangvorrichtung 38 ausgerückt wird. 



   Als der Arm 8 die Stange 39 nach hinten verschob, gelangte auch noch die zweite Hemmvorrichtung 49 ausser Eingriff mit dem Nocken 26, so dass die Schnecke vermittelst Federkraft von Spiralfeder 14 durch das Zahnrad   16,   den Triebling 20 und das Schneckenrad 21 in Drehung 
 EMI3.2 
 periodisch die sich normal berührenden Kontaktfedern 30 und   32.   Nach dem letzten Impuls der ganzen Reihe kommen die Rollen   45   und 46 wieder vor ihre entsprechenden Vertiefungen   43   und 47 im Federgehäuse zu liegen, so dass das Rad 16 durch Feder 41 wieder an das Gehäuse 11 angedrückt werden kann, was zur Folge hat, dass die Stange   34   wieder nach vorne geschoben wird. Dadurch wird die Hemmvorrichtung 48 wieder eingerückt und die Schnecke 22 an weiterem Drehen verhindert.

   Die Verschiebung der Stange 34 nach vorne löst die Sperrung der Kurbel 7 bei 38 aus, so dass der Stromstosssender für eine weitere Betätigung bereitgestellt ist. 



   Die soeben geschilderte Betätigung des Senders wird nun entsprechend der Anzahl Stellen der zu übertragenden Teilnehmernummer wiederholt, wobei die Zahl der jedesmal ausgesandten Stromstösse in Abhängigkeit ist von der Stellung, bis zu welcher die Kurbel 7 jeweils gedreht wird. Dreht man beispielsweise die Kurbel bis zur Einbuchtung   0   nach links und darauf rechts in die Anfangsstellung zurück, so wird das Gehäuse 11 um einen Zahn des Sperrades 9 nach rechts gedreht. Dementsprechend wird auch das Impulsrad um einen Zahn weitergeschaltet und nur eine einzige Unterbrechung in dem an die Federn 30 und 32 angeschlossenen Stromkreis hervor- 
 EMI3.3 
 werden zwei Unterbrechungen erzeugt usw. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Stromstosssender, bei welchem mittels einer von Hand zu betätigenden Kurbel   (7)   in einem Sendestromkreis dadurch   Stromstösse, erzeugt   werden, dass die Kurbel nacheinander in zwei entgegengesetzten Richtungen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der mittels Kontaktfedern (30,   32)   erzeugten Stromstösse nur von der Grösse der Bewegung der Kurbel in der zweiten oder umgekehrten Richtung abhängt, wobei die Grösse der vorangehenden ersten Bewegung aber verschieden sein kann.

Claims (1)

  1. 2. Stromstosssender nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Kurbel (7) in der ersten unwirksamen Richtung unbeschränkt ist, wohingegen die Bewegung der Kurbel in umgekehrter Richtung an einer bestimmten Stelle begrenzt wird.
    3. Stromstosssender nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Stromstossfedern (30, 32) erst dann erfolgt, wenn die Kurbel (7) in der bestimmten End-oder Normalstellung angelangt ist. EMI3.4 unwirksam bleibt, so lange die Kurbel nicht in die bestimmte End-oder Normalstellung gebracht wird.
    5. Stromstosssender nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch EMI3.5 federn (30, 32) dienendes Federwerk (14, 11) aufgezogen und erst beim Eintritt der Kurbel in die Normalstellung in wirksame Auslösung gebracht wird.
    6. Stromstosssender nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel bei Bewegung in die Normalstellung so lange darin gesperrt wird, bis die Tätigkeit des dann ausgelösten Federwerkes vollendet ist.
AT82471D 1913-07-29 1914-07-18 Stromstoßsender. AT82471B (de)

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US82471XA 1913-07-29 1913-07-29

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Publication Number Publication Date
AT82471B true AT82471B (de) 1921-01-25

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ID=21730564

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AT82471D AT82471B (de) 1913-07-29 1914-07-18 Stromstoßsender.

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