DE573363C - Zehnerschaltvorrichtung fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen

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DE573363C
DE573363C DE1930573363D DE573363DD DE573363C DE 573363 C DE573363 C DE 573363C DE 1930573363 D DE1930573363 D DE 1930573363D DE 573363D D DE573363D D DE 573363DD DE 573363 C DE573363 C DE 573363C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zehnerschaltvorrichtung für parallelachsig angeordnete Ziffernrollen nach Patent 569761.
Bei der im Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung traten bei Bewegung des Vorbereitungsschiebers trotz seiner breiten Führungsanordnung mitunter leicht Klemmwirkungen auf, die ein zuverlässiges Arbeiten in Frage stellten. .
Dieser Nachteil wird der Erfindung gemäß dadurch behoben,- daß das Zehnerscha-ltungsvorbereitungsglied schwenkbar angeordnet wird, und zwar ist es mit dem schwenkbar angeordneten Rückstellglied verbunden bzw. aus einem Stück ausgebildet. Infolge dieser Anordnung werden außer Vermeidung jeder Klemmwirkung noch die Herstel lungs- und Justierkosten herabgesetzt. :
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in vergrößertem Maßstabe dargestellt.
Abb. ι zeigt eine schaubildliche Darstellung des Erfindungsgegenstandes, wobei des besseren Verständnisses wegen die Ziffernrollen etwas auseinandergezogen gezeichnet und die das Verständnis -erschwerenden Teile weggelassen sind.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch den- Lagerbalken mit zum Teil freigelegten Zehner-
schaltungsteilen. ..-·.- .--'"..
Abb. 3 zeigt eine Draufsicht von unten gegen den Lagerbalken.
Abb. "4 zeigt eine Draufsicht von unten gegen den Lagerbalken mit einer besonders günstigen Ausführungsform des Rückstellgliedes.
Des besseren Verständnisses wegen wurden für jdie Teile, welche den Teilen des Hauptpatentes entsprechen, dieselben Bezugszeiche'n gewählt, wie in dem Hauptpatent.
Die' Ziffernrollenachsen 1. sind in dem Lagerbalken 2 drehbar gelagert und tragen an ihren vorderen Enden die Antriebsräder 3. An den'Naben der Antriebsräder 3 sind Nasen 4 angearbeitet, die auf Schrägflächen 6" von parallel zu den Ziffernrollenachsen 1 in dem Lagerbalken 2 in Schlitzen 5 schwenkverschieblich angeordneten .Vorbereitungsschiebern 6 in dem Moment zu wirken vermögen, in welchem die Ziffernrollen ν,οη g auf ο gedreht werden.
Die Vorbereitungsschieber 6 sind auf ihrer unteren Seite mit Kerben 7 und 8 (Abb. 1) ye'rsehen, in welche ein Sperrstift 9 (Abb. 2) -; einzugreifen vermag. Der Sperrstift 9 wird von einer in einer Bohrung des Lagerbalkehs 2 sitzenden Druckfeder 10 dauernd gegen den Vorbereitungsschieber 6 gedrückt, wodurch dieser, in der einen oder anderen durch die Kerben 7· und 8 bestimmten Endlage- blockiert
wird. Damit die Achsen ι aus ihren Lagern nicht entweichen können, sind sie mit einer Deckschiene ii abgedeckt, die mittels Schrauben 12 auf dem Lagerbalken 2 befestigt ist. Mit der Schrägkante 6b vermag der Vorbereitungsschieber 6 auf die Schrägfläche 13s des Zehnerschiebers 13 zu wirken, während sein zahnartiger Lappen 13* beim Anheben des Zehnerschiebers auf die Zähne des Zahnrades 25° der Ziffernrolle 25 der nächsthöheren Stelle wirkt. Durch eine Sperrschiene 15, welche in der Ruhelage der Maschine sich mit ihren Vorsprüngen 150 vor die Nasen 6d der Vorbereitungsschieber 6 legt, werden diese in ihrer auf die Zehner schieber 13 unwirksamen Lage gehalten. Diese Sperrschiene hat den Zweck, ein Überdrehen der Ziffernrollen 25 von 9 auf ο und umgekehrt bei Einstellung derselben von Hand durch nicht zur Darstellung gelangte Wirtel zu vermeiden. Dieses bereits bei der Einstellung eine unbeabsichtigte Zehnervorbereitung hervorrufende Überdrehen wird, da der Vorbereitungsschieber 6 sich infolge der Sperrschiene 15 nicht in Pfeilrichtung B verdrehen kann, durch Auftreffen der Nase 4 auf die Nase 6° des Vorbereitungsschiebers 6 verhindert. Eine auf der Deckschiene 11 mittels Schrauben 16 befestigte Blattfeder 17 hält, auf der Kante I3C des Zehnerschiebers 13 aufliegend, denselben nach unten und nach rechts, so daß-er für gewöhnlich eine senkrechte Lage einnimmt. Der Zehnerschieber 13, der die in Abb. ι dargestellte Form hat, wird bei seinem Anheben nach links verschwenkt, um so mit seiner Nase 13* in das Zahnrad 250 der Ziffernrolle 25 der nächsthöheren Stelle eingreifen zu können. Die Lappen 13^ begrenzen den Hub des Zehnerschiebers 13 nach oben und unten. Eine Deckplatte D (Abb. 2) sichert die Zehnerschieber 13 vor dem Herausfallen. In Schlitzen 20 und schwingbar um eine in den Lagerbalken 2 eingelassene Achse 21 liegen die U-förmigen Rückführungshebel 22, die mit den Vorbereitungsschiebern 6 aus einem Stück bestehen. Infolgedessen schwenken auch die Vorbereitungsschieber 6 um die Achse 21. Ein an dem Steg des Rückführungshebels angearbeiteter, sich waagerecht nach links (Abb. 1) erstreckender Arm22a wirkt mit der oberen Fläche des nach oben umgebogenen Lappens I3e des Zehnerschiebers 13 der nächsthöheren Stelle zusammen. Der lange Schenkel 226 des Rückführungshebels geht in den Vorbereitungsschieber 6 über.
Unter sämtlichen Zehnerschiebern 13 ist eine drehbar gelagerte Welle 23 angeordnet, auf welcher für jeden Zehner schieber 13 je
ein Exzenter 24 befestigt ist. Die Exzenter 24 sind spiralförmig versetzt auf der Welle 23 befestigt, so daß die Zehner schieber 13, der Reihe nach mit der niedrigsten Ziffernstelle beginnend, bei jeder Umdrehung der von der nicht gezeichneten Hauptantriebswelle angetriebenen Welle 23 einmal angehoben werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung, die der Einfachheit halber nur für eine Stelle beschrieben sei, ist folgende. .
Hat sich die Ziffernrolle 25 der am weitesten rechts dargestellten Achse ι in Pfeilrichtung £ so weit gedreht, daß sie von 9 auf ο schaltet, so wirkt die Nase 4 des Antriebsrades 3 auf die Schrägfläche 6a des Vorbereitungsschiebers 6 und kann, da bekanntlich gleich zu Beginn der Drehung der nicht dargestellten Hauptantriebs welle die Schiene 15 so bewegt wird, daß sie mit ihren Ansätzen χζα die Vorbereitungsschieber 6 freigibt, den betreffenden Schieber & in Pfeilrichtung B um die Achse 21 (Abb. 1) verschwenken, wobei das Rückstellglied 22 gleichzeitig verschwenkt wird. Hierbei tritt der Sperrstift 9 aus der Rast 7 heraus und tritt in die Rast 8 ein, wodurch der Vorbereitungsschieber 6 in seiner neuen Lage gehalten wird. Durch diesen Vorgang ist die Schrägkante & des Vorbereitungsschiebers 6 in die Bewegungsbahn der Schrägkante 13a des Zehnerschiebers 13 getreten. Zu Ende jedes Kurbelzuges kommen die Exzenter 24 der Reihe nach von rechts nach links zur Wirkung. Der in Abb. ι abgebildete rechte Exzenter 24 wirkt dabei auf den Lappen 13" des Zehnerschiebers 13 und hebt ihn nach oben. Dieser trifft mit seiner schrägen Kante 13° an die Kante 66 des Vorbereitungsschiebers 6 und gleitet demzufolge (in Abb. 1 gesehen) nach links ab, wodurch er mit seinem Lappen 13* in Eingriff mit dem 2.2ϋαα.τζΑ 25s der nächsthöheren Ziffernrolle 25 kommt und diese um eine Einheit weiter dreht. Nachdem das Zahnrad 25° um eine Einheit weiter geschaltet ist, kommt das in Abb. 1 links dargestellte Exzenter 24 zur Wirkung und hebt den zugehörigen Zehnerschieber 13 nach oben. Dabei wirkt der Lappen 13* desselben auf den Arm 22" des Bügels 22 und verschwenkt diesen um die Achse 21, und zugleich wird der Vorbereitungsschieber 6 entgegen der Pfeilrichtung B beeinflußt, wodurch dieser in die Ruhelage zurückbefördert wird. Wird jetzt, wie es zu Ende eines jeden Kurbelzuges erfolgt, der Zehnerschieber 13 abermals gemäß beschriebener Weise nach oben befördert, so bleibt sein Lappen 13* auf das Zahnrad 25° wirkungslos, da die Kante 66 des Vorbereitungsschiebers 6 sich nicht mehr im Wirkungsbereich der Schrägfläche 13° des Zehnerschiebers 13 befindet. Die Ziffernrolle 25 bleibt also unbeeinflußt, und zwar so lange, wie ·
keine weitere Zehnerübertragung erfolgt. Sobald der Zehnerschieber 13 durch die Schräg-
. kante 6b des Vorbereitungsschiebers 6 freigegeben ist, wird derselbe durch seine zugehörige Feder 17 in seine Ruhelage zurückgebracht, wobei die Ziffernrollen 25 in bekannter Weise durch in die Zahnräder 250 eingreifende Sperrfedern 26 (Abb. 2) in ihrer jeweiligen Lage gesichert werden.
Um nun die durch den Zehnerschieber 13 um eine Einheit gedrehte Ziffernrolle 25 nach erfolgter Verdrehung gegen etwaige Überschleuderung, die durch nicht ganz eimvandfreien Einbau bedingt sein könnte, noch besser zu sichern, als dies bei der in Abb. 3 dargestellten Anordnung an sich der Fall ist, wird das Rückstellglied 22, wie in Abb. 4 gezeigt, vorteilhaft so ausgebildet, daß es drei Zählwerkstellen überbrückt, so daß also der Arm 22a desselben erst durch den der übernächsthöheren Zählwerkstelle zugeordneten Zehnerschieber 13 .. betätigt wird. Infolgedessen bleibt der zahnartige Lappen 13* des gehobenen Zehnerschiebers 13 länger mit der Zahnlücke des Zahnrades 25° in Eingriff, als wenn der Arm 22« des Rückstellgliedes 22, wie in Abb. 3 gezeigt, bereits durch den Zehnerschieber 13 der nächsthöheren Stelle betätigt wird. Durch das längere Ineingriffbleiben des Zahnes 13* mit dem Zahnrad 25^ was durch die Einwirkungszeit der Kante & des Vorbereitungsschiebers 6 auf die Kante I3B des Zehnerschiebers 13 erreicht wird, kommt das Zahnrad 25* bzw. die Ziffernrolle 25 zwangsläufig zur Ruhe, so daß Überschleuderungen ausgeschlossen sind.
Die Herstellung des Vorbereitungsschiebers 6 mit dem drehbeweglichen Rückstellglied 22 aus einem Stück hat ferner noch den Vorteil, daß bei der Abnahme der Deckleiste die Vorbereitungsschieber durch die Wirkung der Federn 10 nicht, wie dies beim Hauptpatent der Fall war, unerwartet her-· ausspringen können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Zehnerschaltvorrichtung für parallelachsig angeordnete Ziffernrollen nach Patent 569 761, dadurch gekennzeichnet, daß das Zehnerschaltvorbereitungsglied (6) schwenkbar angeordnet ist, wobei das Vorbereitungsglied (6) mit dem schwenkbar angeordneten Rückstellglied (22) verbunden bzw. aus einem Stück ausgebildet ist. ._
  2. 2. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellglied (22) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß seine Rückstellbewegung durch das dem Zehnerschieber (13) der übernächsthöheren Stelle zugeordnete Hubglied (24) erfolgt.
  3. 3. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückstellglied aus einem im wesentlichen U-förmigen, drei Zählwerkstellen überbrückenden Bügel (22) besteht.
  4. 4. Zehnerschaltvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verbindungssteg des U-förmigen Bügels (22) ein in die Bewegungsbahn des der übernächsthöheren Stelle zugeordneten Zehnerschiebers (13) hineinragender Arm (22a) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930573363D 1930-08-01 1930-08-01 Zehnerschaltvorrichtung fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen Expired DE573363C (de)

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