DE526608C - Reihenzaehlvorrichtung fuer Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Reihenzaehlvorrichtung fuer Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen

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DE526608C
DE526608C DEL69318D DEL0069318D DE526608C DE 526608 C DE526608 C DE 526608C DE L69318 D DEL69318 D DE L69318D DE L0069318 D DEL0069318 D DE L0069318D DE 526608 C DE526608 C DE 526608C
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DEL69318D
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Karl Lieberknecht GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/22Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Reihenzählvorrichtung für Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen An Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen ist es üblich, in der Musterkette jedes Glied für Musterknöpfe zu verwenden, auch wenn zwischen zweimal Musterdecken mehrere glatte Reihen liegen sollen. Dies geschieht darum, weil die Musterkette (Plattenkette) verhältnismäßig teuer ist und andererseits eine lange Kette auch sehr schwer arbeitet. Es werden daher die Zwischenreihen durch eine besondere Kette einfacherer Art oder durch eine besondere Vorrichtung ohne eigene Kette gezählt. In diesem letzteren Falle wird in üblicher Weise eine Spur der Musterkette benutzt, um den Reihenzähler zu steuern. Auf der dazu bestimmten Spur geben die einzelnen Musterknöpfe durch ihre verschiedenen Höhen (z. B. 9 Höhen) nicht die mustergemäße Einstellung der Petinetvorrichtungen, sondern die Anzahl der Zwischenreihen für den Reihenzähler an.
  • Die bisher bekannten Reihenzählv orrichtungen für Zwickelpetinetvorrichtungen und ähnliche sind selbständige Vorrichtungen, die zwischen der Zwickelpetinetvorrichtung und dem Deckbock angeordnet sind. Hierdurch werden die Einrichtungen im Aufbau sehr umständlich und nehmen viel Platz weg, der anderweitig dringend gebraucht wird. Da sie außerdem ein besonderes Gehäuse erfordern, sind sie auch sehr teuer in der Herstellung.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Reihenzählv orrichtung unmittelbar an der Zwickelpetinetvorrichtung angebracht und benutzt deren Bolzen für die Einstellsegmente als Drehachse für ihre Teile, wodurch sich eine äußerst einfach gestaltete und daher auch erheblich billigere Reihenzählvorrichtung ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Stirnansicht der Vorrichtung, während Abb.2 eine teilweise gleiche Ansicht bei veränderter Klinkenstellung darstellt.
  • i bezeichnet das Kettenrad für die Zwickelmusterkette, die neben der Spur für die Einstellsegmente 3a der Zwickelpetinetvorrichtung eine besondere Spur für die Reihenzählvorrichtung trägt. 2 ist der Bolzen, welcher die Einstellsegmente 3a trägt. Auf diesem Bolzen ist neben den Einstellsegmenten 3a über der entsprechenden Spur der Musterkette der Einstellhebel 3 für die Reihenzählvorrichtung angeordnet. Außerdem befinden sich lose auf dem Tragbolzen 2 die fest miteinander verbundenen Klinkenscheiben 4 und 5 sowie der lose Klinkenhebel 6, der mit Hilfe der Klinken 7 und 8 die Klinkenscheiben vorwärts bzw. rückwärts bewegt. Auf dem Umfange der Scheibe 4 sind neun Zahnlücken 23 eingearbeitet, entsprechend den neun verschiedenen Höhen der Musterknöpfe 31, die, auf der Spur für den Reihenzähler wahlweise aufgeschraubt, die Reihenzählvorrichtung steuern sollen. Die Scheibe 5 weist dagegen nur eine Lücke 13 auf.
  • Der Klinkenhebel 6 wird mittels Zug 9 und Rollenhebel io wechselseitig durch die Exzenterscheiben i ia bzw. i ib betätigt, wobei die erstere für den Deckgang und die zweite für das Arbeiten von glatten Reihen bestimmt ist. Diese Exzenterscheiben oder Kurvenscheiben sitzen auf der Haupt- oder Exzenterwelle i i der Maschine, die zum Deckgang um eine Scheibenbreite durch den Deckbock in bekannter Weise axial versetzt wird. Um ein sicheres Anliegen des Rollenhebels io an den Kurvenscheiben zu gewährleisten, ist noch eine Zugfeder 12 vorgesehen, welche zweckmäßig am Verbindungszapfen von Zug g und Rollenhebel io angreift. An dem einen Arme des Einstellhebels 3 greift eine starke. Zugfeder 16 an. Derselbe Arm trägt einen Querbolzen 15, an den sich am Ende des Arbeitens der Klinke 7 der Anschlag 14 der Kurvenscheibe 5 anlegt. Letztere weist einen Querbolzen ig auf, der mit einem Doppelhebel 2o zusammenwirkt, an dessen unterem Ende ein Zug 2i angelenkt ist, der dazu dient, im gegebenen Augenblicke den Deckbock zu beeinflussen, um einen neuen Zwickeldeckgang einzuleiten. Der untere Arm des Doppelhebels steht noch unter der Einwirkung einer Zugfeder 24, die ihn während des Arbeitens von glatten Reihen gegen einen festen Anschlag 25 drückt, der gleichzeitig den Drehzapfen 22 des Doppelhebels 2o trägt? Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Zu -Beginn eines Zwickeldeckganges legen sich die Zwickeleinstellsegmente 3" und mit ihnen auch der Reihenzähleinstellhebel3 in bekannter Weise auf die Musterknöpfe, nachdem sie vorher durch das Querstück 26 angehoben worden waren, um für eine neue Einstellung der Kette Platz zu geben. Wird nun die Kurvenscheibe i ia so weit gedreht, daß die Vertiefung über der Rolle des Hebels io steht, so dreht die Zugfeder 12 mittels Zug g und Klinke 7 die Klinkenscheiben 4 und 5 nach links herum, bis der Anschlag 14 sich gegen den Bolzen 15 legt (s. Abb. 2), ohne aber den Hebel 3 vom Kettenknopf abheben zu können, da die Feder 16 stärker ist als die Feder ia. Hierbei bewegt sich auch der Bolzen ig in gleicher Richtung, so daß der Hebel 2o unter Einwirkung der Zugfeder 24 auf den festen Anschlag 25 zu ruhen kommt.
  • Bei der nun folgenden Aufwärtsbewegung des Klinkenhebels wird die Stoßklinke 8 unter Vermittlung ihres Querbolzens 17 und eines festen Kurvenstückes 18 so lange ausgehoben, claß sie die Scheiben 4 und 5 nur über eine Zahnteilung zurückschieben kann. Nach Beendigung des Deckganges geht die Maschine selbsttätig in bekannter Weise auf den Arbeitsgang zurück. Dabei kommt die Daumen-Scheibe i ib, deren Vertiefung nur eine Klinkenbewegung von einem Zahn zuläßt, in Arbeitsstellung mit dem Rollenhebel io. Die Bewegung der Scheiben 4, 5 durch Klinke 7 erfolgt um so viel Zahnteilungen nach links, als die von einem Musterknopf auf der Reihenzählerspur der Musterkette bedingte Einstellung des Hebels 3 zuläßt, während die Bewegung der Scheiben nach rechts sowohl beim Deckgang als auch beim Arbeiten von glatten Reihen stets nur um eine Zahnteilung erfolgen kann. Bei jedem Arbeitsgang werden also die Klinkenscheiben 4 und 5 durch die Klinke 8 um einen Zahn nach rechts gedreht, bis die der Einstellung entsprechende Anzahl Reihen gearbeitet ist. Bei dem letzten Schalten gelangt die Klinke 7 wieder zum Eingriff in die Lücke 13 der Scheibe 5; gleichzeitig wird aber durch den mit Hebel 2o zusammenwirkenden Bolzen ig ein neuer Zwikkeldeckgang eingeleitet. Die nächste Umdrehung der Exzenterwelle ist ein Zwickeldeckgang, und das Einstellen durch Klinke 7 beginnt von neuem.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reihenzählvorrichtung für Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für eine unmittelbare Verbindung der Zählvorrichtung mit der Zwickelpetinetvorrichtung der Tragbolzen (2) der Einstellsegmente (3a) der letzteren gleichzeitig als Drehachse für eine Schalteinrichtung und den Einstellhebel (3) der Reihenzählvorrichtung dient.
  2. 2. Reihenzählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbolzen (2) zwei Klinkenscheiben (4,. $) lose trägt, von denen die eine nur eine Zahnlücke (13) für eine Zugklinke (7) und die andere, entsprechend der Zahl der verschiedenen Höhen der Musterknöpfe, eine gleiche Anzahl Zahnlücken (23) für eine Schubklinke (8) aufweist, wobei beide Klinken (7, 8) von einem Schalthebel (6) so bewegt werden, daß nach Zurückdrehen der Klinkenscheiben durch die Zugklinke (7) beim Deckgang bis an einen vom Reihenzähleinstellhebel (3) gesteuerten Anschlag (15) durch die Schubklinke (8) ein stufenweiser Vorschub um nur je einen Zahn beim Arbeiten für glatte Reihen erfolgt, bis wieder die Zugklinke (7) am Ende der letzten Schaltung in Eingriff kommt, unter gleichzeitiger Einleitung des neuen Deckganges.
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