DE599391C - Stromstossgeber, insbesondere fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

Stromstossgeber, insbesondere fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE599391C
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Description

Die Erfindung betrifft einen Stromstoßgeber, insbesondere für Selbstanschlußfernsprechanlagen, der mit einer Speichervorrichtung zusammenwirkt.
Es sind Stromstoßsender dieser Art bekannt, bei denen jedem Kontakt der Speichervorrichtung eine besondere Taste zugeordnet ist. Das macht einen Sender mit großem Tastenfeld erforderlich (ein Sender für sechs Stromstoßreihen würde ein Tastenfeld von 60 Tasten aufweisen müssen). Die Bedienung eines solchen Tastenfeldes ist schwierig.
Es sind auch Stromstoßgeber bekanntgeworden, bei denen die mechanische Aufspeicherung der verschiedenen Stromstoßgruppen von einem einzigen Tastensatz von 10 Tasten aus bewirkt werden konnte. Bei dieser bekannten Einrichtung wirkten die Tasten, die je nach dem Ziffernwert einen mehr oder weniger großen Hub ausführten, auf ein Sperrad, dessen Zähnezahl von der Quersumme der höchststelligen Anrufnummer abhing und das eine Vielzahl von radialen Kontaktfedern trug. Diese Anordnung ist mechanisch verwickelt und unzuverlässig. Die Erfindung will demgegenüber einen einfachen, zuverlässigen und übersichtlichen Stromstoßsender mit einem einzigen Tastenfeld von 10 Tasten schaffen.
Gemäß der Erfindung wird eine Speichervorrichtung verwendet, die aus einer den verschiedenen Stellenziffern der Nummer entsprechenden Anzahl fester Kontaktreihen sowie einem unter Regelung der Tasten darüber bewegten Schlitten mit kontaktbetätigenden Gliedern besteht. Diese stehen in einer mechanischen Verbindung mit je einer der Tasten, und die Tasten wirken nacheinander auf diejenigen Kontakte in den einzelnen Kontaktreihen ein, die jeweils dem numerischen Wert der angeschlagenen Taste entsprechen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die die Ausführungsform des neuen Stromstoßsenders beispielsweise wiedergibt; die Teilzeichnungen stellen im einzelnen dar:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 Teile einer Nockenscheibenwelle mit Nockenscheiben, Impulsrad und zugehörigen Kontaktfedern,
Fig. 3 einen Schnitt auf der Linie 3-3 durch die Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt auf der Linie 4-4 durch die Fig. 2,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt auf der Linie 5-5 durch die Fig. 1, Fig. 6 den Stromstoßgeber von hinten,
Fig. 7 einen Grundriß,
Fig. 8 einen waagerechten Schnitt auf der Linie 8-8 durch die Fig. 1,
Fig. 9 die Sperrvorrichtung für die Tasten sowie die Rückstelltaste und die mit dieser verbundenen Teile,
isches i/iuseuns Bibliothek
Fig. ίο die in Fig. 9 angedeuteten Glieder von oben gesehen,
Fig. 11 einen Schnitt auf der LJnieii-n durch die Fig. 9,
Fig. 12 bis 14 das eigentliche Sperrglied in Seitenansicht, Vorderansicht und im Grundriß,
Fig. 15 einen Schnitt auf der Linie 15-15 durch die Fig. 12,
Fig. 16 bis 21 Zifferntasten, die zur mittleren, vorderen und hinteren Tastenreihe gehören,
Fig. 22, 23 einen Teil eines Einstellstiftes, Fig. 24 einen Schlitten mit zugehörigen Teilen von vorn gesehen,
Fig. 25 einen Schnitt auf der Linie 25-25 durch die Fig. 26,
Fig. 26 den Schlitten mit zugehörigen Teilen im Grundriß,
ao Fig. 27 die Speichervorrichtung von vorn unter Fortlassung gewisser Teile,
Fig. 28 im Grundriß zwei von den zur Speichervorrichtung gehörenden Sperrschienen,
Fig. 29 einen Schnitt auf der Linie 29-29 durch die Fig. 27,
Fig. 3O=und 31 in Vorderansicht und Seitenansicht eine Reihe der zur Speichervorrichtung gehörenden Druckfedern, Fig. 32 die gegen Enden der zur Speichervorrichtung gehörenden Kontaktschienen anliegenden Kontaktfedern,
Fig. 33 einen Schnitt auf der Linie 33-33 durch die Fig. 27,
Fig. 34 und 35 in Seitenansicht und Stirnansicht zwei von den zur Speichervorrichtung gehörenden Kontaktfedern, die auf einem Stab von quadratischem Querschnitt sitzen,
Fig. 36 eine unmontierte Kontaktfeder, Fig. 37 einen senkrechten Schnitt durch das Uhrwerk auf der Linie 37-37 durch die Fig. 38,
Fig. 38 in Grundriß das Uhrwerk nebst den von diesem angetriebenen Teilen, Fig. 39 einen senkrechten Schnitt auf der Linie 39-39 durch die Fig. 38,
Fig. 40 ein zwischen dem von Hand betätigten Abzughebel und dem Uhrwerk angeordnetes Schrittschaltwerk und Fig. 41 einen Stromlauf.
Das Prinzip des Stromstoßsenders nach der Erfindung geht aus dem Stromlauf der Fig. 41 hervor. Die Stromstöße werden durch periodisches öffnen und Schließen einer in einem Leitungszweig 40 angeordneten Kontaktfedergruppe 41 unter Einwirkung eines auf eine drehbare Welle 42 festmontierten Stromstoßrades 43, welches mit zehn Zähnen 21 bis 29 und 20 versehen ist. Die Welle 42 trägt ferner neun Nockenscheiben 11 bis 19, die beim Drehen der Welle 42 in der Richtung des Pfeiles gleichzeitig zehn im Ruhezustand geschlossene Federkontakte 1 bis 9 unterbrechen und dann in der genannten Reihenfolge wieder schließen. Die Anordnung ist so getroffen, daß sämtliche Federkontakte ι bis 9 offen sind, wenn der Stromstoßkontakt 41 vom ersten Zahn 21 am Stromstoßrad 43 geöffnet wird. Der Kontakt 1 ist geschlossen, aber die übrigen Kontakte 2 bis 9 sind offen, wenn der Stromstoßkontakt 41 vom zweiten Zahn 22 am Stromstoßrad geöffnet wird. Die Kontakte 1 und 2 sind geschlossen, aber die übrigen Kontakte 3 bis 9 sind offen, wenn der Stromstoßkontakt 41 vom dritten Zahn 23 am Stromstoßrad geöffnet wird usw. Die feststehenden Kontaktfedern in den Federkontakten 1 bis 9 sind miteinander verbunden und an die eine Kontaktfeder der als Stromstoßkontakt dienenden Kontaktfedergruppe 40 angeschlossen. Jede der beweglichen Kontaktfedern in den Federkontakten ι bis 9 ist mit einer entsprechenden Gruppe von sechs untereinander verbundenen Kontaktfedern I1-I6 bzw. 2x-2e ... 9i"9e verbunden; diese Gruppen bilden eine Speichervorrichtung. Mittels dieser Kontaktfedern können die beweglichen Kontakte 1 bis 9 wahlweise an eine oder mehrere von sechs Lamellen 31 bis 36 eines Folgeschalters angeschlossen werden, dessen beweglicher Arm 44 sich gleichmäßig zusammen mit der Welle 42 bewegt und dabei eine volle Umdrehung macht, während die Welle 42 sechs volle Umdrehungen ausführt. Beim Drehen des Armes 44 in der Pfeilrichtung werden die Segmente 31 bis 36 der Reihe nach über einen Kontaktring 45 mit der anderen Kontaktfeder der als Stromstoßkontakt dienenden Kontaktfedergruppe 40 verbunden.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise. Es sei angenommen, daß eine Stromstoßreihe, entsprechend der Nummer 534318, ausgesandt werden soll. Es werden dann mittels einer nicht dargestellten Tastatur die Kontakte Si, 3a> 4a, 34, la und 80, wie es in Fig. 41 angedeutet ist, geschlossen. Durch eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung wird die Welle 42 dann in Bewegung gesetzt und maeht mit gleichbleibender Geschwindigkeit sechs Umdrehungen von der in der Figur dargestellten Lage aus, während der Arm 44 des Folgeschalters gleichzeitig eine Umdrehung ausführt. In der Ausgangslage ist der Stromstoßkontakt 41 über die Kontakte 5 und S1, das Segment 31, den Kontaktarm 44 und den Kontaktring 45 kurzgeschlossen. Kurz nachdem der Stromstoßgeber seine Ruhelage verläßt, werden sämtliche Kontakte I bis 9 durch die Nockenscheiben 11 bis 19 geöffnet, und der Kurzschluß wird unterbrochen. Wenn der Stromstoßkontakt 41 vom Zahn 21 des
Stromstoßrades 43 geöffnet wird, wird eine Unterbrechung im Leitungszweig 40 bewirkt. Der Kreis wird wieder geschlossen, sobald der Zahn 21 am Kontakt 41 vorbeigegangen ist. Sobald nun auch die Zähne 22, 23, 24, 25 an der Kontaktfedergruppe 41 vorbeigegangen sind, wird der Kontakt 5 geschlossen und der Kurzschlußkreis des Stromstoßkontaktes 41 wieder hergestellt. Die Unterbrechung des Kontaktes 41 durch die Zähne. 26, 27, 28, 29 und 20 hat also keine Unterbrechung des Leitungszweiges 40 zur Folge, so daß die erste Stromstoßreihe entsprechend der für die Abgabe der ersten Ziffer gedrückten Taste fünf Stromstöße umfaßt. Während des weiteren Verlaufes der ersten Umdrehung der Welle 42 bleibt der Stromstoßkontakt geschlossen. Der Arm 44 des Folgeschalters gelangt anschließend vom Segment 31 auf das Segment 32.
Wenn die Welle 42 ihre zweite Umdrehung anfängt, ist der Stromstoßkontakt über die Kontakte 3 und 32, das Segment 32, den Arm 44 und den Kontaktring 45 kurzgeschlossen.
Kurz darauf werden wieder sämtliche Kontakte ι bis 9 geöffnet und der Kurzschluß aufgehoben. Sobald die Zähne 21, 22, 23 des Stromstoßrades 43 am Stromstoßkontakt 41 vorbeibewegt worden sind, wird der Kontakt 3 geschlossen und der Kurzschluß wieder hergestellt, so daß das öffnen des Stromstoßkontaktes von den folgenden sieben Zähnen keine Unterbrechung des Leitungszweiges 40 zur Folge hat. Während der zweiten Umdrehung der Welle 42 werden also, entsprechend der für die Abgabe der zweiten Ziffer gedrückten Taste, drei Stromstöße erzeugt. In ähnlicher Weise werden während der dritten, vierten, fünften und sechsten Umdrehung der Welle 42 vier, drei, ein bzw. acht Stromstöße ausgesandt, entsprechend der für die Abgabe der dritten, vierten, fünften und sechsten Ziffer gedrückten Taste.
Es sei nunmehr der konstruktive Aufbau des Stromstoßsenders beschrieben. Die ver-• schiedenen Teile sind in einem Gestell montiert, welches eine Grundplatte 50, zwei senkrechte Stirnwände 51, 52 und eine mit drei treppenförmig ausgebildeten Absätzen versehene Kopfplatte 53 (Fig. 5) aufweist. Letztere dient zur Abstützung der Tastatur, deren Zifferntasten in drei längs je einer der drei Absätze verlaufende Reihen angeordnet sind. Die Tasten sind aus Blech gestanzt und bestehen je aus einem beispielsweise S-förmig gebogenen Schaft 54 und einem aufgeschlitzten Tastenfuß 55. Die in der ersten und der zweiten Reihe von vorn angeordneten Tasten (Fig. 16, 17 und 18, 19) weisen außerdem je eine nach hinten ragende Nase 56 auf. Sämtliche Zifferntasten ragen mit dem oberen Teil des Schaftes 54 durch rechteckige Löcher in der Platte 53 (Fig. 5) hindurch, während die unteren senkrechten Schaftteile in senkrechten Ausschnitten in der vorderen Kante einer unterhalb der Platte 53 angeordneten, in den Stirnwänden befestigten waagerechten Platte 60 (Fig. 11) geführt werden. Vor der waagerechten Platte 60 und in ihrer Ebene ist eine zweite Platte 61 (Fig. 1 und 5) angeordnet, deren hintere Kante die vierte Begrenzungsseite für die rechteckigen Führungslöcher der unteren senkrechten Teile der Tastenschafte
54 bildet. Durch Schraubenfedern 6ζ, die zwischen den hinteren Enden der Tastenfüße
55 und einem etwas höher im Gestell angeordneten, zwischen den Stirnwänden verlaufenden Querbalken 66 eingespannt sind, werden die Tasten im Ruhezustand in ihrer oberen Lage gehalten, in der die oberen Kanten der Tastenfüße 55 sich gegen die unteren Seiten der Platten 60 und 61 anlegen. Die oberen Enden der Tasten tragen Druckknöpfe 62. Jede dritte Zifferntaste von links aus ist nach Fig. 18, 19 und die übrigen nach Fig. 20, 21 ausgebildet. Es ergibt sich hiernach die in Fig. 7 dargestellte Anordnung der Tastenknöpfe 62 in drei mit der Vorderseite des Gestells parallelen Reihen. Beim Niederdrücken irgendeines der Druckknöpfe wird der entsprechende Tastenfuß 55 gegen die Wirkung der Feder 65 in senkrechter Richtung bewegt. Beim Loslassen des Knopfes geht der Tastenfuß unter Einwirkung der Feder von selbst in die Ruhelage zurück.
Die unten näher beschriebene mechanische Vorrichtunig zur Übertragung der Bewegung wird durch einen zwischen der Grundplatte 50 und dem Tastentisch 53 angeordneten, an den Stirnwänden 51 und 52 befestigten waagerechten Rahmen 67 (Fig. 1 und 24 bis 26) getragen, der eine im wesentlichen quadratische Öffnung umschließt. Die inneren, zu den Stirnwänden 51, 52 parallelen Seiten des Rahmens sind aufgebogen und bilden zwei mit Zähnen versehene Laufbahnen 68 für zwei auf einer gemeinsamen Welle 69 befestigte Zahnräder 70. Die Welle 69 ist in zwei Lappen 72 drehbar gelagert, die von einem Schlittenkörper 71 mit LJ-förmigem Querschnitt nach hinten ragen. Die vorragenden Enden der Welle 69 werden in parallel zu den Laufbahnen 68 verlaufenden' Schlitzen in emporstehenden Flanschen zweier an der Platte 67 befestigten Winkelbleche 73 geführt. Der Schlitten trägt ferner einen Stift 74, der in den Schlitz im linken Winkelblech 73 hineinragt und den Schlitten hindert, sich um die Welle 69 zu drehen.
In jedem der beiden Flansche des Schlittens ist eine Reihe von viereckigen Löchern 75 angeordnet, welche als Führung für zehn in
senkrechter Richtung bewegliche Einstellstifte 76 mit L-förmigem Querschnitt dienen. Die unteren Enden, der Einstellstifte sind, wie aus Fig. 22 und 23 ersichtlich, abgeschrägt, so daß zwei Schrägflächen yy und 78 gebildet sind. Jeder Einstellstift trägt am oberen Ende einen seitlich vorspringenden Stift 79, der in den waagerechten Schlitz im Fuß 55 der entsprechenden Taste eingreift, so daß die ίο Einstellstifte der Taste bei deren Bewegung folgen müssen.
In zwei vom Schlitten ausgehende Lappen ist ein Schraubenbolzen 85 eingeschraubt, der durch ein Langloch 86 hindurchgellt, das im äußeren Ende eines um einen· in den Rahmen 67 eingeschraubten Zapfen. 87 drehbaren Winkelhebelarms 88 angeordnet ist. Um den Zapfen 87 ist eine Schraubenfeder 89 gewickelt, die eine gewisse Vorspannung erhält und mit ihrem unteren Ende am Rahmen 67 befestigt ist, während das obere Ende gegen die hintere Seite des Hebelarms 88 drückt. Die"Feder 89 ist also bestrebt, den Schlitten durch Vermittlung des Armes 88 nach vorn zu schieben:. Diese vorwärts gerichtete Bewegung wird durch, eine beim Drücken der Tasten» schrittweise auslösbare Sperrvorrichtung geregelt, zu welcher ein mit Sperrzähnen 90 versehenes, am Arm 88 ausgebildetes Segment 91 nebst zwei Sperrhaken 92 und· 93 gehört. Der Sperrhaken 92 ist am einen Ende um einen waagerechten. Zapfen 94 drehbar, der in einem vom Rahmen 67 emporragenden Lappen befestigt ist. Eine Blattfeder 95, deren eines Ende im Rahmen 67 befestigt ist, drückt mit dem anderen Ende gegen' die obere Seite des Sperrhakens 92, so daß dieser mit einem vom freien Ende nach der Seite hin ragenden Lappen 96 sich gegen einen im Rahmen 67 befestigten Anschlag 97 anlegt. Der obere Teil des Anschlags bildet einen Stift 98, der durch ein Langloch im Lappen 96 hindurchgeht, wodurch der Sperrhaken in der Seitenrichtung Führung erhält. Das äußere Ende des Sperrhakens ist mit einem Zahn 99 versehen, an dem einer von den Sperrzähnen 90 des Segments 91 im Ruhezustande anliegt.
Der andere Sperrhaken 93 hat die Form eines Winkelhebels, der um eine waagerechte Schraube drehbar ist, die im emporstehenden Flansch eines am Rahmen 67 festgeschraubten Blechwinkels 100 befestigt ist. Der eine Arm 101 des Sperrhakens ist an seinem äußeren Ende mit einem nach, oben ragenden Nocken 102 versehen, der beim Niederdrücken des anderen Armes 103 in Eingriff mit dem Zahn 90 des Sperrhakens 92 kommt und diesen außer Eingriff mit dem Zahn 90 des Winkelhebelarmes 88 bringt. Der Arm 88 dreht sich dabei um einen kleinen Winkel durch Einwirkung der Feder 89 nach vorn, bis der betreffende Zahn 90 sich an den Nocken 102 anlegt. In dieser Lage liegt der Zahn 99 an der oberen Seite des Zahnes 90 an. Wenn der Sperrhaken· 93 sich selbst überlassen wird, geht er unter Einwirkung einer im Rahmen 67 eingespannten Blattfeder 104 in seine Ruhelage zurück, der Eingriff zwischen dem Nocken 102 und dem Zahn 90 hört auf, und der Winkelhebelarm 88 dreht sich unter Einwirkung der Schraubenfeder 89 noch weiter nach vorn, wobei der Zahn 99 des Sperrhakens 92 längs der oberen und der hinterem abgeschrägten Fläche des Zahnes 90 in die folgende Zahnlücke hinabgleitet und in die Bahn des nächsten Zahnes kommt, der schließlich, gegen den Zahn 99 des Sperrhakens 92 schlägt, so daß die Bewegung aufhört. Durch das Niederdrücken und das darauffolgende Zurückführen des Armes 103 in die Ruhelage ergibt sich also eine Vorwärtsbewegung des Winkelhebelarmes 88 und des Schlittens um einen Schritt.
Der schrittweise auslösbare Sperrmechanismus wird somit durch die Tasten bei deren Betätigung wirksam. Die hierzu erforderlichen Glieder sollen nun an Hand der Fig. 5 und 8 beschrieben werden. Ein Bügel 110 ist an seinem freien Ende um Schrauben in schwenkbar, die in Blechwinkel am hinteren Ende des Rahmens 67 eingeschraubt sind. In der Nähe des einen Lagerungspunktes ist der Bügel 110 mit einem seitlich vortretenden Stift 112 versehen, gegen dessen nach vorn gekehrte Seite eine am Rahmen 67 befestigte Blattfeder 113 drückt, um ein zur Grundplatte 50 paralleles Querstück 114 zum Anliegen an die vorderen Enden der Tastenfüße 55 zu bringen. Gegen die untere Seite des Quer-Stücks 114 legt sich der eine Arm 103 des Sperrhakens 93. Beim Niederdrücken einer beliebigen Taste wird der Bügel nach unten geschwenkt; die Bewegung wird durch zwei in der Bahn des Bügels angeordnete, am Rahmen 67 befestigte Hemmanschläge 115 begrenzt. Beim Loslassen der Taste geht der ■ Bügel unter der Einwirkung der Feder 113 in seine Ausgangslage zurück. Die Bewegung des Bügels wird über den Arm 103 auf den Sperrhaken/ 93 übertragen. Beim Niederdrücken einer Taste beschreibt also der entsprechende Einstellstift eine nach unten gerichtete senkrechte Bewegung. Beim Loslassen der Taste geht der Stift in seine Ausgangslage zurück, und der Wagen wird um einen Schritt in eine neue Ruhelage weitergeschaltet.
Nachdem sechs Tasten entsprechend der Anzahl der Stellenziffern der gewünschten Nummer hintereinander gedrückt worden sind, hat der Schlitten seine vordere Endlage
5993dl
erreicht. Von dieser aus wird er mittels einer am Tastentisch angeordneten Rückstelltaste ii6 in seine hintere Endlage (Fig. 9 und 11) zurückgeführt. Diese Rückstelltaste ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und ist in einem in der einen, Stirnwand. 52 des Gestells eingeschraubten Zapfen 117 drehbar gelagert; durch eine um den Zapfen gewickelte und mit einem Ende im Gestell befestigte Schraubenfeder 118 wird sie im Ruhezustand in der auf der Zeichnung gezeigten gehobenen Lage gehalten. Der obere, mit einem Knopf versehene Arm 119 der Taste ist zweckmäßig gerade ausgeführt und ragt durch eine im Tastentisch angeordnete rechteckige Führungsnut hindurch. Der andere Arm 120 ist S-förmig gebogen. In der vorderen Endlage des Schlittens berührt der aus dem Zahnrad 70 herausragende Teil der Welle 69 den äußeren umgebogenen Teil des Tastenarmes 120. Beim Niederdrücken der Taste nimmt dieser äußere Teil bei seiner Rückwärtsbewegung den Schlitten mit und führt ihn gegen die Wirkung der Schraubenfeder 89 in die hintere Ruhelage zurück.
Andere Teile der Rückstelltaste sollen in anderem Zusammenhang näher beschrieben werden.
Die tragenden Teile der als bauliche Einheit ausgeführten Speichervorrichtung bestehen aus bügeiförmigen vorderen und hinte-. ren Endstücken 121 bzw. 122, die oben, durch Querbalken 123 miteinander verbunden sind. Die Querbalken sind mit den Schrauben 124 an Lappen befestigt, welche von den Schenkeln der Bügel hervorstehen (Fig. 27 bis 29). Zwischen den Schraubenköpfen und den Querbalken· sind Blechwinkel eingelegt, mittels welcher die Speichervorrichtung am unteren Teil des Rahmens 67 (Fig. 6) befestigt werden kann. Zwischen den senkrechten Schenkeln der Endstücke 121, 122 liegen zwei Bolzen 126, die an beiden Enden mit Gewinden, versehen sind und die als Stützen für sechs Metallstäbe 127 mit rechteckigem Querschnitt dienen, die zwischen den Endstücken angeordnet und mit diesen parallel sind. Die Bolzen gehen durch Löcher 128 in den beiden Endem der Stäbe hindurch, und die Stäbe werden durch zwischengelegte Zwischenlegstücke 129 (Fig. 33), die auf die Bolzen aufgesteckt sind, in richtigen Abstänrden voneinander gehalten. Die Stäbe sind durch auf die Bolzenenden 126 aufgeschraubte Schrauben 130 festgeklemmt.
An der hinteren Seite jeder der Stäbe 127 sind die unteren Enden von zehn vertikal angeordneten Druckfedern 132 festgenietet (Fig. 30, 31). Zwischen von den oberen Enden der Druckfedern vorragenden Lappen sind Wellen 133 angeordnet, auf denen Rädchen 134 drehbar gelagert sind. Etwas unterhalb der Lappen ist jede Druckfeder auf der vorderen Seite mit einem Isolierpimpel 135 (z. B. aus Ebonit) versehen.
Oberhalb jedes Stabes 127 laufen parallel zum Stabe sechs voneinander und vom Gestell isolierte Schienen 136, an deren vorderen Seiten besondere Kontaktschienen 137 festgenietet sind (Fig. 27, 29 und 33). Die Schienen 136 werden durch Bolzen 138 zusammengehalten und bilden eine mechanische Einheit. Die Bolzen sind durch Löcher in den Schienenenden geführt; die Löcher haben größeren Durchmesser als die Bolzen und sind mit Ebonit ausgekleidet. Die freien Enden der Bolzen 138 .passen in Löcher 139 in den vorderen und hinteren Endstücken 121 und 122 der Speichervorrichtung, derart, daß die Pimpel 135 der Druckfedern 132 normal mit ihren unteren Enden an den hinteren Seiten der Schienen 136 anliegen, an die am einen Ende die Lötösen 157 von Kontaktfedern 156 anliegen, welche an einem gemeinsamen Hartgummiblock 155 festgeschraubt sind. Mittels der Lötösen können die Schienen 136 mit äußeren Leitungsdrähten verbunden werden (Fig. 27 und 32).
Zwischen den unteren waagerechten Teilen der Endstücke 121 und 122 sind zehn Bolzen 140 mit quadratischem Querschnitt angeordnet, deren beide Enden abgedreht sind und zylindrische Zapfen bilden, die an den Enden mit Schraubengewinden versehen sind. Auf jeden Bolzen sind sechs unten mit je einem rechteckigen Loch 141 versehene Kontakt- ■ federn 1421 aufgesteckt, deren obere Enden rechtwinklig nach hinten gebogen sind und welche je unterhalb des umgebogenen Endes mit einem nach hinten gerichteten Kontakt 143 versehen sind. Zwischen den einzelnen Kontaktfedern und außerhalb der ersten und der letzten Kontaktfeder sind hülsenförmige Zwischenstücke 144 aus Metall auf die Bolzen 140 aufgesteckt.
Die Enden der Bolzen sind durch Zwischenrlegplatten 145 und Hülsen 146 aus Hartgummi von den Endstücken 121 und 122 isoliert, an denen sie mittels Muttern 147 festgeklemmt sind. Zwischen den hinteren Muttern 147 und den entsprechenden Hülsen 146 sind Lötösen 148 eingeklemmt. Die Zwischenlegstücke 144 sind SO' bemessen, daß die Kontaktfedern 142 mit ihren oberen umgebogenen Enden sich federnd gegen die Pimpel 135 an den entsprechenden Druckfedern 132 legen. Nehmen diese ihre in Fig. 29 mit ausgezogenen Linien gezeigte Ruhelage ein, so ist jeder Kontakt 143 in betriebssicherem Abstande von der entsprechenden Kontaktschiene 137. Wenn dagegen die Druckfedern 132 in unten beschriebener Weise in die auf der Zeichnung
gestrichelt angedeutete Lage geführt werden, so biegt sich die Kontaktfeder infolge ihrer Spannung nach hinten, bis der Kontakt 143 mit der entsprechenden Kontaktschiene 137 in Berührung kommt.
Wie insbesondere aus Fig. 28 und. 29 hervorgeht, sind zwischen den Querbalken 123 sechs Sperrlineale 149 für die Druckfedern 132 angeordnet, die auf den oberen Seiten der Querbalken aufruhen. Die Sperrlineale bestehen aus Blechstreifen, deren hintere Längskanten zehn nach hinten und. nach der Seite vorragende Sperrfortsätze 150 aufweisen und deren Vorderkanten mit derselben Anzahl von rechteckigen Zähnen 151 versehen sind. Die Sperrlineale sind seitwärts zwischen zwei Grenzlagen verschiebbar, die durch ein am einen Ende angeordnetes Langloch 152 bestimmt sind, durch das eine in den Querbalken 123 eingeschraubte Sperrschraube 153 hindurchgeht. Das andere Ende ist mit einer Aussparung 154 versehen, durch welche eine andere, in den entsprechenden Querbalken 123 eingeschraubte Schraube hindurchgeht. Die Sperrlineale sind so zu den Druckfedern 132 angeordnet, daß diese im Ruhezustand an den hinteren Kanten der Sperrlineale anliegen. Die Sperrlineale nehmen für gewöhnlich die in Fig. 28 oben gezeigte rechte Grenzlage ein, in welcher die linke Querkante in gleicher Höhe mit der äußerem Kante des Querbalkens 123 liegt und die Druckfedern 132 frei nach hinten gebogen werden können. Wenn eine der Druckfedern, beispielsweise die fünfte von links in der zweiten Reihe, nach hinten gebogen wird und wenn darauf das entsprechende Sperrlineal in seine linke Grenzlage überführt wird, so wird die Druckfeder von dem entsprechenden Sperrfortsatz 150 in der zurückgebogenen Lage festgehalten, bis das Sperrlineal wieder in die Ruhelage zurückgeführt wird.
Wie schon angedeutet, ist die oben beschriebene Speichervorrichtung im Gestell unterhalb der rechteckigen Aussparung im Rahmen 67 mittels Schrauben aufgehängt, welche durch Flansche der an der Speichervorrichtung montierten Blechwirikel 125 hindurchgehen, Die Anordnung ist dabei so, daß die einzelnen Einstellstifte 176, wenn der Schlitten sich in einer von seinen sechs Ruhelagen befindet, sich im wesentlichen oberhalb je einer mit Rädchen 134 versehenen Druckfeder 132 befinden, so daß beim Niederdrücken einer Taste der entsprechende Einstellstift zuerst mit seiner schräg nach unten und nach vorn verlaufenden Fläche 77 (Fig. 22) mit dem Rädchen 134 der entsprechenden Druckfeder in Eingriff kommt und die Feder nach hinten drückt, worauf der Stift mit seiner schräg nach unten und nach rechts verlaufenden Fläche 78 (Fig. 23) mit der rechten Kante des entsprechenden Zahnes 151 des Sperrlineales in Eingriff kommt und dieses in seine linke Grenzlage verschiebt, in welcher der seitlich vorspringende Lappen des der betreffenden Druckfeder entsprechenden Sperrfortsatzes 150 verhindert, daß' die Feder beim Loslassen der Taste in ihre Ruhelage zurückgeht. Beim Niederdrücken der nächsten Taste hat sich der Schlitten um einen Schritt vorwärts bewegt, und durch den Tastendruck wird darum ein entsprechender Kontakt geschlossen, in der geschlossenen Lage verriegelt usw.
Die Anordnung zum * Zurückführen der Sperrlineale 149 in ihre rechten Endlagen, also auch zum Zurückführen der Kontakte der Speichervorrichtung in ihre offenen Ausgangslagen, ist am besten aus Fig. 9 und 10 ersichtlich. In diesen Figuren bezeichnet 160 einen Bügel, der aus zwei senkrechten Schenkeln und einem deren, obere Enden verbindenden Querstück besteht und an den unteren Enden der Schenkel um waagerechte Zapfen
161 (Fig. 6) in den vorderen und hinteren Endstücken 121, 122 der Speichervorrichtung drehbar ist. An der Mitte des Querstückes ist ein emporragender Fortsatz 162 angeordnet, der durch ein Loch im Rahmen 67 hindurchgeht. Auf der oberen Seite der im Gestell befestigten waagerechten Platte 61 ist eine zwischen zwei Grenzlagen verschiebbare ■ Schiene 163 angeordnet, deren linkes Ende rechtwinklig nach unten gebogen ist, durch eine rechteckige Aussparung in der Platte 61 hindurchgeht und das Ende des Fortsatzes
162 umfaßt, während das rechte Ende der Schiene rechtwinklig nach oben gebogen ist. Die Schiene 163 wird durch zwei in die Platte 60 eingeschraubte Schrauben 164 geführt, welche durch Langlöcher 165 (Fig. 1) in der Schiene hindurchgehen. Nimmt die Schiene 163 ihre linke Endlage ein, so befindet sich die innere Seite des rechten aufgebogenen Teiles in unmittelbarer Nähe der äußeren Seite eines· von der Rückstelltaste 116 nach hinten ragenden bogenförmigen Fortsatzes 166. Das äußere Ende dieses Fortsatzes ist nach außen gebogen, so daß die Schiene beim Niederdrücken der Rückstelltaste nach rechts geführt wird. Infolgedessen wird) auch das Ende des Fortsatzes 166 nach rechts geführt, der Bügel 160 wird im derselben Richtung geschwenkt, und sein Querstück drückt gegen die -linken Enden sämtlicher Sperrlineale 149 und führt sie in ihre rechten, nicht gesperrtem Endlagen zurück; die vorher durch die Tasten geschlossenen Kontakte der Speichervorrichtung werden dabei wieder geöffnet.
Der umlaufende Stromstoßerzeuger enthält
die in Zusammenhang mit dem Schaltungsschema beschriebenen Kontakte und drehbaren Glieder sowie eine Vorrichtung zum Drehen dieser Glieder. Diese Vorrichtung ist im einzelnen in Fig. 37 bis 40 dargestellt. Sie enthält ein Uhrwerk mit Aufzug und Auslöseteilen nebst Gliedern zum Übertragen der Antriebsbewegung vom Uhrwerk auf die Nockenscheibenwelle und den Folgeschalter.
Eine Welle 167 ist mit ihrem einen Ende in der rechten Seitenwand 52 des Gestells und mit ihrem anderen Ende in einem von der oberen Stützplatte 168 des Uhrwerks senkrecht emporragenden Lappen 169 gelagert.
>5 Die Stützplatte 168 ist ihrerseits mittels Schrauben 170 an drei in der Grundplatte 50 des Gestells festgenieteten Ständern 171 befestigt. Das eine Ende der Welle 167 ragt durch die Seitenwand 52 heraus und trägt eine Kurbel 172, mittels welcher die Welle um einen Winkel gedreht werden kann, dessen Größe durch zwei Anschläge 173 und 174 (Fig. 39) bestimmt ist. Dicht neben der inneren Seite der Seitenwand 52 ist auf der Welle ein eine sektorförmige, am Umfang mit Sperrausschnitten versehene Scheibe 175 und einen radial vorspringenden Arm 176 mit drehbarer Sperrklinke 177 am äußeren Ende aufweisendes Glied befestigt (Fig. 40).
Eine Schraubenfeder 178 hält die Sperrklinke in Eingriff mit einem auf der Welle 167 drehbaren Sperrad 179, welches seinerseits mit einem Kegelrad 180 fest verbunden ist. Die Kurbel 172 wird für gewöhnlich durch eine Schraubenfeder 181 gegen den Anschlag 173 gedrückt, die mit ihrem einen Ende an der Stirnplatte 52 des Gestells mit dem anderen an der Scheibe 175 befestigt ist. Auf einer an der Stirnplatte 52 befestigten Schraube
+0 192 ist eine Sperrklinke 183 gelagert, welche unter Einwirkung einer Feder 184 im Ruhezustand die in Fig. 40 dargestellte Lage einnimmt und so zur sektorförmigen Scheibe 175 angeordnet ist, daß sie die Kurbel 172 hindert, in die Ausgangslage zurückzugehen, ehe sie den ganzen, durch den Anschlag 174 bestimmten Winkel durchlaufen hat, wie es aus der Figur deutlich erkennbar ist. Jedesmal, wenn die Kurbel eine hin und her gehende Bewegung ausführt, wird also das Kegelrad 180 um einen bestimmten Winkel gedreht, und zwar immer in derselben Richtung.
Das Kegelrad 180 befindet sich in Eingriff mit einem kleineren Kegelrad 188, das mit einem gleichachsig angeordneten Stirnrad 189 auf einer senkrechten Welle 190 festgekeilt ist, welche oben in der oberen Stützplatte 168 des Uhrwerks und unten in einer von der Stirnwand 52 vorragenden winkelförmigen Blechplatte 191 gelagert ist. Das Stirnrad 189 befindet sich seinerseits in Eingriff mit einem auf einer senkrechten Welle 192 drehbar gelagerten Stirnrad 193, mit dessen Nabe eine Kreisscheibe 194 fest verbunden ist. Nahe dem Umfang der Scheibe ist eine Anzahl nach unten ragender Stifte 195 festgenietet, und an einem dieser Stifte greift das äußere Ende einer gespannten ebenen Spiralfeder 196 an, deren inneres Ende an der Welle 192 befestigt ist. Auf dem unteren Ende der Welle sind eine zweite Kreisscheibe 197 und ein großes Zahnrad 198 festgekeilt. Die senkrechte Welle 192 ist mit ihrem einen Ende in der oberen Stützplatte 168 des Uhrwerks und mit dem anderen Ende in der Grundplatte 50 des Gestells drehbar gelagert.
Eine Sperrklinke 199 (Fig. 6), deren eines Ende umgebogen ist und drei Zähne 200, 201 und 202 aufweist, ist in einer zur Welle 192 parallelen Ebene um eine Schraube 203 drehbar, welche in den senkrechten Flanschen eines Blechwinkels 204 an der Grundplatte 50 eingeschraubt ist (Fig. 5,6). Die Sperrklinke 199 wird in zwei verschiedenen Ruhelagen durch eine von der Grundplatte 50 emporstehende Blattfeder 219 festgelegt, deren freies Ende umgebogen ist und einen Zahn bildet und in den einen oder anderen von zwei in der Sperrklinke übereinander angeordneten, hakenförmigen Ausschnitten eingreift. Diese Glieder sind nur in Fig. 39 gezeigt. An einander gegenüberstehenden Stellen sind die beiden Kreisscheiben mit rechteckigen radialen Aussparungen versehen, welche in der Richtung des Uhrzeigerdrehsinnes durch kreisbogenförmige, mit den Scheiben gleichachsige Schlitze fortgesetzt werden. Die von den Schlitzen und Aussparungen begrenzten Lappen sind gegeneinander gebogen, derart, daß obere und untere Nockenflächen 205 bzw. 206 (Fig; 6) gebildet werden. In seiner oberen Ruhelage befindet sich der Zahn 202 der Sperrklinke in der rechteckigen Aussparung der unteren Scheibe 197) während die Lücke zwischen den Zähnen 200 und 201 sich in gleicher Höhe mit der oberen Scheibe 194 befindet, das Ende der Nockenfläche 205 dagegen sich in gleicher Höhe mit dem Zahn 201 befindet. Wenn die Sperrklinke 199 diese Lage einnimmt, kann sich offenbar die untere Scheibe nicht im Uhrzeigersinne und die obere Scheibe nicht im entgegengesetzten Sinne drehen. Die obere Scheibe kann sich jedoch im Uhrzeigersinne drehen. Wird die Kurbel 172 von der hinteren in die vordere Endlage geführt, so wird die obere Scheibe 194 infolge der beschriebenen Kupplung mit dem Kegelrad 180 sich im Sinne des Uhrzeigers drehen, und die ebene Spiralfeder 196 wird noch weiter gespannt.
Hat die Scheibe fast eine volle Umdrehung ausgeführt, so legt sich die obere schräge Nockenfläche 205 gegen, die obere Kante des Zahnes 201, und die Sperrklinke 199 wird in ihre untere Endlage übergeführt. In dieser Lage befindet sich der Zahn 200 in der rechteckigen Aussparung der oberen Scheibe 194 während die Lücke zwischen den Zähnen 201 und 202 sich in gleicher Höhe mit der unteren Scheibe 197 befindet. Diese kann also unter Einwirkung der Spiralfeder 196 frei in der Drehrichtung des Uhrzeigers gedreht werden. Hat die genannte Scheibe fast eine ganze Umdrehung ausgeführt, so trifft die untere Nockenfläche 206 auf die untere Kante des Zahnes 201, so daß die Sperrklinke 199 bei der fortgesetzten Drehung der Scheibe in ihre obere Ruhelage zurückgeführt wird, in welcher der Zahn 202 sich ia der rechteckigen Aussparung der unteren Scheibe 197 befindet und deren weitere Bewegung verhindert.
Die untere Scheibe 197 ist mittels eines Zahngetriebes aus dem Zahnrad 198, den drei Stirnrädern 207, 208, 209, einem Schneckenrad 210 und einer Schnecke 211 mit einem Fliehkraftregler 212 gekuppelt, der auf der Grundplatte 50 (Fig. 38) befestigt ist; Mittels eines zweiten Zahngetriebes aus Zahnrad 198, einem Zwischenrad 213, einem Stirnrad 214 und einem Kegelrad 215, welche auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind, sowie einem Kegelrad 216 ist die untere Scheibe mit der Welle 42 gekuppelt, die mit den Nockenscheiben 11 bis 19 versehen und in zwei auf der Grundplatte 50 befestigten Blechwinkeln 217 und 218 gelagert ist. Das Übersetzungsverhältnis ist so gewählt, daß die Welle 42 bei jeder vollen Drehung der unteren Scheibe 197 sechs volle Umdrehungen ausführt.
Die Konstruktion der Nockenscheiben 11 bis 19 der Welle 42 geht am besten aus Fig. 1 und 3 hervor. Die die zugehörigen Federn zuerst berührenden Enden der Nocken sind in einer Linie angeordnet. Die Scheiben sind auf der Welle durch in die Naben eingeschraubte Stellschrauben 225 befestigt. Die durch die Nocken beeinflußten Kontaktfedern ι bis 9 sind nebst einer viereckigen, rahmenförmig ausgeschnittenen Metallplatte 226 durch Schrauben 227 an einer zwischen den Stirnwänden des Gestells befestigten schrägen Blechplatte 228 angeschraubt; zwischen der Platte und dem Rahmen, zwischen diesem und den Kontaktfedern sowie zwischen den Kontaktfedern und den Schrauben sind Zwischenlagen 229 so eingelegt, daß die einzelnen Kontaktfedern und der Rahmen voneinander elektrisch isoliert sind. Unter die Schraubenköpfe können Unterlegscheiben 230 aus Blech gelegt sein. Die freien Enden der Kontaktfedern 1 bis 9 trägen Rädchen 231, die sich an den Umfang der Scheiben 11 bis 19 legen. Jeder Kontaktfeder gegenüber ist der Rahmen 226 an seinem unteren waagerechten Teil mit Kontakten 232 versehen, an denen die Kontaktfedern für gewöhnlich anliegen. Zum Anschluß der Leitungsdrähte sind die Kontaktfedern mit Lötösen und der Rahmen mit einer Klemmschraube 233 versehen.
Das auf der Welle 42 sitzende, auf den Kontakt 41 wirkende Stromstoßrad 43 (Fig. 2 und 4) besitzt zehn Zähne 20 bis 29, welche beim Drehen des Rades auf der schrägen Platte228 befestigte Kontaktfedern41 wiederholt öffnen.
Die Konstruktion des Folgeschalters geht am besten aus Fig. 37 und 38 hervor. Die Lamellen 31 bis 36 und der Kontaktring 45 sind in eine an der Kopfplatte 168 des Uhrwerks festgegossene, ringförmige Isolierplatte 234 (Ebonit) eingebettet. Die Lamellen sind zum Leitungsanschluß mit Klemmschrauben 235 versehen, die in radiale Vor-Sprünge eingeschraubt sind, und der Kontaktring trägt eine Klemmschraube 236 in einem durch die Kopfplatte hindurchgehenden Vorsprung. Der bewegliche Kontaktarm 44 ist mit zwei aus einem Blechstück ausgestanzten Kontaktfedern 237 versghen, die am Ende eines auf der Welle 192 sitzenden Armes 238 isoliert von diesem befestigt sind.
Ein Sperrmechanismus am Stromstoßsender verhindert, daß mehr als eine Zifferntaste gleichzeitig niedergedrückt wird oder daß eine der Zifferntasten oder nie Rückstelltaste niedergedrückt wird, während der Folgeschalter und die Nockenscheibenwelle in Bewegung sind. Dieser Mechanismus ist in Fig. 9 bis 15 dargestellt. Drei mit in senkrechter Richtung verlaufenden Aussparungen versehene Blechstreifen 239, 240 und 241, deren Form aus der Zeichnung hervorgeht, sind durch Schrauben 242 derart verbunden, daß ein an beiden Enden geschlossener Kanal mit rechteckigem Querschnitt zwischen den inneren Flächen der Platten 239 und 241, den oberen und inneren Kanten der Platte 240 und dem umgebogenen Teil der Platte 241 gebildet wird. In diesem Kanal sind mehrere parallelepipedische Metallblöcke 243 verschiebbar, welche denselben Querschnitt haben und deren Länge gleich dem Abstand ;wischen den Mittellinien benachbarter Aussparungen ist. Die Gesamtlänge sämtlicher Blöcke 243 ist um die Breite einer Nut kleiner als der Abstand zwischen den äußeren Berenzungsflächen der äußersten Aussparungen; diese Flächen begrenzen auch die Kanallänge. Die oberen Ecken der Blöcke sind abge-
schrägt (Fig. 15)·. Die beschriebene Anordnung sitzt auf der oberen Seite der Platte 60 (Fig. 5), und zwar in solcher Lage, daß die Tasten mit dem waagerechten Schaftteil mit dem nach hinten ragenden Vorsprung 56 sich über je einer rechteckigen Aussparung befinden. Die Unterkante des waagerechten Teiles des Schaftes 54 bzw. des Fortsatzes 56 ist keilförmig, so daß beim Niederdrücken einer Taste der Block, der etwa mit seiner abgeschrägten Kante in die der Taste entsprechende Aussparung hineinragt, zur Seite gedrückt wird und die Aussparung frei läßt. Da die Dicke des Tastenschaftes mit der Breite der Aussparung übereinstimmt, so füllen die Blöcke zusammen mit dem Schaft der einen gedrückten Taste den Kanal vollständig aus. Eine zweite Taste kann somit nicht gedrückt werden, ehe die erste in die Normallage zurückgegangen ist.
Um eine Schraube 244 (Fig. 11) der Stirnplatte s ι des Gestells ist ein Kipparm 245 drehbar, dessen eines Ende eine Platte 246 von der Dicke einer Taste bildet und dessen anderes Ende mittels einer Hebelanordnung, bestehend aus einer Stange 247 und einem auf der Grundplatte 50 in einer Konsole 248 (Fig. 9) drehbaren zweiarmigen Hebel 249, mit dem Ende der Sperrklinke 199 gekuppelt ist. Die Teile sind so bemessen, daß die Platte 246 am Kipparm 245 in der unteren Ruhelage der Sperrklinke 199 sich in einer entsprechenden rechteckigen Aussparung im Sperrorgan 239 bis 241 befindet, während die Platte 246 sich außerhalb der Aussparung befindet, sobald die Sperrklinke in ihrer oberen Ruhelage (Fig. 6) ist. Wenn das Uhrwerk und die damit verbundenen Teile unter Einwirkung der ebenen Spiralfeder 196 in Bewegung sind, wird die Platte 246 sich in der rechteckigen Aussparung befinden und somit ein Niederdrücken einer Zifferntaste verhindern.
In der Sperrlage der Platte 246 ist auch die Rückstelltaste 116 gesperrt. An der Seite des von der Rückstelltaste nach hinten ragenden bogenförmigen Teiles 166 und mit diesem fest verbunden ist nämlich ein anderer bogenförmiger Teil 250 angeordnet, der beim Niederdrücken der Rückstelltaste 116 durch eine besondere rechteckige Aussparung hindurchgehen muß und welcher also unter den geschilderten Verhältnissen durch einen Block gesperrt ist.
Die Wirkungsweise des Apparates braucht nur ganz kurz im Zusammenhang geschildert zu werden. Die Telephonistin drückt zuerst die Rückstelltaste 116 und führt dadurch den Schlitten in seine hintere Endlage. Darauf drückt sie der Reihe nach die den verschiedenen Stellenziffern der gewünschten Nummern entsprechenden Zifferntasten. Dabei werden die entsprechenden Kontakte in der Speichervorrichtung geschlossen. Jetzt wird durch Bewegen der Kurbel 172 von der hinteren in die vordere Endlage das Uhrwerk aufgezogen und dann selbsttätig ausgelöst. Sobald die Kurbel den vorderen Anschlag 174 trifft, kann die Telephonistin sie wieder loslassen; die Kurbel geht dann unter Einwirkung der Federkraft in ihre normale hintere Ruhelage zurück. Das Auslösen des Uhrwerks hat zur Folge, daß die Welle 42 mit den zugehörigen Nockenscheiben n bis 19 sechs Umdrehungen mit gleichförmiger Geschwindigkeit ausführt und gleichzeitig die Welle 192 des Folgeschalters eine Umdrehung. Hierbei wird die gewünschte Stromstoßreihe in der vorher beschriebenen Weise ausgesandt.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Stromstoßgeber, insbesondere für Selbstanschlußfernsprechanlagen, bei denen die zur Bildung einer Anrufnummer erforderlichen Stromstoßreihen mit Hilfe einer einzigen, die Tasten ο bis 9 umfassenden Tastatur gespeichert und nach Auslösung des Antriebs ausgesendet werden, gekennzeichnet durch eine Speichervorrichtung, die aus einer den verschiedenen Stellenziffern der Nummer entsprechenden Anzahl von Reihen fester Kontakte sowie einem unter Einwirkung der Tasten darüber schrittweise beweglichen Schlitten mit kontaktbetätigenden Gliedern besteht, welche in Verbindung mit je einer der Tasten stehen, die nacheinander diejenigen Kontakte in den verschiedenen Kontaktreihen betätigen, die jeweils dem Zahlenwert der gedrückten Tasten entsprechen.
2. Stromstoßgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kontaktbetätigenden Glieder aus Einstellstiften (76) bestehen, die in Führungen in Schiitten in ihrer Längsrichtung beweglich sind und an ihren oberen Enden durch Zapfen in mit der Bewegungsrichtung des Schlittens parallele Nuten in den Tastenfüßen eingreifen.
3. Stromstoßsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (71) durch eine gespannte Feder (89) mit Hilfe einer schrittweise auslösbaren Sperrvorrichtung (92, 93) gesteuert wird.
4. Stromstoßsender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schrittweise auslösbare Sperrvorrichtung ein mit Sperrzähnen (90) versehenes, mit dem Schlitten gekuppeltes bewegliches Glied iao (88, 91) aufweist, welches im Ruhezustand durch eine in einer zu seiner Be-
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wegungsebene im wesentlichen senkrechten Ebene bewegliche, federnde Sperrklinke (92) gesperrt wird, die mit einer im wesentlichen parallel zu ihr beweglichen, federbetätigten Auslöseklinke (93) so zusammenwirkt, daß die Sperrklinke (92) beim Betätigen der Auslöseklinke (93) außer Eingriff mit einem der Zähne (90) gebracht und die Sperrung durch die Auslöseklinke (93) übernommen wird, während durch das Zurückführen der Auslöseklinke (93) in die Ruhelage der Zahn (90) freigegeben und die Sperrklinke (92) instand gesetzt wird, in Eingriff mit dem nächsten Zahn (90) zu kommen.
5. Stromstoßsender nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Tasten abgekehrten Enden der verschiebbaren Einstellstifte (76) mit je zwei Schrägflächen (77, γ8) versehen sind, deren eine (77) auf eine senkrecht zur Bewegungsrichtung ausschwenkbare Feder (132) einwirkt, während die andere (78) eine verstellbare Sperrschienei(i49) bewegt (Fig. 27 bis 29).
6. Stromstoßsender nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der Speichervorrichtung aus Kontaktfedern (146) bestehen, die unter Einwirkung der Federkraft an Kontaktschienen (137) anliegen, die den Kontakten in jeder Kontaktreihe gemeinsam zugeordnet sind, und daß die Kontakte im Ruhezustand durch Kontaktfedern (132) offen gehalten werden, die von den zugehörigen Kontaktfedern (146) elektrisch isoliert sind.
7. Stromstoßsender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken einer Taste die eine Nockenfläche (77) des entsprechenden Einstellstiftes (76) das obere Ende der zugehörigen Druckfeder (132) derart verstellt, daß die entsprechende Kontaktfeder (146) freigegeben wird und sich gegen die Kontaktschiene (137) legt (Fig. 29).
8. Stromstoßsender nach den Ansprüchen ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu jeder Reihe von Druckfedern (132) und in der Nähe ihrer freien Enden ein in seiner Längsrichtung zwischen zwei Grenzlagen bewegliches Sperrlineal (149) angeordnet ist, das an seiner den Druckfedern (132) zugekehrten Kante mit einer der Anzahl der Druckfedern entsprechenden Anzahl von beispielsweise L-förmig ausgebildeten Sperrfortsätzen (150) versehen ist, die beim Umstellen der Sperrschiene (149) von der nichtsperrenden in die sperrende Lage in die Bewegungsbahnen der Druckfedern (132) eingeführt werden und einerseits eine schon verstellte Druckfeder hindern, in die Ruhelage zurückzugehen, andererseits die nicht verstellten Druckfedern in ihrer Grundstellung verriegeln.
9. Stromstoßsender nach Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Sperrschiene (149) in die Sperrlage durch Zähne (151) bewirkt wird, die an der nicht mit den Druckfedern (132) zusammenwirkenden Kante der Sperrschiene angeordnet sind und die Nockenflächen (78) der Einstellstifte (76) bei deren Verstellung aus ihrer Grundstellung verschoben werden.
10. Stromstoßsender nach den Ansprüchen ι bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromstoßerzeuger zehn Nockenscheiben (11 bis 19) auf einer ein Stromstoßrad (43) mit zehn Zähnen tragenden Welle (42) aufweist, die sich in Eingriff mit zehn im Ruhezustand geschlossenen Kontaktfedern (1 bis 9) befinden, die beim Drehen der Welle (42) zuerst gleichzeitig geöffnet und dann der Reihe nach wieder geschlossen werden, sowie einen eine Vielzahl, insbesondere sechs Kontaktlagen aufweisenden, in Getriebeverbindung mit der Welle stehenden Folgeschalter, dessen Kontaktarm (44) eine Umdrehung ausführt, wenn die Welle (42) eine entsprechende Zahl, insbesondere sechs Umdrehungen ausführt.
11. Stromstoßsender nach den Ansprüchen ι bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenseitigen Sperrung der Tasten mehrere, zweckmäßig parallelepipedische Blöcke (243) vorgesehen sind, welche in einem an beiden Enden geschlossenen Kanal, dessen Seitenwände rechteckige Aussparungen aufweisen, welche je zur Aufnahme eines der an jeder Taste sitzenden Sperrnocken (54, 105 56) oder der durch den umlaufenden Stromstoßerzeuger gesteuerten Sperrplatte (246) dienen, verschiebbar derart angeordnet sind, daß die Gesamtlänge der Blöcke vermehrt um die Breite einer Aussparung gleich der Länge des Kanals ist, so daß das Niederdrücken einer zweiten Taste ausgeschlossen ist, wenn eine der Aussparungen schon durch einen Sperrnocken (54, 56) oder die Sperrplatte (246) ausgefüllt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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