AT80202B - Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes. Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes. Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes.

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Christian Carl Boehler Boehler
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  Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes. 



   Es ist bekannt, dass Formaldehyd mit Anilin zu festem. Anhydroformaldehydanilin erstarrt. 



  Nach vorliegender Erfindung ist es gelungen, aus diesem   Anhydroformaldehvdanilin   ein Kunstharz mit neuen Eigenschaften dadurch herzustellen, dass man   das Anhydroformatdehydanilin   etwa 10 bis 12 Stunden auf   130   bis 140  C erhitzt. wobei unter Abgabe eines einen starken weissen Nebel bildenden Dampfes ein klares und springhartes Harz zurückbleibt.

   Dieses so gebildete Produkt unterscheidet sich von dem Ausgangsmaterial, dem in Benzol unlöslichen Anhydroformaldehydanilin dadurch, dass es in Benzol   löslich   ist. und hat die wertvolle neue Eigenschaft, die Löslichkeit schwer oder unvollkommen   löslicher Natur-und   Kunstharze und deren Glanzhärte und   Polierfähigkeit   zu erhöhen sowie die neue nur dem Schellack eigene Fähigkeit beim Verbrennen die Lichtwirkung bengalischer Flammen nicht zu   beeinträchtigen   und ein gleichmässiges,   ruhiges Abbrennen   des Leuchtsatzes zu   gewährleisten.   



   Bei der Erhitzung des Anhydroformaldehydanilin hat sich die Zugabe von freiem Anilin als vorteilhaft erwiesen, da hiedurch der   Destillationsprozess   erleichtert und die   Löslichkeit   des entstehenden Harzes in anderen Lösungsmitteln als Benzol, z. B. Spiritus, erhöht wird. Durch 
 EMI1.1 
 Ausbeute des Harzes erhöhen. Beide Verfahren lassen sich auch kombinieren ; man kann also während der Erhitzung neben Säure oder Alkali auch Anilin zugeben. 



   Beispiel i. 



   100 Teile. \nilin und
75 Teile Formaldehyd,   J0o ("   
 EMI1.2 
 gebildet hat.
Beispiel 2. 
 EMI1.3 
 Anilin auf etwa   i-lcp C   erhitzt und bis zur Bildung eines festen harzigen Rückstandes verdichtet. 



   Beispiel 3. 



   100 Teile Anilin
75 Teile Formaldehyd   40%.   



   10 Teile Salpetersäure   20%   werden längere Zeit am Rückflusskühler oder im Druckgefäss und hier auch weiter auf etwa   140"C   bis zur Entstehung eines halten Harzes erhitzt. 



   Beispiel 4. 



   Das nach Beispiel 3 zunächst durch mässiges Erhitzen auf etwa 120  C erhaltene Gemisch wird mit 10 bis   20% Anilin   versetzt und bis zur Bildung eines harten Harzes auf   140"C   weiter erhitzt. 



   Für die weitere Verwendung des Kondensationsproduktes als Lack-und Firnisersatz erübrigt sich die Angabe von Beispielen, da man es in festem oder gelöstem Zustand im beliebigen Verhältnis mit den meisten natürlichen und künstlichen Harzen, Ölen, Fetten, Wachsen, Balsamen, Teeren, Asphalten, Pechen usw., sowie mit käuflichen Öl- und Spritlacken verschmelzen oder vermischen kann. Bei der Verarbeitung mit künstlichen Harzen ist es in gewissen Fällen möglich, von einem Gemisch der Grundstoffe des Kondensationsproduktes mit den Grundstoffen der künstlichen Harze auszugehen und beide Harze kombiniert in einem Zug entstehen zu lassen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes, dadurch gekennzeichnet. dass man An, hydro- formaldehydanilin entweder für sich allein oder unter Zusatz geringer Mengen von Säuren oder Alkalien mit oder ohne Zusatz von Anilin längere Zeit auf Temperaturen von zirka 130 bis ric erhitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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