AT79842B - Einrichtung an Wechselstromzählern nach FerrarisscEinrichtung an Wechselstromzählern nach Ferrarisschem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit sthem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit steigender Belastung. eigender Belastung. - Google Patents

Einrichtung an Wechselstromzählern nach FerrarisscEinrichtung an Wechselstromzählern nach Ferrarisschem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit sthem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit steigender Belastung. eigender Belastung.

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AT79842B AT79842DA AT79842B AT 79842 B AT79842 B AT 79842B AT 79842D A AT79842D A AT 79842DA AT 79842 B AT79842 B AT 79842B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung an   Wechselstromz hlern nach Ferrarisschem   Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit steigender Belastung. 
 EMI1.1 
 Verhältnis zur Belastung des Zählers steht. Infolge der eigenen Bremswirkung des Hauptstromfeldes trifft aber diese Voraussetzung nur innerhalb gewisser Grenzen zu, so zwar, dass bei den üblichen Zählern die   erwähnte   Bedingung nur etwa bis zur halben Belastung des Zählers mit Genauigkeit erfüllt wird, während bei höherer Belastung ein mit dieser rasch wachsender Geschwindigkeitsabfall (Minderangabe des Zählers) eintritt, dessen Einfluss bereits bei   X hfacher   und noch stärker bei doppelter Belastung des Zählers die für den praktischen Bedarf erforderliche Genauigkeit in viel zu hohem Masse beeinträchtigt. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, diesen Fehler durch Anordnung eines den wirksamen Luftspalt des Hauptstrommagneten überbrückenden, vor Erreichung der Vollbelastung des Zählers gesättigten, magnetischen Nebenschluss mit eingeschaltetem Luftspalt zu beseitigen. 



  Doch konnte die Wirkung einer solchen Einrichtung gerade bei stärkeren Überlastungen des Zählers nicht zur Geltung kommen. 



   Vorliegende Erfindung verhindert den mit der steigenden Belastung zunehmenden Geschwindigkeitsabfall des Zählers in wirksamer Weise dadurch, dass der den wirksamen Luftspalt des Hauptstrommagneten überbrückende, vor Erreichung der Vollbelastung des Zählers bereits gesättigte,   magnetische Nebenschlu'ss   den magnetischen Kreislauf des   Hauptstrommagneten   derart in zwei Zweige trennt, dass sowohl in dem für beide Kreisläufe gemeinsamen Teil des magnetischen Kreislaufes als auch in dem nur den Kreislauf des magnetischen Nebenschlusses führenden Teil des Eisenkernes je ein Luftspalt eingeschaltet ist, weil die angestrebte Korrektion nur durch die gleichzeitige Anordnung der beiden Luftspalte erreicht werden kann. 



   Der im magnetischen Nebenschluss angebrachte Luftspalt soll den Einfluss der Charakteristik der magnetischen Eigenschaften desjenigen Teiles des Eisens des magnetischen Nebenschlusses, der selbst bei der in Betracht kommenden Höchstbelastung des Zählers ungesättigt bleibt, ausschalten, so dass die Korrektion des Zählers von den magnetischen Eigenschaften 
 EMI1.2 
 Teil des magnetischen Nebenschlusses kommt nämlich der steil aufsteigende Teil der Magnetisierungskurve in Betracht, der bekanntlich bei den verschiedenen Eisensorten sehr starke Abweichungen aufweist und demnach die Korrektion beeinträchtigen würde, wenn man den magnetischen Nebenschluss ganz in Eisen fliessen lassen würde. 
 EMI1.3 
 bei dem die Proportionalität zwischen dem Magnetisierungsstrome und dem erregten Felde aufhört. 



   Gemäss der die Magnetisierungskurve des Eisens veranschaulichenden   Schaulinie   (Fig. i), in der die Abszissen die Magnetisierungsstromstärke und die Ordinaten die Stärke des erregten Feldes angeben, würde bei dem Punkte x, an dem die Kurve von der Tangente 0- abweicht, der Sättigungszustand im Sinne der Erfindung beginnen. 



   Die angegebene Einrichtung bewirkt, dass vom Eintritt des Sättigungszustandes (x in Fig.   i     ab bei weiterer Zunahme der Belastung des Zählers das bis dahin bestehende Verhältnis der Verteilung des magnetischen Kraftflusses zwischen dem Nebenschluss und dem auf die Anker-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 scheibe wirkenden Zweig in einem mit der Belastung   steigendem Masse   zu Gunsten dieses letzteren verschoben wird. so dass bei geeigneter Wahl der Verhältnisse der Geschwindigkeitsabfall du Ankerscheibe und die sich hieraus ergebenden Minderangaben des Zählers ausgeglichen werden können, ja sogar erreicht werden kann, dass bei Überlastung des Zählers statt einer Mindezangabe eine Mehrangabe eintritt. 



   Fig. 2 der Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer Darstellung. 



     A   ist die Ankerscheibe, die sich im wirksamen Luftspalt a des Hauptmagneten II dreht. 
 EMI2.1 
 den   magnetischen Nebenschluss   aus Eisen oder anderem magnetisierbaren Metall ist der wirksame Luftspalt a derart   überbrückt,   dass der magnetische Kreislauf des Magneten in die beiden 
 EMI2.2 
 geschaltet. 



   Die in dem   Nebenschluss   b befindliche Einschnürung des Eisenquerschnittes ist derart bemessen, dass der erforderliche Sättigungsgrad bereits unterhalb der Vollbelastung des Zählers erreicht wird (etwa bei   2í3   bis 2/4 Belastung), so zwar, dass die Magnetisierung bei dem Punkte x der Fig. i angelangt ist, während der Magnetkern selbst bei zwei- oder mehrfacher Überlastung. wie allgemein   üblich,   nur soweit magnetisch beansprucht ist. dass der annähernd gerade Teil der Magnetisierungskurve des Eisens, also   de. - Punkt   x (Fig. i) nicht überschritten wird. 



   Zur Veranschaulichung der Wirkung der neuen Korrektionseinrichtung diene   nachstellende   Zusammenstellung, aus welcher die Abweichung der Zählerangaben in Prozenten bei verschiedenen Belastungen für einen guten Durchschnittszähler I sowie für einen gemäss der Erfindung korrigierten Zähler II hervorgehen. 



   Der Zähler Il ist für sehr hohe. etwa vierfache   Belastung korrigiert worden. Begnügt man   sich mit einer Korrektion bis zu einer 2-5-fachen Überlastung, die für die praktischen   Fälle \ un-   ständig ausreicht, so kann man eine noch vollkommenere Korrektion erzielen. wie sich die, aus dem Beispiel III ergibt. 



   B e l a s t u n g : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> 50% <SEP> 100% <SEP> 150% <SEP> 200% <SEP> 250% <SEP> 300% <SEP> 400%
<tb> Z <SEP> ü <SEP> h <SEP> l <SEP> e <SEP> r <SEP> I.
<tb> 



  +1.2 <SEP> -1.2 <SEP> - <SEP> -11.0 <SEP> - <SEP> -24.0 <SEP> -35.0
<tb> Z <SEP> ü <SEP> h <SEP> l <SEP> e <SEP> r <SEP> II.
<tb> 



  -0.2 <SEP> +0.2 <SEP> - <SEP> + <SEP> 3.3 <SEP> - <SEP> + <SEP> 2.8 <SEP> - <SEP> 2.7
<tb> Z <SEP> ü <SEP> h <SEP> l <SEP> e <SEP> r <SEP> III.
<tb> 



  -0.1 <SEP> +0.1 <SEP> +0.6 <SEP> +1.1 <SEP> +0.1 <SEP> - <SEP> -
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung an Wechselstromzühler nach Ferrarisschem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit steigender Belastung, bei der der wirksameluftspalt des IIauptstrommagneten durch einen vor Erreichung der Vollbelastung des Zählers bereits gesättigten, magnetischen Nebenschluss überbrückt ist. dadurch gekennzeichnet, dass durch diesen Nebenschluss der magnetische Kreislauf des Hauptstrommagneten derart in zwei Zweige getrennt ist. dass sich sowohl in dem für beide Kreisläufe gemeinsamen Teil des magnetischen Kreislaufes als auch in dem magnetischen Nebenschlusse mindestens je ein Luftspalt befindet.
AT79842D 1915-01-13 1915-01-13 Einrichtung an Wechselstromzählern nach FerrarisscEinrichtung an Wechselstromzählern nach Ferrarisschem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit sthem Prinzip zum Ausgleich der Minderangaben mit steigender Belastung. eigender Belastung. AT79842B (de)

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