DE758111C - Magnetischer Nebenschluss fuer Stromeisen von Induktionszaehlern od. dgl. - Google Patents

Magnetischer Nebenschluss fuer Stromeisen von Induktionszaehlern od. dgl.

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DE758111C
DE758111C DES132073D DES0132073D DE758111C DE 758111 C DE758111 C DE 758111C DE S132073 D DES132073 D DE S132073D DE S0132073 D DES0132073 D DE S0132073D DE 758111 C DE758111 C DE 758111C
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DE
Germany
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DES132073D
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English (en)
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Thomas D Barnes
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Magnetischer Nebenschluß für Stromeisen von Induktionszählern od. dgl.
  • Bei Elektrizitätszählern und anderen Meßgeräten werden häufig sogenannte magnetische Nebenschlüsse verwendet, die einen Teil des Flusses der Triebmagnete vom Meßgeräteanker abziehen und dadurch für die Drehmomentsbildung unwirksam machen. Bei den Spannungstriebmagneten von Elektrizitätszähllern werden z. B: solche Nebenschlüsse verwendet, um dem Spnnungstriebfluß eine bestimmte Phasenlage gegenüber der erregenden Spannung zu geben. Zu einem ähnlichen Zweck, nämlich um den Stromtriebfluß in eine gewisse Phasenlage gegenüber dem Hauptstrom zu zwingen, wird bei einigen Blindverbrauchszählern am Stromeisen ein Nebenschluß angebracht. Des weiteren verwendet man Nebenschlüsse, um die magnetilschen Widerstands verb'ältni sse der Triebmagnete und ihrer Fluß pfade zu beeinffussen und auf diese Weise bei der Massenfabrikation von Zählern Unterschiede in den magnetischen Widerstandsverhältnissen der angelieferten Blechsorten auszugleichen. Durch Verschieben dieses Nebenschlusses können die Widerstandsverhältnisse des Hauptstromflußkreises geregelt werden. So ist es z. B. auch bekannt, im Joch des Hauptstromtriebmagneten zwischen die Strommagnetpole einen magnetischen Nebenschluß einzusetzen, der fast bis zur Mitte des Pol abstandes vorspringende Fortsätze der Strompole überdeckt. Durch im Jochteil des Stromeisens vorgesehene zusätzliche Luftspalte wird hierbei eine wesentliche Verbesserung der Meßgenauigkeit bei niedrigen und mittleren Zählerlasten, etwa 5 bis 60% der Nennlast, erzielt.
  • Die bekannten magnetischen Nebenschlüsse für Stromeisen von Induktionszählern od. dgl., die die Aufgabe haben, die sogenannte Fehlerkurve des Zählers im Überlastungsbereich von etwa 150 bis 200% der Belastung zu verbessern, bestehen im allgemeinen aus einer einteiligen oder lamellierten magnetischen Brücke, die unter Belassung von magnetisch schlecht leitenden Zwischenräumen an die Stromeisenpole angeschlossen ist und solche Abmessungen hat, daß sie sich im Bereich der höheren Zählerlasten zu sättigen beginnt.
  • Während im Bereich der kleineren und mittleren Lasten die Brücke einen verhältnismäßig großen Anteil des gesamten Hauptstromtriebflusses in sich aufnimmt, nimmt wegen der Sättigungserscheinung im Bereich der größeren Lasten das Verhältnis des Nebenschlußflusses zum Gesamtfluß des Stromeisens immer mehr ab. Der wirksame Anteil des Stromtriebflusses wächst also in diesem Bereich mehr als proportional mit der Zählerbelastung an. Dadurch ist es möglich, den sonst durch die sogenannte Stromdämpfung bedingten Abfall der Fehlerkurve des Zählers in einem bestimmten Bereich auszugleichen.
  • Da solche magnetische Nebenschlüsse nach Wirkungsweise und Aufbau in der Zählertechnik schon seit vielen Jahren bekannt sind, erübrigt sich ein veiteres Eingeben auf Einzelheiten. Zwecks Erläuterung der Erfindung ist es jedoch erforderlich, die Wirkungsweise dieser Nebenschlüsse einer genaueren Betrachtuiig zu unterziehen. Während die übrigen Teile des Hauptstrommagnetpfades, die meist sehr reichlich bemessen sind und wegen Reihenschaltung mit dem hohen magnetischen Widerstand, der sich aus der Einschaltung des für den Zähleranker erforderlichen Luftspaltes im Magnetkreis ergibt, nie bis zum Sättigungsbereich magnetisiert sverden, durchläuft bei allmählich ansteigender Zählerlast der magnetische Nebenschluß einen sehr großen Teil der bekannten Magnetisierungskurve. Der Verlauf dieser Kurve, insbesondere das bekannte Knie derselben kurz vor der Sättigung des Eisens, kommt im Verhalten des Stromflusses trotz der Verwischung, die durch den Luftspalt im Magnetkreis und durch den überlagerten, vom Nebenschluß nicht beeinflußten Anteil des Stromeisenflusses bedingt ist, noch deutlich zum Vorschein. Der Einfluß dieses Kurvenverlaufes läßt sich auch noch unschwer aus dem Veilauf der Fehlerkurve erkennen, wenn sich hier auch noch die Wirkung der Stromdämpfung überlagert. Da nun dieses Knie der Magnetisierungskurve ziemlich stark ausgeprägt ist und sich nur auf einen verhältnismäßig kleinen Bereich erstreckt, erhält auch die Fehlerkurve des Zählers an der entsprechenden Stelle eine verhältnismäßig starlie, sich nur auf einen kleineren Bereicll erstreckende Krümmung. Wegen dieser Krümmung kann in dem Gebiet der höheren Zählerlasten die Fehlerkurve ohne weiteres gehoben werden, ja es läßt sich der Einfluß der Stromdämpfung nicht nur ausgleichen, sondern sogar überkompensieren, so daß sich an Stelle der sonst negativen Fehler positive Fehler ergeben. Bei noch höheren Zählerlasten beginnt aber die Fehlerkurve wegen 4er durch das Magnetisierungsknie des Nel,enschlusses bedingten Krümmung trotzdem verhältnismäßig sehr rasch abzufallen. Wollte man in diesem Bereich größere negative Fehler i'ermeiden, so war dies bei den bekannten Nebenschlüssen nur dadurch möglich, daß man in dem unmittelbar vorhergehenden Bereich größere positive Fehler in Kauf nahm.
  • Der durch den Verlauf der Magnetisierungskurve bedingten Wirkung des magnetischen Nebenschlusses überlagerte sich bei der Anordnung des Nebenschlußteils zwischen den Polen des Hauptstrommagneten und auf der dem wirksamen Spannungspol gegenüberliegenden Seite des Ankers noch eine weitere Wirkung. Sie ist dadurch bedingt, daß die dem Spannungspol zunächst liegenden Randzonen der Hauptstrompole, die für die Drehmomentsbildung im Zusammenwirken mit t dem Spannungstriebfluß besonders wirksam sind, im Bereich der kleinen Lasten praktisch keine Kraftlinien in den Anker aussenden, weil ihre Kraftlinien durch den Nebenschluß abgeleitet werden. Erst wenn der Nebenschluß in den Sättigungsbereich gelangt, können von diesen Randzonen Kraftlinien in den Anker übertreten. Dadurch ergibt sich mit zunehmender Zählerbelastung eine Verlagerung der effektiven Hauptstrompole von außen nach innen gegen den Spannungspol zu, also in einem für die Drehmomentsbildung wirksameren Bereich. zur auch diese Wirkung der Polverlagerung ist bei den bekannten magnetischen Nebenschlüssen verhältnismäßig rasch er schöpft.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Wirkung des magnetischen Nebenschlusses, die bei zunehmender Zählerbelastung verhältnismäßig rasch auftritt und rasch wieder verschwindet, über einen größeren Bela.stungsbereich zu verteilen, derart, daß sich die fehlerkurvenhebende Wirkung des Nebenschlusses bis auf weit höher liegende Zählerlasten, z. B.
  • 300 bis 4000/0 der Nennlast, erstreckt. Die Erfindung geht von einem magnetischen Nebenschluß für Stromeisen von Induktionszählern od. dgl. aus, der unter Belassung von magnetisch schlecht leitenden Zwischenräumen zwischen den Stromeisenpolen angebracht ist und der sich fast bis zur Mitte zwischen den Stromeisenpolen erstreckende Fortsätze dieser Pole überdeckt. Erfindungsgemäß ist dieser Nebenschluß derart bemessen und angeordnet, daß im Bereich sehr hoher Zählerlasten (150 los 4000/0 Belastung) mit steigender Zählerbelastung der zunächst auf eine mittlere Zone beschränkte Sättigungsbereich sich mehr und mehr@ gegen die Enden des Nebenschlusses räumlich ausbreitet, so daß in diesem Überlastungsbereich bei steigender Belastung eine fortschreitende Verringerung des Verhältnisses von Nebenschlußfluß zu Gesamtfluß und/oder eine Verlegung der effektiven Stromeisenpole in für das Zusammenwirken mit dem Spannungsfiuß wirksamere Zonen erzielt wird. Wählrend also bei den bekannten magnetischen Nebenschlüssen zur Verbesserung der Fehlerkurven im Bereich der hohen Zählerlasten nur mit einer Änderung des Sättigungsgrades gearbeitet wird, macht die Erfindung außerdem noch von einer Änderung des Sättigungsbereiches Gebrauch. Erst die zusätzliche Änderung des Sättigungsbereiches gibt die Möglichkeit, die fehlerkurvenhebende Wirkung des magnetischen Nebenschlusses auf einen sehr großen Überlastungsbereich zu erstrecken. Diese Wirkung läßt sich dadurch erklären, daß die einzelnen Bereiche des Nebenschlusses bei steigender Belastung nacheinander das Knie der Magnetisierungskurve durchlaufen. Während also beispielsweise bei einer Belastung von 150% der mittlere Abschnitt des magnetischen Nebenschlusses schon das Magnetisierungsknie durchlaufen hat, beginnen die sich an diesen Abschnitt anschließenden, weiter außen liegenden Teile des Nebenschlusses erst mit dem Durchlauf des Knies, und wenn diese das Knie durchlaufen haben, dann setzterst der entsprechende Durchlauf der noch weiter gegen die Enden zu liegenden Teile des Nebenschlusses ein.
  • Bei der Durchführung dieser Maßnahme läßt sich auch die Wirkung der Polverlagerung in einem viel größeren Umfange ausnutzen als bei den bekannten Zählern mit magnetischem Nebenschluß. Während z. B. bei einem bekannten Zähler, bei dem der magnetische Nebenschluß die einander zugekehrten, inneren Ränder der Stromeisenpole überdeckt, die effektiven Strompole, also jene Teile, aus denen die kraftlinien in den Anker übertreten, bei steigender Zählerlast sich von außen mehr und mehr nach innen verlegen oder aushreiten, ist es nach der Erfindung bei Anbringung des Nebenschlusses zwischen den Hauptstrompole möglich, einen Teil der Kraftlinienaustrittsstellen des Nebenschlusses von einem weniger wirksamen inneren Bereich nach einem mehr wirksamen äußeren Bereich zu verlagern. In analoger Weise können bei mehr radialer Anordnung des Nebenschlusses die Kraftlinienaustrittstellen in höherem Grade als bisher, z. B. von einem radial weiter innen liegenden unwirksameren Bereich in einen radial weiter außen liegenden wirksameren Bereich verlagert werden. In welcher Richtung und in welchem Grade die Polverlagerung erfolgen soll, hängt im wesentlichen von der Form und den Eigenschaften der verschiedenen Zählertriebsysteme ab. Es wird aber keine Schwierigkeiten machen, auf Grund der Erfahrung für jedes Zählersystem die günstigste Art der Polverlagerung durch entsprechende Anordnung und Ausführung des magnetischen Nebenschlusses herbeizuführen.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden. Fig. 1 zeigt beispielsweise ein gemäß der Erfindung ausgeführtes Zählertriebsystem. 2 ist der mittlere Schenkel des Spannungsmagneten mit der gestrichelt angedeuteten Wicklung 4, 6 sind die beiden Schenkel des Hauptstrommagneten mit den Wicklungen 8, den Polen 12 und den nach innen gerichteten Fortstzen 14, die bis auf einen kleinen Luftspalt einander genähert sind. 18 ist eine unmagnetische Zwischenlage, die die Nebenschlußbrücke 16 von den Hauptstrommagnetpolen 12 und seinen Fortsätzen 14 trennt. 10 ist der Zähleranker.
  • Die Fig. 2 zeigt demgegenüber eine bekannte Ausführungsform des magnetischen Nebenschlusses, bei der die Fortsätze 14 der Hauptstrompole fehlen.
  • An Hand der Fig. 3 und 4 soll die Wirkungsweise des Nebenschlusses näher erläutert werden.
  • Im Bereich der kleineren Zählerlasten hat der Nebenschluß 16 eine verhältnismäßig hohe Permeabilität, er nimmt also einen entsprechenden Anteil von Kraftlinien aus den benachbarten Teilen der Magnetschenkel 6 auf. Insbesondere werden aus den vom Nebenschluß 16 überlappten Polfortsätzen 14 über ihre ganze Länge P Kraftlinien durch die unmagnetische Zwischenlage 18 in den Nebenschluß 16 übertreten. Wegen der Überlappung der Teile 16 und 14 ist die Kraftliniendichte im Gegensatz zur bekannten Ausführungsform nach Fig.2 nicht an allen Stellen des Nebenschlusses gleich groß, sondern sie hat in der Mitte des Nebenschlusses, also in der Nähe des Luftspalts zwischen den Fortsätzen 14 ein stark ausgeprägtes Maximum, Steigt nun die Zählerbelastung weiter an, dann wird zunächst nur in diesem Maximumbereich, Zone wegen beginnender Sättigung die Permeabilität geringer werden. Es werden also wegen der Erhöhung des magnetischen Widerstandes im Nebenschluß prozentual mehr Kraftlinien in den wirksamen Haupt stromtriebfad hinüberwandern. Auch werden zu beiden Seiten der Zone S Kraftlinien aus dem Nebenschluß unmittelbar in den Anker übertreten.
  • Steigt die Zählerbelastung weiter an, dann werden nacheinander auch noch die Zonen S1, S2, S3 magnetisch weniger leitfähig; infolgedessen werden auch nicht mehr über die ganze Länge der Fortsätze 14 Kraftlinien nach dem Nebenschlnß übertreten, sondern die Ubertrittsgebiete werden nacheinander auf die Längen P1, P2 zusammenschrumpfen. Die Anordnung wird sich also ähnlich verhalten, wie wenn die Fortsätze 14 mehr und mehr verkürzt würden. Aus dem gleichen Grunde werden die vorher zu beiden Seiten der Zone S liegenden Austrittstellen der Kraftlinien aus dem Nebenschluß 16 mehr und mehr nach außen in die Zonen S1, S2, S3 abwandern, also in für die Drehmomentbildung wirksamere Bereiche gelangen. Der magnetische Nebeuschluß wird also nicht mit einem Mal, sondern nur ganz allmählich schwächer werdend für die Verbesserung der Fehlerkurve ausgenutzt. Infolgedessen hat der magnetische Nebenschluß nach der Erfindung in dem Bereich. in dem die Wirkung des bekannten Nebenschlusses bereits abgeklungen ist, immer noch starke Reserven, die eine Ausnutzung des Nebenschlusses für noch viel höhere Zählerlasten sichern.
  • In Fig. 4 sind in Abhängigkeit von der in Prozenten angegebenen Zählerbelastung die Zählerdrehzahlen aufgetragen. Die gerade Linie A bzw. A' stellt die angestrebte Idealkurve dar. Die stärker gekrümmte Kurve C entspricht der Wirkungsweise der bekannten Nebenschlüsse nach Fig. 2, während die flachere Kurve 17 den Drehzahlverlauf bei dem Nebenschluß nach Fig. 3 darstellt. Die Kurve B paßt sich sehr gut dem Verlauf der Geraden d' an, da sie wesentlich schwächer gekrümmt ist als die Kurve C. Infolgedessen sind auch bis hinauf zu 4000/0 Belastung die prozentualen Abweichungen bei einem nach der Kurve B arbeitenden Zähler wesentlich kleiner als bei Verwendung der bekannten Nebenschlüsse.
  • Die Fortsätze 14 der Hauptstrompole erstrecken sich längs des magnetischen Nebenschlosses I6 bis in Zonen, die für das Zusammenwirken des Stromtriebflusses mit dem Spannungstriebfluß weniger wirksam sind.
  • Im Ausführungsbeispiel liegen die Enden der Fortsätze etwa der Mitte des Spannungspols gegenüber. Wollte man eine radiale Polverlagerung in Abhängigkeit von der Zählerbelastung anstreben, dann müßten sich analog die Pol fortsätze radial nach innen oder nach außen erstrecken, je nachdem man durch die Polverlagerung eine Drehmomentsteigerung dadurch erzielen will, daß man die effektiven Hauptstrompole von einem radial innenliegenden Bereich in einen wirksameren äußeren Bereich oder von der unwirksameren Randzone des Zählerankers in die wirksamere radial weiter innen liegende Zone verlegen will.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Magnetischer Nebenschluß für Stromeisen von Induktionszählern od. dgl., der unter Belassung von magnetisch schlecht leitenden Zwischenräumen zwischen den Stromeisenpolen angebracht ist und der sich fast bis zur Mitte zwischen den Stromeisenpolen erstreckende Fortsätze dieser Pole überdeckt, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung und Anordnung des Nebenschlusses (16, Fig. 1 und 3), daß im Bereich sehr hoher Zählerlasten (150 bis 400% Belastung) mit steigender Zählerbelastung der zunächst auf eine mittlere Zone (S, Fig. 3) beschränkte Sättigungsbereich sich mehr und mehr gegen die Enden des Nebenschlus-ses räumlich ausbreitet, also sich nach und nach auch noch über die Zonen (S1, S2 und S3) erstreckt, so daß in diesem Überlastungsbereich bei steigender Belastung eine fortschreitende Verringerung des Verhältnisses von Nebenschlußfluß zu Gesamtfluß und/oder eine Verlegung der effektiven Stromeisenpole in für das Zusammenwirken mit dem Spannungsfluß wirksaniere Zonen erzielt wird.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgeende Druckschri ften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 607 94I; USA.-Patentschrift Nr. 1 925 860.
DES132073D 1937-05-22 1938-05-13 Magnetischer Nebenschluss fuer Stromeisen von Induktionszaehlern od. dgl. Expired DE758111C (de)

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DES132073D Expired DE758111C (de) 1937-05-22 1938-05-13 Magnetischer Nebenschluss fuer Stromeisen von Induktionszaehlern od. dgl.

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DE (1) DE758111C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1925860A (en) * 1932-03-18 1933-09-05 Westinghouse Electric & Mfg Co Electrical instrument
DE607941C (de) * 1932-03-18 1935-01-11 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Induktionszaehlern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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