AT128270B - Hauptstromelektromagnet für Wechselstrom-Induktionsmeßgeräte. - Google Patents

Hauptstromelektromagnet für Wechselstrom-Induktionsmeßgeräte.

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AT128270B
AT128270B AT128270DA AT128270B AT 128270 B AT128270 B AT 128270B AT 128270D A AT128270D A AT 128270DA AT 128270 B AT128270 B AT 128270B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hauptstromelektromagnet für   Wechselstrom-Induktionsmessgeräte.   



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Wechselstrom-Induktionsmessgeräte und auf Hauptstromelektromagnele, die in solchen Messgeräten Verwendung finden. Elektrizitätszähler dieser Messgerättype (Ferrariszähler) haben eine   Fehler-Last"-Kurve,   die bei höheren Lasten mehr oder weniger plötzlich abfällt. Um diesen Fehler zu vermindern oder ihn wenigstens konstant zu halten, ist vorgeschlagen worden, eine kleine   Brücke   aus magnetischem Material zwischen den Polen des Magneten, aber von letzteren durch eine unmagnetische Schichte getrennt, anzuordnen und sie so zu dimensionieren, dass sie sich bei höheren Belastungen in gesättigtem magnetischem Zustand befindet. Durch die Erfindung soll die Wirkung dieser sogenannten Nebenschlussbrücke verbessert und verfeinert werden. 



     Erfindungsgemäss   besitzt der Hauptstrommagnet einen   lamellierten   Magnetkern, bei dem eine oder mehrere, in der Nähe einer   Aussenfläche   des Kernes befindliche Lamellen, beispielsweise die vorletzte Lamelle, aus unmagnetischem Material bestehen. Dabei soll die, vorzugsweise L-förmige Nebenschlussbrücke bei jener Aussenfläche des Magneten angeordnet sein, welche in der Nähe der unmagnetischen Schichte des Kernes liegt. 



   Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel die Anwendung der Erfindung bei einem Wattstundenzähler für Wechselstrom. Fig. 1 zeigt Anordnung und Aufbau der   Triebmagnete,   Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Seitenansicht des Stromeisens. 



   Der Nebenschlusselektromagnet ist in diesem Beispiel vorzugsweise aus zwei Teilen, einem 
 EMI1.1 
 T-förmigen Teil B, der die Wicklung trägt und mittels der Schrauben s mit dem Joch a verbunden ist, zusammengesetzt ; dieser Nebenschlussmagnet ist auf einer Platte P aus magnetischem Material befestigt, und diese Platte besitzt einen Ausschnitt, der gegenüber dem mittleren Pol des Elektromagneten liegt und durch welchen die (nicht eingezeichnete) rotierende Scheibe hindurchragt. Der Hauptstromelektromagnet C ist in der üblichen Weise aus Lamellen aus magnetischem Eisen oder Stahl aufgebaut, doch besteht im Sinne der Erfindung die an die Aussenlamelle n grenzende vorletzte Lamelle   1n   aus Messing.

   An der Aussenlamelle n ist eine Brücke D aus magnetischem Material befestigt, welche die Magnetpole magnetisch überbrückt und von ihnen durch ein Distanzstück M aus unmagnctisehem Material, beispielsweise Messing, getrennt ist. 



   Die Brücke D ist   L-oder winkelförmig,   wobei der eine ihrer Schenkel längs der Seiten- 
 EMI1.2 
 Lamellierung senkrechten Richtung nicht so breit wie der   Nebenschlusselektromagnet   und ist daher auf der aus magnetischem Material bestehenden Platte P unter Verwendung eines Distanzstückes befestigt, um seine (in Fig. 1 sichtbare) Vorderfläche in gleiche Höhe mit der Vorderfläche des Spannungselektromagneten zu bringen. Die Pole der beiden Elektromagnete liegen einander gegenüber und sind voneinander in einem solchen Abstand gehalten, dass die Scheibe zwischen ihnen rotieren kann. Es sei bemerkt, dass zwischen dem   Nebenschluss-und   dem Hauptstromelektromagneten eine magnetische Verbindung durch die Platten hindurch, auf welchen sie montiert sind, vorhanden ist. 

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   Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein   erfindungsgemäss   gebautes Wechselstrom-Induktionsmessgerät bei höherer Last eine bessere ,,Feher-Last"-Kurve besitzt als die vorbekannten   Mess-   geräte gleicher Type. Dies dürfte vermutlich darin seine theoretische Erklärung finden, dass der durch die   Nebenschlussbrücke   tretende Kraftlinienanteil feiner dosiert ist, d. h. sich dem natürlichen Abfall der Fehlerkurve mit steigender Last besser anpasst. Es hat den Anschein, als ob die unmagnetische Lamelle   m   eine Art Schirmwirkung hinsichtlich der Brücke D ausübt und dadurch die   Fehlerlastkurve   verbessert.

   Die Kraftlinien des Magnetkernes, mit Ausnahme jener der Aussenlamelle   M,   müssen nämlich, um in die Brücke zu gelangen, die unmagnetische Lamelle m durchsetzen und dann von der magnetischen Aussenlamelle   it,   vor allem in deren obersten Teil, gewissermassen gesammelt werden. (Der übrige Teil der Kraftlinien geht selbstverständlich durch den Luftspalt und die rotierende Scheibe.) 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Lamellierter   Hauptstromelektromagnet   für Wechselstrom-Induktionsmessgeräte, mit einer sich bei höheren Belastungen magnetisch sättigenden, vorzugsweise L-förmigen Nebenschlussbrücke, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere, in der Nähe der der Brücke zugekehrten Aussenlamelle   (11,)   gelegene Kernlamellen, vorzugsweise die vorletzte Lamelle   (nu),   aus unmagnetischem Material bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Hauptstrommagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenschluss- brücke (D) von der Aussenlamelle (11) in an sich bekannter Weise durch eine Zwischenlage (M) aus unmagnetischem Material getrennt ist. EMI2.1
AT128270D 1930-05-08 1930-12-17 Hauptstromelektromagnet für Wechselstrom-Induktionsmeßgeräte. AT128270B (de)

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