AT78895B - Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken.Info
- Publication number
- AT78895B AT78895B AT78895DA AT78895B AT 78895 B AT78895 B AT 78895B AT 78895D A AT78895D A AT 78895DA AT 78895 B AT78895 B AT 78895B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- fabric
- wrinkle
- production
- free
- face masks
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 22
- 239000002649 leather substitute Substances 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 5
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 3
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 3
- 239000002341 toxic gas Substances 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 238000007731 hot pressing Methods 0.000 description 1
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000002759 woven fabric Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Vertahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken zum Schutze bzw. in Verbindung mit einer Atmungsvorrichtung zum Atmen in giftigen Gasen. EMI1.1 xeng dienenden Tieren usw., aus Webstoffen bekannt. Bei diesem Verfahren werden mehrere zugeschnittene Stoffschichten unter Andrücken mit Hand auf ein Modell aufgeklebt, bis (liesses vollständig in eine Hülle von genügender Wandstärke eingeschlossen ist. Die Hülle EMI1.2 zu einer das Modell wiedergebenden Hohlfigur geschlossen. Es leuchtet ohneweiters ein, dass bei dem Aufkleben und AndrUcken der ebenen Stoff- und Gazestücke auf ein mehr oder weniger rundliches Formmodell in den einzelnen Stoffstücken Falten entstehen müssen und dass da, wo sich die einzelnen Stoffstücl. e übergreifen, der ebene Verlauf der Stoff- umhüllung auch noch durch abgesetzte Kanten gestört ist. Ein solches Verfahren ist zur nnrstellung von fultenlosen Gesichtsmasken durchaus ungeeignet. Ausserdem ist bei diesem bekannten Verfahren die Frage der Gasdichtheit garnicht berücksichtigt. EMI1.3 gesetzt sind, dadurch hergestellt, dass ein aus mehreren Gewebeschichten und Klebstoff hergestellter dehnbarer Stoff in Stücke zerlegt wird, dann zwei solcher Stücke in erhitzten Formen zu je einer Hohlfigurhiilfte gepresst und schliesslich zwei Hohlfigurhälften in fp- eigneter Weise (Zusammenpressen, Überkleben der Stossfuge) zu einer geschlossenen Hohlfigur vereinigt werden. Bei diesem bekannten Verfahren handelt es sich also um das Pressen odfr Formgebfn eines vorbereiteten ebenen Stoffstüclies mittels erhitzter Form zu einer Hohlfigurhälfte. Ein solches Verfahren eignet sich in keiner Weise zur Herstellung fa1tenloser gasdichter Gasschutzmaskon. Durch das Warmpressen des appretierten Stoff- stückes wird dieses nämlich leicht rissig. Selbst wenn es sich nur um Haarrisse handeln wtirde, würde ein solches Fabrikat zur Herstellung von Gesichtsmasken, zum Atmen in giftigen Gasen vollständig unbrauchbar sein, da die giftigen Gase durch die feinen Risse m das Maskeninnere gelangen können und in nicht zu langer Zeit den ganzen Masken- schutz illusorisch machen werden. Bei einem anderen bekannt gewordenen Verfahren geschieht die Herstellung von Uohtkörpern, z. B. von Puppenköpfen und Puppengliedern, in der Weise, dass zwei Stoff- stücke durch Zusammenkleben verschiedener Stofflagen hergestellt, dann die beiden Stoff- stückss nach vorheriger Anfeuchtung in erhitzten Formen zu je einer Hohlfigurhälfte gepresst und schliesslich die bei den Hälften in geeigneter Weise zu einer Hohlfigur (Puppenkopf) durch Zusammenpressen und Überkleben vereinigt werden. Im Gegensatz zu diesen vorbekannten Verfahren bezweckt das vorliegende Verfahren die Herstollung faltenloser bzw. nicht durch Unebenheiten gestörter, sowie rissefreier Maskenkörper von mehr oder weniger ausgeprägter, dem menschlichen Gesicht und Kopf so weit wie möglich angepasster Schalen- oder Tütenform. Die praktische Ausführung des Verfahrens gestaltet sich in der Weise, dass zunächst ein Stück Trikotstoff faltenlos auf EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Das wesentliche des neuen Verfahrens ist also : das faltenlose Aufspannen einz chubaren, gasdurchlässigen Stoffes auf eine Form und das Gasdichtmachen dieses faltenlos aU, spannten Stoffes. Das bekannte Aufkleben von mehr oder weniger steifen Stoffstackea, wie z. B. Gaze, auf eine Form unter gleichzeitigem Andrücken gegen die Form ist kein. EMI2.2 Verwendung oder Anwendung von Klebstoff beim Aufkleben der Stoffstüclce ist keineswegs gleichwertig mit der Umarbeitung des faltenlos aufgespannten Trikotstoffes in Kunstleder oder dgl. Es kommt nicht nur darauf an, dass das Fabrikat nach Erstarrung die gewünscht Form behält, sondern dass es auch gasdicht ist und bleibt. Ein auf eine Form aufgeklebte ! und dann wieder abgelöstes Stoffstück wird stets mehr oder weniger brüchig werden, d. h, feine Haarrisse bekommen, was bei dem in Kunstleder, Gummistoff oder dgl. umgearbeiteten, aufgespannten Trikotstoff aber nicht der Fall ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken, dadurch gekennzeichnet, dd ein Trikotstoff auf eine der menschlichen Gesichts- bzw. Kopfform entsprechende Form faltenlos aufgespannt, in diesem Zustande in einen gasdichten Stoff (Gummistoff, Kunst. leder oder dgl.) umgearbeitet und dann das so erhaltene Formstück zu einer Gesichtsmaske verarbeitet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE78895X | 1915-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT78895B true AT78895B (de) | 1919-10-25 |
Family
ID=5638399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT78895D AT78895B (de) | 1915-12-13 | 1916-11-13 | Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT78895B (de) |
-
1916
- 1916-11-13 AT AT78895D patent/AT78895B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1629485B2 (de) | Verfahren zum herstellen eines mit einem polsterueberzug versehenen kissens mit schaumstoffkern | |
| DE112013000154T5 (de) | Künstliche Wimpern und Verfahren zu deren Herstellung | |
| AT78895B (de) | Verfahren zur Herstellung faltenloser Gesichtsmasken. | |
| DE948639C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formstuecken extrem geringer Wandstaerke aus Kunstharz, insbesondere aus mit Kunstharz impraegnierten Faserstoffblaettern | |
| DE728322C (de) | Hohlfiguren, z. B. Puppen, figuerliche Attrappen, Masken mit gepresster Wandung | |
| DE1000239B (de) | Verfahren zum Herstellen von Atemschutzmasken aus Kunststoffen | |
| DE3404653C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Spielzeugformlingen | |
| DE491650C (de) | Verfahren zum Herstellen von Hohlfiguren oder Teilen davon zum Schaustellen von Kleidern o. dgl. | |
| DE678397C (de) | Verfahren zum Herstellen von Figuren und anderen Gegenstaenden aus Papier | |
| DE1032521B (de) | Verfahren zum Herstellen von kaschierten Bahnen aus Schaumkautschuk mit Dekor und mit Dekor versehene kaschierte Schaumkautschukbahn | |
| DE657042C (de) | Verfahren zum Herstellen von Gasschutzmasken mit aus Zaellhorn bestehendem Maskenkoerper | |
| AT88134B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Abdichtungsrahmen für Gasschutzmasken. | |
| DE334138C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Abdichtungsrahmen fuer Gasmasken | |
| AT156886B (de) | Badeanzug. | |
| DE1028323B (de) | Verfahren zur Herstellung von Formartikeln | |
| DE2228006A1 (de) | Haarteil und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| CH251462A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen, die aus zwei Hälften gebildet sind. | |
| DE553356C (de) | Zu Spielzeugzwecken u. dgl. dienender Hohlkoerper mit Vereinigung zweier Schichten zu einem Verbundkoerper | |
| DE110689C (de) | ||
| DE807135C (de) | Verfahren zum Beeinflussen der Eigenschaften von eingeschaltem Beton | |
| DE1133112B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von offenen, hohlen Gegenstaenden mit durch spiralfoermiges Wickeln eines Fadens oder Streifens gebildeten Begrenzungsflaechen | |
| AT124392B (de) | Verfahren zum Abformen von Körpern bzw. Körperteilen, insbesondere des lebenden Menschen. | |
| AT158274B (de) | Verfahren zur Herstellung von durchgehend gemusterten Gegenständen. | |
| AT141179B (de) | Quietschender Gummihohlkörper, z. B. Gummipuppe. | |
| AT153910B (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Holzfurnieren belegten Hüten. |