DE950692C - Verfahren zum Herstellen von Tennis- od. dgl. Spielbaellen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Tennis- od. dgl. Spielbaellen

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DE950692C
DE950692C DED13778A DED0013778A DE950692C DE 950692 C DE950692 C DE 950692C DE D13778 A DED13778 A DE D13778A DE D0013778 A DED0013778 A DE D0013778A DE 950692 C DE950692 C DE 950692C
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DE
Germany
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tennis
wool
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rubber
layer
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Expired
Application number
DED13778A
Other languages
English (en)
Inventor
Juhn Anderson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dunlop Rubber Co Ltd
Original Assignee
Dunlop Rubber Co Ltd
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D22/00—Producing hollow articles
    • B29D22/04—Spherical articles, e.g. balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Tennis- od. dgl. Spielbällen Die üblichen Tennisbälle bestehen aus einer aufgetriebenen Gummihülle mit einem Bezug eines verfilzten Gewebes, wobei sich an den Rändern der vorverflizten Gewebezuschnitte beim Aufbringen auf die Gummihülle Stoß ränder ergeben. Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Herstellen von mit einem Stoffbezug versehenen Tennisod. dgl. Spielbällen, das zu einem Ball mit nahtlosem Bezug führt, der eine la"ngere Gebrauchs'dauer als die bekannten Bälle hat.
  • Nach der Erfinfdmg besteht das neue Verfahren zum Herstellen von mit einem verfilzten Bezug auf einer Gummihülle versehenen Tennis- od. dgl.
  • Spielbällen darin, daß auf die aufgetriebene Gummihülle eine Zwischenschicht eines schmelzbaren oder löslichen Stoffes aufgebracht, auf diese eine Schicht verfilzbarer Fasern aufgetragen und diese unter Verflüssigen und Austreiben der Zwischenschicht auf die Gummihülle aufgefilzt wird.
  • Als Zwischenträger können dabei solche Stoffe verwendet werden, die sich durch Schmelzen verflüssigen lassen, wie beispielsweise Eis oder solche Stoffe, die sich in einem Lösungsmittel, beispielsweise Wasser, lösen. Hilerzu werden als Beispiele Seife, Leim, Gelatine, Natriumalginat oder ein Zelluloseäther genannt.
  • Zwecksmäßig findet der Zwischenträger in geschäumtem Zustand Anwendung, so daß eine ausreichend starke Überzugsschicht mit geringstem Stoffaufwand hergestellt werden kann.
  • So kann der Zwischenträger etwa aus einer Mischung von I2 Gewichtsteilen Seife, 20 Gewichtsteilen Haut leim, 3 Gewichtsteilen Gummimilch und 65 Gewichtsteilen Wasser bestehen, wie auch andere Mengenverhältnisse, die zu einer Gelbildung führen, gewählt werden können. Das Gemisch wird' für 20 Minuten schaumig geschlagen und dann in zwei. halbkulgelförmige Formschalen mit zentrisch dazu ausgerichtet gehaltenen halbkugelförmigen Kernen eingefüllt, in denen es sich. im Verlauf von 6 bis 8 stunden setzt und Halbkugeischalen bildet. Die Abmessungen der Formschalen sind so gewählt, daß der Außendurc,hmesser der erhaltenen Formlinge etwa &8 mm beträgt, während der Innendu.rchmesser zudem Außendurchmesser einer Gummihülle für einen Tennisball, also etwa 65 mm beträgt. Zwei dieser Halbkugel schalen werden an den Anßenseiten mit einem Gummimilchfilm überzogen, auf den eine Lage Streichwolle aufgelegt wird, die völlig mit der Gummimilch ,durchfeuchtet ist. Diese Wollschicht beträgt etwa ein Viertel derjenigen Gewichtsmenge, die für die Fertigstellung des Balles notwendig ist.
  • Die so überzogenen Halbkugelschalen werden dann auf die Gummihülle eines. Tennishalles, die mit einer Gummilösung überzogen ist, aufgesetzt, worauf die Restmenge der Wolle in Form eines 25 mm breiten Streifens um den Ballkörper gewickelt wird.
  • Der auf diese Weise hergestellte Ballkörper wird mit Wasser von 40 bis 450 angefeuchtet und dann einem Walkvorgang zum Verfilzen der Wolle unterzogen, wobei er öfters in Wasser eingetaucht wird, um die Seife und den Leim herauszuwaschen.
  • Mit der Beendigung der Verfilzung ist die Seife völlig herausgewaschen, und die Wolle bildet auf der Gummihülle eine dichte, gleichmäßige Bezugsschicht. Der Ball wird dann in handwarmem Wasser ausgewaschen und getrocknet, dann in Naphta getaucht und in Vulkanisierformen auf den Fertigdurchmesser vulkanisiert, wobei der Abdruck der SchBießfuge der Form entfernt wird.
  • Das Gewicht der Wolle richtet sich nach derjenigen Menge, die notwendig ist, um unter Berücksichtigung der beim Verfilzen eintretenden Verluste einen Blall mit einem bestimmten Fertiggewicht herzustellen. Die Stärke des Zwischenträgers bestimmt s.ich nach dem Ausmaß des Schrumpfens der Wollschicht beim Verfilzen.
  • An Stelle der Hautleimmischung kann auch eine Gelatine-Seife-Misdiung verwendet werden, wie auch die aufgetriebene Gummihüfle, die mit einem Klebstoffauftrag versehen ist, in zwei Halbkugel schalen aus Eis eingeschlossen werden kann. Uber das Eis wird dann ein lockerer Streifen Streichwolle in der erforderlichen, Stärke aufgewickelt, der nach Behandlung mit einer Seifenlösung durch Walken verfilzt wird. Das Eis schmilzt unter dem Walkvorgang und wird dabei ausgetrieben, während die Wolle zu einer sich fest auf die Gummihülle legenden Filzschicht verdichtet wird.
  • Der Ball wird dann., wie vorbeschriehen, vulkanisiert und fertiggestellt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren -zum Herstellen nahtloser Tennisbälle od. ä. mit Filz überzogener Spielbälle, dadurch gekennzeichnet, daß auf die aufgetriebene Gummihülle eine Zwischenschicht eines schmelzbaren oder-löslichen Stoffes aufgebracht, auf diese eine Schicht verfilzbarer Fasern aufgetragen und diese unter Verflüssigen und: Austreiben der Zwischenschicht auf die Gummihülle aufgefiizt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, d.aß für die Zwischenschicht ein geschäumter Stoff verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch, I und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Zwi schenschicht aus einem geschäumten und verfestigten Gemisch von Hautleim, Seife und Gummimilch in Wasser.
    Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Zwischenschicht aus einem niederschmelzbaren Stoff, beispielsweise Eis.
    5. Verfahren nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht in Form zweier Halbkugelschalen auf die Ballhülle aufgebracht, um diese dann eine Lage eines Streifens verfilzbarer Wolle gelegt und diese verfilzt wird.
DED13778A 1951-12-08 1952-12-06 Verfahren zum Herstellen von Tennis- od. dgl. Spielbaellen Expired DE950692C (de)

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