AT107927B - Verfahren zur Herstellung von Steifkappen für Schuhe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steifkappen für Schuhe.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Steifkappen für Schuhe. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft Steifkappen für Schuhwerk und insbesondere Spitzensteifkappen. Zur Herstellung derartiger Steifkappen wird in der Regel ein faseriger, mit einer durch Wärme   erweichbaren Versteifungsmasse (Asphalt, Montanwachs, Karnaubawachs, Harz od. dgl. ) getränkter   Grundstoff (Filz oder ein gleichwertiges Gewebe) verwendet. Der mit Versteifungsmasse getränkte Grundstoff wird nach dem Abkühlen entsprechend der Gestalt der Steifkappen zugeschnitten und eine oder mehrere Kanten der Steifkappen werden vor dem Zusammenfügen der letzteren mit andern Schuhwerkteilen   abgeschärft.   Die in den Schaft eingefügte Steifkappe wird dann durch Behandlung mit Hitze wieder weich oder plastisch gemacht und in diesem Zustand dem Umriss der Leistenspitze angeschmiegt. 



  Durch Abkühlung wird die Steifkappe wieder hart und behält dauernd diejenige Gestalt bei, die sie in dem fertiggemachten Schuh haben soll. 



   Derartige Spitzensteifkappen müssen federnd oder elastisch sein, damit sie ihre vorgeformte
Gestalt wieder einnehmen, wenn ein auf dieselben ausgeübter Druck aufgehoben wird. Ausserdem sollen die Steifkappen so beschaffen sein, dass sie durch Sonnenhitze od. dgl. nicht weich werden. 



   Gemäss der Erfindung wird Filz oder ein gleichwertiges Gewebe vor dem Tränken mit der Ver-   steifungsmasse   mit Gummi behandelt, so dass die Fasern des Grundstoffes zu einem federnden oder elastischen Ganzen vereinigt werden, ohne jedoch die Aufsaugefähigkeit des Grundstoffes für die weitere Behandlung desselben zu beeinträchtigen. Nach der Behandlung mit Gummi wird der Grundstoff in üblicher Weise mit einer durch Anwendung von Hitze erweichbaren Versteifungsmasse   getränkt.   



   Der Filz od. dgl. wird gemäss der vorliegenden Erfindung in einer Emulsion oder eine   Flüssigkeit   getaucht, die eine sehr grosse Anzahl schwebender   Gummistücken   oder Gummiteilchen enthält. Die Flüssigkeit wird dann in geeigneter Weise aus dem Filz herausgepresst oder herausgeschleudert. Diese Flüssigkeit kann der natürliche Milchsaft des Gummibaumes sein oder durch Mischung mit Wasser od. dgl. und andern Zusätzen künstlich zubereitet werden. Der mit Gummi behandelte Filz wird dann mit oder ohne Anwendung von Hitze getrocknet, so dass die Fasern desselben nach der Ausscheidung des Wassers oder einer andern Flüssigkeit an zahlreichen Stellen elastisch miteinander verbunden und filmartig mit Gummi überzogen sind. 



   Gemäss der Erfindung wird der Flüssigkeit, in die der Filz eingetaucht wird, ausser den Gummiteilchen ein Vulkanisiermittel (z. B. Schwefel) und ein das Vulkanisieren beschleunigendes Mittel zugesetzt. 



  Der mit Gummi behandelte Filz wird dann in üblicher Weise unter Anwendung von Hitze der Vulkanisierung unterzogen. Das Vereinigen des Gummis mit den Filzfasern kann auch auf kaltem Wege bewerkstelligt werden und in diesem Falle kann einer   Gummilösung   ein Lösungsmittel, z. B. Benzin, zugesetzt werden. Wenn eine Gummilösung zum Tränken des Filzes Anwendung findet, so soll diese Lösung in flüssigem Zustande aufgetragen werden, um die Aufsaugefähigkeit oder Porosität des Filzes nicht zu beeinflussen. 



   Der mit Gummi behandelte Filz wird dann mit einer durch Anwendung von Wärme erweichbaren Versteifungsmasse getränkt. Durch Eintauchen des mit Gummi versehenen Filzes in eine geschmolzene Versteifungsmasse wird der vulkanisierte Gummibelag nicht schädlich    beeinflusst. Der   Gummibelag wird jedoch durch die geschmolzene Versteifungsmasse in genügendem Massstabe angegriffen, um sich mit der Versteifungsmasse zu binden, so dass ein homogener Körper geschaffen wird. 



   Das Vorhandensein des Gummis in der Steifkappe ermöglicht das Formen oder Anschmiegen der Steifkappe an den Leisten in der beabsichtigten Weise und die neuartigen Steifkappen sind biegsamer 

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 als nach bisher bekannt gewordenen Verfahren hergestellte Steifkappen. Die gemäss der Erfindung hergestellten Steifkappen behalten auch ihre Gestalt besser bei und schrumpfen oder schmelzen nicht, wenn beispielsweise mit derartigen Kappen versehenes Schuhwerk im Schaufenster eines Schuhladens der Sonnenglut ausgesetzt ist. Die Vorteile der neuartigen   Steifkappe können nicht   erzielt werden, wenn Gummi der Versteifungsmasse beigemiseht wird oder, wenn der Grundstoff zuerst mit der Versteifungmasse getränkt und dann mit Gummi behandelt wird.

   Das wesentliche Merkmal besteht in dem Vereinigen der Fasern des Grundstoffes zu einem elastischen Ganzen durch Behandlung mit Gummi vor dem Auftragen der Versteifungsmasse. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 erweichbaren Versteifmgsmasse getränkten Grundstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundstoff vor dem Tränken mit der Versteifungsmasse mit Gummiemulsion behandelt wird. um die Fasern des Grundstoffes miteinander zu vereinigen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundstoff mit einer, schwebende Gummiteilchen oder Gummistückehen enthaltenden Flüssigkeit (Wasser od. dgl.) behandelt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummi vor dem Tränken des Grundstoffes mit Versteifungsmas5e vulkanisiert wird.
AT107927D 1926-10-20 1926-10-20 Verfahren zur Herstellung von Steifkappen für Schuhe. AT107927B (de)

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