AT78504B - Gleiter für Flugzeuge zur Landung im Schnee. - Google Patents

Gleiter für Flugzeuge zur Landung im Schnee.

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AT78504B
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Austria
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Wenzel Dubovsky
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Wenzel Dubovsky
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   Tiefer Schnee (über 20 cm) führt bei der Landung mit Drachenflugzeugen sehr   hl1ufig   zu Havarien. Das Flugzeug hat nämlich beim Landen noch eine ziemlich grosse   ("""iwindigkeit,   die in den Schnee einsinkenden Räder des Flugzeuges bewirken dagegen   beim   Aufsetzen auf den Boden eine zu plötzliche Bremsung des Flugzeuges, welches sich infolgedessen nach vorne überschlägt. In den meisten Fällen ist damit eine Beschädigung des Flugzeuges verbunden. Diese Gefahr wird gemäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass für die Landung von Flugzeugen im Schnee an Stelle der Räder des Fahrgestelles Gleiter angewendet werden. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen den an Stelle der Anlaufräder angewendeten Gleiter in Seitenansicht und Querschnitt und Fig. 3 zeigt den an der Schwanzkufe angebrachten Gleiter in Seitenansicht. 



   Die Gleiter sind so konstruiert, dass sie auf das normale Fahrgestell an Stelle der Räder aufmontiert werden können. Die an Stelle der   Anlaufräder   angewendeten Gleiter 1 (Fig. 1 und 2) sind in Seitenansicht äusserlich der Tropfenform möglichst ähnlich konstruiert (Fig.   l,   Verkleidung mit Furnierholz) ; die untere Gleitfläche 2 ist zwecks besserer Führung im Querschnitt nach oben ausgewölbt (Fig. 2). Jeder Gleiter besteht aus sechs Zellen (Fig. 1), von welchen in der dritten Zelle von vorne die das Lager 3 tragenden und den Gleiter in der Längs-und Querrichtung versteifenden Spreizen 4 angebracht sind. Im übrigen bestehen die Gleiter aus Holmen, Spanten und Verspannung wie ein Gitterrumpf.

   Der Querschnitt der Gleiter ist trapezförmig (Fig.   i),   und zwar verbreitert er sich nach unten und aussen, so dass die Gleitfläche   2   bei der üblichen Länge der Anlaufräderachse 5 eine genügende Breite erhalten kann. Zur Schonung der Gleitflächen 2 beim Passieren von schneefreien Stellen sind. unten Schutzleisten 6 angebracht. 



  Das Achsenlager 3 ist zwecks Verminderung des Luftwiderstandes nach vorne und rückwärts verkleidet. Die Abfederung, so weit sie im Schnee noch erforderlich ist, erfolgt durch   Gummizüge 7 oder   Stahlfedern des Fahrgestelles. Die beiden Gleiter sind durch eine Verspannung 8 an die   Rumpflängsträgel   bzw. an die Knotenpunkte der Fahrgestellbeschläge fixiert. In die Verspannung sind starke Federn zum Stossauffangen bei Bodenunebenheiten eingefügt. Zwischen den Gleitern ist vorne ein Distanzrohr 9 angebracht, das die Gleiter auch gegeneinander versteift. 



   Die Höhe zwischen Achsenlager 3 und Gleitfläche 2 entspricht den Abmessungen der Anlaufräder ; es können daher die Gleiter bei bestehenden Flugzeugen nach Abnehmen der Anlaufräder auf deren Achsen aufgeschoben und wie die Räder mit der Achse ver- bunden werden, so dass bei demselben Flugzeug entweder die Anlaufräder oder die Gleiter angewendet werden können. 



   Zum Schutze der Steuerorgane am Schwanz wird die Schwanzkufe 10 (Fig. 3) mit einer Gleitfläche 11 aus Stahlblech versehen, die zirka in der Mitte an die Schwanz- 
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 verbunden ist. Die Kufe 10 besitzt eine übliche   Gnmmi- oder Stahlfederbandfederung 14.   Der Gleiter 11 verbreitert sich von hinten nach vorne und ist mit einer mittleren Längskante 15 versehen, die zur Führung des Schwanzteiles des Flugzeuges in der Landungrichtung dient. 



     PATEXT-ANSRPÜCHE   :
1. Gleiter für Flugzeuge zur Landung im Schnee, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleiter   (1)   an der Stelle der Anlaufräder des Fahrgestelles angeordnet sind. 

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Claims (1)

  1. 2. Gleiter für Flugzeuge nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben auf die vorhandenen Achsen (5) der Anlaufräder aufgeschoben und befestigt sind, zum Zwecke, das Fahrgestell entweder mit Anlaufrädern oder mit Gleitern ausstatten zu können EMI1.3
    4. Gleiter für Flugzeuge zur Landung im Schnee, dadurch gekennzeichnet, dass die.
    Scbwanzkufe (10) mit einer Gleitfläche (11) versehen ist.
    5. Gleiter für Flugzeuge nach Anspruch 4,'dadurch gekennzeichnet, dass unter der Gleitfläche (11) eine zur Führung in der Landungsrichtung dienende Leiste (15) angeordnet ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT78504D 1917-10-22 1917-10-22 Gleiter für Flugzeuge zur Landung im Schnee. AT78504B (de)

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