AT77883B - Verfahren zur Herstellung von Kopien bildlicher Darstellungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kopien bildlicher Darstellungen.

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Julius Radek
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  Verfahren zur Herstellung von Kopien   bildllcher Darstellungen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mittels dessen halbtonrichtige und konturtreue Nachbildungen von bildlichen Darstellungen aller Art, insbesondere Portraits, selbst von im Zeichnen nicht geübten Personen hergestellt werden können. 



   Dieses Verfahren wird in der Weiso durchgeführt, dass auf einer in bekannter Weise entweder durch Projizieren eines Negativs des abzuzeichnenden Bildes oder mittels Durchleuchtens dieses Negativs   auf einer Zeichenfäche   gebildeten Darstellung entweder die lichten und halblichten Stellen derselben ausgefüllt oder bei gleichmässig angelegter oder getönter   Zeichennäche   die dunkeln oder halbdunkeln Stellen etwa durch Ausradieren entfernt werden, wodurch eine   gleichmässige   Tönung auf der   Zeichenssäche   entsteht, die nach Wegfallen der dunkeln Stellen des auf dieser entstandenen Bildes ein dem Original gleiches Bild zeigt. 



   Die Zeichnung lässt die beiden Arten des Verfahrens erkennen. 



   Zur Durchführung desselben ist ein photographisches Negativ a des abzuzeichnenden Bildes notwendig. Das Negativbild wird gemäss Fig. 1 auf eine   Zeichenfäche   projiziert, wodurch auf letzterer ein Bild b erscheint, das eine gleich grosse, verkleinerte oder vergrösserte Wiedergabe des Negativs a darstellt. 



   Nun besteht die Aufgabe des Zeichners darin, die lichten bzw. halblichten Felder   e,   des Bildes b auf der   ZeichenflÅache   durch gleichmässiges Ausfüllen mittels Zeichenkreide, Kohle, Bleistift, Tusche, Farbe oder dgl. so zuzudecken, dass schliesslich das ganze Bild, solange das Negativbild auf die Zeichenfläche projiziert wird, einen gleichmässigen Ton, d. h. keine lichteren oder dunkleren Stellen zeigt. Dies ist in Fig. 2 dargestellt. Wird nun die Projektion des Negativs a ausgeschaltet, so dass das bisher Gezeichnete unter gewöhnlicher Beleuchtung steht, so verbleibt auf dem   Z < 'ichenblatt   das gewünschte, auf 
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 auch die genauen Umrisse des Originals besitzt. 



   Das Verfahren kann für weisses Zeichenpapier oder Leinen, aber auch für solches beliebiger Farbe zur Anwendung gelangen. Wird zum Zeichnen ein fettiger Stift und 
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 Weise für lithographische Vervielfältigungszwecke zu   benutzen.   



   Das auf das Zeichenblatt projizierte Bild kann auch auf Halbton gleichmässig angelegt werden und es ist dann nur notwendig, an den dunkel und halbdunkel durchscheinenden Stellen solange Ton etwa durch Radieren abzunehmen, bis das Bild keine   He1ligkeitsabstufnngen   mehr aufweist. Nach Aufhören der Projektionsbelichtung erscheint dann wieder das richtige Bild. Man kann auch so vorgehen, dass man das Zeichenblatt d, Fig. 4, mit dem von unten   durchleuchteten Negativ f in Kontakt   bringt und die durchscheinende Figur so behandelt, wie oben bei Zugrundelegung eines Projektionsbildes beschrieben. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von halbtonrichtig abgestuften und konturtreuen Nachbildungen von bildlichen Darstellungen aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer in bekannter Weise entweder durch Projizieren eines Negativs des abzuzeichnenden Bildes oder mittels Durchleuchtens dieses Negativs auf einer Zeichenfläche gebildeten Darstellung entweder die lichten und halblichten Stellen derselben ausgefüllt oder bei gleichmässig angelegter oder getönter Zeichennäche die dunkeln oder halbdunkeln Stellen etwa durch Ausradieren entfernt werden, wodurch eine gleichmässige Tönung auf der Zeichenfläche entsteht, die nach Wegfallen der dunkeln Stellen des auf dieser entstandenen Bilde ein dem Original gleiches Bild zeigt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT77883D 1916-12-29 1916-12-29 Verfahren zur Herstellung von Kopien bildlicher Darstellungen. AT77883B (de)

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