AT19019B - Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die Druckform selbst verlegt ist. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die Druckform selbst verlegt ist.

Info

Publication number
AT19019B
AT19019B AT19019DA AT19019B AT 19019 B AT19019 B AT 19019B AT 19019D A AT19019D A AT 19019DA AT 19019 B AT19019 B AT 19019B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
printing
production
finishing
moved
printing form
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Hackh
Original Assignee
Eugen Hackh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Hackh filed Critical Eugen Hackh
Application granted granted Critical
Publication of AT19019B publication Critical patent/AT19019B/de

Links

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
 EMI1.1 
 



     EUGEN   HACKH IN STUTTGART. 



  Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die
Druckform selbst verlegt ist. 



   Bei den bisherigen Verfahren zur Wiedergabe von Bildern oder Zeichnungen in Punkt-oder   Strichmanior   zeigten die Druckplatten den Nachteil dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Tonstärken entweder zu gering waren, wodurch das Bild ein mattes Aussehen erhielt, wie z. B. bei Autotypien, oder zu grell wurden, wie z. B. bei Holzschnitten, wodurch das Bild ein hartes Aussehen   bekam. Um dem abzuhelfen, brachte   man auf dem Druckzylinder die bekannten Zurichtungen an. Die Unvollkommenheiten dieses Hilfsmittels wurden jedoch erkannt und man versuchte, sich dadurch zu helfen, dass auch unter die Druckplatte Zurichtungen gelegt wurden. Eine weitere Vervollkommnung dieser letztgenannten Zurichtung durch Unterlegung der Druckplatte wodurch dieselbe schon eine schwache Reliefoberfläche erhielt, wurde durch Dr.

   Alberts Erfindung des sogenannten Rellefklischees geschaffen. Dieses Reliefklischee besteht aus einem Zurichte-   ldischee,   bei dem die Halb- und Lichttöne vollständig ausgeätzt werden, und der eigentlichen Druckplatte, welche unter Druck mit ersterer verbunden wird und hiebei deren Reliefunterschiede annimmt. Die Herstellung dieser Reliefklischees bietet die Schwierigkeit, 
 EMI1.2 
 betritt einen neuen Weg, der bereits bei Herstellung von   Gummistempeln   vom Erfinder eingeschlagen worden ist. 



     Das neue Verfahren ermöglicht   die Herstellung druckfertiger   Druckstöcke, wetche   der Zuhilfenahme irgendwelcher Zurichtungen nicht bedürfen, dadurch, dass in dem Bilde oder der Zeichnung jeglichen Druckstocks mit planer Oberfläche die verschiedenen Töne in unterschiedliche Höhenlagen der Druckoberfläche gebracht werden. Von dem zu reproduzierenden Original, Photographie oder Zeichnung. wird dem Original entsprechend ein Ter- bezw. Strichnegativ augefertigt und von diesem ein   Rasterdiapositiv-bezw.   Strichdiapositiv.

   Dieses wird nun auf   Oas, Stf'in, Metail   oder irgendein ätzfähiges Material, 
 EMI1.3 
 hiefür zur Zeit das Zink, welches in Verbindung mit einer guten, eingebrannten Emailleschicht die nötige Tiefätzung ohne Einwalzen   oder Einstäuben aushä't.   Die   Ätzung   wird solange fortgesetzt, bis unter Anwendung starker Säuren die   Drucksächen der Schatten-,   
 EMI1.4 
 Druckflächen in jeder Höhenlage sind immer eben und ein so hergestellter Druckstock zeigt im Querschnitt ein stufen- bezw. staffelförmiges Profil. Gleiche Töne liegen jeweils in der gleichen   Höhenlage.   Bei einem so hergestellten Druckstock- ist jegliche Zurichtung auf dom Druckzylinder sowohl als auch unter der Druckplatte entbehrlich.

   Bei Anwendung eines elektrischen   Ätzbades wird   das Ätzen erheblich beschleunigt, der Reliefunterschied 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Das so umgekehrt geätzte   Autotypie-oder Strichklischee   wird im Bade verkupfert, dann versilbert und galvanisch abgeformt. Die Galvanos zeigen dann entsprechend der Tonabstufung des Originals eine rastrierte oder in Strichlage derart ungleich hohe Druckoberfläche, dass die   Schatten- oder Halbtonstellen höher   stehen als die Lichtpunkt.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Z, urichtung in die Druckform selbst verlegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckform als Galvano von einer Matrize abgeformt wird, die ein in den dunkleren Bildstellen tiefer als in den helleren eingeätztes Negativ der Druckform darstellt.
AT19019D 1901-08-12 1901-08-12 Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die Druckform selbst verlegt ist. AT19019B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19019T 1901-08-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT19019B true AT19019B (de) 1905-01-25

Family

ID=3523470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19019D AT19019B (de) 1901-08-12 1901-08-12 Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die Druckform selbst verlegt ist.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT19019B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT19019B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen, bei welchen die Zurichtung in die Druckform selbst verlegt ist.
DE728837C (de) Verfahren zum Herstellen von Flachdruckplatten
DE3324382A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von gasblasen
DE135365C (de)
DE410168C (de) Verfahren zur Herstellung einer Flachdruckform zur Vervielfaeltigung von Schreibmaschinenschrift
DE560467C (de) Verfahren zur Reproduktion von Holzmaserungen auf harten Gegenstaenden
DE1242098B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen fuer den Rakeltiefdruck
DE471692C (de) Anwendung des Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen nach Patent 464048 fuerdie Gewinnung von Hochdruckformen
DE455228C (de) Verfahren zur Herstellung von Offsetdruckformen
AT154904B (de) Flachdruckform, insbesondere Offsetdruckplatte.
DE456889C (de) Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen auf Platten oder Zylindern
DE474002C (de) Verfahren zur Herstellung von Offsetdruckplatten, bei welchem von einer geaetzten, mit Schwaerze versehenen Halbtonkupferplatte (Autotypie) auf ein Abdruckmedium ein Abdruck gemacht und dieser auf eine Zinkplatte reproduziert wird
DE535446C (de) Verfahren zur Herstellung von Schnittmusteroriginalen fuer Reproduktionszwecke
AT135574B (de) Verfahren zur Herstellung von Abstufungen oder Halbtönen bei der Erzeugung von Wasserzeichenpapieren.
DE546652C (de) Verfahren zum Herstellen von Farbaetzdrucken auf Textilgeweben in Halbtoenen mit photomechanischen Tiefdruckformen
DE719698C (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen oder Praegewalzen fuer den Tiefdruck mit Hilfe autotypieartiger Kopiervorlagen
AT56833B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckflächen mit reliefartiger Wirkung.
AT109994B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckstöcken.
DE144744C (de)
DE444124C (de) Offsetdruckverfahren und Gummituch
DE3124623A1 (de) Reprofilm und verfahren zu seiner herstellung
DE652888C (de) Verfahren zum Herstellen von Flach- oder Offsetdruckformen
DE899941C (de) AEtzbare metallische Druckplatten und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE167200C (de)
DE663655C (de) Verfahren zur Erhoehung der Farbwirkung von auf harte Unterlagen zu druckenden Kopieraufsichtsfarbrastern