DE456889C - Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen auf Platten oder Zylindern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen auf Platten oder Zylindern

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/20Screening processes; Screens therefor using screens for gravure printing

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Tiefdruck- (Intaglio-) Formen auf Platten oder Zylindern, das eine schnellere Herstellung ermöglichen und eine bessere Farbenkontrolle oder Farbenwiedergabe gewährleisten soll, woraus sich eine Verbesserung der Abdrucke ergibt. Man erhält nach dem vorliegenden Verfahren in der Oberfläche der Druckplatte oder des Druckzylinders geätzte Vertiefungen von annähernd gleichmäßiger Tiefe sowohl für die hohen Lichter als auch für die Schatten, was zur Folge hat, daß eine gleichmäßige Menge Farbe während der ganzen Lebensdauer der Zylinder oder Platten auf das Papier übertragen wind, dm Gegensatz zu dem bisher üblichen Verfahren, bei welchem die hohen Lichter in den Abdrucken allmählich verschwinden, weil die geätzten Vertiefungen flacher als die Vertiefungen für die Schatten oder dunkleren Teile des Druckes sind und sich daher schneller abnutzen, so daß nach einem \rerhältnismäßig kurzen Zeitraum keine Farbe mehr von den flachen Vertiefungen auf das Papier abgesetzt wird. Das neue Verfahren ermöglicht infolgedessen eine erhöhte Produktion, da sich hierbei die ganze Oberfläche der Kupferplatten oder des Kupferzylinders gleichförmig abnutzt.
Das neue Verfahren verwendet die üblichen Autotypien an Stelle von photographischen Positiven zur Herstellung von geätzten Tiefdruckformen.
In folgendem wird eine vorzugsweise Ausführungsweise des neuen Verfahrens und anschließend eine Abänderung derselben beschrieben.
Der Druck oder die verschiedenen Drucke zum Drucken in mehreren Farben werden zuerst auf einzelnen Metallplatten in der bisher üblichen Weise in Form von Autotypien hergestellt. Nachdem man für jede Farbe eine befriedigende Platte fertiggestellt hat, schwärzt man jede dieser Gelb-, Rot-, Blauoder Schwarzdruckformen ein, legt alsdann unmittelbar auf jede Druckform ein transparentes Blatt aus gekörntem, geschliffenem oder überzogenem Zelluloid o. dgl. und erhält einen Abdruck von jeder Platte auf diesem transparenten Blatt. Jeder Abdruck stellt somit einen schwarzen Probeabzug jeder Farbenteilform dar.
Dieser Probeabzug wird als photographische Kopiervorlage benutzt, und das Bild desselben wird unmittelbar von jedem dieser Abzüge durch Lichtwirkung auf Pigmentblätter kopiert. Jedes Pigmentblatt wird dann unmittelbar auf die einzelnen Druck-
zylinder oder Druckplatten übertragen. Für jedes Pigmentblatt, entsprechend je einer Farbe, wird ein besonderer Zylinder oder eine besondere Platte benutzt.
Um Duplikate der Zylinder, die als Ersatz für die ersten Zylinder benutzt werden können, herzustellen, können dieselben Abzüge auf den transparenten Blättern wieder für neue Pigmentblätter benutzt und von diesen ίο andere Zylinder oder Platten hergestellt werden.
Jeder so erhaltene Zelluloid- oder sonstige
transparente Abdruck ist ein Hauptblatt, von dem jede gwünschte Anzahl Pigmentblätter zwecks Fertigstellung von Duplikatzylindern oder -platten gefertigt werden kann.
Bei dem bis heute allgemein verwendeten Verfahren werden photographische Negative hergestellt, diese bisweilen retouchiert und so dann von diesen retouchierten Negativen photographische Positive gemacht, die dann ihrerseits wieder retouchiert werden. Dieses Retouchieren der positiven und negativen Drucke ist unbefriedigend, weil die richtige *5 Farbenwiedergabe auf den Negativen und Positiven die besten und erfahrensten Künstler erfordert. Es gibt deshalb auch keine Herstellungsstätten für Druckplatten und Zylinder, in denen Drucker eine Arbeit dieser Art ausführen können. Dahingegen kann jeder Drucker, der das neue Verfahren anwendet, Autotypien kaufen und diese zur Herstellung von Tiefdruckformen verwenden. Ein anderer Nachteil des 'bisherigen Verfahrens ist der, daß das Retouchieren der Negative und Positive keine befriedigenden Resultate ergibt, weil diese verlaufende Töne haben und der Künstler keinen Maßstab hat, nach dem er vorgeht, sondern sich lediglich auf sein eigenes Urteil stützen muß. Die einzige Retouche, die bei dem Verfahren nach der Erfindung erforderlich ist, ist die auf der geätzten Platte oder dem geätzten Zylinder.
Ein anderer Vorteil, der sich aus der Ver-Wendung von Autotypiedruckformen ergibt, ist der, daß die Farbenätzer daran gewöhnt sind, auf solchen Druckformen gewisse Farbendarstellungen durch verschiedene Größe oder Fläche der Punkt- oder Rasterbildungen zu erzielen. Mit anderen Worten, nach der Erfindung wird die älteste und befriedigendste Methode der Druckformenherstellung bei dem modernsten Verfahren angewendet.
Bei Tiefdruck (Intaglio) werden die auf diese Weise auf die Zylinder oder Platten übertragenen Abzüge in die Fläche derselben eingeätzt. Das neue Verfahren ist aber nicht notwendigerweise auf Tiefdruck beschränkt, es kann vielmehr auch bei einfachem Offset- und photographischeni Offsetdruck angewendet werden.
Aus Vorstehendem geht hervor, daß mittels des Verfahrens nach der Erfindung die Notwendigkeit jeder Kameraarbeit und jeder Retauche ausgeschaltet wird. Mit anderen Worten, es werden keine Negative und Positive von den Autotypiedruckformen gemacht. Man kann infolgedessen tatsächlich unmittelbar Tonwerte und Rasterformationen der auf diese Weise auf Zelluloid oder anderes geeignetes transparentes Material abgezogenen Originalplatten erhalten. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, in Verbindung mit dem beschriebenen Verfahren auf ein Pigmentpapier zu kopieren, auf dem sich ein Raster befindet.
Bei einer Abänderung der vorstehend beschriebenen Ausführungsart des Verfahrens photographiert man einen jeden der schwarzen Probeabzüge auf Zelluloid, wobei man vier Negative erhält. Von diesen vier Negativen wird ein Positiv für jeden Farbendruck hergestellt. Hieraus ergibt sich eine Kontrolle der Farbe zum Unterschied von den unbestimmten Resultaten, die man nach dem bisherigen Verfahren erzielt, bei dem die Negative und Positive retouchiert werden müssen. Von den so gewonnenen vier Positiven werden photographische Abzüge auf vier einzelnen Pigmentblättern mittels des allgemein gebräuchlichen Verfahrens gemacht, und in Verbindung hiermit wird ebenfalls ein Raster benutzt, wie es bei der Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels angegeben wurde.
Nach dem vorliegenden Verfahren können nach Ansicht der Erfinderin gleichmäßigere und bessere Drucke erzielt wenden, und zwar infolge des Umstandes, daß die geätzten Vertiefungen sowohl -für die hohen Lichter als auch für die Schatten eine gleiche Tiefe haben, wodurch das Absetzen einer gleichmäßigen Farbmenge auf dem Papier während der ganzen Lebensdauer des Zylinders oder der Platte erzielt wird. Auf Grund der praktischen Erfahrung hat sich ergeben, daß infolge der gleichmäßigen Tiefe der geätzten Vertiefungen die befriedigendsten Ergebnisse durch eine Ätzung erreichbar sind, die weniger als die Hälfte der bisher bei der Herstellung von Tiefdruckformen erforderlichen Zeit no andauert, wobei die Ätzung der Autotypie nicht eingerechnet ist. Da sich bei einer solchen Druckform die gleichmäßig tiefen Vertiefungen gleichmäßig abnutzen, so wird die Herstellung von Duplikatplatten oder -zylindern selbst bei großer Auflage unnötig.
Das neue Verfahren kann, wie aus Vorstehendem hervorgeht, mit Vorteilen hinsichtlich der Erleichterung wie auch der Beschleunigung der Arbeit sowohl für einfarbige als auch besonders für mehrfarbige Drucke ausgeführt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen auf Platten oder Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß man von einer Autotypiedruckform einen Abdruck auf transparentem Blatt erzeugt, dieses auf Pigmentpapier kopiert und letzteres als Ätzdeckung für die Herstellung der Tiefdruckform in bekannter Weise verwendet.
  2. 2. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch ι für Mehrfarbendrucke, dadurch gekennzeichnet, daß gleichfarbige Abdrucke von je einer mehrerer Hochdruckformen erzeugt und in der Art des Anspruchs 1 verwendet werden.
  3. 3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pigmentblatt mit einem Raster bedruckt wird.
DEP51945D 1925-01-09 1925-12-19 Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen auf Platten oder Zylindern Expired DE456889C (de)

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US1498A US1577181A (en) 1925-01-09 1925-01-09 Method of producing intaglio printing plates or cylinders

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US1577181A (en) 1926-03-16
GB245800A (en) 1927-02-03

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