AT74206B - Verfahren zur Herstellung einer flüssigen Wachspolitur. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer flüssigen Wachspolitur.

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Lorenz & Co Erzeugung Chemisch
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Zweck dieses Verfahrens ist, eine fltlssige Wacbspolitur auf warmem oder kaltem Wege für Holz. Linoleum, Leder, Papier, Kunstfussböden oder dgl. zu erlangen, welche im Gegen- 
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 unter allen Temperaturen beibehält, welche für den praktischen Gebrauch in Betracht kommen können. Einen weiteren Vorteil bietet das Verfahren dadurch, dass zur Verseifung weder Borax noch Atznatron, Pottasche, Soda oder dgl. benötigt wird und infolge Durchmengung der Wachse mit   Ölen,   wie   Terpentin-und Fichtennadelöl   mit einer äusserst geringen Menge Salmiakgeist das Auslangen gefunden werden kann. 



   Es ist einerseits bereits bekannt, bei der Herstellung flüssiger Wachspohturen das Schmelzgemenge mit Salmiakgeist. allenfalls unter Zusatz von Borax, zu behandeln, sei es 
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 in Benzin, Benzol, Äther oder dgl., sei es zum Zwecke der sofortigen Erreichung der tlussigen   konsistenz     (vgl.     österreicliischez, Patent andererseits   ist es auch bekannt, Terpentinöl als Lösungsmittel zu benutzen (vgl. österreichisches Patent 9554). 
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   Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, dass vor der Verseifung mit Salmiakgeist und der darauffolgenden volligen Verflüssigung Öl (terpentin- oder Fichtennadelöl) in beiläufiger Menge von einem Zehntel bis einem Viertel des Wachsgewichtes dem Gemenge einverleibt wird,   wodurch zur Versetzung m) t einer   relativ geringen Menge Salmiak das Auslangen gefunden wird und zur Lösung auch nur   verhältnismässig   wenig oder gar kein Ol benötigt wird. da ohne nachteilige Beeinflussung der Eigenschaften der Politur Wasser als Verflüssrgungsmittel herangezogen werden kann. 



   Die nachfolgend beschriebenen Durchführungsarten des Verfahrens geben je ein Beispiel für   Politurdarstelluug   auf warmem und auf kaltem Wege. 



   1. Ein Gemenge a) von etwa 16 Gewichtsteilen Montanwachs und 4 Teilen Stearin 
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 Wasser, verseift. Die so erhaltene Seife wird sodann in weiteren 5 Teilen Terpentinöl aufgelöst und nachher mit Wasser auf 65 Teile Ausbeute gestellt
IL Das unter la) oder b) genannte Schmelzgemenge wird in Blöcke oder Formen gegossen und hierauf pulverisiert. 20 Gewichtsteile dieses Pulvers werden mit etwa 5 Teilen Terpentinöi in einer   Knet-oder Mischmaschine   bearbeitet und dann. mit 1 Teil Salmiakgeist, verdünnt mit 6 Teilen Wasser, durch Woiterkneten in der Maschine verseift.   Schliesslich   wird die Masse durch weiteren Wasserzusatz   auf 85   Teile Ausbeute gestellt. 
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 Terpentinöl kann ganz oder teilweise durch Fichtennadelöl ersetzt werden.

   Auch können nebst dem Öle geringe Mengen Benzin zugesetzt werden. 



   Die Bedeutung der Erfindung besteht vornehmlich darin, dass der Wachsgehalt der Politur um mehr als   10010   höher zu   halten möglich   ist, als nach den bisher bekanntgewordenen Verfahren und sich deren   fusaigf   Beschaffenheit selbst bei Temperaturen unter   00 C   nicht ändert, so dass der wesentliche Vorteil stets gebrauchsfertigen Zustandet unter allen Verhältnissen gewahrt ist. Durch den geringen   öl-oder Benzingehalt   ist die Politur nicht feuergefährlich, so dass mit derselben auch bei   oSenem   Licht und in stark geheizten Räumen gearbeitet werden kann.

   Vom volkswirtschaftlichen Standpunkte ist besonders auch der Umstand wichtig, dass der Verbrauch von Terpentin, womit derartige Polituren bisher der Hauptsache nach dargestellt wurden und das zum grössten Teile aus Amerika und Frankreich eingeführt werden muss, um etwa   800/0   geringer ist. Infolge der   díckflt1ssigen   Konsistenz ist ein gleichmässigeres Verstreichen wie bei Terpentinöl-Polituren möglich. Das Trocknen vollzieht sich rascher und das Polieren und Glanzieren ist leichter (bloss mit weichem Lappen) zu erreichen. Schliesslich ist auch der erzielte Glanz dauerhafter, weil er waschbar ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer flüssigen Wachspolitur, bestehend aus einer Stearin enthaltenden Grundmasse von Montanwachs oder Karnaubawachs und Paraffin oder dgl. welche vor der Verflüssigung zum Teil mit Salmiakgeist verseift wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schmelzgemenge im heiss flüssigen oder trocken pulverisierten Zustand vor der Verseifung Terpentin- oder Fichtennadelöl in einer beiläufigen Menge von einem Zehntel bis einem Viertel seines Gewichtes einverleibt wird, so dass zur schliesslichen Verflüssigung Wasser allein oder Wasser mit nur einer geringen Ölmenge verwendet werden kann.
AT74206D 1915-07-17 1915-07-17 Verfahren zur Herstellung einer flüssigen Wachspolitur. AT74206B (de)

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