AT73545B - Verfahren zur Darstellung saurer Ester polyhalogenhaltiger Alkohole. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung saurer Ester polyhalogenhaltiger Alkohole.

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  Verfahren zur Darstellung saurer Ester polyhalogenhaltiger Alkohole. 



   Polyhalogenhaltige Alkohole, wie z. B. der Trichlorbutylakohol, die wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften technisch sehr wertvoll sind, sind schon wiederholt in neutrale Ester   übergeführt   worden. 



   Dagegen wurden saure Ester dieser Alkohole bisher noch nicht dargestellt, wohl deshalb, weil die gewöhnliche Darstellungsweise für saure Ester, nämlich die teilweise Verseifung neutraler Ester mit Alkali, hier nicht anwendbar ist. Bei dieser Verseifung wird nämlich im vorliegenden Falle das ganze Molekül des   po ! yhalogenhaitigen   Alkohols durch Herausnahme der Halogenatome zerstört. Überhaupt liess speziell die Veresterung des Trichlorbutylalkohols von vornherein grössere Schwierigkeiten erwarten, da die in ihm enthaltene Hydroxylgruppe so versteckt ist, dass es z. B. noch nicht gelang, ein Natriumalkoholat desselben herzustellen, ein für   Alhole   einzigartiger Fall. 



   Der Erfinder hat erkannt, dass die Herstellung saurer Ester polyhalogenartiger
Alkohole besondere Vorteile bietet, indem man mit ihrer Hilfe unter anderen in Wasser schwerlösliche, polyhalogenhaltige Alkohole in leichtlösliche Salze, z. B. Alkali- oder
Ammoniumsalze dieser sauren Ester, verwandeln kann. Weiters kann man derartige saure
Ester über die genannten Alkalisalze hinweg mit anderen therapeutisch wertvollen
Elementen, wie z. B. Wismut, vereinigen und so die therapeutisch wertvolle Gruppe der polyhalogenhaltigen Alkohole mit anderen therapeutisch wirkenden Gruppen ausnutzen, was mit Hilfe neutraler Ester unmöglich ist. 



   Der Erfinder hat gefunden, dass die Herstellung der sauren Ester, z. B. dos Trichlorbutylalkohols, trotz der Kompliziertheit des   Trichlorbutylmoleküls   in   überraschend   einfacher Weise gelingt, wenn man die Alkohole gleich mit mehrbasischen Säuren verestert, anstatt, wie   üblich,   zuerst neutrale Ester herzustellen und diese teilweise zu verseifen. 



   Die Veresterung des   Trichlorbutylalkohols,   z. B. mit Malonsäure oder deren Derivaten, wie   Diäthylmalonsäure,   geschieht einfach dadurch, dass man die beiden Ausgangstoffe in ungefähr   molekularem Gewichtsverhältnis   nach an sich bekannter Methoden aufeinander einwirken lässt, gemäss dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel. Der Erfindungsgedanke besteht also nicht in besonderen Massnahmen des Arbeitsverfahrens, da ja die bei vorliegendem Verfahren angewendeten Methoden der Veresterung an bich bekannt sind, sondern in der Wahl der bestimmten Ausgangsstoffe, die man bisher noch nicht aufeinander hat einwirken lassen und welche bei dieser Einwirkung zu neuen Endprodukten fuhren. 



   B e i s p i e l: 35 g Trichlorbutylalkohel werden mit 22 Malonsäure in Gegenwart von 3 9 Chlorzink als Kondensationsmittel am   Rückflusskühler   im Ölbade erwärmt oder man lässt den Trichlorblltylalkobol in etwa molekularem Verhältnis auf das Chlorid der
Malonsäure einwirken. Das Reaktionsprodukt wird in viel Eiswasser gegossen, worin es bald erstarrt und nun in Äther aufgenommen. Die ätherische Lösung enthält nun neben dem   gewünschten,   sauren Ester auch Anteile von gleichzeitig entstandenem, neutralem
Ester. Zur Trennung dieser beiden wird das Estergemisch mit   Sodalösung   erschöpfend ausgeschüttelt. wobei der salzbildende saure Ester in Lösung geht. 



   Aus dieser Salzlösung fällt verdünnte Salzsaure den Malonsäuretrichlorbutylester in feinen, reinen, weissen, leichten Kristallen aus.   Schmelzpunkt'1160. Aus 50"/igfm   Alkohol   lässt   sich der saure Ester umkristallisieren und erscheint in sechsseitigen Plättchen. 



   Selbstverständlich kann man an Stelle der Malonsäure auch deren Derivate verwenden. 



   So kann der saure   Diäthyimalonsäureester   des Trichlorbutylalkohols durch Verwendung von Diäthylmalonsäure in gleicher Weise wie die entsprechende   Malonsäureverbindung   nach dem oben gegebenen Beispiele hergestellt werden. Das so erhaltene Derivat ist ein fester, gut kristallisierter, weisser Körper vom Schmelzpunkt   1000.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung des sauren Tricblorbutylmalonsäureesters und seiner Derivate, dadurch gekennzeichnet, dass man Trichlorbutylalkohol nach an sich bekannten Methoden mit Malonsäure und deren Derivaten verestert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT73545D 1913-11-21 1914-11-10 Verfahren zur Darstellung saurer Ester polyhalogenhaltiger Alkohole. AT73545B (de)

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