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der Stange 30 ist mit einem Aim 32 der Stange 8 verbunden und trägt eine Rolle, die an der Mantelkurvenfläche der Kurvenscheibe 35 anliegt (Fig. 8). Die Kurvenecheibe. 35 besteht aus einem Stück mit dem Zahnrad 16. An der Kurvenscheibe 35 sind zwei Aus & parungen 34 angebracht, in die die Rolle der Stange 30 einfallen kann, damit die Maschine während des Einführens des Schuhes und während des Gestaltens zum Stillstand kommt. An dem Zahnrad 15 ist eine Bremsscheibe 36 befestigt, die von einem Bremsband 38 umgeben ist.
Das Bremsband 38 ist derart mit der Vorrichtung zum Bewegen der Klinke 1S verbunden, dass eine Bremswirkung ausgeübt wird, wenn die Klinke in eine der Aussparungen 34 einfällt und dass die Bremswirkung heim Auflösen der Klinke 18 aufhört.
Ein Werkstückträger oder Ständer 40 gleitet in wagerechter Richtung in Führungen der
Wandungen 4 (Fig. 1 und 3). Diese Bewegungen werden durch eine Verbindungsstange 42 und einen um die Stange 6 drehbaren Hebel 44 herbeigeführt (Fig. 1). An dem Hebel 44 ist eine Rolle angebracht, die in eine seitliche Kurvennut 45 der Kurvemcheibe 35 (Fig. 8) eintritt. Die Kurven- nut 45 ist so gestaltet, dass der Werkstückträger abwechselnd in die Aufnahmestellung und in die Arbeitsstellungbewegtwird.
In dem Schuhträger 4C bewegt sich ein Kolben 46 auf und ab, welcher das Fersenform-
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Die Kurvenscheibe 55 sitzt auf der Welle 5 und ist hinter dem Zahnrad 16 (Fig. 1) angeordnet. Der Kolben 46 besteht aus zwei Teilen (Fig. 1 und 5), zwischen denen eine Feder 58 eingeschaltet ist so dass zunächst ein nachgiebiger Druck auf das Werkstück ausgeübt wird. Ausserdem kann der untere Teil des Kolbens mit Bezug auf dem oberen Kolbenteil 56 aus noch zu erwähnenden Gründen eine endgiltige Bewegung ausführen. Der Kolben. J6 liegt, wenn der Werkstückträger
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Drusskstützp 57. Wenn der Werkstückträger in die in Fig. 1 dargestellte Aufnahmestellung gebracht wird, so wird der Kolben 46 durch einen Stift 59 von Abwärtsbewegungen abgehalten.
Der Stift 59 ist an dem Werkstückträger 40 angebracht und tritt in einen Schlitz des Kolbens 46 ein.
An dem Kopf des Kolbenteiles 56 ist das im wesentlichen der Gestalt einer Leistenferse
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kleiner ausgebildet als die Gestalt der Leistenferse. und die gekrümmten Teile derselben ind etwas übertrieben, damit der Fersenteil des Oberleders. ungeachtet des Bestrebens in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren, sich der Leistenferse genau anpasst.
Mit dem Fersenformstück 60 wirken Gestaltungswerkzeuge und Oberschieber zusammen. die mit der äusseren Seite der Schuhferse in Berührung treten. Diese Gestaltungswerkzeuge schliessen Backen oder Platten 70 ein. deren innere Seiten entsprechend der Gestalt des Fersen-
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der Kurvenscheibe 55 eintretende Rolle trägt. Das Gelenkglied 82 ist durch einen verstellbaren
Anschlag 83 mit den) Maschinengestell verbunden, um die Bewegung der Backen 70 verändern zu können.
Die durch das Bezugszeichen 9 angedeuteten Uberscbieber können üblichei Bauart sein, so dass sich deren eingehesde Beschreibung erübrigt. Die Uberschieber werden so bewegt, dass das Oberleder über die Oberfläche des Fersenformstückes geschoben wird. Die Bewegung der Überschieber wird durch ihre Träger 91 hervorgebracht, welche Stift- und Schlitzverbindungen mit der Platte 14 besitzen. Lenkstücke 92 verbinden die Träger 91 mit einem Kreuzkopf eines
Kolbens 9. 3. der durch Lenkstücke 94 mit einer Schwingwelle 96 verbunden ist. Die Schwing- welle 96 wird durch Vermittlung eines Lenkstückes 98 von der Kurvennut 95 (Fig. 8) bewegt.
Die Kurvennut ist an derjenigen Seite des Zahnrades 16 ausgebildet, die der Kurvennut J5 gegenüberliegt.
Die zum Gestalten des Hinterteiles der Schuhferse dienenden Werkzeuge 100 treten am Fersenrücken in der Nachbarschaft des oberen Endes der Hinterkappe mit dem Oberleder in
Berührung, damit an dieser Steile eine der Wölbung der Leistenferse entsprechende Einbuchtung gebildet wird. Mit den Backen 100 wirkt ein Band 102 zusammen, welches das Oberleder hinter
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Werkzeuge geschlossen werden. Die Backen 100 können somit das zwischen den Gestaltungwerkzeugen 70 und dem Band 102 befindliche Oberleder in senkrechter Richtung strecken, um die in Fig. 5 angedeutete Einbuchtung herzustellen.
Die Backen 100 und das Band 102 sind an Kolben 101, 103 angeordnet, die im Maschinengestell geführt sind (Fig. 4). Das Band 102 wird für gewöhnlich durch Lenkstücke 104 in ge- iiffneter Lage gehalten und durch einen federbelasteten Stift 105 nach vorwärts gegen den Werk-
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wird und hiebei einen anfänglichen Druck hinter dem Fersenschluss auf das Oberleder ausübt. Der Kolben 103 ist von einer Muffe 106 umgeben, in der eine Feder 108 untergebracht ist. Durch die Muffe 106 ist eine Stange 709 hindurchgeführt, die mit dem Kolben 103 verbunden ist. Die Stange 109 ragt durch einen Gleitblock hinduich, welch letzterer durch ein Lenkstück 112 mit dem Winkelhebel 114 verbunden ist. Die Bewegung des Winkelhebels 114 wird von der Mantelfläche der Kutvenscheibe 55 abgeleitet.
Die Kurvenscheibe 55 führt das endgiltige Schliessen des Bandes 102 herbei. Nachdem die übrigen, auf die Aussenseite des Werkstückes einwirkenden Gestaltungswerkzeuge geschlossen worden sind, führt eine einen Totgang einschliessenden Ver- bindung 777 zwischen dem Block 770 und dem Kolben 101 Vorwärtsbewegungen der Backen 100 herbei. Die Backen 100 sind durch Lenkstücke 11. 5 mit dem Kolben 101 verbunden und strecken den zwischen dem Band 102 und den Gestaltungswerkzeugen festgeklemmten Teil des Leders. wobei die erwähnte Einbuchtung hinter dem Fersenschluss bebildet wird.
An dem Fersenformstück 60 sind Treiber 720 (Fig. 4 und 5) angebracht, die in den Ober- iedereinscb ! ag Nägel eintreiben. Die Anwendung eines Verbindungsstreifens. welche die gegen- überliegenden Seiten des Oberledereinschlages von Auseinanderbewegungen abhält. hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Die Treiber befinden sich zweckmässig in der Nähe der äusseren
Kanten des Fersenformstückes. Da der untere Teil des Fersenformstückes ziemlich schmal ist, und die Anwendung gerader Treiber schwierig macht, so sind die Treiberführungen zweckmässig gekrümmt ausgebildet (Fig. 5).
Zwischen den Treibern 120 und zwischen kurzen Stangen 722 befindet sich eine Anzahl von Rollen oder Kugeln 12-5, die den Treibern die Eintreibbewegung iibertragPI1. Die Stangen 122 liegen auf einer gemeinsamen Treiberplatte 126 auf. die vun Stangen 128 getragen wird. Die Stangen 128 ragen durch den Kopf des Werkstückträgers- hindurch und treten in einen Bund 130 ein. der verstellbar an dem unteren Ende des Kolben- teiles 46 angebracht ist. Auf diee Weise gelangen die Treiber 12 zur Einwirkung, wenn die
Feder J zusammengedrückt wird.
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schieber 90 übertragen.
Wenn das zu gestaltende Oberleder für Rahmenschuhwerk bestimmt ist, so können an
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der Hinterkappe zu einer aufgebogenen Lippe gestaltet wird, die der Lippe der Brandsohle entspricht. Die rückwärtigen Enden der Rippe 180 stellen Einprägungen in dem Oberleder her, welche die Stellen zwischen der Naht und dem genagelten Teil der Schuhferse kenntlich machen. Die Rippen 180 bilden auch Lehren, mittels denen der Arbeiter die Breite des Oberledereinschlages in der erforderlichen Weise bestimmen kann.
Es können auch bewegbare Lehren 186 zu diesem Zwecke angewendet werden, die für gewöhnlich in der Nähe der äusseren Kante der Oberfläche des Fersenformstückes liegen und mit den überschieben einwärtsbewegt werden.
Das Oberleder wird bei ausgeschwenkter Lage des Werkstückträgers auf das Fersenformstück 60 aufgebracht. Die Zange wird dann entsprechend der Länge des Oberleders verschoben und das Oberleder wird in senkrechter Richtung eingestellt, um die Breite des Einschlages entsprechend der Höhe der Lehren 185 oder der Höhe der Rippen 180 zu bestimmen. Hierauf wird der Trethebel 25 zwecks Einrückens der Maschine herabgedrückt. Zunächst wird die Stange geschlossen und in geschlossener Lage gesperrt. Der Werkstückträger wird dann mit dem Fersenformstück eingeschwenkt, wobei das von der Zange erfasste Oberleder dem Fersenformstück angeschmiegt wird. Die Zange kann während dieser Bewegung nachgeben (Feder 140).
Sodann werden die auf die Aussenseite des Oberleders einwirkenden Gestaltungswerkzeuge geschlossen und die Überschieber stossen zunächst den Oberlederssamch um. Die überschieben werden dann etwas zurückbewegt und das Fersenformstück wird um eine begrenzte Strecke angehoben, um den Fersensitz näher zur Ebene der überschieben zu bringen. Das Band 10-2 wird nunmehr fest geschlossen und die Backen 100 strecken das Oberleder in der Höhenrichtung des Schuhe wobei eine Einbuchtung am Fersenrücken hergestellt wird. Die tberschieber werden dann vollständig geschlossen und steilen, wenn die Rippen 118 angewendet werden. einen teilweise aufgebogenen Flansch her.
Die Teile des Kolbens des Fersenformstückes werden dann vollständig angehoben, um das zwischen den überschieben und dem Fersenformstüek befindliche Material festzuklemmen. Während dieses Anhebens werden die Nageltreiber zur Einwirkung gebracht.
Die Nage ! können zweckmässig durch den Oberledereinschlag und durch einen die gegenüberliegenden Seiten der Schuhferse verbindenden Streifen hindurchgetrieben werden, damit der Schuh nach erfolgtem Herausnehmen aus der Maschine seine Gestalt beibehält. Die Maschine kommt dann zum Stillstand, damit, das Werkstück für einen bestimmten Zeitraum dem Druck der Werkzeuge ausgesetzt bleibt. Zweckmässig werden die Werkzeuge erhitzt, damit das
Uberleder, das Futter und die Hinterkappe fest miteinander vereinigt werden.
Durch Herabdrücken des Trethebels, ? J wird die Kupplung einer der Werkzeuggruppen der Maschine ein- oder ausgerückt. Die Anordnung ist zweckmässig derart getroffen, dass durch Einrücken oder Ausrücken der Kupplung der einen Werkzeuggruppe die Kupplung der benach- barten Werkzeuggruppe ebenfalls ein- oder ausgeruckt wird, so dass beim Einschwenken des
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wird oder umgekehrt.
PATENT-ANSPRÜCHE : I Verfahren zum Formen des ruckwartigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk nach dem Patente Nr. 72861. dadurch gekennzeichnet, dass der zu formende Ted des Oberteden-
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Naht bzw der Nagelrethe an der Schuhferse kennthch machen.