AT72862B - Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk.

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AT72862B
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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 der Stange 30 ist mit einem   Aim 32   der Stange 8 verbunden und trägt eine Rolle, die an der Mantelkurvenfläche der   Kurvenscheibe   35 anliegt (Fig. 8). Die Kurvenecheibe. 35 besteht aus einem Stück mit dem Zahnrad 16. An der Kurvenscheibe 35 sind   zwei Aus & parungen   34 angebracht, in die die Rolle der Stange 30 einfallen kann, damit die Maschine während des Einführens des Schuhes und während des Gestaltens zum Stillstand kommt. An dem Zahnrad 15 ist eine Bremsscheibe 36 befestigt, die von einem Bremsband 38 umgeben ist.

   Das Bremsband 38 ist derart mit der Vorrichtung zum Bewegen der Klinke 1S verbunden, dass eine Bremswirkung   ausgeübt   wird, wenn die Klinke in eine der Aussparungen 34   einfällt   und dass die Bremswirkung heim Auflösen der Klinke 18 aufhört. 



   Ein   Werkstückträger   oder Ständer 40 gleitet in wagerechter Richtung in Führungen der
Wandungen 4 (Fig. 1 und 3). Diese Bewegungen werden durch eine Verbindungsstange   42   und einen um die Stange 6 drehbaren Hebel 44 herbeigeführt (Fig. 1). An dem Hebel   44   ist eine Rolle angebracht, die in eine seitliche Kurvennut 45 der   Kurvemcheibe 35   (Fig. 8) eintritt. Die Kurven- nut 45 ist so gestaltet, dass der Werkstückträger abwechselnd in die Aufnahmestellung und in die Arbeitsstellungbewegtwird. 



   In   dem Schuhträger 4C bewegt   sich ein Kolben 46 auf und ab, welcher das Fersenform- 
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 Die Kurvenscheibe 55 sitzt auf der Welle 5 und ist hinter dem Zahnrad 16 (Fig. 1) angeordnet. Der Kolben 46 besteht aus zwei Teilen (Fig. 1 und 5), zwischen denen eine Feder 58 eingeschaltet ist so dass zunächst ein nachgiebiger Druck auf das   Werkstück   ausgeübt wird. Ausserdem kann der untere Teil des Kolbens mit Bezug auf dem oberen Kolbenteil 56 aus noch zu erwähnenden Gründen eine endgiltige Bewegung   ausführen. Der Kolben. J6   liegt, wenn der Werkstückträger 
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   Drusskstützp   57. Wenn der   Werkstückträger in die   in Fig. 1 dargestellte Aufnahmestellung gebracht wird, so wird der Kolben 46 durch einen Stift 59 von Abwärtsbewegungen abgehalten.

   Der Stift 59 ist an dem Werkstückträger 40 angebracht und tritt in einen Schlitz des Kolbens 46 ein. 



   An dem Kopf des Kolbenteiles 56 ist das im wesentlichen der Gestalt einer Leistenferse 
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 kleiner ausgebildet als die Gestalt der Leistenferse. und die   gekrümmten   Teile derselben   ind   etwas   übertrieben, damit   der Fersenteil des Oberleders. ungeachtet des Bestrebens in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren, sich der Leistenferse genau anpasst. 



   Mit dem Fersenformstück 60 wirken   Gestaltungswerkzeuge   und   Oberschieber   zusammen. die mit der   äusseren   Seite der Schuhferse in Berührung treten. Diese Gestaltungswerkzeuge schliessen Backen oder Platten 70 ein. deren innere Seiten entsprechend der Gestalt des Fersen- 
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 der Kurvenscheibe 55 eintretende Rolle trägt.   Das Gelenkglied 82   ist durch einen verstellbaren
Anschlag 83 mit   den) Maschinengestell   verbunden, um die Bewegung der Backen 70 verändern zu können. 



   Die durch das Bezugszeichen 9   angedeuteten Uberscbieber   können   üblichei   Bauart sein, so dass sich deren eingehesde Beschreibung erübrigt. Die   Uberschieber werden so bewegt,   dass das Oberleder über die Oberfläche des Fersenformstückes geschoben wird. Die Bewegung der Überschieber wird durch ihre Träger 91 hervorgebracht, welche Stift- und Schlitzverbindungen mit der Platte 14 besitzen. Lenkstücke 92 verbinden die Träger 91 mit einem Kreuzkopf eines
Kolbens 9. 3. der durch   Lenkstücke   94 mit einer   Schwingwelle   96 verbunden ist. Die Schwing- welle 96 wird durch Vermittlung eines   Lenkstückes     98   von der Kurvennut 95 (Fig. 8) bewegt. 



   Die Kurvennut ist an derjenigen Seite des Zahnrades 16 ausgebildet, die der Kurvennut   J5   gegenüberliegt. 



   Die zum Gestalten des Hinterteiles der Schuhferse dienenden Werkzeuge   100   treten am    Fersenrücken   in der Nachbarschaft des oberen Endes der Hinterkappe mit dem Oberleder in
Berührung, damit an dieser Steile eine der Wölbung der Leistenferse entsprechende Einbuchtung gebildet wird. Mit den Backen 100 wirkt ein Band 102 zusammen, welches das Oberleder hinter 
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 Werkzeuge geschlossen werden. Die Backen 100 können somit das zwischen den Gestaltungwerkzeugen 70 und dem Band 102 befindliche Oberleder in senkrechter Richtung strecken, um die in Fig. 5 angedeutete Einbuchtung herzustellen. 



   Die Backen 100 und das Band 102 sind an Kolben 101, 103 angeordnet, die im Maschinengestell geführt sind (Fig. 4). Das Band 102 wird für gewöhnlich durch Lenkstücke 104 in ge-   iiffneter   Lage gehalten und durch einen federbelasteten Stift 105 nach vorwärts gegen den Werk- 
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 wird und hiebei einen anfänglichen Druck hinter dem Fersenschluss auf das Oberleder ausübt. Der Kolben 103 ist von   einer Muffe 106   umgeben, in der eine Feder 108 untergebracht ist. Durch die Muffe 106 ist eine   Stange 709 hindurchgeführt,   die mit dem Kolben 103 verbunden ist. Die Stange 109 ragt durch einen    Gleitblock hinduich, welch   letzterer durch ein Lenkstück 112 mit dem Winkelhebel 114 verbunden ist. Die Bewegung des Winkelhebels 114 wird von der Mantelfläche der Kutvenscheibe 55 abgeleitet.

   Die Kurvenscheibe 55 führt das endgiltige Schliessen des Bandes 102 herbei. Nachdem die übrigen, auf die Aussenseite des Werkstückes einwirkenden Gestaltungswerkzeuge geschlossen worden sind, führt eine einen Totgang einschliessenden Ver-   bindung 777 zwischen dem Block 770   und dem Kolben 101 Vorwärtsbewegungen der Backen 100 herbei. Die Backen 100 sind durch   Lenkstücke     11. 5   mit dem Kolben 101 verbunden und strecken den zwischen dem Band 102 und den   Gestaltungswerkzeugen festgeklemmten Teil   des Leders. wobei die erwähnte Einbuchtung hinter dem Fersenschluss bebildet wird. 



   An dem   Fersenformstück   60   sind Treiber 720 (Fig.   4 und 5) angebracht, die in den Ober-   iedereinscb ! ag Nägel   eintreiben. Die Anwendung eines Verbindungsstreifens. welche die gegen-   überliegenden   Seiten des Oberledereinschlages von Auseinanderbewegungen abhält. hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Die Treiber befinden sich zweckmässig in der Nähe der äusseren
Kanten des   Fersenformstückes.   Da der untere Teil des Fersenformstückes ziemlich schmal ist, und die Anwendung gerader Treiber schwierig macht, so sind die   Treiberführungen   zweckmässig   gekrümmt   ausgebildet (Fig. 5).

   Zwischen den Treibern 120 und zwischen kurzen Stangen 722 befindet sich eine Anzahl von Rollen oder   Kugeln 12-5,   die den Treibern die   Eintreibbewegung      iibertragPI1.   Die Stangen 122 liegen auf einer gemeinsamen Treiberplatte 126 auf. die   vun     Stangen 128 getragen wird. Die Stangen 128   ragen durch den Kopf des   Werkstückträgers-   hindurch und treten in einen Bund 130 ein. der verstellbar an dem unteren Ende des Kolben- teiles 46 angebracht ist. Auf   diee Weise gelangen   die Treiber   12   zur Einwirkung, wenn die
Feder   J   zusammengedrückt wird. 
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 schieber 90 übertragen. 



   Wenn das zu gestaltende Oberleder für Rahmenschuhwerk bestimmt ist, so können an 
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 der Hinterkappe zu einer aufgebogenen Lippe gestaltet wird, die der Lippe der Brandsohle entspricht.   Die rückwärtigen Enden   der Rippe 180 stellen Einprägungen in dem Oberleder her, welche die Stellen zwischen der Naht und dem genagelten Teil der Schuhferse kenntlich machen. Die Rippen 180 bilden auch Lehren, mittels denen der Arbeiter die Breite des   Oberledereinschlages   in der erforderlichen Weise bestimmen kann.

   Es können auch bewegbare Lehren   186   zu diesem Zwecke angewendet werden, die für gewöhnlich in der Nähe der äusseren Kante der   Oberfläche   des   Fersenformstückes   liegen und mit den   überschieben   einwärtsbewegt werden. 



   Das Oberleder wird bei ausgeschwenkter Lage des   Werkstückträgers   auf das Fersenformstück 60 aufgebracht. Die Zange wird dann entsprechend der Länge des Oberleders verschoben und das Oberleder wird in senkrechter Richtung eingestellt, um die Breite des Einschlages entsprechend der Höhe der Lehren   185   oder der Höhe der Rippen 180 zu bestimmen. Hierauf wird der Trethebel 25 zwecks Einrückens   der Maschine herabgedrückt. Zunächst wird   die Stange geschlossen und in geschlossener Lage gesperrt. Der   Werkstückträger   wird dann mit dem Fersenformstück eingeschwenkt, wobei das von der Zange erfasste Oberleder dem Fersenformstück angeschmiegt wird. Die Zange kann während dieser Bewegung nachgeben (Feder 140).

   Sodann werden die auf die Aussenseite des Oberleders einwirkenden Gestaltungswerkzeuge geschlossen und die   Überschieber   stossen zunächst den   Oberlederssamch   um. Die   überschieben   werden dann etwas zurückbewegt und das Fersenformstück wird um eine begrenzte Strecke angehoben, um den Fersensitz näher zur Ebene der   überschieben   zu bringen. Das Band   10-2   wird nunmehr fest geschlossen und die Backen 100 strecken das Oberleder in der Höhenrichtung des Schuhe wobei eine Einbuchtung am Fersenrücken hergestellt wird. Die   tberschieber   werden dann vollständig geschlossen und   steilen,   wenn die Rippen 118 angewendet werden. einen teilweise aufgebogenen Flansch her.

   Die Teile des Kolbens des   Fersenformstückes   werden dann vollständig angehoben, um das zwischen den überschieben und dem   Fersenformstüek befindliche Material   festzuklemmen. Während dieses Anhebens werden die Nageltreiber zur Einwirkung gebracht. 



  Die   Nage ! können zweckmässig   durch den Oberledereinschlag und durch einen die gegenüberliegenden Seiten der Schuhferse verbindenden Streifen hindurchgetrieben werden,   damit   der Schuh nach erfolgtem Herausnehmen aus der Maschine seine Gestalt beibehält. Die   Maschine   kommt dann zum   Stillstand, damit,   das Werkstück für einen bestimmten Zeitraum dem Druck der Werkzeuge ausgesetzt bleibt. Zweckmässig werden die Werkzeuge erhitzt, damit das
Uberleder, das Futter und die Hinterkappe fest miteinander vereinigt werden. 



   Durch Herabdrücken des   Trethebels, ? J wird   die Kupplung einer der   Werkzeuggruppen   der Maschine ein- oder ausgerückt. Die Anordnung ist zweckmässig derart getroffen, dass durch   Einrücken   oder Ausrücken der Kupplung der einen Werkzeuggruppe die Kupplung der benach- barten Werkzeuggruppe ebenfalls ein- oder ausgeruckt wird, so dass beim   Einschwenken des   
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 wird oder umgekehrt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I   Verfahren zum Formen des ruckwartigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk nach dem   Patente Nr. 72861. dadurch gekennzeichnet,   dass der zu formende Ted des   Oberteden-   
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 Naht bzw der Nagelrethe an der Schuhferse kennthch machen.

Claims (1)

  1. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass zwecks Einsetzens von Nägeln in einen die gegenüberliegenden seiten des Oberledereinschlages verbindenden Streifen. Treiber (120) in dem Fersenformstück (60) vorgesehen sind, deren Eintreibbewegung durch in EMI4.3
AT72862D 1912-11-06 1912-11-06 Verfahren und Maschine zum Formen des rückwärtigen Teiles des Oberleders von Schaftschuhwerk. AT72862B (de)

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