DE583972C - Werkzeugsatz zum Pressen von aus einem Werkstoffstreifen gewonnenen Schnittnaegeln mit keilfoermigem Schaft und zum Ankoepfen der Schnittnaegel - Google Patents
Werkzeugsatz zum Pressen von aus einem Werkstoffstreifen gewonnenen Schnittnaegeln mit keilfoermigem Schaft und zum Ankoepfen der SchnittnaegelInfo
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- DE583972C DE583972C DEE38633D DEE0038633D DE583972C DE 583972 C DE583972 C DE 583972C DE E38633 D DEE38633 D DE E38633D DE E0038633 D DEE0038633 D DE E0038633D DE 583972 C DE583972 C DE 583972C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/26—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by cutting from strip or sheet material
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Description
- Werkzeugsatz zum Pressen von aus einem Werkstoffstreifen gewonnenen Schnittnägeln mit keilförmigem Schaft und zum Anköpfen der Schnittnägel Die Erfindung betrifft einen Werkzeugsatz zum Pressen von Schnittnägeln mit keilförmigem Schaft, die aus einem Werkstoffstreifen gewonnen werden, und zum Aasköpfen derselben und kennzeichnet sich durch einen dem Abschneidemesser gegenüberliegenden schwenkbaren und gegen Federwirkung senkrecht verschiebbaren Gegenhalter und eine dem festen Gegenmesser gegenüberliegende waagerechte Preßbacke, von denen der senkrechte Gegenhalter, an der Stirnfläche des festen Gegenmessers und in der oberen Endstellung an der Breitseite des Werkstoffstreifens anliegend, das abgetrennte, beim Vorgehen des Abschneidemessers sich axial verschiebende Werkstück in Zusammenwirkung mit dem Abschneidemesser einklemmt, während die waagerechte Preßbacke in der unteren Endstellung des senkrechten Gegenhalters vorgeht, so daß das Werkstück durch die vier Werkzeuge völlig umschlossen wird und eine vierseitige Pressung erfährt, wonach das aus den Werkzeugen vorstehende, sich gegen das die axiale Verschiebung des Werkstückes bewirkende Werkzeug als Widerlager abstützende Werkstück mit einem Kopf versehen wird und die Freigabe des fertigen Nagels beim Rückgang der Werkzeuge erfolgt, indem die Klemmwirkung zwischen Abschneidemesser und senkrechtem Gegenhalter durch einen eine vorübergehende Schwenkbewegung des Gegenhalters herbeiführenden Hebel aufgehoben wird.
- Durch die Pressung des Werkstückes zwischen vier glatten, also keine Nuten besitzende Werkzeugflächen wird ein völlig gratloses Werkstück erzeugt und die Anfertigung der Werkzeuge vereinfacht und verbilligt.
- Die Zeichnung zeigt den Werkzeugsatz der Erfindung beispielsweise. Es sind Abb. z und z Vertikalschnitte, Abb.3 und 4 desgleichen um go° zu ersteren versetzt, Abb. 5 bis 8 Einzelheiten.
- Der Werkstoff a, z. B. Bandeisen von der Dicke, wie die Nägel breit sein sollen, lagert in einer an sich bekannten, um r8o° schwenkbaren Zange b, und sein vorderes Ende liegt auf einem unter der Zange fest gelagerten Gegenmesser c, dessen Schnittfläche senkrecht liegt.
- Oberhalb des Gegenmessers c ist ein Abschneidemesser d in einem senkrecht verschiebbaren Schlitten e angebracht,dessen vordere Schnittfläche genau mit derjenigen des Gegenmessers c gleich liegt.
- Unter dem Werkstoff d ist ein Gegenhalter f vorgesehen, dessen obere Fläche mit der Schneidkante des Gegenmessers c bündig liegt und am unteren abgerundeten Ende auf einem halbrund ausgenommenen Druckbolzen g ruht. Letzterer endigt in einem Schaft h und ist mittels einer in einem Körper i angebrachten Feder k federnd gelagert. Die federnde Bewegung des Druckbolzens g und demzufolge auch des Gegenhalters f wird nach oben durch auf dem Schaft h angebrachte Gewindemuttern l begrenzt und nach unten durch Aufsetzen desselben auf die infolge Verengung des Loches im Körper i hergestellte Fläche ni.
- Der Gegenhalter f wird durch eine Feder n gegen das Gegenmesser c angedrückt, ist aber entgegen der Federwirkung ausschwenkbar, und zwar nach der Zeichnung z. B. durch einen daneben drehbar gelagerten Hebel o und eine an dessen unterem Ende angelenkte Lasche p, die durch einen Schlitten q von der Maschine aus verschoben wird. Der Hebel o wird durch die Verschiebung des Schlittens q geschwenkt, stößt mit seinem oberen Ende gegen einen Stift r des Gegenhalters f und schwenkt diesen nach rechts in Abb. i und 2 aus. Diese Schwenkung kann aber auch in einer anderen Weise ausgeführt werden.
- Hinter dem Gegenhalter f und dem-Gegenmesser c ist eine Preßbacke s in einem von der Maschine aus bewegten Schlitten t gelagert, deren Preßfläche der Länge- und Dicke des Nagels entspricht. Sie lagert einige Nageldicken unterhalb der Abschneidefläche des Gegenmessers c.
- Der Werkstoff a, dessen Vorschub durch einen am Messer d liegenden Anschlag v begrenzt wird, wird in bekannter Weise durch die Zange b, auf dem Gegenmesser c aufliegend, zugeführt. Letzteres sowie das Messer d sind um den halben Keilwinkel des Nagels an der Schnittfläche abgeschrägt (Abb.5 ), infolgedessen wird durch das Messer d ein Keilstück 2c (Abb. 6) abgeschnitten, wobei das abzuschneidende Keilstück auf dem Gegenhalter f aufliegt und eine Gratbildung verhindert wird. Das abgeschnittene Keilstück u wird durch das Messer d abwärts gedrückt, bis der Gegenhalter f bzw. der Bolzen g sich fest auf die Fläche m des Körpers i aufsetzt, also in die Lage nach den Abb. a und 4 kommt, und während dieser Verschiebung seitwärts um so viel verschoben, wie Werkstoff zum Kopfanstauchen erforderlich ist. Letzteres geschieht nach der Zeichnung durch einen seitlich am Messer d angebrachten federnden Drücker w, dessen abgeschrägte Unterkante auf einen abgeschrägten Stift x auftrifft, dadurch in die Lage nach der Abb. 4 kommt und das Keilstück u nach der Seite verschiebt. Diese Verschiebung des Keilstückes kann aber auch in anerer Weise erfolgen, z. B. durch einen seitlich- verschiebbaren Schlitten mit einem Stößel.
- Nach der vorbeschriebenen Verschiebung des Keilstückes u wird die Preßbacke s bzw. schlagartig vorgeschlagen; sie preßt das Keilstück in die endgültige Keilform, die der Nagel (Abb. 8) bekommen soll. Hierbei liegt das Keilstück zwischen dem Messer d und dem Gegendruckstück (sowie dem Gegenmesser c, wie die Abb. 4 und 7 zeigen. Die Pressung erfolgt also zwischen vier festen massiven Flächen und nicht wie bisher in einer Nut eines Werkzeugteiles.
- Nach der Pressung wird durch einen Stempel y der Kopf z des Nagels angestaucht, wobei die Werkzeugteile w, x das Gegenlager bilden. Zuletzt wird der Gegenhalter f, wie vorbeschrieben, nach rechts ausgeschwenkt, und der fertige Nagel fällt aus der Maschine.
- Nach jedesmaligem Abschneiden eines IC eilStückes 2z wird der Werkstoff a mittels der Zange b um i8o° gedreht und bis an den Anschlag v vorgeschoben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Werkzeugsatz zum Pressen von aus einem Werkstoffstreifen gewonnenen Schnittnägeln mit . keilförmigem Schaft und zum Anköpfen der Schnittnägel, gekennzeichnet - durch- ein an dem Abschneidemesser (d) gegenüberliegenden schwenkbaren und gegen Federwirkung senkrecht verschiebbaren Gegenhalter (f) und eine dem festen Gegenmesser (c) gegenüberliegende waagerechte Preßbacke (s), von denen der senkrechte Gegenhalter, an der Stirnfläche des festen Gegenmessers und in der oberen Endstellung an der Breitseite des Werkstoffstreifens anliegend, das abgetrennte, beim Vorgehen des Abschneidemessers sich axial verschiebende Werkstück (u) in Zusammenwirkung mit dem Abschneidemesser einklemmt, während die waagerechte Preßbacke in der unteren Endstellung des senkrechten Gegenhalters vorgeht, so daß das Werkstück durch die vier Werkzeuge (c, d, s, f) völlig um- schlossen wird und eine vierseitige Pressung erfährt, wonach das aus den Werkzeugen vorstehende, sich gegen das die axiale Verschiebung des Werkstückes bewirkende Werkzeug (w) als Widerlager abstützende Werkstück durch einen Stempel (y) mit einem Kopf versehen wird und die Freigabe des fertigen Nagels beim Rückgang der Werkzeuge erfolgt, indem die Klemmwirkung zwischen Abschneidemesser und senkrechtem Gegenhalter durch einen eine vorübergehende Schwenkbewegung des Gegenhalters herbeiführenden Hebel (o) aufgehoben wird.
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1929
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