DE210201C - - Google Patents
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- DE210201C DE210201C DE1908210201D DE210201DA DE210201C DE 210201 C DE210201 C DE 210201C DE 1908210201 D DE1908210201 D DE 1908210201D DE 210201D A DE210201D A DE 210201DA DE 210201 C DE210201 C DE 210201C
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- DE
- Germany
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- claw
- lever
- levers
- wedge
- strips
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 15
- 210000000629 knee joint Anatomy 0.000 claims 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D35/00—Presses for shaping pre-existing loose soles, shoe bottoms or soles fixed to shoe bottoms
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
h 210201 KLASSE 71 c^GRUPPE
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, um den das Werkstück tragenden
Leisten bei Sohlenpressen, besonders den sogenahnten Sohlenglättmaschinen mit direktem
oder rollendem Druck, einzuspannen. Die gleiche Einrichtung kann jedoch auch bei
anderen Schuhmaschinen zum Festhalten des Leistens benutzt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den oberen Teil der Werkstückstütze einer Sohlenglättmaschine.
Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt in einer zur Ebene der Fig. ι senkrechten
Ebene. Fig. 3 ist ein Grundriß, Fig. 4 eine Seitenansicht, Fig. 5 eine Einzeldarstellung.
Der untere Teil der einzuspannenden Form 1 ist im Querschnitt in Fig. 2 angedeutet, und
man erkennt hier den halbrunden Querschnitt des Fußes des Leistens, der zur Aufnahme des
zu glättenden Schuhes dient. Diese Form 1 soll auf dem Ständer 2 der Glättmaschine angebracht
werden. Um seitliche Verschiebungen der Form zu verhindern, dienen die in Löcher
der Form greifenden Zapfen 3, 3, die durch eine Führungsnut 4 entlastet werden.
Um Bewegungen in senkrechter Richtung zu verhindern, faßt beiderseits je ein Klauenhebel
5 gegen die Seiten der Form 1. Diese Hebel sind am Ständer 2 drehbar gelagert
und werden durch den Arbeiter mit der Hand unter Keilwirkung so zusammengepreßt, daß
sie den Leisten erfassen, und selbsttätig durch Federwirkung geöffnet.
Die Eröffnungsfedern 6 wirken auf den oberen Teil der Klauenhebel 5 und stützen
sich einerseits gegen den Boden einer Bohrung im Ständer 2, andererseits gegen den Boden
einer Bohrung in Kolben 7, die gegen die Innenseiten der Klauenhebel drücken. Gegen
die unteren Enden der Klauenhebel wirken Drücker 8 mit Kugelkopf 9, die im Ständer
verschiebbar gelagert sind und gegen deren abgeschrägte Innenseiten ein Keil 10 drückt.
Der Keil 10 ist bei der gezeichneten Ausführungsform bei den Drückern 8 gemeinschaftlich
und wird durch vorspringende Ränder 11 der Drücker gehalten. Bei einer Abwärtsbewegung
schiebt der Keil 10 die Drücker 8 auseinander und dreht die Klauenhebel um ihren
mittleren Drehpunkt, derart, daß die oberen Klauenden den Leisten 1 erfassen. Die Bewegung
des Keils erfolgt von einem Handhebel 12 aus, der um einen Zapfen 13 am Gestell
drehbar ist. Ein Arm 14 dieses Hebels ist gelenkig mit einer Zugstange 15 verbunden,
die durch eine Bohrung des Keiles 10 hindurchgeführt und am Ende mit einstellbaren
Anschlagmuttern 16 versehen ist. Eine die Stange 15 umgebende Feder 17 stützt sich
mit dem einen Ende gegen eine Schulter 18 der Keilbohrung, mit dem anderen Ende gegen
das Ende des Armes 14 bzw. gegen einen an der Stange 15 sitzenden Stellring. Anschlag flächen
19, 20, die mit dem Hebel 12 verbunden sind und gegen feste Anschlagflächen des
Ständers treffen, begrenzen die Bewegung des Handhebels in beiden Richtungen.
Die beiden Klauenhebel drehen sich mit kugeligen Lagerflächen gegen kugelabschnittförmige
Ringe 21, die durch einen Schraubenbolzen 22 mit Mutter 23 zusammengehalten
werden. Dieser Schraubenbolzen ist durch Löcher 24 des Gestelles hindurchgeführt.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich sofort die Wirkungsweise der Einspannvorrichtung.
Der auf den Ständer 2 gesetzte Leisten 1 wird festgespannt, indem der Handgriff 12 in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage abwärts bewegt wird. Durch die federnde Verbindung zwischen Hebel 12 und Keil 10 wird dieser letztere elastisch abwärts gedrückt, drängt die Drücker 8 und die unteren Enden der Klauenhebel auseinander, so daß die oberen Enden elastisch, jedoch fest gegen den Leisten gepreßt werden und diesen festhalten. Beim Zurückziehen des Handhebels gibt der von der Anschlagmutter 16 getroffene Keil die Klauenhebel frei, so daß die Federn 6 die Hebel auseinanderdrücken. Infolge der Lagerung der Klauenhebel ohne feste Drehachse können diese sich seitlich jeder Umrißlinie des Leistens anschließen und gegeneinander verstellen, indem die Kugelglieder 9, 21 eine Drehung nach allen Seiten gestatten. Durch Verstellung der Mutter 23 kann die obere Entfernung der Klauenhebel verändert werden, um die Einrichtung für verschiedene Leistenbreiten einzustellen. Auch können mehrere Hebelpaare nebeneinander wirken.
Der auf den Ständer 2 gesetzte Leisten 1 wird festgespannt, indem der Handgriff 12 in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage abwärts bewegt wird. Durch die federnde Verbindung zwischen Hebel 12 und Keil 10 wird dieser letztere elastisch abwärts gedrückt, drängt die Drücker 8 und die unteren Enden der Klauenhebel auseinander, so daß die oberen Enden elastisch, jedoch fest gegen den Leisten gepreßt werden und diesen festhalten. Beim Zurückziehen des Handhebels gibt der von der Anschlagmutter 16 getroffene Keil die Klauenhebel frei, so daß die Federn 6 die Hebel auseinanderdrücken. Infolge der Lagerung der Klauenhebel ohne feste Drehachse können diese sich seitlich jeder Umrißlinie des Leistens anschließen und gegeneinander verstellen, indem die Kugelglieder 9, 21 eine Drehung nach allen Seiten gestatten. Durch Verstellung der Mutter 23 kann die obere Entfernung der Klauenhebel verändert werden, um die Einrichtung für verschiedene Leistenbreiten einzustellen. Auch können mehrere Hebelpaare nebeneinander wirken.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Einspannen der Leisten für Schuhmaschinen, dadurch gekennzeichnet
, daß der einzuspannende Leisten (1) durch zwei Klauenhebel (5) auf
seinem Träger (2) derart festgehalten wird, daß der von den beiden Klauenhebeln (5)
auf den Leisten (1) ausgeübte Druck ausgeglichen (10, 22, 21) wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Leisten
(1) einspannenden Klauenhebel (5) durch einen verschiebbaren Keil (10) bewegt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Leisten
(1) einspannenden Klauenhebel (5) durch ein Kniegelenk (13, 14, 15, 9) in wirksamer
Lage gesperrt (17, 19, 2) werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42637D AT42637B (de) | 1908-03-03 | 1909-03-15 | Vorrichtung zum Einspannen der Leisten für Schuhmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210201C true DE210201C (de) |
Family
ID=472109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908210201D Expired - Lifetime DE210201C (de) | 1908-03-03 | 1908-03-03 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210201C (de) |
-
1908
- 1908-03-03 DE DE1908210201D patent/DE210201C/de not_active Expired - Lifetime
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