AT72629B - Freilaufender Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen. - Google Patents

Freilaufender Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen.

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Description


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    Freilaufender   Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen freilaufenden Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen, der kreisende Bewegungen um eine Achse   ausführt,   die im wesentlichen senkrecht, also parallel zur Nadelbahn liegt. Der Hauptzweck der Erfindung ist, eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Greifers   herbeizuführen,   um eine Beschädigung durch   Eindringen von Fadenstücken oder   Schmutz in die Lager zwischen den beweglichen Teilen zu verhindern, um ferner das Herausnehmen und Einsetzen der Spulen in das Spulengehäuse zu erleichtern und das freie Abwerfen der Nadelfadenschleifen über das Spulengehäuse zu sichern. 
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   unter der Kante der Stichplatte v@@t@@tt um   die Spule leicht herausnehmen und einsetzen zu können.

   Die Aussparungen in der oberen Kante der Wandung des   Spulengehäuses liegen auf   einem   Durchmesser, der qu@@ zu dem Durchmesser, der   durch die Nadelbahn hindurchgeht, liegt ; ferner trägt der Körper des Spulengehäuses zweckmässig seitlich angeordnete, schräg nach oben führende Rippen an gegenüberliegenden Seiten der oberwähnten Aussparungen, die zu der Ober-   seite der Wand des Spulengehäuses auf   der   Seite führen, gegen   welche die Nadelfadenschleifen von der   Nadel beim Schleifenabwerfen geführt   werden. 



   Das Spulcngehäuse ist mit einem im wesentlichen radial angeordneten Ansatz versehen. der mit einem ortsfesten Teil der Nähmaschine in Eingriff kommt, um das   Spulengehäue   gegen Drehung zu sichern; eine schräg aufwärtsführende Schutzleiste erstreckt sich bis zur Oberseite des   Ansatzes   und liegt an der Seite des Ansatzes, gegen welche die Fadenschleifen   abgeworfen werden.   



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt teilweise in   Ansicht, durch eine Nähmaschine mit der vorliegenden Vorrichtung.   



  Fig. 2 ist eine Ansicht einer solchen   Maschine   von unten. Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht des Greifers mit einem Teil der   Mascbinenplatte.   Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Greifer mit der   Stichplatte.   Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Greifer. Fig. 6 ist ein anderer Querschnitt im rechten Winkel zu dem Schnitt, nach Fig. 5. Fig. 7, 8 und 9 zeigen Einzelheiten des Greifers. Fig. lU zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Greiferantriebsvorrichtung. 

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   1 ist die gewöhnliche   Maschinenplatte,   2 ist der   Maschinenständer,   3 der   Maschinenarm,   in welchem die Maschinenantriebswelle 4 gelagert ist, mit deren einem Ende die auf und ab gehende Nadelstange 5 verbunden ist ; 6 ist die Nadel. Am oberen Ende der Maschinenantriebswelle 4 ist die Nabe des Kegelrades 7 befestigt, das in Eingriff mit einem entsprechenden Kegelrad 8 auf dem oberen Ende der senkrechten Welle 9 steht, die innerhalb des Maschinenstanders 2 gelagert ist und an ihrem unteren Ende das Kegelrad 10 trägt, welches in Eingriff mit einem entsprechenden Kegelrad 11 auf dem hinteren Ende der wagerechten Welle 12 sich befindet, die in Büchsen 13 und   14   der Hängeböcke 15 und   16 der l\Iaschinenplatte   gelagert ist. 



   Innerhalb der senkrechten Lagerbüchse 17 des an der Stirnseite der Maschinenplatte befestigten, abwärtsführenden Armes 18 ist die   senln : echte Gl'eiferwelle 19   gelagert, auf deren   oberem Ende oberhalb der Büchse 17 mittels der Schraube 20 die Nabe 21 des Kegelrades 22 befestigt ist, welches sich-in Eingriff mit dem Antriebskegelrad 23 befindet, das auf dem vorderen   Ende der Welle 12 befestigt ist und den doppelten Durchmesser des Kegelrades 22 besitzt. 
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 rades 22 sitzt und mit ihr mittels der Schraube 24 verbunden ist. 



   Der Greiferkorb 27 ist an seiner oberen Kante mit dem Ringnansch 28 versehen, dessen zylindrische innere Wandfläche die   Lauffläche   29 bildet. An dem Kranz des Greiferkorbes sitzt die nach innen ragende Greiferspitze 30, die an der Aussenseite in der Höhe ihrer   AnR11tzstellf'n   eine Schulter 31 trägt, über welcher der Sporn 32 befestigt ist, so dass die übliche Kehle zur Aufnahme der von der Greiferspitze erfassten Nadelfadenschleifen gebildet wird. 



   An dem Kranz des Greiferkorbes ist weiter neben dem Ansatz   der Greiferspitze eiu nacher   Sitz 33 vorgesehen und an dem hinteren Teil des Greifers ein Sitz 34. Zwischen diesen beiden Sitzen ist die obere Kante des Greiferkorbes ein wenig ausgeschnitten, so dass eine Aussparung gebildet ist und zwischen der Drehplatte 36 und der Kante des Greiferkorbes ein Schlitz 39 
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 platte 36 befestigt, die an einem Ende Bohrungen 37 (Fig. 9) zur Aufnahme der Schrauben 3j besitzt und an dem anderen Ende den zugespitzten Finger 38 trägt, der auf den Sitz 33 ruht. Die Deckplatte 36 dient dazu, die   Lauffläche 29 nach   oben zu abzuschliessen. und ist so eingerichtet. dass sie an der Grciferspitze nachgeben kann, um ein Zusetzen der Lauffläche durch 
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   Das   Rplllengphäuse   besteht, wie in   der Zeichnung dargestetit. aus einem scheibenförmigen   Teil 41, dessen Unifang in der   Lauffläche 29 eingepasst   ist.   Der scheibenförmige Körper   ist am 
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 winkelig zu dem Durchmesser liegt, der durch den Einschnitt 43 und die Nadelbahn hindurchgeht. 



   Von der oberen Flache des scheibenförmigen Körpers 41 führen schräge Schutzrippen 49 und 50 zum Ablenken des Fadens aufwärts zu beiden Seiten der Aussparung 47 bis zur Oberseite der Wandung des Spulenraumes. Diese Rippen dienen dazu, den oberen Teil der Fadenschleife über den Kranz des oberen   Spulenflanaches   in die Schleifenabwerfstellung zu führen. 



   Die Wand des Spulenraumes besitzt oberhalb der Scheibe 41 gegenüber dem Einschnitt 43 den schräg nach unten geführten Fadenschlitz 51, der sich bei 52 erweitert. Der Schlitz   51 ist   von der Spannfeder 53 überdeckt, die an der Wandung des Spulenraumes mittels der Befestigungs-   schraube-M und der Einstellschraul) e- 5 in üblicher Weise befestigt ist. Die Spule wird in folgender   Weise eingefädelt. Der Faden wird über die Oberseite der Seitenwand des Spulenraumes durch den Schlitz 51 in die Öffnung. 52 und unter die Spannfeder 53 geführt, von wo aus er durch die 
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 zu schaffen. 



   Beim Abwerfen der Schleife trifft der obere Teil der Nadelfadenschleife den Unterfaden, der von der Aussparung 56   herkommt und fuhrt   ihn zu Anfang quer über das Spulengehäuse in einer Lage neben der Nadelbahn. Um den Unterfaden daran zu verhindern, unter den Halteansatz 57 zu treten, ist dieser an der Seite, gegen welche die Fadenschleifen zu abgeworfen werden, mit   einer Führungsrippe ? ?   versehen, die eine bis zur oberen Seite des Ansatzes 57 führende, abgeschrägte Oberkante besitzt, wodurch das Unterfadenende aufwärts über den Ansatz   57   bei Beginn   der Stichbildungstätigkeit abgelenkt wird.   Die Rippe sitzt an dem Ansatz 57 etwa in dessen Mitte und erstreckt sich an der Oberseite des scheibenförmigen Körpers   41,

     so dass ein guter Eingriff mit dem Faden gesichert ist. 



   Wie insbesondere in den Fig. 1 und 4 dargestellt, ist der Greiferkorb   so   angeordnet und das   Sputengehäuse so ausgebildet,   dass der ganze Spulenraum seitlich unterhalb   der Stichplatte 6-1   herausragt, so dass durch blosses   Verschieben der Schiebeplatte 64,   die gewöhnlich das Spulengehäuse überdeckt, die Spule leicht zugänglich ist, so dass zwecks Auswechselns oder zu anderen Zwecken nichts weiter zu tun ist, als den oberen Flansch der Spule zu erfassen, und diese herauszunehmen, ohne dass eine    Auswerfvorrichtung   benutzt werden muss, wie dies bisher bei Greifern der vorliegenden Art erforderlich war. 
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 über den Spulenraum abgelenkt. 



   Wie oben   anegpbep. wird heim   ersten Stich einer Stichgruppe das lose Ende des Unterfadens quer über das Spulengehäuse durch die Nadelfadenschleife geführt und wird aufwärts 
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Claims (1)

  1. schen ist.
    4. Freilaufender Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spulengehäuse EMI3.4 weiche sich an der Schleifenabwerfseite des Spulengehäuses bis an den oberen Rand des Spulen- raumes erstrecken.
AT72629D 1915-05-07 1915-05-07 Freilaufender Greifer für Doppelsteppstich-Nähmaschinen. AT72629B (de)

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