AT72494B - Verfahren und Ofen zur Herstellung von Natriumsulfat oder dgl. - Google Patents

Verfahren und Ofen zur Herstellung von Natriumsulfat oder dgl.

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AT72494B
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Rhenania Chem Fab
Karl Thelen Dr Ing
Wolf Franz
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   Die Herstellung von Natriumsulfat aus   Schwefelsäure,   Bisulfat und Kochsalz unter gleichzeitiger Gewinnung des dabei entstehenden Chlorwasserstoffes ist auf mechanischem Wege in befriedigender Weise bisher nicht gelangen. Wohl beseitigen die Konstruktionen von Thmson-Worsley, tufts usw. die Handarbeit entweder ganz oder teilweise. Allein ihre Apparatur lässt nur ein sehr verdünntes Chlorwasserstoffgas gewinnen. 



   Während Thomson-Worsley kontinuierlich mit einem Pfannenprodukt arbeiten, das gegenüber dem normalen einen bedeutenden Säureüberschuss aufweist, lässt das Verfahren vorliegender Erfindung periodisch zu Ende des Arbeitsganges in der Pfanne ein normales Bisulfat gewinnen, das während und zu Ende der Reaktion mit demselben Bewegunselement gemischt und gefördert wird. 



   Näher kommt dem hier angestrebten Ziel der Ofen von Tufts (amerikanisches Patent Nr. 930441), jedoch ist er mit sehr erheblichen technischen Nachteilen behaftet.
Die dabei vorgesehene kontinuierliche Zuführung des aus flüssigen und festen Bestandteilen bestehenden Mischgutes bringt es mit sich, dass die allmählich sich bildende Mischung nicht in jedem Augenblick die verlangte Zusammensetzung haben kann, weshalb ein ungleichmässiges Produkt entsteht, welches in manchen Punkten einen   Säureüberschuss,   an anderen Stellen einen Säuremangel aufweist. 



   Gegenstand der Erfindung ist, den Sulfat-Salzsäureprozess dadurch zu vervollkommnen, dass die seit Jahrzehnten bewährte Arbeitsweise von Hand mechanisch nachgeahmt wird, indem dem Kalzinierherd eine periodisch arbeitende Pfanne vorgeschaltet wird, die mit einem be- sonderen Rührorgan ausgestattet ist. Dieses mischt und fördert, je nach der Drehrichtung. 



   Versuche oder auch nur Vorschläge, die Handarbeit in ihren Phasen nachzuahmen, 
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 betrieb die menschliche Hand Mischung und Förderung mittels verschiedener Werkzeuge vornimmt, so verlangt abweichend hievon die Mechanisierung des Sulfatprozesses Ausschaltung jeder Handarbeit und ein einheitliches Element für den   Rühr-und   für den   Fördervorgang.   



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt den Längsschnitt,
Fig. 2 den Querschnitt des Ofens. 



     A   ist die   halbhirnenformige   Pfanne, die durch einen   Decke ! ss geschlossen   wird. In ihr rotiert das schneckenförmige Rührwerk C. dieses mischt bei Drehung im Uhrzeiger-   sonne   und fördert bei entgegengesftztpm Drehsinne das Arbeitsgut durch die Entleerungs-   öffnung      Y, den Schacht j)   und den Konus   E nach dem Kalzinierherd.   Hier wird es von dessen   Htlhrwerk L Nfasst   und durch   in bekannter   Weise entsprechend schräggestellte,

   in der   Vertikalrichtnng   frei beweglich in die   RUhrarme   eingesetzte und deshalb sich unter der Wirkung ihres Gewichtes in der Vertikalrichtung selbst einstellende Kratzer   ill   langsam in   spiralförmlgem   Wege dem Ausgange F zu bewegt. 



     Die saizsauren Gasa ziehen   in der Pfanne durch die Deckelöffnung G und im
Kalzinierherd durch H ab. Die Pfanne wird mit den festen Rohmaterialien durch das verschliessbare Rohr. J beschickt, während flüssiges Arbeitsgut durch K zugelassen wird. 



   Die   Feuergase umpüien   die   Muffol   und beheizen dann die Pfanne. 



   PATENT-ANSPRÜ ('HE :
1. Verfahren zur Vorstellung von Natriumsulfat oder dgl., bei welchem das in der
Pfanne vorbehandelte Gut mechanisch in den   Kalzinierraum   gefördert wird, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Arbeitsgut zunächst in der Pfanne bis zur Beendigung des hier vor sich gehenden Prozesses durch eine   Mischvorrichtung   in Bewegung gehalten und sodann mechanisch in den Kalzinierraum gefördert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine halbbirnenfönnige Pfanne mit schneckenartigem Rührwerk, durch dessen Drehung das Gut gemischt und bei Drehung des Rührwerkes im entgegengesetzten Sinne rasch durch eine zentrale Öffnung in einen gemuffelten Rundherd geschafft wird, welcher es unter Mitwirkung von durch eine besondere Welle angetriebenen Kratzern fertig kalziniert und durch die an dem Umfange gelegene Entleerungsöffnung aus dem Ofen befördert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72494D 1913-06-03 1914-05-28 Verfahren und Ofen zur Herstellung von Natriumsulfat oder dgl. AT72494B (de)

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