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Fussbodenbürstmaschine.
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rechte Achse um1atúenden Vorbürsten und um lotrechte Achsen umlaufende Glanzbürsten.
Die Maschine der vorliegenden Erfindung benutzt gleichfalls einen derartigen Bürstensatz, unterscheidet sich aber vorwiegend von den bekannten Maschinen dieser Art dadurch, dass die um lotrechte Achsen umlaufenden Glanzbürsten in bezug auf ihre Drehungsachse exentrisch angeordnet sind. so dass sie eine tamponartige wischend und verreibende Arbeitsbewegung ausführen und dadurch einen lebhaften Glanz auf dem Boden hervorbringen.
Die Maschine ist. derart eingerichtet, dass sie nur als Bürstmaschine oder nur als Staub- saugevorrichtuug allein arbeiten, oder auch beide Arbeiten gleichzeitig vollfÜhren kann, zu welchem Zwecke die den Bürsten Und der Staubsaugevorrichtung gemeinsame Antriebswelle in
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umlaufenden Glanzbürsten 6 auf dem Fussboden auf. In den oberen Teil des Gestelles 2 ist die Antriebsvorrichtung eingebant, die im dargestellten Falle durch einen Elektromotor 7 gebildet wird, jedoch auch durch einen Federmotor oder ein Vorgelege (bei Handantrieb) ersetzt werden kann.',
Entsprechend dem doppelten Bestimnmungszweck ist mit der Maschine eine Saugvorrichtung
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Die Antriebswelle M ist zugleich Ankerwelle des Antriebsmotors 7 und sie ist unbeschadet der Wirkung des Motors in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar, welche Bewegung zum wechselseitigen Ein-und Ausrücken dreier Kupplungen benutzt wird.
Eine dieser Kupplungen sitzt zur Hälfte 17 fest am Unterende der Weile 14 und findet ihre Gegenkupplung. M an einer auf der verlängerten Welle 14 frei drehbaren Antriebsschnecke 19, welche ein auf einer Welle 20 sitzendes Schneckenrad 21 antreibt; die Welle 20 übersetzt mittels Kettenrad 22, Kette 23 und Kettenrad 24 auf die um wagerechte Achse umlaufende Vor-
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Klemmnabe 30 oder gleichwertiger Einrichtung auf der Hilfswelle 29 befestigt ist.
Diese Kupplung 27, 28 ist für gewöhnlich dann ausgerückt ; wenn die beiden anderen Kupplungen 17, 18 und 25, 26 eingerückt sind und umgekehrt, so dass also entweder der Raug- apparat oder die Bürstvorrichtung in Wirksamkeit steht.
Das wechselseitige Ein-und Ausrücken erfolgt, wie bereits erwähnt, durch achsiales
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einem Bund 31 ist zu diesem Zwecke ein Ring 32 aufgeschoben, welcher zwei (oder mehrere) durch Längsschlitze 33 der Gehäusemuffe 34 nach aussen reichende Kupplungsbolzen 35 trägt. Die Muffe 34 besitzt aussenseitig steilgängiges Gewinde 36, auf dem eine Mutter 37 auf und nieder geschraubt werden kann.
Mit der Mutter 37 ist ein vorteilhaft zweiteiliger Ring 3A'gekuppelt (die Pratzen 39 oder dgl.), in den die Enden der Kupplungsbolzen 3J greifen. Die durch Verdrehen der Mutter 37 bedingten Achsialverschiebungen werden somit durch den Ring 38 die Bolzen 35 und der Ring 32 auf die Welle 14 unbeschadet der Drehbewegung derselben übertragen.
Zur Betätigung der Mutter 37 dient ein hohles Griffstück 40 (Fig. 3,4), in welchem ein Dorn 41 achsial verschiebbar ist, der durch eine Feder 42 radial nach innen gedrängt wird, so dass sein innenliegendes Ende in eme Vertiefung 43 der Gewindemuffe eintreten und dadurch die Mutter festlegen kann. Das andere Ende des Dornes 41 ist mit einem im Griffhebelende
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um den Zapfen des Hinterrades 2 emporgeschwenk wird.
Die Maschine besitzt in bekannter Art auch einen Wachszit'gel 58, der in Führungen des Gestelles 1 gleitet und durch ein durch die Leitstange 51 oder sonst passend geführtes Be- tätigungsglied 59 bedarfsweise an die Vorbürstwatze 3 heranbewegt oder zurückgezogen werden kann.
Die Arbeitsweise der Maschine ist aus Vorstehendem ohneweiters ersichtlich und eine besondere Besprechung derselben entbehrlich.
P ATEN1.'-ANSPRÜCHE :
1. Fussbodfenbürst- und Glänzmaschine mit um lotrechte Achsen umlaufenden Flachbürsten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ftachbürsten (6) in bezug auf die sie antreibenden Achsen (5) exentrisch angeordnet sind, wodurch eine bessere Glanzwirkung erzielt wird.
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und die letztgennnte Welle (14) in Achsenrichtung verschiebbar ist, derart, dass sie bedarfsweise die Staub8Rugvorrichtung oder die Bürsteneinrichtung in Tätigkeit setzen kann.