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Universal-Obstverwertungsgerät.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Gerät, welches gleichzeitig als Einkochapparat (Sterilisationsapparat), als Fruchtsaftgewinungsapparat. als Gemüsedämpfer und eventuell auch als Passiermaschine benutzt werden kann. Diese vielseitige Verwendungsmöglichkeit des Apparates hat den Vorteil der BiUigkeit, denn man braucht nicht für verschiedene Koch-bzw. Bearbeitungsverfahren des Obstes eine Anzahl von einzelnen Apparaten. sondern nur einen einzigen.
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grossen Sterilisierbehälter untergebracht werden. Diese Vorzüge machen das Gerät nicht nur für den Haushalt geeignet, sondern auch für grössere Wirtschaftsbetriebe.
Um den Einkochapparat iu dieser Weise benutzen zu können, ist die Bodenplatte des Einsatzgesteltes am äusseren Rand in bekannter Weise mit Säulen versehen, an welchen die Federn für die Einmaehgläser befestigt werden. Um nun auch den Fruchtsaftbehälter und Seiher anbringen zu können, sind die Verbindungen zweier Säulen für die Aufnahme der Handgriffe des Seihers durchgekröpft, während der etwa in der Mitte liegende Verbindungsring der Säulen
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Fig. 2 eine Ansicht von oben darsteiH. Zur Aufnahme des Gestells und zum Kochen dient in bekannter Weise ein Sterilisier-
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verschiedenen, bei der Ob. stverwertung gebrauchten Küchengeräte dient.
Die acht Säulen 4 sind aus einem fortlaufenden, kantigen oder Rundeisel1 gebildet, das unter der Bodenplatte, wie in Fig. 2 punktiert dargestellt ist, die Form eines Kreuzes hat und mit der Bodenplatte vernietet oder sonstwie verbunden ist.
Unten haben die Säulen Abkröpfungen J, die gleichzeitig als Füsse für den ganzen Einsatz
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angedeutet ist und als Seiher ausgebildet ist, mit seinen Handgriffen 9 eingehängt wird.
Am oberen Teil sind die Säulen 4 durch einen Ring 10 miteinander verbtmden, welcher verhindert, dass beim Sterilisieren die Konservengläser von der Bodenplatte seitlich abrutschen.
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Zu diesem Zwecke besitzt der Ring 10 an zwei gegenüberliegenden Stellen, und zwar zweck- mässig zwischen je zwei Siiulenpaaren Auskröpfungen 12, die sattelförmig ausgeführt sind, damit in sie die Handgriffe 13 des Fruchtsaftbehälters 11 eingehängt werden können.
Die Benutzung des Apparates ist die folgende :
Soll in Glasgefässen eingekocht werden, so wird in bekannter Weise das aus der Bodenplatte 3 mit den Säulen 4 bestehende Gestell als Einsatz für das Sterilisiergefass 1 benutzt, wobei die Klemmfedern für die Deckel der Glasgefässe an den Säulen 4 befestigt werden.
Soll der Apparat als Fruchtsaftgewinnungsapparat benutzt werden, so nimmt man das Gestell heraus und häng, auf die Auskröpfungen 12 des Ringes 10 den unteren Fruchtsaftbehälter 11
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obere (8) als Durchschlag, Gemüse-oder Salatseiher.
Soll Gemüse gedämpft werden, so wird die Apparatur zusammengestellt, wie bei der Benutzung als Fruchtsaftgewinnungsapparat ; nun kommt das ganze Gestell samt Behälter 11 und
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dringt der sich in dem verschlossenen Gefäss entwickelnde Dampf in das in dem oberen Seiher 8 liegende Gemüse ein und die herausquellende Nährsalzlösung wird von dem unteren Behälter 11 aufgefangen, ohne sich mit dem Wasser des Kochbehälters 1 zu vermischen.
Der obere Seiher 8 kann auch, wenn gewünscht, noch mit einer Einrichtung zum Durchpressen von Obst, Gemüse usw. versehen werden, die eventuell von oben oder von der Seite durch Zahnradübersetzung usw. in Umdrehung versetzt wird. Das Ganze dient dann als Passiermaschine.
Es sei noch bemerkt, dass natürlich die Form der einzelnen Teile jede beliebige sein kann und nicht an die dargestellte und beschriebene Ausführungsform gebunden ist. Beispielsweise können die Säulen 4 auch in anderer Weise als dargestellt mit der Bodenplatte verbunden sein, und es können die Auflagen 7 bzw. 12 für die beiden Behälter 8 bzw. 11 auch besonders an den Säulen befestigt werden, eventuell abnehmbar. Ebenso ist die Zahl der Säulen von keiner Bedeutung, und auch nicht die Form der beiden Behälter 8 und 11. So kann beispielsweise der obere Fruchtbehälter 8 auch aus einem ringförmigen Mantel mit eingelegtem Sieb bestehen.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Obstverwertungsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzgestell eines Steriler- apparats als Traggestell für einen oder mehrere Fruchtsaftbehälter bzw. Seiher ausgebildet ist, zum Zwecke, das Gerät sowohl als Sterilisierapparat als auch als Fruchtsaftgewinnungsapparat
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