AT68914B - Vorrichtung zum Regeln der Kraftabgabe von sich drehenden gekurvten Steuerscheiben an die zur Behandlung der um Walzenpaare gelegten Garnsträhne bei Strähngarnmerzerisiermaschinen dienenden, belastenden Hebelgestänge. - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Kraftabgabe von sich drehenden gekurvten Steuerscheiben an die zur Behandlung der um Walzenpaare gelegten Garnsträhne bei Strähngarnmerzerisiermaschinen dienenden, belastenden Hebelgestänge.

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AT68914B
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roller
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lever
rollers
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Niederlahnsteiner Masch Fabrik
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  Vorrichtung zum Regeln der Kraftabgabe von sich drehenden gekurvten Steuerscheiben an   die zur Behandlung der um Walzenpaare gelegten 6arnsträhne bei Strähngarnmerzerisiermaschinen dienenden, belastenden Hebelgestänge.   
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   benutzt,   die zu gewissen Zeiten, z. B. beim Spannen (Ausrecken)   des Garnea durch irgend wetclic     Organe Kraftäusserungen   auf dasselbe ausüben lassen. Die Kraft übertragungsmittel sind meist 
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   Fig. 1 stellt eine   Seiten-und  
Fig. 2 eine Frontansicht einer mit der neuen Kraftabgaberegelungsvorrichtung verseheneen Strähngarnmerzerisiermaschinedar. 



   Fig. 3 zeigt andere Arbeitsst ellungen der Regelungsvorrichtung. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsvariante von Konstruktionseinzelheiten. 



   1 und   2   sind wagerecht gelagterte Walen, um die der zu behandelnde Garnstrang 3 gelegt   ist. Walze 2   besitzt ein ortsfest im Gestell 50 angeordnetes Lager, während   dasjenige 7 der   Walze 1 sich in dem   unteren   Ende eines um die Achse 19 schwingend angeordneten Hebelarm- 
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 flachen Kreisbogens der Walze 2 genähert oder bvn ihr ent fernt werden muss. 



   Ein ebenfalls   um   19 schwingend angeordnetes und mit dem Lager 1a der Walze 1 starr verbundenes hebelarmpaar 4 trägt an seinem unteren Ende eine Gleitrolle 6, die auf dem Umfange der auf der hauptsteuerachse 7 der Maschine befestigten Steuerscheibe 8 aufruht Letzere 
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 Armen   2. 1 gehalten   wird, die um eine im Gehäuse 50 gelagerte Welle 24 schwingen können. 



   Mit der Welle   24   ist auch ein Hebel 25 schwingbar angeordnet, der durch die zur Ein- 
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 seinen Druck durch die   Arme : J3   und die Stange 18 auf die Achse 19 und durch die Hebel 5 auf die   Walze 1.   



   Befindet sich die Rolle 6 auf den der   Achse 7 nächsten   oder genäherten   Stirnnächenstrecken     der Kurvenacheibe ,   so übt die Rolle nur einen leichten, etwa ihrem Eigengewichte entsprechenden Druck gegen die   Kurven. riche   aus, wobei die Walze   1,   da sie in diesem Falle unter dem 
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   i. st,   der Walze 2 mehr oder minder genähert sein wird. In dieser durch Fig. 3 angedeuteten Stellung findet, dann das Entspannen oder Schrumpfen und bei dem geringst en Walzenabstand das Abnehmen und Auflegen des Garnes statt. Die Wirkung der   Belastung 26 de < Hebels 25   auf das Garn ist hiebei völlig aufgehoben, weil der letztere auf dem Auflager 27 aufruht.

   Irgend 
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 Auflauf der Rolle 6 auf die des Umfanges am weitesten ausladenden   Teile der Steucrscheihc   eintretenden, entgegengesetzten Verschiebung des hebels 4, 5 das Gleichgewicht hält. Von diesem Zeitpunkt an wird bei noch weiterem Anheben bzw. einer Verschiebung der Rolle 6 Hebel 4, 5 sich nur gewissermassen um die   Walze 7 als Drehpunkt drehen müssen,   so dass   Achse 79   mit   den     Rädern 15   und Stange 18 nach rechts verschoben wird. Diese Verschiebung hat eine Drehung der   Arme 23 um 24   und demgemäss auch des auf 24 befestigten Hebels 25 nach links aufwärts zur Folge.

   Letztere wird angehoben, so dass nunmehr die volle Belastung 26 aufreckend auf den Garnstrang 3 einwirkt bzw.   die Walzen 7,   2 voneinander entfernt werden. 



   Durch Verstellung der Stange 18 mittels des Handrades 21 hat man es in der hand, die 
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 schiebung   des Gelenkstückes 79   nach oben. 



   Bei der in den Fig. 4 und 5 veranschaulichten   Ausführungavariante erfolgt die Ver-   bindung der Achse 19 mit dem Lagerkörper 20 durch ein Stangenpaar   18, 7a. Das Handrad 21   sitzt alsdann fest auf einer im Lagerkörper 20 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerten, zine Schnecke 20a besitzenden Achse 20b. Die Schnecke 20a kanunt mit einem Schneckenradsegment 20e das auf der Welle 24 befestigt ist. Die Einrichtung hat vor der ersterwähnten den Vorzug der Einstellbarkeit aller Teile innerhalb der feinsten Grenzen. 
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 Quetschvorgang verhütet, dass zu den Zeiten, in denen die vorhandene Kraft auf das Garn nicht einzuwirken braucht, eine Beanspruchung der Steuerscheibe stattfindet. 



   Zu diesem Zwecke ist die Quetschwalze 30 in dem mittleren Arm eines dreiarmigen Hebels 31 gelagert, dessen oberer Arm bei 32 an dem Zapfen 40 einer auf der Welle 24 befestigten Kurbel 33 angelenkt ist, während der untere Arm 34 mit einem Zapfen   35   in der Gabelung   36   eines bei   17   drehbar am Gestell 50 gelagerten Hebels   38,     39   liegt, dessen Arm 39 eine Gleitrolle 6a trägt, die über den   Umfang   der auf der Steuerachse 7 sitzenden Kurvenscheibe 8a rollt. 



   Der schwerer ausgeführte oder mit einem Gewichtsansatz, einer Feder oder dgl.   ausgestaltete   
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 der Richtung des Pfeiles 41 fortzudrücken, so dass die Quetschwalze 30   um ein gewisses Mass   von dem Umfange der festen Walze 1 des mit dem Garnstrang 3 belegten Walzenpaares 1, 2 abdrückt. Diesem Bestreben kann der Hebel 38 entsprechen, wenn die Rolle 6a über die gegen die Achse 7 hin verlaufenden Flächen der cheibe 8a hinwegrollt. Während dieser Zeit ruht der belastete Hebel 25 auf dem festen Auflager   27 auf.   



    Gelangt durch die Umdrehungen der Achse 7 die Rolle 69. zum Auflaufen auf die von der Achse 7 weiter ausladenden Umfangsflächen der Kurvenscheibe 8a, so macht der Hebel 38, 39   

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 der Welle 24 verbunden ist. Hiedurch werden die Hebel   2, 1 nach rechts, Hebel 25   aber hoch gegehoben und das Gewicht oder die Feder 26 wirkt nun, wie Fig. 1 zeigt, mit der ganzen Belastung anpressend auf die Quetschwalze ein, während die in Fig. 3 gezeigten Stellungen erkennen lassen, wie mit dem Auflauf der Rolle   6a   auf die   weniger ausladenden Steueracheibenflache   eine   Ent-   fernung der Quetschwalze von der Walze 1 eintritt. 



   Es wird also nur zu den Zeiten, wo ein Ausquetschen des auf den Walzen   1,   2 befindlichen Stranges   stattfinden sei),   eine Belastung der   Steuerscheibe   vorgenommen, während zu anderen Zeit. en keine beweglichen Teile der Maschine zur Aufhebung der Belastung 26 verwendet werden. 



   Durch Verstellung des Handrades 21 hat man es wieder in der Hand, den Beginn des Zeitpunktes des Anhebens des Hebels 25 innerhalb gewisser Grenzen zu verändern und auf das genauste festzulegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Regeln der Kraftabgabe von sich drehenden, gekurvten Steuerscheiben an die zur Behandlung der um Walzenpaare gelegten Carnst rühne bei Strühngarnmerzerisiermaschinen dienenden, belasteten Hebelgestänge, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Behandlung 
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 in solchem Sinne ausführen zu können, dass dadurch das Garn (3) bzw. die Steuerscheibe (8),   welch le ! ztere durch   ihre Drehung die belasteten Hebel zu anderen   Zeiten zuBew egungsauss chlägen   veranlasst,   beeinflusst werden könnte.   
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. schwinghar aufgehängten, doppelarmigen Hebelpaar (4, 5) gelagert. ist, dessen freipendelndes Armende eine die gekurvre Steuerscheibe ') befahrende Rolle (6) trägt und so von der Steuerscheibe beeinflusst wird, dass beim Auffahren der Rolle, auf die weitest ausladenden Umfangsteile der Steuerscheibe das doppelarmige Hebelpaar erst um seinen obersten Aufhängepunkt (Z9) EMI3.4 ein Gelenkgestänge (19, 18, 20, 2J, 2-1) auf den belasteten Hebel (2-3, 26) übertragen wird und ihn von seinem Auflager (27) hochhebt. also seine Belastung zur Einwirkung auf Garn bringt.
    EMI3.5 oltsfesten Spannwalze (2) und auch das beim Auflaufen des Gestänges auf andere Steuerscheibenumfangsteile eiutretende Annähern der Quetschwalze gegen die ortsfeste Spannwalze, keine fbertragung der Belastung eines von gewissen Aussschlägen des Quetschwalzentraghebels ab- EMI3.6
AT68914D 1913-06-18 1913-06-18 Vorrichtung zum Regeln der Kraftabgabe von sich drehenden gekurvten Steuerscheiben an die zur Behandlung der um Walzenpaare gelegten Garnsträhne bei Strähngarnmerzerisiermaschinen dienenden, belastenden Hebelgestänge. AT68914B (de)

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