DE282001C - - Google Patents

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DE282001C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/04Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments
    • D06B7/06Mercerising, e.g. lustring by mercerising of yarns, threads or filaments of hanks of yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ba. GRUPPE
PAUL HAHN in NIEDERLAHNSTEIN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. IWärz 1913 ab.
Es ist bei SträhngarnmercerisiermasChinen mit elastischer Spannung der Garnsträhne bereits bekannt, die pendelnd unter Gewichtsbelastung angeordnete, an die ortsfeste Spannwalze andrückende Quetschwalze durch eine mittels Handrades einstellbare Kurvenscheibe von der Quetschwirkung auszuschließen.
In neuartiger Weise soll nun gemäß vorliegender Erfindung diese Steuerung mittels
ίο einer sich durch motorischen Antrieb drehenden, auf ein Hebelgestänge einwirkenden Kurvenscheibe in solcher Weise bewirkt werden, daß;. für gewisse, vor Beginn und nach Beendigung des Quetschvorganges liegende Bewegungsperioden der Kurvenscheibe die letztere die Andrückrolle des sie befahrenden Gestänges derart beeinflußt, daß das die Bewegungen der Quetschwalze steuernde Gestänge nur , zu Ausschlägen veranlaßt wird, welche den beim Quetschvorgang auf die Quetschwalze einwirkenden Belastungsdruck nicht zur Wirkung kommen, denselben vielmehr durch feste Anschläge am Maschinengestell aufheben lassen, wobei auch die Steuerscheibe von dem Druck des Belastungsgewichtes befreit bleibt. In den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in Seiten- und Vorderansicht sowie in mehreren Arbeitslagen dargestellt.
Die Quetschwalze 30 ist in dem mittleren Arm eines dreiarmigen Hebels 31 gelagert, dessen oberer Arm an den Zapfen 40 einer auf einer Kurbelwelle 24 befestigten Kurbel 33 angelenkt ist, während der untere Arm 34 mit einem Zapfen 35 in der Gabelung 36 eines bei 37 drehbar am Gestell 50 gelagerten Steuerhebels 38, 39 liegt. Der Arm 39 des letzteren trägt eine Gleitrolle 6a, die über den · Umfang der auf der Steuerachse 7 sitzenden Kurvenscheibe 8a rollt. Auf der Drehachse 24 des Quetschhebels 31 sitzt ein gewichtsbelasteter Hebel 2$a, dessen Lage durch einen ebenfalls auf der Drehachse 24 des Quetschhebels sitzenden Hebel 23" mittels eines Handrades 21 in bekannter Weise einstellbar ist.
Der schwerer ausgeführte oder mit einem Gewichtsansatz, einer Feder o. dgl. ausgestattete Hebelarm 38 des Steuerhebels 38, 39 hat das Bestreben, den am unteren Arm des Quetschhebels 31 sitzenden Zapfen 35 nach der Richtung des Pfeiles 41 fortzudrücken, so daß die Quetschwalze 30 um ein gewisses Maß von dem Umfange der festen Walze 2 des mit dem Garnstrang 3 belegten Walzenpaares i, 2 abrückt. Diesem Bestreben kann der Hebel 38 entsprechen, wenn die Rolle 6a über die der Achse 7 nächstgelegenen oder näher gelegenen Flächen 'der Kurvensteuerscheibe 8'T hinwegrollt. Während dieser Zeiten ruht ein belasteter Hebel 25" auf einem am Gestell 50 vorgesehenen festen Auflager 27^ auf und läßt seine Balastung 26" wegen der auf solche Weise verhüteten Drehung der Hebelarme 25", 23^ bzw. der Kurbelwelle 24 nicht auf den Quetschhebel 31 einwirken.
Gelangt aber durch die Umdrehungen der Steuerachse 7 die Rolle 6a zum Auflaufen
auf die von der Achse 7 weiter ausladenden Umfangsflächen der Kurvenscheibe 8", so macht der Steuerhebel 38, 39 einen der Richtung des Pfeiles 41 entgegengesetzten Drehausschlag um 37 und bringt dadurch den Zapfen 35 des Quetschhebels^i unter gleichzeitiger Verschiebung nach links kurz vor dem Anlegen der Quetschwalze 30 an den Umfang der Garnwalze 2 zur Auflage auf den Boden der Gabelung 36. Beim Auflaufen auf weiter ausladende Umfangsteile findet alsdann unter weiterer, geringer Verschiebung des Hebels 31 nach links und naturgemäß starker Anpressung der Quetschwalze 30 an die Garnwalze ein Anheben des Quetschhebels 31 und durch Vermittlung der Kurbel 33 auch eine Drehung der Kurbelwelle 24 statt. Dadurch wird der Hebel 23" nach rechts und der Spannhebel 25" hochgehoben, und das Gewicht oder die Feder 26a wirkt nun mit der ganzen Belastung anpressend auf die Quetschwalze ein (siehe Fig. 1). Die in Fig. 3 gezeigten beiden Stellungen lassen erkennen, wie mit dem Auflauf der Rolle 6a auf die weniger ausladenden Steuerscheibenflächen eine Entfernung der Quetschwalze 30 von der Garnwalze 2 eintritt und dabei der Spannhebel 25" durch die Auflage auf 27" abgestützt wird.
Es wird also nur zu den Zeiten, wo ein Ausquetschen des auf den Garnwalzen 1, 2 befindlichen Strähnes stattfinden soll, eine Belastung der Quetschwalze 30 und der Steuerscheibe 8a vorgenommen, während zu anderen Zeiten keine beweglichen Teile der Maschine zur Aufhebung der Belastung 26a verwendet werden.
Durch Verstellung des Handrades 21 und
damit erfolgender Drehung des auf der Kur-
■ beiwelle 24 sitzenden Armes 23'' hat man es in der Hand, den Beginn des Zeitpunktes des Anhebens des Hebels 25° innerhalb gewisser Grenzen zu verändern und auf das genaueste festzulegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Antriebsvorrichtung für die von einem einstellbaren, belasteten Spannhebel beeinflußte Quetschwalze von Strähngarnmercerisiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Quetschwalze (30) tragende, dreiarmige Quetschhebel (31) am Kurbelzapfen (40) einer Kurbel (33, 40) pendelnd aufgehängt ist und einerseits unter dem Einfluß eines an der Kurbelwelle (24) angreifenden belasteten Spannhebels (25, 25") steht und andererseits (am Ende 35) von einem eine gekurvte, motorisch in Drehung versetzte Steuerscheibe (8a) befahrenden Steuerhebel (38, 39) so gesteuert wird, daß bei dem außerhalb der Quetschperiode erfolgenden Auflaufen der Steuerhebelgleitrolle (6") auf niedrige Umfangsteile der Steuerscheibe (8'1) der Belastungsdruck des die Quetschwalze (30) beeinflussenden Spannhebels (25", 23**) durch Auflage des letzteren auf einen festen Anschlag (27") unter Entfernung derselben von der ortsfesten Garnwalze (2) aufgehoben wird und keine Drehung der Kurbelwelle (24) und damit auch keine Belastung der Steuerscheibe (8") stattfindet, daß aber beim Auflaufen der Steuerhebelrolle (6a) auf höhere Umfangsteile der Steuerscheibe (S") der Steuerhebel (38, 39) den Quetschhebel (31) unter Drehung um seine Aufhängewelle (40) unter gleichzeitigem Drehen der Kurbelwelle (24) und damit verbundenem Anheben des Spannhebels (25^, 2&τ) von dem festen Auflager (27") die durch letzteren belastete Quetschwalze (30) fest gegen den Umfang der ortsfesten Spannwalze (2) anpreßt.
    Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
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